Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Landeshauptstadt Düsseldorf beschafft ein vollständiges Bodycam-Gesamtsystem für den kommunalen Außendienst (zunächst Ordnungsamt).
Was geliefert wird: 110 Bodycams plus 10 Reservegeräte, 6 Docking-/Upload-Stationen, eine Poolzuweisungslösung, eine zentrale Verwaltungs- und Beweismittelmanagementsoftware (SaaS), Einführungs- und Integrationsleistungen, Schulungen sowie Wartung und Support.
Wie das Verfahren läuft: EU-weites Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Erst Teilnahmeantrag mit Eignungsnachweisen, dann – bei Eignung – Aufforderung zur Angebotsabgabe mit Lösungskonzepten, Leistungskatalog und Preisblatt, danach Verhandlungsgespräche und finales Angebot.
Was den Zuschlag bekommt: 60 % Qualität, 40 % Preis.
Wichtigste Frist: Teilnahmeantrag/Interessenbestätigung bis **07.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Qualität60%
B-Kriterien werden nach dem Leistungskatalog binär bewertet: B1 = 20 Rohpunkte, B2 = 5 Rohpunkte, B3 = 1 Rohpunkt bei vollständiger und verbindlicher Erfüllung; bei Nichterfüllung 0 Rohpunkte. Maximal 626 Qualitätsrohpunkte möglich.
- Preis40%
Maßgeblich ist der im Preisblatt ermittelte Netto-Wertungspreis einschließlich aller dort einbezogenen Grund- und Optionsleistungen (Hardware, Lizenzen/Cloud, Wartung/Support, Schulung, Einführung/Integration, Optionsjahr). Das preisgünstigste wertbare Angebot erhält 40 Preispunkte; alle übrigen proportional weniger.
Qualitätspunkte = erreichte Qualitätsrohpunkte / 626 × 60. Preispunkte = niedrigster wertbarer Netto-Wertungspreis / Netto-Wertungspreis des zu bewertenden Angebots × 40. Gesamtpunkte = Qualitätspunkte + Preispunkte. Maximal 100 Punkte.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenHardware und Pool-/Docking-Infrastruktur
Lieferung, Inbetriebnahme und Konfiguration von:
Technische Anforderungen an die Kameras u. a.: Video mind. 720p, Ton, Verschlüsselung mind. 128 Bit, Gewicht max. 300 g, Maße max. 150×150×50 mm, Schutzart IP67, Akkulaufzeit mind. 11 h, Speicher mind. 8 h Video, LTE/WLAN, GPS/GNSS, Livestream, Pre-Recording mind. 30 s. Mitgelieferte Halterungen: Molle, Magnet, Krokodilklemmen. CE-Kennzeichnung für alle Hardwarebestandteile.
Das System muss ohne Systemwechsel und ohne Datenverlust erweiterbar sein.
Software (Beweismittel-/Verwaltungsmanagement, SaaS)
Einführung und Integration
Schulungen
Wartung, Support und Betriebsübergabe
Datenschutz und Informationssicherheit
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale und rechtliche Eignung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Auswahlkriterien (nur bei > 5 geeigneten Bewerbern)
Pflichtanforderungen an das Angebot (KO-Kriterien)
Verfahrenshinweise
Vergleichbare Bodycam-Gesamtsysteme (Kamerahardware + zentrale Beweismittel-/Videodatenverwaltung, produktiv)
je Referenz Angabe zu Auftraggeber, Leistungszeitraum, Vertragswert, Anzahl Bodycams/Nutzende/Standorte, Hosting-/Betriebsmodell, Schnittstellen, Rollen/Rechte/Löschung, Ansprechperson; nachweisbar über Formblätter R1–R3
Öffentliche Auftraggeber und sensible Einsatzumfelder (K2)
eindeutige Zuordnung der Referenzinhalte zum Auswahlkriterium
Evidence-Management und Integration (K3): DMS-/Fachverfahrensintegration, revisionsfähige Protokolle, APIs
eindeutige Zuordnung
Datenschutz/Informationssicherheit (K5): DSGVO/AVV, EU/EWR-Betrieb, Löschkonzept, Sicherheitsnachweise
eindeutige Zuordnung; M7 fordert mind. 1 Referenz mit rollenbasierten Zugriffen, Lösch-/Aufbewahrungsprozessen