Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung des Landkreises Reutlingen für den Betrieb des Linienbündels „Sonnenalb".
Ein Verkehrsunternehmen soll ab 01.08.2027 für 10 Jahre den Buslinienverkehr auf drei Linien (221, 225, 225A) im Raum Reutlingen / Sonnenbühl / Engstingen / Burladingen übernehmen. Das Leistungsvolumen umfasst rund 616.000 Fahrplan-Kilometer pro Jahr (im ersten Jahr als Interimskonzept ca. 430.000 km). Es dürfen maximal 7 Fahrzeuge eingesetzt werden, davon mindestens 2 batterieelektrisch. Der Bieter erhält eine Ausgleichsleistung (Zuschuss) für die Erfüllung gemeinwirtschaftlicher Verpflichtungen.
Wichtige Termine:
Das Verfahren ist offen, der Zuschlag geht an das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Wertungspreis). Nebenangebote sind ausgeschlossen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Wertungspreis für ein Normjahr100%
Einziges Zuschlagskriterium ist der niedrigste Wertungspreis für ein Normjahr; das wirtschaftlichste Angebot erhält den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenLinien und Bediengebiet
Betrieb der drei Linien (künftige Nummern):
Linienverkehr nach § 42 PBefG im Landkreis Reutlingen und im Landkreis Zollernalbkreis. Bedienung an Schultagen (Mo–Fr), Samstagen sowie Sonn- und Feiertagen.
Mengengerüst und Verkehrstage
Fahrzeuge
Maximal 7 Fahrzeuge, davon:
Elektrofahrzeuge: Mindestfahrleistung 40.000 km/Fahrzeug/Jahr, Mindestreichweite 200 km ohne Nachladung, Betriebstemperatur -20°C bis +45°C, rekuperatives Bremsen, Ladeoptionen (Stecker/Pantograph), Vorkonditionierung des Innenraums.
Fahrzeuganforderungen (Auszug):
Überschreitungen und fehlende Merkmale lösen vertragliche Minderungen aus (z. B. fehlende Rollstuhlfläche 50–75 %, fehlende Klimaanlage 40 %, fehlender Elektroantrieb bei E-Fahrzeugen 100 %).
Fahrpersonal und Organisation
Der Auftragnehmer muss einen bedeutenden Teil der Leistung selbst erbringen (Selbsterbringungsquote mind. 50 % der Fahrbetriebsleistung gem. § 6 des Vertrags).
Vertrieb, Tarife und Verbundintegration
Fahrgastinformation und Datenanbindung
Betriebsaufnahme und Berichtspflichten
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche / rechtliche Eignung (keine Ausschlussgründe)
Der Bieter muss durch Eigenerklärung (Formular 1) bestätigen, dass:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Tariftreue und Mindestlohn (LTMG)
Haftpflichtversicherung
Russland-Sanktionen
Verfahrensrahmen
Referenzen über in den letzten 3 Jahren erbrachte Verkehre als Linienverkehrsbetreiber (nach §§ 42, 43, 44 PBefG), Subunternehmer im Linienverkehr oder artverwandtes Geschäftsfeld (z. B. Schülerbeförderung). Berufung auf Drittreferenzen gemäß § 47 Abs. 1 VgV möglich.
Angabe von Art der Tätigkeit, Raum/Geltungsbereich, Zeitraum (seit/bis) und jährlicher Nutzkm; bei Drittreferenzen Erklärung des Dritten, dass Know-how/Einrichtungen/Leistungen während der gesamten Vertragslaufzeit tatsächlich und unwiderruflich zur Verfügung stehen.