Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenSanierung des Pumpwerks 2 in Nabburg nach TR-IH. Die Arbeiten umfassen Untergrundvorbereitung, Korrosionsschutz der Bewehrung, Betonersatz/Reprofilierung, Rissinjektion sowie Oberflächenschutzsystem (OS 5b, OS 4, OS-C) inkl. begleitender Prüfungen und Asbest-Management gemäß TRGS 519. Die Ausschreibung ist in die Lose 201-206 gegliedert.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Leistungen / Projektrahmen
Ausgeschrieben ist die Betoninstandsetzung am Pumpwerk PW 2 in Nabburg (Projektnummer 418043) nach TR-IH. Der Bieter übernimmt die allgemeinen Bauleistungen wie Witterungsschutz (Schutzeinrichtung), Probebetonsanierung, Asbest-Materialproben, Strahlschutt-Analyse (LAGA / Deponieverordnung) und die Entsorgung des Strahlschutts (Abfallschlüssel AVV 120117; Entsorgungsgebühren trägt der Auftragnehmer).
Untergrundvorbereitung
Die Betonoberfläche ist zu untersuchen und Fehlstellen sind zu markieren und zu dokumentieren. Anschließend erfolgt das Strahlen mit Absaugung (ca. 150 m²) sowie Druckwasserstrahlen mit Abtrag 6-7 cm, differenziert nach Teilflächengrößen (0,25 m² bis >1,00 m²).
Korrosionsschutz der Bewehrung
Freiliegender Betonstahl ist auf Vorbereitungsgrad Sa 2½ vorzubereiten. Auf den Stahldurchmessern bis Ø 16 mm (ca. 200 m) ist ein zweischichtiger Korrosionsschutz aus kunststoffmodifizierter Zementschlämme aufzubringen.
Betonersatz / Reprofilierung
Auf die vorbereitete Fläche ist eine Haftbrücke aus Zementmörtel aufzubringen. Der Betonersatz erfolgt mittels Spritzmörtel/Spritzbeton (SRM/SRC) in einer Schichtdicke von 34 mm, auch in Teilflächen >1,00 m². Die Mindestnachbehandlungsdauer beträgt 5 Tage.
Rissinjektion / Hohlraumverfüllung
Risse und Hohlräume werden je nach Anforderung mit Epoxidharz (EP-I) und Polyurethanharz (PUR-I) verpresst. Die Injektion umfasst verschiedene Rissbreiten sowie Hohlrauminjektionen einschließlich Bohrungen für Packer.
Oberflächenschutzsystem / Beschichtung
Aufzubringen sind das Oberflächenschutzsystem OS 5b (Mindestschichtdicke 2000 µm), OS 4 (Mindestschichtdicke 80 µm) und OS-C (erhöhte Dichtigkeit). Die Kantenausbildung ist fachgerecht herzustellen.
Prüfungen und Qualitätssicherung
Während und nach den Arbeiten sind folgende Prüfungen durchzuführen und zu protokollieren: Haftzugfestigkeitsprüfung (6 Stück, DIN EN 1542) nach Untergrundvorbereitung, Reprofilierung und Beschichtung; Schichtdickenmessung Kratz-/Ausgleichsspachtelung (20 Stück); Schichtdickenmessung OS im Keilschnittverfahren (20 Stück).