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Baugrunduntersuchung und Errichtung Grundwassermessstellen

Wasserwirtschaftsamt AnsbachGunzenhausen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 20 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Wasserwirtschaftsamt Ansbach sucht ein Bauunternehmen für Baugrunduntersuchungen und den Bau von 30 Grundwassermessstellen im Raum Gunzenhausen (Projekt "Überleitung Donau-Main").

Die Leistung umfasst 30 Rotationskernbohrungen (8–15 m Tiefe), 30 Kleinrammbohrungen (ca. 5–7 m Tiefe) sowie den fachgerechten Ausbau zu Grundwassermessstellen inklusive oberfluriger Abschlussbauwerke. Hinzu kommen Probennahmen, Bohrlochversuche, bodenmechanische und chemische Laboruntersuchungen, Dokumentation sowie alle Baustellen- und Entsorgungsleistungen.

Gefordert sind unter anderem eine Zertifizierung nach DVGW W 120/W 120-1 für den Messstellenausbau und vergleichbare Referenzen aus den letzten fünf Jahren.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 20 Tage bis zur Angebotsfrist — 29. September 2026
HEUTE
Termin / FristMÄR2026APRMAIJUNJULAUGSEP
Veröffentlichung31. Aug. 2026
Bindefrist31. Aug. 2026
Angebotsfrist29. Sep. 2026
Ausführungsbeginnca. 1. März 2026
Ausführungszeitraumca. 1. März – 31. Aug. 2026
Frist Zusendung Unterlagen an KVB und WWAca. 1. März – 15. Sep. 2026
Angebotsöffnung29. Sep. 2026
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität7 Kriterien
  • Preis

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, unter Berücksichtigung preislich günstigerer Grund- oder Wahlpositionen, ggf. monetarisierter Zuschlagskriterien sowie eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen.

  • Fahrbahnmietsystem

    Zuschlagskriterium Fahrbahnmietsystem (2271.StB) – Details und Gewichtung siehe gesondertes Formblatt 227.

  • Qualität

    Zuschlagskriterium Qualität (2272.StB) – Details und Gewichtung siehe gesondertes Formblatt 227.

  • Bauprozessmanagement Asphalt

    Zuschlagskriterium Bauprozessmanagement Asphalt (2273.StB) – Details und Gewichtung siehe gesondertes Formblatt 227.

  • Bauablaufplanung

    Zuschlagskriterium Bauablaufplanung (2274.StB) – inkl. Angabe des verbindlichen Endes der Bauzeit und Abgabe eines Bauzeitenplans als Balkenplan. Details und Gewichtung siehe gesondertes Formblatt 227.

  • Eignung Personal

    Zuschlagskriterium Eignung Personal (2275.StB) – Details und Gewichtung siehe gesondertes Formblatt 227.

  • Wiederverwendung von Baustoffen

    Zuschlagskriterium Wiederverwendung von Baustoffen (2277.StB) – Details und Gewichtung siehe gesondertes Formblatt 227.

KI-Hinweis: Die konkreten prozentualen Gewichtungen der einzelnen Zuschlagskriterien sind im sichtbaren Teil der Vergabeunterlagen nicht angegeben; sie sind nur in den nicht mitgelieferten Formblättern 227/2270.StB enthalten.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Baustelleneinrichtung und Vorbereitung

Baustelleneinrichtung inkl. Umsetzen, Verkehrssicherung, Zustandserfassung (Fotodokumentation) und Mobiltoilette. Beweissicherung genutzter Flächen und Zuwegungen. Anpassung der Bohrgerätestellflächen sowie einer Baustraße an die eigenen Bedürfnisse; ggf. Aufbohren und Wiederverschließen befestigter Flächen. Sicherung wassergefährdender Betriebsmittel in abschließbaren und dichten Containern (AwSV).

Rückbau der Gerätestellflächen und Baustraßen nach Abschluss der Arbeiten.

Rotationskernbohrungen (Großbohrungen)

30 lotrechte Rotationskernbohrungen mit Teufen von 8 m bis 15 m, durchgehende Kerngewinnung, Bohrdurchmesser mind. 100–200 mm. Lotrechte Bohrungen in Böden 0–10 m (ca. 240 m), 10–20 m sowie im Fels 5–20 m (ca. 51 m); Aufweitungen 0–15 m (ca. 132 m). Einsatz einer Mammutpumpe, fachgerechte Bohrgutentsorgung mit Nachweisen, wasserrechtliche Bohranzeige. Durchführung durch qualifiziertes Personal gemäß DIN EN ISO 22475-1.

Ausbau zu Grundwassermessstellen

Ausbau von 30 Bohrungen zu Grundwassermessstellen: Vollrohre DN 125 (ca. 45 m), Filterrohre DN 125 (ca. 87 m), Bodenkappen, Zentrierungen, Schrumpfmuffen aus PVC hart (Wanddicke den statischen Gegebenheiten angepasst). Ringraumverkiesung mittels Einfüllrohren und Setzungskolben nach Vorgaben der Bauüberwachung. Absperrung Typ norddeutsch mit im Kontraktorverfahren eingebrachter Zement-Bentonit-Suspension.

Mindestmaße und Verhältnis Bohr-/Ausbaudurchmesser gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 121. Setzen oberfluriger Abschlussbauwerke mit frostsicherer Gründung, Betonanfahrschutz und verschließbarem VA-Stahlrohr.

Entwicklung, Probennahmen und Bohrlochversuche

Entwickeln und Klarpumpen der Grundwassermessstellen über mindestens 1 Stunde (Entsandung) mit Kolben-Entwicklung, Entsandungspumpen und Absetzbecken. Probennahmen Boden/Fels (gestört/un gestört) sowie arbeitstägliche Wasserspiegelmessungen zur Erfassung des unbeeinflussten Ruhewasserspiegels. Durchführung von Bohrlochversuchen.

Kleinrammbohrungen / Rammkernsondierungen

30 Kleinrammbohrungen (Rammkernsondierungen) mit Teufen ca. 5,0 m (max. 7,0 m), z.B. 0–5 m (ca. 150 m) und 5–10 m, inkl. Schichtaufnahme und Probenahme. Verbringung der Proben in 1-l-Kunststoffbehälter.

Laboruntersuchungen

Bodenmechanische Untersuchungen in einem anerkannten bodenmechanischen Labor: Bodenansprache, Kalkgehalt, Korngrößenverteilung, Fließ- und Ausrollgrenze, Dichte, Scherfestigkeit, Druckfestigkeit, Durchlässigkeitsbeiwert.

Chemische Untersuchungen: Betonaggressivität und Stahlaggressivität.

Dokumentation und Logistik

Erstellung Ausbauplan, Schichtenverzeichnis, Pumpversuchsauswertung und Bohrtagesberichte je Grundwassermessstelle. Führung einer dauerhaften Messstellenakte. Fotografische Baudokumentation und Einmessen der 30 GWM. Tägliche Verbringung der Kerne in das Kernlager.

Sicherheits- und Gesundheitsschutzplanung (SiGe-Planung) und Koordinierung. Entsorgung von Bohrgut und Spülungen mit Nachweisen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine Eignung (Ausschlussgründe, Recht, Finanzen)

Kein laufendes Insolvenzverfahren oder vergleichbares Verfahren. Keine Ausschlussgründe gemäß § 6e EU VOB/A. Keine Eintragungen im Wettbewerbsregister. Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen. Nachweis Handelsregistereintragung und/oder Handwerksrolle und/oder IHK-Eintragung.

Bei engerer Wahl auf Verlangen: Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft, Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, ggf. Erklärung zum Insolvenzplan.

Fachliche Eignung (Bohr- und Messstellentechnik)

Erstellung der Grundwassermessstellen durch zertifizierte Fachbetriebe gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 120 bzw. W 120-1 oder vergleichbare Qualifikation. Messtellenausbau gemäß DVGW-Arbeitsblatt W 121 (Mindestanforderungen an Verhältnis Bohr- und Ausbaudurchmesser). Bohrungen durch qualifiziertes Personal gemäß DIN EN ISO 22475-1. Laborversuche durch ein anerkanntes bodenmechanisches Labor.

Technische Fachkenntnisse für Bohr- und Grundwassermessstellentechnik.

Personal und Ressourcen

Ausreichende personelle Kapazitäten für die Auftragsdurchführung. Der Bieter bestätigt, über die zur fach- und fristgerechten Bauausführung erforderlichen Arbeitskräfte, Gerätschaften und Betriebsmittel zu verfügen und deren fristgerechte Bereitstellung sicherzustellen.

Sicherheit und Umwelt

Einhaltung der AwSV (Verordnung zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen). Qualifikation des SiGe-Koordinators gemäß MVAS oder gleichwertig (auf Verlangen). Bestätigung über die Luftbildauswertung auf Kampfmittel (vom AG beauftragt).

Nachunternehmer und Präqualifikation

Präqualifikation über das Präqualifikationsverzeichnis (PQ-Nummer) oder alternativ Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124). Bei eingesetzten Nachunternehmern: Eigenerklärungen der NU (sofern nicht präqualifiziert); Nachweis der Präqualifikation der Nachunternehmer auf Verlangen.

Referenzprojekte
3 (bei engerer Wahl) ReferenzenZeitraum: letzte fünf Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren (bei Abgabe des Angebots). Bei engerer Wahl: drei Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichem Leistungsumfang mit eigenen Mengen, durchschnittlich eingesetzten Arbeitnehmern, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme und vertraglicher Bindung sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung.

Bohr- und Grundwassermessstellentechnik, geo- und bohrtechnische Untersuchungen, Laboruntersuchungen; Bestätigung des jeweiligen Auftraggebers.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 23 erledigt
Formblätter und Angebotsunterlagen
Leistungsbezogene Unterlagen
Fachliche Eignung und Nachweise
Referenzen (bei engerer Wahl)
Vor der Angebotsabgabe beachten
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Wasserwirtschaftsamt Ansbach
Anschrift
Ansbach
Ort
91710 Gunzenhausen
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.wwa-an.bayern.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
91710 Gunzenhausen
Bayern

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