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Ausschreibungen Baden-Wuerttemberg

Elektro-und Fernmeldeanlagen mit Außenanlagen 70-00482-2180-426 - PR1281009-2180-B

Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. - Einkauf B12 - Vergabestelle Bau | Vergabekammern des BundesFreiburg, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 23 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A, offenes Verfahren) der Fraunhofer-Gesellschaft für die Errichtung der gesamten Elektro- und Fernmeldeanlagen inkl. Außenanlagen im Neubau des Ingenieurzentrums Nachhaltigkeit (IZN) am Standort Freiburg.

Es gibt nur ein Los – die Leistung wird als einheitliche Gesamtleistung vergeben.

Gefordert wird im Wesentlichen:

Stromversorgung und Verteilung: Niederspannungshauptverteilung, Unterverteiler, Stromschienen, Energiemanagement, Eigenstromversorgung mit SicherheitsbeleuchtungLeitungsnetz und Trassen: Stark- und Schwachstromleitungen, Datenleitungen (ca. 95 km), Glasfaser (LWL), Brandmeldeleitungen, ÜberspannungsschutzBeleuchtung: Innen- und Außenbeleuchtung (Mast-, Pollerleuchten, Lichtbänder, Labor- und Büroleuchten)Sicherheits- und informationstechnische Anlagen: Einbruchmeldeanlage, Zutrittskontrolle, RWA-Anlagen, Lichtrufanlage (barrierefreie WCs), Klingel-/Türsprechanlage mit VideoEDV/IT-Netzwerk: Netzwerkschränke, Cat.6A-Verkabelung, LWL-Technik, Server-KühlungE-Mobilität: 4 neue Doppelladesäulen (2x11 kW), Demontage/Transport/Wiederaufbau von 5 gebrauchten Ladesäulen aus GarchingKNX-Gebäudeautomation und JalousiesteuerungBaustromversorgung, Brandschutzabschottungen, Doppelböden für EDV-/ServerräumeInbetriebnahmemanagement mit Funktionsprüfungen, Probebetrieb (24/7), Erhaltungsbetrieb (6 Wochen), EinweisungenInstandhaltung (Wartung und Inspektion nach AMEV 2018) für 6 verschiedene Anlagengruppen (Niederspannungsschaltanlagen, Sicherheitsbeleuchtung, Kälteanlagen, Notruf-/Lichtruf, Einbruchmeldeanlage, RWA) – Vertragslaufzeit 4 Jahre ab Abnahme der Bauleistung

Die Baumaßnahme läuft vom 12.01.2027 bis ca. 25.10.2028, Angebote müssen bis 02.10.2026, 11:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden. Der Zuschlag erfolgt nach dem günstigsten Preis.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 23 Tage bis zur Angebotsfrist — 02. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR JUN SEP
Bieterfragen-Fristca. 22. Sep. – 26. Sep. 2026
Angebotsfrist2. Okt. 2026
Angebotsöffnung2. Okt. 2026
Bindefrist2. Okt. – 1. Dez. 2026
Rügefristca. 2. Okt. – 12. Okt. 2026
Nachprüfungsantrag-Fristca. 2. Okt. – 17. Okt. 2026
Zuschlag möglichca. 2. Okt. – 17. Okt. 2026
Empfangsbestätigung Zuschlagca. 2. Dez. – 16. Dez. 2026
Baufristenplanca. 2. Dez. – 18. Dez. 2026
Demontage Ladesäulen Garchingca. 1. Jan. – 31. März 2027
Ausführungsbeginn12. Jan. 2027
Lieferung Werk-/Montagepläneca. 26. Jan. – 23. Feb. 2027
Technische Detailangaben Monitoringca. 7. Jan. 2028
Einweisungsplanca. 7. Feb. 2028
Mitteilung Inbetriebnahmebeginnca. 8. März 2028
Digitale Einladung Einweisungenca. 10. März 2028
Fertigstellung inkl. Inbetriebnahmen7. Apr. 2028
Sachverständigenprüfungenca. 1. Mai – 30. Juni 2028
Vorgezogene Dokumentationca. 27. Aug. – 10. Sep. 2028
Probebetriebca. 1. Sep. – 15. Sep. 2028
Leistungsende Baustelle15. Sep. 2028
VOB-Abnahmen / 2. Mängelbeseitigungca. 15. Sep. – 8. Okt. 2028
Vertragsende25. Okt. 2028
Instandhaltungsvertrag Laufzeit Niederspannungsschaltanlagenca. 26. Okt. 2028 – 25. Okt. 2032bis 2032
Instandhaltungsvertrag Laufzeit Sicherheitsbeleuchtungca. 26. Okt. 2028 – 25. Okt. 2032bis 2032
Instandhaltungsvertrag Laufzeit Kälteanlagenca. 26. Okt. 2028 – 25. Okt. 2032bis 2032
Instandhaltungsvertrag Laufzeit Einbruchmeldeanlageca. 26. Okt. 2028 – 25. Okt. 2032bis 2032
Mängelansprüche Verjährung Instandhaltungca. 26. Okt. 2028 – 25. Okt. 2029bis 2029
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis2 Kriterien
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen ermittelt, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme; bei gleicher Wirtschaftlichkeit erhält das Angebot der Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.

Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme. Bei einer Instandhaltungsvertragslaufzeit bis zu 5 Jahren: statische Berechnung (Instandhaltungskosten/Jahr x Laufzeit); bei mehr als 5 Jahren: Anwendung des Barwertfaktors gemäß Anlage 1 zu § 20 ImmoWertV.

KI-Hinweis: Ausschließliches Zuschlagskriterium ist der Preis (Wertungssumme). Formblatt 227 (Zuschlagskriterien) ist nicht beigefügt; eine detaillierte Punkte-/Prozentgewichtung einzelner Preisbestandteile (Erstellung vs. Instandhaltung) wird im Dokument nicht weiter aufgeschlüsselt, ist aber für die Wertungsmethode nicht erforderlich.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Stromversorgung und Verteilung

Eigenstromversorgungsanlage (DIN 276/442):

Zentrale Batterieanlage (UG) mit Einzelbatterieüberwachung für Nebengebäudeca. 200 Sicherheits- und RettungszeichenleuchtenNennbetriebsdauer mind. 3 h gemäß DIN V VDE V 0108-100, LED-Technik, DALI-Überwachung, Aufschaltung auf GLT

Niederspannungs-Hauptverteilung (NSHV) (DIN 276/443):

Störlichtbogenklasse C, Bemessungsstrom ca. 2.200 A, Bemessungsstoßspannungsfestigkeit 8 kV2 Einspeisefelder (Transformatoren), 3 Abgangsfelder Leistungsschalter, 5 Abgangsfelder NH-Trenner mit WandlerPV-Einspeisefeld, zentraler Erdungspunkt (ZEP), Stationszubehör, digitale Energiemessung

Unterverteiler (DIN 276/444):

18 Unterverteiler (3- bis 6-feldrig) als Standschränke/WandschränkeBestückung mit Lasttrennschaltern, NH-Sicherungslasttrennschaltern, FI-/LS-Schaltern, ÜberspannungsableiternKNX-Bussystem für Beleuchtungs-/Jalousiesteuerung, KNX-DALI-Gateway, Schalt- und Jalousieaktoren, Wetterzentrale mit Windsensor und Helligkeitssensoren

Stromschienen:

ca. 60 m Schienenverteiler 1.000 A (Aluminium), horizontal EG/1.OG/2.OG, IP55Abgangskästen (D02/63 A, CEE 16 A, Schuko, 32 A C, frei bestückbar bis 63 A)

Energiemanagement:

1 EnergiemanagementsystemNetzanalysatoren (Hutschiene/Fronttafel), Strommessmodule, modulare Energieanalysatoren, RJ45-Bus-Übergabe, Parametrier-/Auswertesoftware, Energiemessgeräte, Differenzstromüberwachung

Leitungsnetze und Trassen

Starkstrom-/Schwachstromleitungen (DIN 276/444):

ca. 40 km KabelanlagenHalogenfreie Starkstromleitungen NHXMH-J (1,5–16 mm²), Erdkabel N2XH-J/N2XCH-J (2,5–150 mm²)EIB-Busleitung, J-H(ST)H-Schwachstromleitungen, Brandmeldeleitungen, Gummischlauchleitungen H07RN-FFunktionserhaltkabel NHXHX E30 und Brandmeldeleitungen J-H(ST)HbH E30

Datenleitungen:

ca. 95 km Datenleitungen (LAN CAT 7A: ca. 95.000 m; Außenkabel CAT 7 S/FTP)LWL-Kabel OM4 (4/24-Faser) und OS2 (24-Faser Singlemode)Fernmelde-Außenkabel, Lautsprecherkabel, Koaxialkabel

Trassen und Rohre:

ca. 3 km Trassen, ca. 3.000 SammelhalterKabelrinnen feuerverzinkt 100/200/400 mm, E30/E90 mit Funktionserhalt, Steigeleitern, Trennstege, Zugentlastungen, C-Profile, MontageschienenElektro-Installationskanäle (Stahl/Kunststoff), flexible Kunststoffisolierrohre, starre Kunststoff- und ALU-Panzerrohre, BrüstungskanäleHauseinführungen (Hauff-HSI-System), Form- und Befestigungsteile

MSR-Leitungsnetz:

Energie-/Steuerleitungen NHXMH-J halogenfrei (1,5–2,5 mm²), flexible/ölbeständige LeitungenFernmeldeleitungen J-H(ST)H, geschirmte Busleitungen LiYCY, CAT-7-DatenleitungKabelzugliste mit durchgängigem, eindeutigem Kennzeichnungssystem für sämtliche Kabel, Komponenten und Feldgeräte

Überspannungsschutz:

Typ 1/2 (400 V 3-polig, 230 V 2-polig), Typ 2 (230 V), Typ 3 (für Endgeräte)Überspannungsschutz KNX-Bus, LAN/Datenleitung Klasse E RJ45Kleinverteiler für ÜberspannungsschutzgeräteTyp 2 für HLSK-Anlagen (230 V, 24 V DC, 48 V DC, Feldbus RS485/Modbus, Analogwertsensoren, RJ45)

Installationsgeräte, Schalt- und Steckgeräte

ca. 2.000 Schalt- und Steckgeräte (inkl. KNX)UP/AP-Schukosteckdosen, CEE-Steckdosen, NOT-AUS-TasterKNX-Taster/-Präsenzmelder (div. Typen), DALI-Präsenzmelder, KNX-Steuertableau, Fernzugriff-SchnittstelleBewegungsmelder, Außensteckdosenverteiler, AP-Abzweigkästen18 Unterflurkassetten (nivellierbar) mit Bestückung, Gerätebecher, Schalungselemente, Steckdosen für BodentanksAußenverteiler Fahrradunterstand (Starkstrom/EDV mit PoE-Switch, LWL-Spleißverteiler)Hauptpotentialausgleich nach VDE 0100/410 und 540: Universalerdungsschellen, Banderdungsschellen, Erdungsklemmen, Potentialausgleichsschienen, SchrumpfmuffenAnschlüsse für Fremdanlagen (3x1,5 bis 16x25 mm²), Kupplungen/Stecker für Motoren

Beleuchtung

ca. 800 Leuchtenca. 1,6 km Leuchtentragschieneca. 30 Mast- und PollerleuchtenInnen: LED-Feuchtraum-Wannenleuchten, Lichtbänder für Flure/Treppenhäuser/Labore, LED-Pendelleuchten für Büros/Seminarräume, LED-Lichtkanal Treppenhaus, Spiegelleuchten, Labor-Dunkelraumleuchten, DownlightsAußen: LED-Mastleuchten (6 m, mit Videokamera-Anschlussstelle), Pollerleuchten, Lichtlinien, Steckdosen in PollerleuchtenBeleuchtungsstärken nach Norm (Büro/Labor 500 Lux, Verkehrswege 100 Lux), Wartungsfaktor 0,8Probebeleuchtung mit Musterleuchten (15 Stück)

Sicherheits- und informationstechnische Anlagen

1 Einbruchmeldeanlage (VDS-Klasse A) mit 16 Türüberwachungen, Programmierung durch zugelassenen TechnikerBedienoberfläche inkl. Software, Ein-/Ausgangsmodule, Kartenlesermodul, berührungslose Leseeinheiten, 150 Transponder, 20 Magnetkontakte, 16 Riegelkontakte, Wählgerät (IP + GSM) mit AntenneErweiterung bestehendes Zutrittskontrollsystem2 Klingel- und Türsprechanlagen mit Video (Kameramodule, Türlautsprecher, Display-Ruf-Modul, Tastenmodule, Bus-Video-Netzgeräte, Gateways für IP-Netzwerke inkl. VoIP-Lizenzen, Programmierung)3 Lichtrufsysteme für barrierefreie WC-Anlagen (Zentralen, Ruftaster, Zug-Taster, Abstelltaster, Rufmodule, Übertragungseinrichtung 24h-Service, Aufschaltung auf Telefonanlage)2 RWA-Anlagen (Treppenhäuser): RWA-Kompaktzentralen 24 V DC/2 A, 14 Rauchmelder, Handmelder, Elektroanschluss bauseitiger RWA-Motoren, Feuerwehrabnahme und Einweisung

EDV-/IT-Netzwerktechnik

13 Netzwerkschränke (47 HE, 1.200 mm Tiefe)ca. 1.500 DatenanschlüssePatchfelder modular Cat.6A (65 Stück), Cat-6A-Module (1.501 Stück), Datenanschlussdosen (1-/2-/3-fach)LWL-Technik: Patchfelder Multimode OM4 und Singlemode OS2 (24 Fasern), Fusions-Spleissarbeiten (400 Multimode, 96 Singlemode)Energieeinheiten für Rack, Patchkabel Cat.6A (100 Stück)5 wassergeführte Side Cooler 30 kW für Netzwerkschränke + 2 Erweiterungsmodule + Anschlussschläuche; Anschluss an bauseitiges HT-Kaltwassernetz 19/23 °CLWL-Messprotokolle (OTDR + Dämpfungsmessung), 100 % geprüft2 redundante EDV-Zentralen im UG und 2. OG20 Telekommunikations-Doppelanschlüsse zum EDV-VerteilerInstallation gemäß DIN EN 50173-1:2011-09, Komponenten Kategorie 6A (500 MHz), Messungen nur von qualifiziertem Personal

E-Mobilität und Außenanlagen

4 neue Doppelladesäulen 22 kW (2x11 kW), freistehende Stelen Typ 2, in Fraunhofer-Ladeverbund (LAMA) integrierbar, inkl. 4 Erdstücke, Wetterschutzdächer, Sonderlackierung optional2 Edelstahlverteiler (IP44) für E-Fahrrad-Akkuladung5 gebrauchte Ladesäulen (Typ ebee Ladepunkt Berlin): Demontage am Fraunhofer IKS Garching (Anfang 2027, mit Fotodokumentation, EDV-Port-Liste, Freischalten), Verpackung auf Euro-Paletten, Transport Hin- und Rück mit 2 Monteuren inkl. Verpflegung/Übernachtung/Fahrzeugpauschale, Einlagerung IPM-Lagerort George-Köhler-Allee 301, späterer Transport zur Baustelle IZN (George-Köhler-Allee 306), 5 Erdstücke, Montage und Anschluss mit Zuleitungen bis 5x25 mm² und LAN CAT6 – von Gewährleistung ausgenommenLWL-Verbindungen zum IPM und Gebäude 101 UNI

Brandschutz, Baustrom und Doppelböden

Brandschutz:

Kabel- und Brandabschottungen S30/S90, Brandschutzsteine, BrandschutzkissenKernbohrungen (Ø 30–150 mm), SchlitzfräsungenDampfsperr-Abdichtungen, Abdichtungen von Kabeldurchführungen durch FassadeSachverständigenprüfung der Brandschotts nach Fertigstellung

Baustrom:

Aufbau und Wartung der Baustrom- und Baubeleuchtungsanlage ab Leistungsbeginn 12.01.2027Hauptverteiler 400 A (1 Stück), Geschoßverteiler 125 A (2 Stück) und 63 A (6 Stück), ZuleitungenLED-Lichtschlauchsysteme, Sicherheitsbeleuchtung, Wartung der Baustromversorgung (49 Wochen)

Doppelböden:

EDV-/Cluster-Raum (ca. 69 m², H = 55 cm, Baustoffklasse A1, nichtbrennbar, Punktlast ≤ 6.000 N, Flächenlast ≤ 20.000 N/m², Linoleum-Belag ≥ 3 mm, Ableitwiderstand 10⁶⁻⁸ Ohm)NSHVT-Raum (25 m², H = 100 cm) und EDV-RäumeSchrankunterkonstruktionen (5 m², H = 55 cm: 4 Schränke 800x1.200 mm + 2 Schränke 300x1.200 mm)2 Einstiegsklappen 80x80 cm, 3 Saugheber mit Wandhalter

Sonderleistungen, Stundenlohn und Inbetriebnahmemanagement

Sonderleistungen:

VDE-/DIN-Berechnungen: Netzberechnung mit vollständigem Selektivitätsnachweis, Spannungsfall, Wirtschaftlichkeit, Kurzschluss, Überlastschutz, AbschaltbedingungenDokumentation brandschutztechnischer Maßnahmen (digital + Farbausdruck)

Stundenlohnarbeiten:

Meister/Techniker (5 h), Obermonteur (10 h), Monteur (5 h), Helfer/Azubi (10 h)In Stundensätzen sind alle Zuschläge (Unternehmerzuschläge, Lohnnebenkosten, Auslösungen, Fahrtkosten) enthaltenTägliche Arbeitsnachweise mit Datum, Baustelle, Name, Berufsbezeichnung, Arbeitsbeschreibung, ggf. MaterialienNur auf Anordnung der Bauleitung

Inbetriebnahmemanagement & Technisches Monitoring:

13 Koordinationsbesprechungen (Jour-fixe alle 1–2 Wochen)Gewerkeübergreifende Inbetriebnahme eigener Anlagen (1:1-Tests, Funktionstests, Störungstests, Einregulierung, Messprotokolle)Teilnahme an gewerkeübergreifenden Inbetriebnahmen fremder AnlagenFunktionstests sicherheitsrelevanter Anlagen (7 Tage): Brandmeldeanlage, Entrauchung, RWA, Türsteuerungen, Löschanlagen, Aufzüge, Evakuierung, Lüftung, Sicherheitsstromversorgung (SV-Prüfungen, Black-Building-Test)Zwischenbetrieb nach IBN (06:00–20:00 Uhr)Probebetrieb (24 h/7 Tage, witterungsunabhängig, Dauer gemäß Bauzeitenplan)Erhaltungsbetrieb (6 Wochen 24/7 nach Probebetrieb vor VOB-Abnahme, Störungsbeseitigung innerhalb 12 h)Einweisungen/Schulungen des Betreiber- und Wartungspersonals: Terminplanung mind. 2 Monate vorher, Einladungen mind. 4 Wochen vorher digital, ProtokollierungMitteilung Inbetriebnahmebeginn mind. 30 Tage vorher an AGVorgezogene Dokumentation für behördliche Abnahmen/Sachverständigenprüfungen mind. 2 Wochen vorherTechnische Detailangaben für Monitoring mind. 3 Monate vor IBNFunktionsprüfungs-Checklisten je Anlagenteil (Funktion, i.O./nicht i.O., Geprüft am/durch) – 3 Monate vor IBN abstimmenZweistufige Dokumentation gemäß Fraunhofer-Dokumentationsrichtlinie Version 1.05 vom 09.09.2016

Werk- und Montagepläne, Inbetriebnahmen, Abnahmen

Werk- und Montagepläne: Lieferung 6 Wochen nach Einweisung und Planübergabe zur FreigabeAufmaß und Abstimmung mit Bauleitung vor Lieferung der SchaltanlagenKonformitätserklärungen und PrüfbescheinigungenRevisionsunterlagen (Stromlaufpläne, Klemmenpläne, Aufstellungspläne)Inbetriebnahmen aller AnlagenSachverständigenprüfungen Mai/Juni 2028Probebetrieb bis Mitte September 2028VOB-Abnahmen und 2. Mängelbeseitigung Anfang Oktober 20281. Mängelbeseitigung bis 07.04.2028 (inkl. Inbetriebnahmen)Leistungsende Baustelle 15.09.2028, Vollendung abnahmereif 25.10.2028

Instandhaltung nach AMEV 2018 (6 Verträge)

Inhalt der Verträge (für alle 6 nachfolgenden Anlagengruppen vergleichbar):

Vertragslaufzeit 4 Jahre ab Tag nach Abnahme der BauleistungFestpreis 24 Monate ab VertragsbeginnWartung (Inspektion und Wartung) gemäß beigefügter Arbeitskarte vom 17.08.2026 (Anhang 2) – unverändert zu übernehmenKleine Instandsetzungsarbeiten bis Nettowert 25 €/Teil je Wartung inklusive; darüber gesonderte VergütungStörungsbeseitigung auch außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit im HavariefallBetriebsübliche Arbeitszeit: Mo–Do 08:00–16:00, Fr 08:00–15:00Mängelansprüche-Verjährung 1 Jahr ab AbnahmeZahlungsziel 30 Tage nach RechnungszugangVom Bieter auszufüllen: jährliche Netto-Vergütung, Stundenverrechnungssätze (Obermonteur, Monteur, Helfer), Zuschläge für Überstunden/Nacht-/Schicht-/Sonn-/Feiertagsarbeit in %, Fahrtkosten (€/Auftrag, km-Pauschale, Entfernung Einsatzort–Niederlassung), Preisgleitklausel (PA + PE = 1, maßgebender Tarifvertrag mit Bundesland, Entgeltgruppe)Falls Preisgleitklausel nicht ausgefüllt: Festpreis-Erklärung unterzeichnenArbeitskarten/Leistungsaufstellung mit Inspektions- und Wartungsarbeiten sowie Zeitabständen (zwingend unverändert; nicht vorgelegt = Ausschluss)

Anlagengruppen mit Instandhaltung:

1. Niederspannungsschaltanlagen KG 443/444 (Haupt- und Unterverteiler): 2-jährliche Prüfung auf Verschmutzung/Beschädigung/Korrosion, Reinigung, Schaltgeräte/Antriebe, Mess-/Schutzeinrichtungen, Schutzerde/Potentialausgleich (VDE 0141); 4-jährliche Prüfung nach VDE 0105 Teil 100 / DGUV Vorschrift 3

2. Sicherheitsbeleuchtung / Eigenstromversorgung KG 442: Schalt-/Steuerungs-/Überwachungseinrichtungen, Ladegleichrichter, Akkumulator, Kabel/Leitungen/Schienen, elektrische Schutzmaßnahmen (DIN VDE 0100 Teil 600), Probelauf unter Nennlast; Wartungsintervalle jährlich, 2- und 4-jährlich

3. Kältetechnische Anlagen KG 434: 3-monatliche Prüfungen (Verschmutzung, Kältemittelstand, Lager), 6-/12-/24-monatliche Funktionsprüfungen, Dichtheitskontrollen gemäß EU-VO 517/2014

4. Notruf-/Lichtrufanlage (barrierefreie WCs): 3 Anlagen, Inspektion und Wartung gemäß beigefügter Arbeitskarte

5. Einbruchmeldeanlage KG 456: VDS-Klasse-A-Zentrale, Sicherheitsstromversorgung, Anzeigentexte, Sichtprüfung, Anbindung Bestandsanlage, Funktionstest Alarmierungseinrichtungen, Auslösung aller Melder; Intervalle monatlich, 3-/6-/12-/24-monatlich

6. RWA-Anlage (Rauch- und Wärmeabzug): 2 Zentralen, Inspektion und Wartung gemäß beigefügter Arbeitskarte (ohne Instandsetzung)

Hinweis: Ist der Angebotspreis für die Instandhaltung nicht wertbar (z. B. wegen fehlender Arbeitskarten), wird das gesamte Angebot (inkl. Erstellung) ausgeschlossen. Mehr als 5 Jahre Vertragslaufzeit lösen Barwertberechnung aus.

Abfallentsorgung

Ab Aufnahme der Tätigkeit wird der Auftragnehmer Abfallerzeuger und Besitzer und übernimmt die Pflichten des Auftraggebers zur Verwertung und Beseitigung der in der Leistungsbeschreibung aufgeführten Bau- und AbbruchabfälleTrennung, Bereitstellung und sachgerechte Entsorgung der Abfälle nach geltenden VorschriftenAlle nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) und Nachweisverordnung (NachwV) erforderlichen Erklärungen, Bestätigungen und Belege sind dem Auftraggeber vorzulegenBei abweichender Verwertungs-/Beseitigungslösung: Nachweis über Berechtigung der Anlage, schriftliche Bestätigung der Annahme, ggf. Bestätigung der Abfallwirtschaftsbehörde, Einverständniserklärung für Auskunft der Behörde, ggf. Anzeige nach § 53 KrWG und Erlaubnis nach § 54 KrWG

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweise – Form und Struktur

Präqualifizierte Unternehmen: Angabe der PQ-Nummer genügt; Vorlage von 3 vergleichbaren Referenzen mit Formblatt 444 Seite 1–2 (auf Verlangen Seite 3)Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärungen (Formblätter 124, 444 Seite 1 und 2); auf Verlangen weitere NachweiseBei Nachunternehmereinsatz > 10.000 € netto: Eignungsnachweise des Nachunternehmers (PQ-Nummer oder Eigenerklärung)Steuer- und Sozialversicherungsnachweise können zusätzlich verlangt werden

Fachliche Eignung und Personal

Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Formblatt 444)Verfügbarkeit der erforderlichen ArbeitskräfteAngabe der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte in den letzten 3 Jahren nach Lohngruppen mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal (auf Verlangen)Fachfirma für RWA-Anlage: Installation nur durch VdS-anerkannte Errichterfirma; Autorisierungs-Bescheinigung vorzulegenFachfirma Brandschutz: Kabel-/Brandabschottungen durch FachfirmaIT-Netzwerk: Installation gemäß DIN EN 50173-1:2011-09, Komponenten Kategorie 6A, Messungen nur von qualifiziertem PersonalKNX: Projektierung durch fachkundiges Personal (ETS-Software)Einbruchmeldeanlage: Programmierung durch zugelassenen Techniker für die angebotene AnlageKältetechnische Anlagen: Einsatz entsprechend qualifizierter Fachkräfte

Registereintragungen und wirtschaftliche Zuverlässigkeit

Eintragung im Handelsregister ODER in der Handwerksrolle ODER bei der IHK ODER Erklärung, dass keine Eintragungspflicht besteht (auf Verlangen)Kein eröffnetes oder beantragtes InsolvenzverfahrenKein Insolvenzplan oder rechtskräftig bestätigter InsolvenzplanNicht in Liquidation befindlichMitgliedschaft in der BerufsgenossenschaftAuftraggeber darf Bonitätsauskunft bei Creditreform oder Coface einholenBei Auftragssumme ≥ 30.000 €: Auszug aus dem Gewerbezentralregister (vom Auftraggeber angefordert)

Steuerliche und sozialversicherungsrechtliche Voraussetzungen

Ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer- und Abgabenpflichten (Unbedenklichkeitsbescheinigung des Finanzamts / Bescheinigung in Steuersachen)Ordnungsgemäße Beitragszahlung zur Sozialversicherung (Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse)Qualifizierte Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Angabe der LohnsummenFreistellungsbescheinigung nach § 48b EStG

Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit

Keine schweren Verfehlungen, die die Zuverlässigkeit in Frage stellenKeine Verurteilungen mit Freiheitsstrafe > 3 Monate, Geldstrafe > 90 Tagessätze oder Geldbuße > 2.500 € in den letzten zwei Jahren (§ 6e EU VOB/A)Nachunternehmereinsatz und Eignungsleihe nur mit Zustimmung des Auftraggebers bzw. Verpflichtungserklärung

Tariftreue und EU-Sanktionen

Eigenerklärung Tariftreueversprechen (zwingend mit Angebot)Eigenerklärung zur EU-Verordnung 833/2014 (Russland-Sanktionen): keine russische Staatsangehörigkeit des Bieters, keine Niederlassung in Russland, keine Beteiligung > 50 % durch natürliche Personen/Unternehmen/Organisationen mit Russlandbezug, kein Handeln im Namen oder auf Anweisung sanktionierter Personen; gilt auch für Unterauftragnehmer/Lieferanten und Unternehmen für Eignungsnachweise > 10 % Auftragswert sowie während der gesamten Vertragslaufzeit; vollständig und unverändert in Textform gemäß § 126b BGB

Versicherungs- und Haftungsanforderungen

Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckungen (in den AMEV-Instandhaltungsverträgen): Sachschäden ≥ 2.500.000 €, Vermögensschäden ≥ 1.000.000 €, Personenschäden ≥ 2.500.000 €Werkstatt für Behinderte: falls zutreffend 15 % Bonus bei Wertungssumme; Nachweis mit Angebot

Eignungsleihe und Nachunternehmer

Bieter können nach § 6d EU VOB/A Kapazitäten anderer Unternehmen für wirtschaftliche/finanzielle und/oder technische/berufliche Leistungsfähigkeit in Anspruch nehmenNachweis, dass das andere Unternehmen die erforderlichen Mittel tatsächlich zur Verfügung stellen wird (Formblatt 236)Bei Eignungsleihe ggf. Verpflichtung zur gesamtschuldnerischen Haftung (zweite Unterschrift auf Formblatt 236)Formblatt 233/235 FhG: ab 10.000 € netto Auftragswert an NU erweiterte Dokumentationspflichten; bei Eignungsleihe Spalten 1–7 auszufüllen

Sonstige Verfahrensbedingungen

Verfahrensart: offenes Verfahren nach VOB/A EUZuschlagskriterium: Preis (günstigster Preis)Bietersprache: DeutschAuch für Kleinstunternehmen/KMU geeignetNebenangebote nicht zugelassen; mehrere Hauptangebote zugelassenKeine losweise Vergabe (einheitliche Gesamtleistung)Mehrere Hauptangebote zugelassenBieter müssen Vergabevorschriften (GWB, VOB, VOL) einhalten: Rügefrist 10 Kalendertage nach Kenntnis von Verstößen, Nachprüfungsantrag innerhalb 15 Kalendertagen nach Eingang der Mitteilung; Zuschlagserteilung möglich 15 Kalendertage (elektronisch/Fax 10 Kalendertage) nach Absendung der Bieterinformation nach § 134 Abs. 1 GWB
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: aus den letzten 5 Kalenderjahren

3 vergleichbare Referenzbescheinigungen (Formblatt 444 Seiten 1 und 2) zu Elektro- und Fernmeldeanlagen mit Außenanlagen

Vergleichbare Leistungen (Elektro- und Fernmeldeanlagen mit Außenanlagen); pro Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengenangaben, Zahl eingesetzter Arbeitnehmer, technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 35%4–10 · 45%11+ · 20%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 41 erledigt
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Auftraggeber
Fraunhofer-Gesellschaft zur Förderung der angewandten Forschung e.V. - Einkauf B12 - Vergabestelle Bau | Vergabekammern des Bundes
Anschrift
80686 München
Ort
79110 Freiburg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
vergabe.fraunhofer.de/

Erfüllungsort

Ort der Leistung
79110 Freiburg
Baden-Württemberg

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