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Durchführung eines Quartiersmanagements (soziale Dienstleistung)

Stadt Laatzen30880 Laatzen, NiedersachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Die Stadt Laatzen sucht einen Dienstleister, der für drei Jahre das Quartiersmanagement im Stadtteil Alt-Laatzen übernimmt. Aufgabe ist es, ein niedrigschwelliges, generationenübergreifendes und mehrsprachiges Angebot vor Ort aufzubauen, die Bewohner zu beteiligen, einen Quartiersfonds vorzubereiten und zu begleiten, eine Trägerstruktur aufzubauen sowie regelmäßig an die Stadt zu berichten.

Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren (Wettbewerblicher Dialog) – Sie müssen zunächst einen Teilnahmeantrag abgeben und reichen anschließend ein methodisches Konzept sowie alle geforderten Nachweise ein.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 02. November 2026
Termin / FristOKT2026NOV
Veröffentlichung17. Okt. 2026
Angebotsfrist2. Nov. 2026
VertragslaufzeitDatum offen3 Jahre (Jahr 1, Jahr 2, Jahr 3); konkrete Start- und Enddaten sind im Ausschnitt nicht hinterlegt.
Kick-offDatum offenBinnen 10 Arbeitstagen nach Vertragsbeginn durchzuführen.
JahresarbeitsplanDatum offenBinnen 20 Arbeitstagen nach Vertragsbeginn vorzulegen.
Baseline-/KennzahlenfestlegungDatum offenBinnen 8 Wochen nach Leistungsbeginn abzuschließen.
QuartalskurzberichtDatum offenWiederkehrend zum Quartalsende einzureichen.
JahresberichtDatum offenJährlich wiederkehrend im Berichtswesen zu erstatten.
AbschlussberichtDatum offenSpätestens 4 Wochen nach Vertragsende vorzulegen.
Übergabe-/VerstetigungsplanDatum offenSpätestens 6 Wochen vor Vertragsende zu erstellen.
VerstetigungsstrategieDatum offenAb Jahr 2 halbjährlich fortschreiben, finale Fassung 6 Wochen vor Vertragsende.
vor Angebotsabgabe

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität7 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Qualitaetswertung60%

    Qualitaetswertung mit den Konzeptbausteinen K1 bis K6 (zusammen 60 Punkte). Mindestqualitaet 30 von 60 Punkten.

  • Preis40%

    Wertungssumme brutto in Euro. Die Punkteberechnung fuer den Preis ist in den Unterlagen nicht angegeben.

Qualitaet (60 %, max. 60 Punkte): Je Unterkriterium werden Rohpunkte nach dem Bewertungsmassstab vergeben (100 %, 75 %, 50 %, 25 %, 0 % der jeweiligen Maximalpunkte). Preis (40 %): Punkte aus der Wertungssumme brutto, die Berechnungsformel ist in den Unterlagen nicht angegeben. Gesamtwertung: Qualitaets- plus Preispunkte. Bei Punktgleichheit hat die hoehere Qualitaetswertung Vorrang, danach entscheidet das Los. Mindestqualitaet: 30 von 60 Qualitaetspunkten.

KI-Hinweis: Gewichtungen von Qualitaet (60 %) und Preis (40 %) sowie die Punkte je Konzeptbaustein stehen fest, die Formel zur Umrechnung des Preises in Punkte fehlt.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Rahmendaten

Vertragslaufzeit: 3 Jahre (Jahr 1, Jahr 2, Jahr 3)Vergütung: alle Leistungen als Pauschale; Sachkosten nur, soweit ausdrücklich im Preisblatt vorgesehenAusgeschlossen vom Auftragnehmerentgelt: Hardware, Software, Lizenzen, bauliche Maßnahmen, MietenKeine hoheitlichen Entscheidungen und keine rechtsverbindliche Vertretung der StadtZielgruppen: alle Bewohner Alt-Laatzens, Schwerpunkte ab 60 Jahre, Zuwanderungsgeschichte, Familien, isolierte Personen, EhrenamtlicheGrundsätze: niedrigschwellig, diskriminierungssensibel, mehrsprachig, generationenübergreifend, beteiligungsorientiert, barrierearm, parteipolitisch neutralFörderprojekt: Zuwendungsbedingungen sind zu beachten; förderfähige und nicht förderfähige Bestandteile sind zu trennen

Projektsteuerung & Personaleinsatz

Projektstart, Feinplanung, Risiko- und Stakeholderanalyse sowie Abstimmung mit dem FachteamKontinuierlicher Personaleinsatz im Quartiersmanagement / in der Gemeinwesenarbeit: mindestens 20 Stunden pro Woche (Ø rund 86,67 Stunden pro Monat)Vor Vertragsbeginn schriftlich zu klären: Rollen, Auftragsverarbeitung, Löschfristen, Einwilligungen und Nutzung digitaler Plattformen

Anlaufstelle & aufsuchende Arbeit

Betrieb einer niedrigschwelligen Anlaufstelle: mindestens 2 feste Präsenz- oder Sprechzeitfenster pro Woche, zusammen mindestens 6 StundenDokumentation über Öffnungszeiten, anonymisierte Kontaktstatistik und VerweisungsübersichtAufsuchende Arbeit: mindestens 2 Einsätze pro Monat zur aktiven Ansprache schwer erreichbarer Gruppen; je Einsatz Kurzprotokoll und anonymisierte Reichweitenzahlen

Beteiligung & Selbstorganisation

Konzeption und Umsetzung analoger Beteiligungs- und Begegnungsformate: mindestens 2 größere Formate pro Jahr plus laufende Kleinstformate; je Format Teilnahmestatistik, Kurzbericht, Ergebnisse und To-dosBegleitung bestehender und neuer Arbeitsgruppen der Selbstorganisation: mindestens 3 aktive Gruppen; je Gruppe Übersicht, Termine, Reifegrad- und ÜbergabestatusGewinnung, Qualifizierung und Begleitung ehrenamtlicher Quartierslotsen: bis Ende Jahr 2 mindestens 6 aktive Lotsen; je Curriculum, Teilnahme und Einsatzübersicht

Digitale Teilhabe

Tech-Cafés bzw. Digitalsprechstunden: Jahr 1 mindestens 6 Termine, ab Jahr 2 mindestens 10 Termine pro Jahr (jeweils Termine, Teilnehmendenzahl, Themen, Feedback)Aufbau und Betrieb einer mehrsprachigen digitalen Stadtteilplattform: Umfrage → Anforderungsprofil → Pilot → Freischaltung, mit Konzept, Datenschutz- und Betriebskonzept sowie NutzungskennzahlenDigitale Info-Punkte („Schwarze Bretter"): mindestens 3 Standorte, betriebsbereit bis Ende Jahr 3; je Standortvereinbarung, Redaktionsplan und Betriebsnachweis

Nachhaltige Stadtteilentwicklung

Sichtbare Maßnahmen zu Grünflächen, Pflanz-, Urban-Gardening- und Umweltbildungsprojekten: mindestens 3 pro Jahr; je Projektblätter, Vorher-/Nachher-Dokumentation und Beteiligungszahlen„Werkstatt / Bibliothek der Dinge": Machbarkeits- und Betriebskonzept, Einbindung von Partnern mit Zusagen, Pilotstart; Kosten- und Risikoübersicht

Quartiersfonds & Trägerstruktur

Konzept für den Quartiersfonds (nur Jahr 1): Bestandsaufnahme, Fonds- und Verfahrenskonzept, anwendungsfähige Förderrichtlinien und AntragsunterlagenBegleitung der Vereinsgründung und Trägerstruktur (Jahr 1–3), inkl. Dokumentation und Evaluation, mit dem Ziel der VerstetigungOperative Vorbereitung und Pilotphase des Quartiersfonds in Jahr 2–3 (Antrags- und Fördermanagement)Wichtig: Vorhandene Vorarbeiten (Satzungsentwurf, begonnener Gründungsprozess) sind aufzugreifen; es werden keine Rechts-, Steuer- oder Förderzusagen übernommen und keine Förderentscheidungen getroffen; Fondsvolumen und Fördermittel sind kein Auftragnehmerentgelt

Netzwerk, Verwaltung & Politik

Koordinierung des Stadtteilnetzwerks: mindestens 4 Treffen pro Jahr mit Einladungen, Protokollen und VerantwortungsmatrixUnterstützung der fachübergreifenden Verwaltungs-AG: mindestens 4 Termine pro Jahr mit Protokollen, Statusliste und EskalationspunktenFachliche Zuarbeit und Berichterstattung für Politik und Gremien: mindestens 2 schriftliche Berichte oder Präsentationen pro Jahr

Öffentlichkeitsarbeit, Monitoring & Verstetigung

Mehrsprachige und barrierearme Projektkommunikation: mindestens 2 Beiträge pro Monat mit Veröffentlichungsübersicht und ReichweitenWirkungsorientiertes Monitoring mit Kennzahlen, Erhebungsmethoden und Nachweisen; jährliche KommentierungBerichtswesen: Quartalskurzberichte, jährliche Sachberichte, Abschlussbericht spätestens 4 Wochen nach VertragsendeVerstetigung: Strategie zur dauerhaften Verankerung ab Jahr 2, halbjährliche Fortschreibung, finale Fassung 6 Wochen vor Vertragsende, mit Maßnahmenplan und Übergabeprotokoll

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Berufliche Befähigung der fachlichen Leitung

Gefordert ist ein Hochschulabschluss in Sozialer Arbeit, Sozialpädagogik, Sozialwissenschaften, Stadt- bzw. Regionalentwicklung oder eine gleichwertige Qualifikation. Alternativ wird eine anerkannte Gemeinwesenarbeits-(GWA-)Qualifikation plus nachgewiesene Berufserfahrung akzeptiert.

Nachweis: Abschlusszeugnis bzw. Zertifikat und Lebenslauf der vorgesehenen fachlichen Leitung.

Berufserfahrung

Erfahrung in Gemeinwesenarbeit, Quartiersmanagement oder sozialraumorientierter Projektarbeit.

Nachweis: Referenz- und Tätigkeitsnachweise.

Unternehmensreferenzen

Es können maximal 3 Referenzen eingereicht werden, jeweils mit Ansprechpartner, Zeitraum, Umfang und Inhalt. Mindestens 1 Referenz muss vergleichbar sein, aus den letzten 10 Jahren stammen und von einem öffentlichen Auftraggeber oder einem zuwendungsfinanzierten Projekt stammen.

Nachweis: Referenzliste.

Kapazität

Verbindliche Mindestkapazität von 20 Stunden pro Woche für das vorgesehene Personal.

Nachweis: Personaleinsatzplan und Eigenerklärung.

Sprachliche und kommunikative Kompetenz

Sichere deutsche Sprache in Wort und Schrift sowie ein Konzept für mehrsprachige und verständliche Ansprache der Zielgruppen.

Nachweis: Eigenerklärung und Qualifikationsnachweise.

Referenzprojekte
1 (mindestens), maximal 3 einreichbar ReferenzenZeitraum: innerhalb der letzten 10 Jahre

Vergleichbare Referenz in Gemeinwesenarbeit, Quartiersmanagement oder sozialraumorientierter Projektarbeit (öffentlicher Auftraggeber oder zuwendungsfinanziertes Projekt)

jeweils mit Ansprechpartner, Zeitraum, Umfang und Inhalt

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 76%4–10 · 22%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Teilnahmeantrag & Bewerberdaten
Eignungsnachweise (Personen & Unternehmen)
Angebotskonzept (Wertungsmatrix)
Vertragsbedingungen & Tariftreue
Laufende Nachweise während der Auftragsausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Laatzen
Anschrift
30880 Laatzen
Ort
30880 30880 Laatzen
Kategorie
Niedersachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
30880 30880 Laatzen
Niedersachsen

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