Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Universität Würzburg lässt den Bauteil 3 (BT3) der Philosophischen Fakultät am Campus Hubland energetisch sanieren. Dafür muss vorher eine umfangreiche Schadstoffsanierung durchgeführt werden – betroffen sind Asbest, PCB, KMF (künstliche Mineralfasern) und PAK. Außerdem gehören der Rückbau schadstoffbelasteter Bauteile, der Immissionsschutz (Staub, Lärm, Erschütterungen) sowie die fachgerechte Entsorgung der Abfälle zum Auftrag. Die Arbeiten finden während des laufenden Uni-Betriebs statt.
Für den Entsorgungsteil (Containerdienste) wurde ein eigenes offenes Verfahren veröffentlicht: ca. 205 Tonnen Abfall (KMF, Asbest, Mischabfälle) sind zu transportieren und zu entsorgen. Angebote sind bis 29.09.2026 um 10:10 Uhr ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Bayern einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis: Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden aus den nachgerechneten Angebotssummen unter Berücksichtigung von Nachlässen ermittelt.
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAusgangslage und Rahmenbedingungen
Das Gebäude BT3 stammt aus dem Jahr 1971 und enthält diverse Schadstoffe. Die Schadstoffsanierung muss vor der energetischen Sanierung durchgeführt werden. Die gesamten Arbeiten erfolgen bei laufendem Universitätsbetrieb – entsprechend hohe Anforderungen an Staub-, Lärm- und Erschütterungsschutz sowie an die Baustellenlogistik gelten.
Arbeitszeit: werktags Mo–Sa, 07:00–19:00 Uhr.
Schadstoffe und betroffene Materialien
Zu sanieren sind vier Schadstoffgruppen:
Zusätzlich: mineralischer Staub bei Separierung von Wandputzen und Abbruch mineralischer Bausubstanz.
Durchführung der Schadstoffsanierung
Rückbau, Entkernung und Fassadenarbeiten
Immissionsschutz
Maßnahmen zum Schutz vor Staub, Lärm und Erschütterungen während aller Arbeiten, um den laufenden Uni-Betrieb nicht zu beeinträchtigen.
Entsorgung und Dokumentation
Fachgerechte Erfassung, Trennung und Entsorgung der anfallenden Abfälle gemäß den Abfallverzeichnis-Schlüsseln:
Dokumentation über elektronisches Abfall-Nachweisverfahren (eANV), Tagesberichte/Bautagebuch, tabellarische Aufstellung entsorgter Materialien und ggf. Filterbuch bei Atemschutz.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde / Sachkundenachweise
Vom Auftragnehmer bzw. von Bauleiter und Polier sind folgende Nachweise zu erbringen:
Erlaubnisse / Zertifizierungen
Persönliche Voraussetzungen der eingesetzten Mitarbeiter
Referenzen und Erfahrung
5 vergleichbare Referenzen aus den letzten 5 Jahren.
Gefordert wird insbesondere Erfahrung mit Arbeiten bei laufender Nutzung in sensibler/exponierter Lage (z. B. öffentliche Gebäude, Universitäten).
Wirtschaftliche Eignung
Ausschlussgründe
Ausschlussgründe gemäß §§ 123–126 GWB, insbesondere:
Zusätzlich: Eigenerklärung zum Russland-Bezug (Formblatt FB 127 / L127 / III.127).
Anforderungen an Nachunternehmer
Alle genannten Qualifikationsnachweise gelten in gleicher Weise auch für Nachunternehmer (einschließlich Sachkunde, Erlaubnisse und Vorsorgeuntersuchungen).
5 Referenzen über vergleichbare Leistungen der letzten 5 Jahre – insbesondere Schadstoffsanierung (Asbest, PCB, KMF, PAK), Rückbau, Entsorgung und Immissionsschutz
Arbeiten bei laufender Nutzung in sensibler/exponierter Lage (Universitätsbetrieb)