Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenBrandschutzertüchtigung im Personalhaus 7 des Universitätsklinikums Freiburg durch Austausch von 22 Brandschutztüren. Die Arbeiten umfassen Lieferung, örtliches Aufmaß, Demontage und Entsorgung der alten Elemente einschließlich PCB-belasteter Fugenmaterialien sowie Montage der neuen Türen und Schwellen. Die Arbeiten erfolgen bei laufendem Wohnbetrieb unter besonderen Schutz- und Arbeitsschutzauflagen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBrandschutztüren und Einbau
Im Personalhaus 7 werden 22 einflügelige Brandschutztüren mit festem Seitenteil zwischen Treppenraum und Fluren im Außenbereich ersetzt. Es gibt je zwei Elemente im 1. bis 11. Obergeschoss. Jede ausgebauta Tür muss am selben Tag wieder eingebaut werden. Der Einbau umfasst das örtliche Aufmaß durch den Auftragnehmer sowie die Abstimmung und Freigabe durch die Bauleitung.
Neue Türelemente und Zubehör
Zu liefern und zu montieren sind 11 T30-1/RS-Türelemente in DIN links und 11 gleichartige Elemente in DIN rechts. Die Elemente sind für den Außenbereich vorgesehen und bestehen aus Stahl oder Aluminium mit Glasfeldern, Seitenteil und Obertürschließer. Die lichte Durchgangsbreite muss mindestens 1000 mm betragen. Die pulverbeschichtete Ausführung erfolgt in einer RAL-Farbe nach Wahl der Auftraggeberin. Zusätzlich sind 22 Edelstahlschwellen mit dauerelastiger Abdichtung und niveaugleichem, barrierefreiem Einbau vorgesehen.
Demontage und Entsorgung
Die 22 alten Aluminium-Türelemente einschließlich des PCB-kontaminierten Fugenmaterials sind zu demontieren und als Sonderabfall zu entsorgen. Das kontaminierte Material weist einen PCB-Gehalt über 50 mg/kg auf. Fugenreste, Hinterfüllmaterial und Schutzfolien sind ebenfalls zu berücksichtigen. Die Entsorgungskosten sind in die Einheitspreise einzubeziehen; die ausgebauten Materialien gehen in das Eigentum des Auftragnehmers über.
Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen
Die Baustelle ist einzurichten und vorzuhalten. Hierzu gehören Maschinen, Geräte, Werkzeuge sowie ein Baustellen-WC und eine Chemie-Toilette mit zweimal wöchentlicher Reinigung. Für 22 Baubereiche sind staubdichte Abtrennungen aus Baufolie, Warnschilder und Zutrittsverbote vorzusehen.
Arbeitsschutz und Ausführung im bewohnten Gebäude
Das Gebäude bleibt während der Maßnahme bewohnt. Die Arbeiten müssen daher emissionsarm ausgeführt und Staub sowie Lärm begrenzt werden. Für PCB-Arbeiten sind die einschlägigen Arbeitsschutz- und Gefahrstoffvorgaben zu beachten. Vorgesehen sind unter anderem FFP3-Masken, Schutzkleidung der Kategorie 3 Typ 5/6 sowie die Einhaltung der aufgeführten DGUV-Regeln.
Nachweis- und Zusatzarbeiten
Für unvorhergesehene Arbeiten sind 10 Nachweisstunden Facharbeiter und 10 Nachweisstunden Fachhelfer vorzusehen.
Aufmaß und Dokumentation
Der Auftragnehmer erstellt räumlich gegliederte und nachvollziehbare Aufmaß-Pläne sowie eine laufend fortgeschriebene Aufmaß-Zusammenstellung nach Titeln und Positionen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenReferenzen
Es sind mindestens drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen. Die Vergleichbarkeit bezieht sich auf die ausgeschriebene Brandschutzertüchtigung beziehungsweise Demontage und Montage von Brandschutztüren. Der Nachweis erfolgt mittels Referenzbescheinigung 444 beziehungsweise Eigenerklärung. In einem weiteren Eignungsformular werden vergleichbare Leistungen aus den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise gemäß Auftragsbekanntmachung genannt.
Unternehmensbezogene Erklärungen
Vorlage einer Eigenerklärung zur Eignung, einer Eigenerklärung zu Ausschlussgründen, der Bewerber- und Bieternachweise und Erklärungen, einer Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen, einer LTMG-Verpflichtungserklärung und einer Scientology-Schutzerklärung. Bei Bietergemeinschaften ist eine entsprechende Eigenerklärung erforderlich.
Fachkunde und Gefahrstoffkompetenz
Für Tätigkeiten in PCB-kontaminierten Bereichen ist ein Sachkundenachweis erforderlich. Zusätzlich sind Gefahrstoffunterweisungen sowie die einschlägigen Nachweise und Unterlagen zum Umgang mit Gefahrstoffen vorzuhalten. Für die Entsorgung PCB-haltiger Abfälle ist ein zertifizierter Entsorgungsfachbetrieb nachzuweisen.
Arbeitsschutz und Entsorgung
Die Arbeiten müssen emissionsarm und unter Beachtung der aufgeführten Arbeitsschutzbestimmungen ausgeführt werden. Erforderlich sind unter anderem der Nachweis der Gefahrstoffunterweisung, Sicherheitsdatenblätter, eine Anzeige des beabsichtigten Umgangs sowie abfallrechtliche Nachweise. Die Vorgaben umfassen den Umgang mit PSA, staubarmen Arbeitsweisen und den Schutz der weiterhin im Gebäude wohnenden Personen.
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Die Eignungserklärung verlangt Angaben zum Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit er vergleichbare Bauleistungen betrifft. Bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Leistungen ist der entsprechende Anteil zu berücksichtigen. Zusätzlich sind Angaben zu verfügbaren Arbeitskräften, Registereintragungen, steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Verpflichtungen sowie zur Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft gefordert.
Nachunternehmer und andere Unternehmen
Art und Umfang von Nachunternehmerleistungen sind im Angebot anzugeben. Bei Benennung eines Nachunternehmers ist das Verzeichnis der Nachunternehmerleistungen auszufüllen. Falls ein anderes Unternehmen zur wirtschaftlichen oder finanziellen Leistungsfähigkeit herangezogen wird, ist eine Verpflichtungserklärung einzureichen.
Mindestens drei vergleichbare Referenzprojekte zur Brandschutzertüchtigung beziehungsweise zu Demontage und Montage von Brandschutztüren
Vergleichbare Referenzen mittels Referenzbescheinigung 444 beziehungsweise Eigenerklärung. Bei enger Wahl sollen Angaben zu Ansprechpartner, Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Leistungsumfang mit Mengen, Personal, technischen Anforderungen, Baumaßnahmenart, vertraglicher Stellung, Koordination und Auftraggeberbestätigung enthalten sein.