SPH Waal - Baumeisterarbeiten BA 2
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBaumeisterarbeiten für den Bauabschnitt BA 2 der Erweiterung und Sanierung des Senioren- und Pflegeheims in Waal.
Gefordert sind insbesondere:
Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über xvergabe.de bis zum 30.11.2026 um 10:00 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis; Wertungssumme aus nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung und Bauorganisation
Erforderlich sind Baustelleneinrichtung mit Baustrom, Bauwasser, Sanitär-, Büro- und Abfallcontainern, Hochbaukran, Verkehrsführung, Absperrungen und Schutz des angrenzenden Seniorenzentrums. Die Arbeiten sind abschnittsweise abzustimmen; lärmintensive und erschütterungsstarke Tätigkeiten sind vorab anzumelden und möglichst nachmittags auszuführen. Übernachtungen auf der Baustelle sind untersagt.
Abbruch, Entkernung und Gebäudefreilegung
Vorgesehen sind der Rückbau von Dach-, Fassaden-, Fenster-, Tür-, Decken-, Boden-, Putz-, Trockenbau-, Heizungs-, Lüftungs- und Sanitärbauteilen sowie die Entkernung des Gebäudeinneren. Ziegelmauerwerk ist abschnittsweise mit rund 260 m³ abzubrechen; Betondecken mit rund 350 m². Die vollständige Gebäudefreilegung umfasst rund 520 m³. Bestandsbauteile, Schächte und Einzelobjekte sind vor dem Abbruch zu dokumentieren, und der Dachstuhl ist vor dem Rückbau durch eine Holzliste zu erfassen.
Erdarbeiten, Aushub und Entsorgung
Erdarbeiten umfassen Aushub, Freilegung, Baugrubensohle, Rohr- und Kabelgräben, Verfüllung sowie die Separierung und Entsorgung von Boden in verschiedenen Einstufungen. Im Leistungsverzeichnis sind unter anderem 100 t Boden Z0, 600 t Z1.1, 100 t Z1.2, 50 t Z2 und 20 t Mutterboden sowie Aushub in Rohr- und Kabelgräben ausgewiesen. Verunreinigte Böden sind getrennt zu behandeln; Entsorgungsnachweise, Begleitscheine und digital übermittelte Mengenübersichten sind vorzuhalten.
Abdichtung, Dämmung und Erdung
Nach der Freilegung sind rund 300 m² bitumendickbeschichtung, 225 m² Schutz- und Drainbahn sowie Perimeterdämmung mit 40 mm, 120 mm und 200 mm auszuführen. Im Rohbau umfasst die Abdichtung unter anderem 120 m² PVC-Folie, 450 lfdm Mauersperrfolie und 120 m² Sohlplattendämmung. Ergänzend sind Fundament- und Ringerder, Blitzschutzerdung, Revisionspläne, Messprotokolle und die Prüfung der Erdungsanlagen zu erstellen.
Entwässerung, Fettabscheider und Leitungsanierung
Neue Schmutzwassergrund- und Entwässerungsleitungen DN 100 bis DN 150 sowie Schächte, Anschlüsse und Entwässerungseinrichtungen sind herzustellen; das neue Grundleitungsnetz umfasst insgesamt rund 250 m. Der Bestandsfettabscheider wird durch einen Fettabscheider EasyClean ground Multi, NS 10, ersetzt. Ergänzend sind Pumpstation, Sensorik, Einbau, Generalinspektion, Betriebstagebuch und Kabelzubehör zu liefern. Bestehende Leitungen sind teilweise durch Spülen, Fräsen und Lining zu sanieren; Kamerabefahrung und Dichtheitsprüfung sind durchzuführen und zu dokumentieren.
Fassadengerüst
Das Fassadengerüst umfasst rund 2.250 m² Grundfläche und ist einschließlich Zubehör, Vorhaltung, Um- und Abbau sowie weiterer Anfahrten zu erbringen. Es sind Schutzgerüste, Dachfangschutz, Konsolen, Gerüstträger, Treppentürme, Stütztürme, Netze und eine Gerüststellung in drei Blöcken zu berücksichtigen. Die statische Berechnung nach DIN EN 12811-1, Ausführungszeichnungen, Verankerungsplanung und das Verankerungsprotokoll sind zu erstellen.
Stahlbeton-, Beton- und Stahlbauarbeiten
Der Rohbau umfasst neue Fundamente, eine Bodenplatte mit rund 120 m², Stahlbetondecken und weitere Stahlbetonbauteile mit zusammen rund 310 m² sowie neun Stahlbetonstützen. Auswechslungen von sechs Stahlträgerkonstruktionen in mehreren Geschossen, rund 1.000 kg Formstahl, Durchstanzbewehrung, nachträgliche Bewehrungsanschlüsse und neun Schöck-Isokorb-Verbindungen sind einzuplanen. Betonstahl und Betonstahlmatten sind zu liefern und zu verlegen. Tragende Bauteile sind nach geprüfter statischer Berechnung und den Ausführungsplänen herzustellen.
Maurerarbeiten und Rohbau
Neu zu erstellen sind Außenmauerwerk mit rund 433 m², Innenmauerwerk mit rund 925 m² sowie ergänzende Vormauerungen. Einzubauen sind Öffnungen für Fenster und Türen, Stürze, Sturzauflager, Durchbrüche, Schlitze, Maueranschlussverzahnung und Kleinmengen. Der Dachstuhl mit rund 650 m² ist vollständig zu demontieren und wieder aufzubauen. Deckenaussparungen sind mit den geforderten Beton- und Brandschutzeigenschaften zu schließen.
Historische Bausubstanz
An der historischen Bausubstanz sind Mauerwerk schonend zurückzubauen, zu reinigen, für den Wiedereinbau zu lagern und möglichst wiederzuverwenden. Kalkmörtel beziehungsweise bestandsverträglicher kalkgebundener Mörtel ist einzusetzen; Ziegelformat und Fugenbild sind anzupassen. Gesimse sind zu sanieren, Mörtelauflager herzustellen und Fehlstellen mit Vollziegeln zu ergänzen. Vernadelung und Verpressung sind mit hochsulfatbeständiger Trasskalksuspension auszuführen.
Bauhilfsleistungen, Abfälle und Nachhaltigkeit
Bautüren, Staubwände, Kantholz und Mehrschichtplatten sind bereitzustellen. Abroll- und Müllcontainer sind zu stellen; 15 t Bauschutt und 5 t Baumischabfälle sind zu entsorgen. Bauprodukte sind möglichst umweltfreundlich und schadstoffarm auszuwählen. Mindestens 90 Prozent der in den QNG-Kategorien 2 bis 14 erfassten Mengen sind zu bewerten; Produktname, Hersteller, Menge, Einsatzort und erforderliche Nachweise sind zu dokumentieren. Verwendete Baustoffe und Bauteile sind lückenlos, einschließlich Fotos, zu erfassen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenNachweis der Eignung
Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen Formblatt 124, die Eigenerklärung zur Eignung, einreichen. Präqualifizierte Unternehmen können den Nachweis der Präqualifikation vorlegen. Die Erklärung umfasst unter anderem Angaben zum vergleichbaren Umsatz, zu vergleichbaren Leistungen, zur jahresdurchschnittlichen Personalstärke, zur Registereintragung sowie zu Zuverlässigkeit, Steuern, Abgaben, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft.
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Anzugeben ist der Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre aus vergleichbaren Leistungen. Die jahresdurchschnittliche Personalstärke der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre ist anzugeben. Die technische Leistungsfähigkeit umfasst vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren oder einem in der Bekanntmachung genannten längeren Zeitraum sowie die für die Ausführung verfügbare Personal- und Betriebskapazität.
Zuverlässigkeit und Registerangaben
Erforderlich sind Angaben zur Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK beziehungsweise eine Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht. Ebenfalls zu erklären sind das Fehlen von Insolvenz- und Liquidationsverfahren, die Zuverlässigkeit des Unternehmens und die ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Referenzen bei engerer Wahl
Mit dem Angebot werden keine Referenzprojekte verlangt. Bei engerer Wahl können auf gesondertes Verlangen drei Nachweise vergleichbarer Leistungen verlangt werden. Nachzuweisen sind darin insbesondere Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische Besonderheiten, Vertragsverhältnis und die Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.
Organisation und eingesetztes Personal
Auf der Baustelle ist ständig eine fachlich qualifizierte, deutschsprechende Aufsichtsperson anwesend. Bei unzureichenden Deutschkenntnissen ist eine Dolmetscherperson bereitzustellen. Eingriffe in Fundamenterder und Blitzschutzanlagen sind durch eine eingetragene Elektro- oder Blitzschutzfachkraft auszuführen.
Selbstausführung und Nachunternehmer
Für Leistungen, auf die der Betrieb des Auftragnehmers eingerichtet ist, besteht grundsätzlich Selbstausführungspflicht. Bereits vor der Vergabe benannte Nachunternehmer und die von ihnen übernommenen Teilleistungen sind anzugeben. Für jeden Nachunternehmer sind vor seinem Einsatz eine Eigenerklärung nach Formblatt 124 oder ein Präqualifikationsnachweis vorzulegen.
Im offenen Verfahren werden mit dem Angebot keine Referenzprojekte verlangt. Bei engerer Wahl können auf gesondertes Verlangen drei Referenznachweise verlangt werden.
Je Referenz sind unter anderem Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigener maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer, technische Besonderheiten, Vertragsverhältnis und Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung anzugeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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