Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenGeneralplanungsleistungen für die bauliche und anlagentechnische Sanierung von Brandschutzmängeln an der BG Klinik Tübingen.
Umfasst werden die Objektplanung Gebäude und Innenräume sowie die Fachplanung der Technischen Ausrüstung in den Bereichen Elektrotechnik sowie Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima. Die Arbeiten betreffen die Bauteile 1–3 und 5–8 sowie die Häuser 103 und 105 mit rund 65.000 m² Bruttogrundfläche und erfolgen im laufenden Klinikbetrieb.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtmaßnahme
Brandschutztechnische Sanierung der Bauteile 1–3 und 5–8 sowie der Häuser 103 und 105 mit einer Bruttogrundfläche von rund 65.000 m².
Die Maßnahme ist in die Teilmaßnahmen 1, 3 und 4 gegliedert; Teilmaßnahme 2 ist bereits umgesetzt. Die Arbeiten erfolgen im laufenden Klinikbetrieb.
Leistungsphasen und Abruf
Zunächst sind die Leistungsphasen 1–3 vorgesehen. Die Leistungsphasen 5–8 können anschließend einzeln abgerufen werden, bis zu sechs Monate je Stufe für Gremienläufe. Nach einer Unterbrechung kann die Fortsetzung 30 Kalendertage nach dem Abruf erfolgen.
Besondere Leistungen
Mitwirkung bei der Beantragung und Abrechnung von Fördermitteln sowie arbeitstägliche Besetzung der Baustelle mit fachkundigem Personal.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufliche Zulassung
Die Leistung ist dem Berufsstand Ingenieurin beziehungsweise Ingenieur oder Beratende Ingenieurin beziehungsweise Beratender Ingenieur vorbehalten.
Juristische Personen sind zugelassen, wenn sie eine verantwortliche Berufsangehörige oder einen verantwortlichen Berufsangehörigen für die Durchführung benennen.
Versicherung und Personal
Nachweis einer Haftpflichtversicherung mit mindestens 5,0 Mio. EUR Deckung für Personenschäden und 3,0 Mio. EUR für Sach- und Vermögensschäden pro Jahr beziehungsweise Schadensfall.
In den letzten drei Geschäftsjahren 2023–2025 müssen durchschnittlich mindestens 15 Beschäftigte vorhanden sein. Bei Bietergemeinschaften reicht der zusammengerechnete Nachweis aus; Eignungsleihe ist möglich.
Technische Fachkräfte
Mindestens 4 Fachkräfte aus Architektur, Ingenieurwesen oder Technik, davon mindestens 2 Fachkräfte für Elektrotechnik und mindestens 2 Fachkräfte für Gebäudetechnik. Bei Bietergemeinschaften genügt der Gesamtnachweis.
Brandschutzqualifikation
Nachweis besonderer Kenntnisse im anlagentechnischen Brandschutz, zum Beispiel durch eine Zertifizierung nach DIN 14675 oder eine vergleichbare Qualifikation.
Nachunternehmer
Im Angebot sind Art und Umfang der Leistungen anzugeben, die an Nachunternehmer übertragen werden sollen. Für die übertragenen Leistungen sind Eignungsnachweise vorzulegen, etwa eine Eigenerklärung zur Eignung oder ein Nachweis aus dem PQ-Register.
Verfahren und Auswahl
Es handelt sich um ein zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Nach dem Teilnahmewettbewerb werden maximal 5 Bieter zur Angebotsabgabe aufgefordert; die Mindestanzahl beträgt 3.
Die Auftraggeberin kann auf Grundlage der Erstangebote entscheiden, ohne in Verhandlungen einzutreten.
Die Referenzen werden im Auswahlverfahren mit 270 Punkten für die Objektplanung, 240 Punkten für die ELT-Planung und 150 Punkten für die HLSK-Planung gewichtet.
Je Referenz: Abschluss der Leistungsphase 8 ab 01.01.2021 und mindestens Erbringung der Leistungsphasen 2, 3 sowie 5–8. Gefordert werden ein Umbau oder eine Sanierung von Brandschutzmängeln, ein Objekt mit mindestens 3.000.000 EUR Netto-Gesamtprojektkosten der Kostengruppen 300–400, die Umsetzung im laufenden Betrieb und ein Krankenhaus als Objekttyp.
Referenz mit Krankenhausbezug, Brandschutzmaßnahmen, laufendem Betrieb und den genannten Leistungsphasen.
Je Referenz: Abschluss der Leistungsphase 8 ab 01.01.2021 und mindestens Erbringung der Leistungsphasen 2, 3 sowie 5–8. Gefordert werden ein Umbau oder eine Brandschutzsanierung der Anlagengruppen 4 und 5 gemäß HOAI Anlage 15.2, mindestens HZ II, mindestens 250.000 EUR Netto-Baukosten der Kostengruppe 440 und mindestens 250.000 EUR Netto-Baukosten der Kostengruppe 450, die Umsetzung im laufenden Betrieb sowie die Sanierung oder der Neubau einer Brandmeldeanlage.
Referenz mit elektrotechnischer Fachplanung für Brandmeldeanlagen, Anlagengruppen 4 und 5, mindestens HZ II und laufendem Betrieb.
Je Referenz: Abschluss der Leistungsphase 8 ab 01.01.2021 und mindestens Erbringung der Leistungsphasen 2, 3 sowie 5–8. Gefordert werden ein Umbau oder eine Brandschutzsanierung der Anlagengruppe 3 gemäß HOAI Anlage 15.2, mindestens HZ II, mindestens 200.000 EUR Netto-Baukosten der Kostengruppe 430 und die Umsetzung im laufenden Betrieb.
Referenz mit Fachplanung Heizung, Lüftung, Sanitär und Klima in Anlagengruppe 3, mindestens HZ II und laufendem Betrieb.