TendiGo
Ausschreibungen Sachsen-Anhalt

EFRE Geh- und Radweg Seebener Straße

Stadt Halle (Saale), Fachbereich Recht,Team Vergabe Bauleistungen/BauplanungenHalle (Saale), Sachsen-AnhaltVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 15 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Stadt Halle (Saale) und die Hallesche Wasser- und Stadtwirtschaft GmbH (HWS) bauen gemeinsam an der Seebener Straße einen neuen Geh- und Radweg (ca. 500 m Länge) zwischen Mötzlicher Straße und Trothaer Straße. Das Vorhaben wird aus EU-Mitteln (EFRE) gefördert.

Was ist zu tun?

Auftragnehmer übernehmen Erd- und Abbrucharbeiten, den Neubau des Geh- und Radwegs, eine neue öffentliche Beleuchtung, die Anpassung einer Ampelanlage und den Ersatzneubau einer Trinkwasserleitung samt Hausanschlüssen. Dazu kommen Markierungs-, Beschilderungs- und Pflanzarbeiten. Die Bauarbeiten laufen in 5–6 Bauabschnitten unter laufendem Verkehr.

Wichtige Fristen

Angebote müssen bis zum 31.08.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform vorliegen.Die geplante Bauzeit beträgt rund 11,5 Monate (voraussichtlich ab Mitte Oktober 2026).

Hinweise zur Bewerbung

Nebenangebote sind nicht zugelassen. Mehrere Formblätter und Eigenerklärungen (z. B. zur Eignung, Tariftreue, Nachunternehmer-Einsatz, Handwerksrolleneintragung, Holzverwendung) sind zwingend mit dem Angebot einzureichen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 15 Tage bis zur Angebotsfrist — 31. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG FEB AUG
Veröffentlichung5. Aug. 2026
Bieterfragen-Fristca. 8. Aug. – 23. Aug. 2026
Angebotsfrist31. Aug. 2026
Bindefristca. 5. Aug. – 6. Nov. 2026
Angebotsöffnung31. Aug. 2026
Nachfrist nachgeforderte Unterlagenca. 31. Aug. – 6. Sep. 2026
Anwohnerinformationca. 1. Okt. 2026
Verkehrsrechtliche Anordnung (VRA)ca. 1. Okt. 2026
Ausführungsbeginnca. 15. Okt. 2026
Vertragslaufzeitca. 15. Okt. 2026 – 30. Sep. 2027
Bauabschnitt 1ca. 15. Okt. 2026 – 6. Jan. 2027
Vorhaltung Baustromverteilerca. 15. Okt. 2026 – 14. Feb. 2027
Bauabschnitt 2ca. 7. Jan. – 10. Apr. 2027
Bauabschnitt 3ca. 7. Jan. – 17. März 2027
Bauabschnitt 4ca. 11. Apr. – 12. Juni 2027
Bauabschnitt 5ca. 13. Juni – 26. Juni 2027
Bauabschnitt 6ca. 27. Juni – 15. Sep. 2027
Abgabe Bestandsdokumentationca. 16. Sep. 2027
Bestandspläne-Bestätigungca. 16. Sep. 2027
Entwicklungspflege Bäumeca. 30. Sep. 2027 – 30. Sep. 2029
Verjährungsfrist Mängelansprücheca. 30. Sep. 2027 – 30. Sep. 2032
Wartungsperiode Beleuchtungca. 30. Sep. 2027 – 30. Sep. 2031
Rückbau Zwischenlagerflächeca. 14. Okt. 2027
Rückgabe nicht verwerteter Sicherheitenca. 30. Sep. 2032
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme.

KI-Hinweis: Das einzige Zuschlagskriterium ist der Preis (Wertungssumme). Die im Fragebogen zur Eignungsprüfung aufgeführten Kriterien (Meisterbetrieb, DVGW-Zulassung, Haftpflichtversicherung) sind Ausschlusskriterien/Eignungskriterien, keine Zuschlagskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bauteil 1 – Allgemeine Leistungen, Baustelleneinrichtung und Verkehrsführung (beide AG)

Baustelleneinrichtung und -räumung

Baustelleneinrichtung im Baufeld (keine Flächen vom AG gestellt; Lagerflächen sind auf eigene Kosten anzumieten)Baustellensicherung: Bauzaun, Absperrungen, Warnbaken, bauzeitliche BeleuchtungVermessung: Erstabsteckung, SchlussvermessungStundenlohnarbeiten

Baum- und Wurzelschutz

Baum- und Wurzelschutzmaßnahmen inkl. dendrologischer BaubegleitungEinbau von Wurzelschutzbrücken (z. B. ArborGrid AG50S, 31 Stück im Bereich der Baumreihe)

Verkehrsführung während der Bauzeit

Bauzeit: rund 11,5 Monate, voraussichtlich ab Mitte Oktober 2026 bis Ende September 2027Einteilung in 5 Bauabschnitte mit unterschiedlichen Verkehrsführungsphasen (ca. 8–13 Wochen je Abschnitt)Halbseitige Sperrung mit Einbahnstraße stadtauswärts (Richtung Trothaer Straße) für BA 1–3; einseitige Einengung mit Gegenverkehr für BA 4/5Umleitungsstrecke für Kfz über Trothaer Straße / Oppiner Straße; für Radfahrer über Marsstraße / Am Krähenberg bzw. Mötzlicher StraßeSicherstellung der Zugänge zu anliegenden Grundstücken während der gesamten BauzeitAntrag auf verkehrsrechtliche Anordnung mind. 2 Wochen vor BauausführungVerkehrszeichen- und VerkehrssicherungspläneAufstellung des EU-Förderhinweisschildes (mit Freigabe durch den Fördermittelgeber)

Bauzeitliche Dokumentation

Bautagebuch und BautageberichteBeweissicherung: Fotodokumentation vor und nach Bauarbeiten (2-fach: digital und Papier)Aufmaße gemeinsam mit dem AG, Lieferscheine/Wiegescheine doppeltBestandsdokumentation als DXF-Datei (1:100, DHHN2016), spätestens 14 Tage vor EndabnahmeterminBestandspläne-Bestätigung 14 Tage vor Endabnahme vorlegen

Weitere Anforderungen

Eigenüberwachung mit Plattendruckversuchen (DIN 18134)Konformitätserklärungen gemäß TL Pflaster-StB / TL Gestein-StBEntsorgungsnachweise und Qualitätszertifikate für AustauscherdstoffeSiGe-Koordinator wird vom AG beauftragt; AN hat § 4 ArbSchG einzuhaltenUnterlage 22.2 (Verkehrskonzept) ist verbindlich zu beachtenLoseübergreifend gelten 6 Bauabschnitte mit unterschiedlichen Dauern (BA 1 ca. 11 Wochen, BA 2 ca. 12 Wochen, BA 3 ca. 10 Wochen, BA 4 ca. 8 Wochen, BA 5 ca. 2 Wochen, BA 6 ca. 7 Wochen)

Bauteil 2 – Geh- und Radverkehrsanlage (AG Stadt)

Rückbau (Nordwestseite, ca. 360 m, und Südostseite, ca. 140 m)

Rückbau des bestehenden straßenbegleitenden Radweges auf der gesamten StreckeRückbau von Asphalt-/Beton-/Pflasterbefestigungen, Kupferschlacke- und MosaikpflasterRückbau Natursteinborde (aufnehmen, säubern, zwischenlagern, wiederverwenden)Rückbau Tief-/Hochborde, Rinnen, Mauerwerk im Knoten Trothaer StraßeRückbau ca. 3 Bäume (Feldahorn)Rückbau Radardetektor (Übergabe an Team Verkehrstechnik)Aufbruch- und Aushubmaterial nicht wiederverwendbar (~25 %) ist zu verwerten/entsorgen

Erdarbeiten und Untergrund

Oberbodenabtrag 10–30 cm, fachgerechte Lagerung auf MietenBodenaustausch in schwachbindigen Bereichen (15–20 cm, Brechkorngemisch 0/45)Planumsherstellung Ev2 ≥ 45 MPaSchichtaufbau nach RStO 12/24, Frostempfindlichkeit F2/F3

Entwässerung

Rückbau von 8 Straßenabläufen und Ersatzneubau 8 Straßenabläufen (500/500 mm, Klasse D 400)Neuverlegung von Anschlussleitungen DN 150 (PP-Rohre nach DIN EN 1852)Anschluss an Mischwasserkanäle DN 800 (Südostseite) bzw. DN 300 (Keplerstraße)Statischer Nachweis Rohre für SLW 60Grabenaushub, Verfüllung, Verdichtung Dpr > 97 %Suchschachtungen an Maststandorten und Wurzelschutzbrücken

Oberflächenherstellung Radweg (Asphaltbauweise)

Deckschicht AC DL B70/100, 3 cmTragschicht AC 22 TL B70/100, 8 cmFrostschutzschicht B2 0/45, 29 cmWurzelschutzbrücke (ArborGrid AG50S, 12,5 cm) im Bereich BaumreiheGesamtdicke ca. 40 cm (Regel), 55 cm (Zufahrten), 23,5 cm (Wurzelbrücken)

Oberflächenherstellung Gehweg (Pflaster)

Mosaikpflaster Granit 6×6 cm (gesägt/gestockt, Netzverband 45°) im RegelbereichBetonsteinpflaster 20×10 cm in TeilbereichenTaktile Führungslinie aus Natursteinkleinpflaster 10×10 cm mit farbigem KontrastFeuerwehrzufahrten als Schotterrasen 30 cm (Brechkorn 0/32 + 20 % Oberboden, Ev2 > 70 MPa)Blindenleitsysteme (Rippen-/Noppenplatten) an Knotenpunkten Keplerstraße, Mötzlicher Straße, Am KrähenbergBordsteine: Hochbord (12 cm Auftritt), Schrägbord (44/17 cm), Tiefbord (0/5 cm), Rundbord (3 cm), Natursteinborde (variabel)

Ausstattung

31 Wurzelschutzbrücken97 Absperrungen Grünfläche (Recyclingkunststoff)4 herausnehmbare Poller (Feuerwehrzufahrten)6 Straßenkappen GasSicherheitsstreifen (2-zeilig, Betonsteinpflaster 15×15 cm) und Trennstreifen (3-zeilig, Naturstein 10×10 cm)Grundstückszufahrten wiederherstellen bzw. anpassen

Landschaftsbauarbeiten

Rasenansaat RSM 7.1.1 (ca. 1.800 m², 20 g/m²)Ersatzpflanzung: 5 Hochstämme (Acer Campestre/Feldahorn, 18–20 cm Stammumfang), Pflanzloch 150×150×150 cmFertigstellungspflege Bäume: bis Ende laufendes Kalenderjahr, 24× wässern (120 l/Baum)Entwicklungspflege Bäume: 2 Jahre nach FertigstellungspflegeFertigstellungspflege Rasen: 3 Mähgänge pro Vegetationsperiode

Markierung und Beschilderung

Markierungsarbeiten nach RMS-1, RMS-2, ZTV-M 13 (Schmalstrich 0,12 m, Breitstrich 0,25/0,50 m, Sperrflächen, Richtungspfeile, Piktogramme Z. 237)Demarkierung alter MarkierungenBeschilderung nach StVO (VZ 205, 222, 239, 274, 274.1, 286, 306, 437 u. a., Zusatzzeichen, Wegweiser)Radweghinweisschilder neu an LeuchtmastenAnordnung von Bestand/Versetzen/Entfernen gemäß Markierungs- und Beschilderungsplan

Bauteil 3 – Öffentliche Beleuchtung (AG Stadt)

Rückbau

Kompletter Rückbau der vorhandenen Beleuchtungsanlage (ca. 18 Lichtmasten, Leuchten, Ausleger, Schaltschränke) zwischen Trothaer und Mötzlicher StraßeAufrechterhaltung bzw. Ersatz der Bestandsbeleuchtung während der Bauzeit

Neubau Beleuchtung (beidseitig)

Einseitige LED-Beleuchtungsanlage, ca. 30 LichtpunkteMasttypen: 3× 10,0 m, 13× 8,0 m, 15× 4,5 m (zylindrisch abgesetzt / konisch-rund, Farbe DB 703)Leuchten: Philips CityClassic Gen2 (dekorative Aufsatzleuchte, 2.700 K) und Philips Luma gen2 Mini (Mastansatzleuchte, 3.000 K, DynaDimmer, teils mit Konstantlichtstrom/Zhaga-Schnittstelle)Lichtklassen: P3–P5, C1–C4, M4/M5 (mittlere Beleuchtungsstärke Fußgängerquerung ≥ 10 Lux)LED-Leistungen 13–86 W, Lichtströme ca. 747–14.000 lm

Tiefbau und Elektroinstallation

Kabelgräben Gehweg 0,40–0,80 × 0,45–0,50 m, Straße 0,80–1,20 × 0,50 mKabelschutzrohr PE-HD 110 × 6,3, ca. 1.200 mKabel NYY-J 5×16 (1.200 m) und 4×16 (200 m)Sandbettung 0/2 (gewachsener, nicht bindiger Natursand, Zertifikat nach DIN EN 12620/13139)Blockfundamente aus Beton C25/30 (XC2, XF2), 90×90×60–105 cm je nach MasttypFundamentrohr PE-HD DA 397 mm, Schutzrohr 2× DN 50, KorrosionsschutzmanschetteGießharzverbindungsmuffen bis 5×16, EndmuffenSteuerverteiler SS 726 (Größe 2), 8 AbgängeSchaltuhr (Theben Selekta 170 top 3), Dämmerungsschalter (LUNA 111 Top 3 RC), 3-Stellungsschalter (EATON), LichtfängerErdung mit TiefenerderNetzform TN-S, Schutzklasse IIQR-Code an Leuchte und Masttür-Innenseite

Prüfung, Dokumentation, Inbetriebnahme

Lichttechnische Berechnungen nach DIN EN 13201 (Klassen M3–M5, P3–P5, C)Lichttechnische Messungen gemäß DIN EN 13201-4 (4× Straße, 1× Geh-/Radweg)Prüfprotokolle nach DIN VDE 0100-600Revisions- und Bestandspläne, FotodokumentationInbetriebnahme inkl. Programmierung der DimmstufenBeachtung HALLESCHES FORMAT, Baumschutzsatzung Halle (Saale)

Bauteil 4 – Lichtsignalanlage (AG Stadt, Trothaer Str./Seebener Str.)

Rückbau

Nicht benötigter Standmast inkl. Fundament (Trothaer Straße)2 Kabelziehschächte, ca. 35 m KabelschutzrohrRückbau Radweghinweisschild (Zwischenlagerung und Neuaufstellung)

Neubau/Anpassung

Suchschachtungen, Baugruben, Leitungsgräben bis 1,75 m Tiefe (ca. 27 m³)2 neue Kabelziehschächte LW 250×250Kabelschutzrohr DN 110 (flexibel und starr), 10 m + 40 m4 Induktionsschleifen inkl. Zuleitung und BorddurchbruchAnpassung VTU (Verkehrsrechner) und LSA-VerkabelungSteuergeräteversorgung, Anschluss an BestandPrüfung und Inbetriebnahme LSA

Bauteil 5 – Ersatzneubau Trinkwasserleitung (AG HWS)

Leitungsumfang

Nordwestseite: ca. 450 m Erweiterung DN 150 auf DN 200 (PE 100 RC 225×20,5)Südostseite: ca. 113 m Ersatzneubau DN 100 (PE 100 RC 125×11,4)Querung Neptunweg: ca. 24 m DN 80 (PE RC S 90×8,2)Notwasserleitungen (provisorisch): ca. 455 m16 Umbindungen und 4 Erneuerungen von HausanschlüssenRückbau der bestehenden Leitungen nach Inbetriebnahme

Bauverfahren

Offene Bauweise nach DIN 4124 (Rohrgraben, Verbau, Suchschachtungen)Geschlossene Bauweise im Horizontalspülbohrverfahren:KP 5 bis Trothaer Straße: ca. 103 mNeptunweg bis Seebener Straße 72: ca. 24 mPunktuelle Wasserhaltung (Pumpe 4–8 m³/h, ca. 120 h)Grabenaushub ca. 550 m³, Normverbau 1.500 m²

Armaturen und Einbauten

Absperrschieber DN 80/100/200 nach DIN EN 1171/1074Unterflurhydranten DN 80, Form A, nach DIN EN 14339Straßenkappen, Hinweisschilder, PfostenSchachtabdeckungen, KabelziehschächteStatische Berechnung der Widerlager nach DVGW GW 310

Prüfung und Inbetriebnahme

Druckprüfung nach DIN EN 805 / W 400-2 (Kontraktionsverfahren)Dichtheitsprüfung Hausanschlüsse mit BetriebsdruckSpülung und Desinfektion nach DVGW W 291 (chlorfreie Mittel empfohlen)Hygienefreigabe durch GesundheitsamtAbschnittsweise Inbetriebnahme (Einbindung mind. 1 Woche vorher mit HWS-Bauleiter/Netzmeister abstimmen)Verdichtungsnachweise (Eigenüberwachung + Kontrollprüfungen)

Vermessung und Dokumentation

Lage- und höhenmäßige Einmessung vor Verfüllung (LS 150, DHHN2016)Bestandsdokumentation analog und digital gemäß HWS W-100Hausanschlussskizzen nach Formblatt FB-104 HWAFotografische DokumentationEinmessungsdaten bis 16 Uhr für den Folgetag an Vermessungsbüro

Oberflächenwiederherstellung

Aufbruch bituminöser Flächen/Beton/Pflaster (ca. 145 m²)Tragschichten (Frostschutz, Schotter, hydraulisch gebundene Tragschicht)Asphalt- und Pflasterarbeiten nach RStO/Oberbauvorgaben Radweg/Gehweg/FahrbahnAnpassungsbereiche Fahrbahn (Belastungsklasse 3.2)

Verkehrssicherung und Sonstiges

Verkehrskonzept für das Vorhaben umsetzenBauzaun, Grabensicherung, Gehwegbrücken, StahlplattenUmleitungsbeschilderungAbsteckung nach Gauß-Krüger-KoordinatenAnwohnerinformation vor Bauausführung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche Eignung (allgemein)

Fachkunde des Bieters (auf Verlangen nachzuweisen)Namentliche Benennung des Bauleiters bei AuftragsvergabeGüteschutz-Kanalbau-Zertifikat für Entwässerungs- und KanalbauarbeitenFachkenntnisse zur Verkehrssicherung (MVAS-Nachweis)Einsatz einer dendrologischen Baubegleitung im WurzelbereichEignungs- und Erstprüfungen nur durch nach RAP Stra 04 anerkannte BaustoffprüfstellenPräqualifizierte Unternehmen können den Eignungsnachweis über das PQ-Verzeichnis führen; nicht präqualifizierte Unternehmen reichen die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) ein

Zuverlässigkeit und gesetzliche Anforderungen

Erklärung, dass keine Ausschlussgründe vorliegen (u. a. i. S. d. § 6e EU VOB/A)Handwerksrolleneintragung bei der zuständigen Handwerkskammer für zulassungspflichtige Handwerke (Anlage A HwO); Nachweise auch für Nachunternehmer; Leistung ist grundsätzlich im eigenen Betrieb zu erbringen, NU-Einsatz nur mit Zustimmung des AGTariftreue und Vergabemindestlohn: Mindeststundenentgelt 16,12 €, Einhaltung des geltenden Branchentarifvertrags Baugewerbe; Verpflichtung zur Weitergabe an Nachunternehmer und Verleiher; Kontrollpflichten des AG (§ 17 TVergG LSA); bei Verstößen drohen Vertragsstrafe, fristlose Kündigung und Auftragssperre bis 6 Monate (§ 18 TVergG LSA)Erklärung zum Nachunternehmereinsatz (§ 14 TVergG LSA): bevorzugte Beteiligung kleiner und mittlerer Unternehmen; Weitergabe von VOB/B bzw. VOL/B an Nachunternehmer; keine ungünstigeren Bedingungen als zwischen AG und ANErklärung zur Verwendung von Holzprodukten (VHB 248) mit Nachweis (FSC/PEFC, gleichwertige Zertifizierung, Einzelnachweis oder Direktkauf von zertifiziertem Unternehmen)Verbot unzulässiger Wettbewerbsbeschränkungen – Vertragsstrafe 3 % der Abrechnungssumme bei nachgewiesenen AbsprachenVerpflichtung zur Einhaltung des Mindestlohngesetzes (MiLoG) inkl. Haftungsfreistellung der Auftraggeberin

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen (auf Verlangen)Technische und berufliche Leistungsfähigkeit ist nachzuweisen (auf Verlangen)Auf Verlangen: Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223), Benennung der Subunternehmer mit Name/Anschrift, UrkalkulationNachunternehmer müssen ebenfalls Eignungsnachweise erbringen (Eigenerklärung 124, sofern nicht präqualifiziert), Tariftreue und Handwerksrolleneintragung nachweisenVergabestelle behält sich vor, fehlende Unterlagen nachzufordern (Frist 6 Kalendertage); bei nicht fristgerechter Vorlage erfolgt Angebotsausschluss
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 22%4–10 · 44%11+ · 34%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Pflichtformulare und Eigenerklärungen (mit dem Angebot)
Auf Verlangen der Vergabestelle
Technische und organisatorische Nachweise (nach Zuschlag / vor Bauausführung)
Inhaltliche und formale Anforderungen
Mit TendiGo
Alle Vergabeunterlagen, KI-Analyse der Eignungskriterien und ein Angebots-Check — direkt zu dieser Ausschreibung.
Zur Original-Ausschreibung
Vergabeunterlagen abrufenKI prüft EignungskriterienKI hilft bei der Bewerbung
Neue passende Ausschreibungen per E-Mail
Erhalten Sie ähnliche Vergabeverfahren, sobald sie veröffentlicht werden.
Kostenlos · jederzeit abbestellbar

Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Halle (Saale), Fachbereich Recht,Team Vergabe Bauleistungen/Bauplanungen
Ort
06108 Halle (Saale)
Kategorie
Sachsen-Anhalt
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
06108 Halle (Saale)
Sachsen-Anhalt

Weitere Ausschreibungen Sachsen-Anhalt

Alle anzeigen

Bereit für die Zukunft der Vergabe?

Setzen Sie auf den neuen technologischen Standard und verschaffen Sie sich den entscheidenden Vorsprung in der Auftragsakquise.

806+ VergabequellenMit Experten entwickeltSofort einsatzbereit