Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Chemnitz beschafft ein fabrikneues teil-stationäres LIDAR-basiertes Geschwindigkeitsmesssystem für die amtliche Verkehrsüberwachung. Geliefert werden Messgehäuse/-säule, Messgerät und Mobilfundament; das System muss beide Fahrtrichtungen gleichzeitig überwachen und mindestens 4 Wochen ohne Energieaustausch messen können.
Zusätzlich umfasst die Vergabe die Energieinfrastruktur im Mietmodell über 36 Monate (Energiespeicher, Ladeinfrastruktur, Ersatzspeicher, Transportlogistik, Wartung) sowie Betreiberleistungen (regelmäßiger Austausch der Energiequelle, Wartung, Reparatur, Versicherung ohne Selbstbeteiligung, elektronisches Monitoring, max. 72 Stunden Reaktionszeit bei Störungen).
Die Leistung wird als Einzelmaßnahme ohne Losaufteilung vergeben. Vertragsbeginn ist der 01.11.2026, Angebote sind bis 03.09.2026 um 09:00 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLieferung des Messsystems
Lieferung eines fabrikneuen teil-stationären Geschwindigkeitsmesssystems bestehend aus:
Anforderungen:
Anlieferung: Rechts- und Ordnungsamt, Düsseldorfer Platz 1, 09111 Chemnitz (Bringschuld). Vertragsbeginn/Anlieferung: 01.11.2026.
Energieinfrastruktur im Mietmodell (36 Monate)
Bereitstellung der Energieinfrastruktur als Mietsache für 36 Monate (01.11.2026 – 01.11.2029):
Wichtige Rahmenbedingungen:
Betreiberleistungen
Laufende Betreiberleistungen über die Vertragslaufzeit:
Wartungsort: am jeweiligen Aufstellort im Stadtgebiet Chemnitz.
Optionale Leistungen
Optionale Position 1.4 – Standortwechsel:
Die optionale Position ist im Angebot mit einem Preis zu hinterlegen, falls der Bieter diese Leistung anbietet.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe und Zuverlässigkeit
Mit der Eigenerklärung zur Eignung (FB 124 LD) ist zu bestätigen:
Fachliche Eignung und Nachweise
Gewerberechtliche Voraussetzungen: Der Bieter muss die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die Ausführung der angebotenen Leistung erfüllen.
Technischer Nachweis (zwingend mit dem Angebot): Nachweis der Zulassung des angebotenen Geschwindigkeitsmesssystems für den amtlichen Einsatz (PTB-Zulassung in Deutschland).
Auf Verlangen / bei Zuschlag vorzulegen:
Gewerbezentralregister: Ab einer Auftragssumme von 30.000 EUR wird der Auszug aus dem Gewerbezentralregister (§ 150a GewO) durch den Auftraggeber angefordert.
Besondere Anforderungen an Werkstätten für Behinderte
Bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 % auf die Wertungssumme gewährt. Bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält die Werkstatt für Behinderte den Zuschlag. Der Nachweis der Eigenschaft als Werkstatt für Behinderte ist mit dem Angebot zu führen.
Vergleichbare Leistungen (drei Referenzen aus den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren)
Mit Teilnahmeantrag bzw. nach Aufforderung bei engerer Wahl vorzulegen; je Referenz: Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum