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Energetische Modernisierung der Gebäudehülle Bau 2 und Bau 3 des Pfalzinstituts für Hören und Kommunikation: 01-26 Dachdeckungs-, Dachabdichtungs-, Zimmerer- & Klempnerarbeiten

Bezirksverband Pfalz67227 Frankenthal (Pfalz), Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Der Bezirksverband Pfalz schreibt für das Pfalzinstitut für Hören und Kommunikation in Frankenthal (Pfalz) Dacharbeiten an zwei Schulgebäuden (Bau 2 „E-Werkstatt" und Bau 3 „Lofthaus") öffentlich aus. Im Rahmen einer energetischen Modernisierung sollen beide Dächer abgebrochen und neu eingedeckt, gedämmt und mit neuer Klempnerung versehen werden.

Was ist zu tun?

Bau 3 (Lofthaus): Altes Dach (Frankfurter Pfanne) abbrechen, Sparren mit Aufschieblingen verlängern, Dampfbremsbahn verlegen, 120 mm Aufsparrendämmung einbauen, neue Dacheindeckung mit Braas Frankfurter Pfanne herstellen, 8 neue Dachflächenfenster (teils mit Solar-Außenrollladen) einbauen, Klempnerarbeiten aus Titanzink und Kupfer ausführen.Bau 2 (E-Werkstatt): Altes Dach (Ziegel S-Pfanne) und Vordach abbrechen, Sparren seitlich anlaschen und verlängern, Unterspannbahn/Unterdeckbahn verlegen, neue Dacheindeckung mit Braas Frankfurter Pfanne herstellen, im Übergang zu Bau 3 eine zweilagige Bitumen-Dachabdichtung mit gedämmtem Wandanschluss einbauen, Klempnerarbeiten aus Titanzink ausführen.Für beide Gebäude: Baustelleneinrichtung (u.a. Schrägaufzug, Baustellentoilette für 6 Wochen), temporärer Witterungsschutz während der Dacharbeiten und Stundenlohnarbeiten.

Wichtige Randbedingungen:

Angebotsabgabe elektronisch über die Vergabeplattform rlp.vergabekommunal.de (Bietertool, JRE erforderlich, mindestens elektronische Textform-Signatur). Schriftliche Angebote, E-Mail und Fax werden ausgeschlossen.Angebotsfrist: **28.10.2026
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 28. Oktober 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEBMÄRAPR
Angebotsfrist28. Okt. 2026
Angebotsöffnung28. Okt. 2026
Bindefrist17. Dez. 2026
Vertragsbeginn22. Feb. 2027
Baubeginn8. März 2027
Ausführungsbeginnca. 12. März 2027
Abschluss Abbrucharbeiten22. März – 2. Apr. 2027
Ausführungsendeca. 25. Apr. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium Preis ist eindeutig angekreuzt; Formblatt 227 wurde nicht beigefügt, weitere Kriterien sind nicht vorgesehen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gemeinsame Leistungen für beide Gebäude

Für Bau 2 und Bau 3 sind als gemeinsame, losübergreifende Leistungen zu erbringen:

Baustelleneinrichtung (Titel 11): Einrichtung der Baustelle für beide Gebäude, inkl. Schrägaufzug, Abfallentsorgung, Erste-Hilfe- und Brandschutzeinrichtungen sowie Baustellentoilette (Nutzungsdauer ca. 6 Wochen).Werk- und Montageplanung (Titel 20): für beide Gebäude.Stundenlohnarbeiten (als Bedarfspositionen): Vorarbeiter-, Facharbeiter- und Bauhelferstunden.Temporärer Witterungsschutz während der Dacharbeiten an beiden Gebäuden.Anschluss Bau 2/Bau 3: Im Übergangsbereich zwischen Bau 2 und Bau 3 ist eine zweilagige Bitumen-Dachabdichtung mit gedämmtem Wandanschluss herzustellen.

Hinweise zur Kalkulation und Ausführung

Das Gerüst wird bauseits vom Auftraggeber gestellt (nicht Bestandteil des Auftrags).Für die Kalkulation sind beigefügte Planungsunterlagen zu verwenden: Bestandsbilder, Ausführungsplanung, Bestandszeichnungen Bau 2 und Bau 3, Lageplan/Anfahrt und Baustelleneinrichtungsfläche sowie der Bauzeitenplan.Maßgebende Regelwerke: VOB, DIN 18338 (Dachdeckungsarbeiten), DIN 18334 (Zimmer- und Holzbauarbeiten), DIN 18336 (Abdichtungsarbeiten), ZVDH-Fachregeln, Hersteller-/Verlegevorschriften.Bieter müssen sich vor Angebotsabgabe über die örtlichen Verhältnisse informieren; eine Besichtigung ist nach Terminvereinbarung über die Vergabeplattform möglich.Rückfragen sind ausschließlich in Textform über den Kommunikationsbereich der Vergabeplattform zu stellen.Schlussrechnung: Auf Verlangen des Auftraggebers sind die Gesamtsummen für Bau 2 und Bau 3 separat auszuweisen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeiner Eignungsnachweis

Der Nachweis der Eignung kann geführt werden:

durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.), ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise, oderdurch die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124), die mit dem Angebot vorzulegen ist (bzw. alternativ durch die Einheitliche Europäische Eigenerklärung).

Bei Einsatz von Nachunternehmern gelten die Nachweispflichten auch für diese: Präqualifikation bzw. Eigenerklärung sind auch für Nachunternehmer vorzulegen.

Unternehmensbezogene Nachweise (auf Verlangen der Vergabestelle)

Folgende Nachweise können von der Vergabestelle nachgefordert werden (in der Regel innerhalb von 6 Kalendertagen nach Zuschlag):

Gewerberechtlich: Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Eintragung in der Handwerksrolle bzw. IHK.Finanziell/rechtlich: Insolvenzplan (falls einschlägig), Unbedenklichkeitsbescheinigung der tariflichen Sozialkasse, Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG, Unbedenklichkeitsbescheinigung der Berufsgenossenschaft mit Lohnsummen.Personal: Erklärung zur jahresdurchschnittlichen Anzahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal.Referenzen: Referenznachweise gemäß den Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung.Preis-/Kalkulationsnachweise: Aufgliederung der Einheitspreise (Formblatt 223), Preisermittlung (Formblätter 221/222) sowie Urkalkulation.Nachunternehmer: Eigenerklärung zur Eignung und Mustererklärung 1 oder 3 LTTG RLP auch für Nachunternehmer, Bestätigungen der Eigenerklärungen von Nachunternehmern, ggf. Sicherheitsauskunft/Verpflichtungserklärung (Formblatt 126).

Tariftreue und Mindestentgelt (LTTG RLP)

Mit dem Angebot ist die Mustererklärung 1 nach § 4 Abs. 1 LTTG RLP (für vom AEntG erfasste Beschäftigte) oder die Mustererklärung 3 nach § 3 LTTG RLP (für nicht vom AEntG erfasste Beschäftigte) abzugeben. Der Bieter verpflichtet sich damit zur Zahlung des jeweils geltenden gesetzlichen Mindestlohns bzw. der tarifvertraglichen Vorgaben, zur sorgfältigen Auswahl von Nachunternehmen, zur Weitergabe dieser Verpflichtungen an Nachunternehmen und Verleiher sowie zur Vorlage entsprechender Erklärungen und prüffähiger Unterlagen. Bei Einsatz von Nachunternehmern sind auch für diese die Mustererklärungen vorzulegen.

Hinweise zu Referenzprojekten

Konkrete Anforderungen an Referenzprojekte (Mindestanzahl, Art, Zeitraum, Vergleichbarkeit) sind in den vorliegenden Vergabeunterlagen nicht spezifiziert. Referenznachweise werden nur auf Verlangen der Vergabestelle gemäß den Angaben in der Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) angefordert.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 55%4–10 · 42%11+ · 3%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Pflichtunterlagen – mit dem Angebot abzugeben
Auf gesondertes Verlangen der Vergabestelle vorzulegen
Technische / organisatorische Pflichtbestandteile
Verfahrenshinweise / Plattform
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Bezirksverband Pfalz
Ort
67227 Frankenthal (Pfalz), Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
67227 Frankenthal (Pfalz)
Rheinland-Pfalz

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