Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Es werden Erdarbeiten für den Neubau einer Biogasanlage auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg (LAZBW) in 88326 Aulendorf, Atzenberger Weg 99, ausgeschrieben. Auftraggeber ist Vermögen und Bau Baden-Württemberg, Amt Ravensburg. Die Maßnahme umfasst Baustelleneinrichtung, Oberbodenabtrag und -wiedereinbau, Baugruben für Fermenter und Gärproduktlager, Wasserhaltung sowie Auffüllarbeiten. Die Angebotsabgabe erfolgt bis zum 03.09.2026 um 10:30 Uhr MESZ.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBeschreibung der Baumaßnahme
Am Standort 88326 Aulendorf, Atzenberger Weg 99, auf dem Gelände des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg (LAZBW) wird eine neue Biogasanlage errichtet. Die bestehende Anlage ist aufgrund von Alter, Sanierungsbedarf und unzureichender Kapazität nicht mehr zukunftsfähig. Die Erdarbeiten sind ein eigenes Gewerk ohne Losaufteilung. Maßnahmennummer: H.DB.78624.0000. Vergabenummer: 26-71268.
Technische Vorgaben und DIN-Normen
Die Ausführung erfolgt nach den einschlägigen DIN-Normen, u. a.:
Verdichtungsanforderungen: Ev₂ ≥ 45–120 MN/m² je nach Position, 103 % Dpr. Detaillierte Vorgaben siehe Leistungsverzeichnis.
Abfallmanagement und Bodenschutz
Der Auftragnehmer wird mit Aufnahme der Tätigkeit Abfallerzeuger und -besitzer der anfallenden Bau- und Abbruchabfälle und hat die Pflichten aus dem Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) zu erfüllen:
Zusätzlich gelten die Vorgaben des Bodenschutzkonzepts:
Falls eine andere als die im LV vorgesehene Entsorgungslösung angeboten wird, sind zusätzliche Nachweise über die Berechtigung der Anlage, Annahmebestätigungen, ggf. Bestätigungen der Abfallwirtschaftsbehörde und der Erlaubnis nach § 53/§ 54 KrWG erforderlich.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Formblatt 124)
Mit dem Angebot ist eine Eigenerklärung zur Eignung (VHB 124) abzugeben – alternativ genügt die PQ-Nummer (Präqualifikation) oder die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Die konkreten Eignungsanforderungen sind im Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' hinterlegt (im vorliegenden Ausschnitt nicht im Detail aufgeführt).
Auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Folgende Nachweise können von der Vergabestelle nachgefordert werden (Auswahl):
Stammpersonalquote (NAT – VHB 962)
Mindestens 70 % der Leistung sind mit eigenen Stammarbeitskräften des Bieters zu erbringen. Eingesetzte Nachunternehmer müssen ebenfalls mindestens 70 % ihres übertragenen Leistungsumfangs mit Stammpersonal erbringen. Vor Baubeginn ist der Vergabestelle das Verzeichnis der eingesetzten Arbeitskräfte (getrennt nach eigenen Mitarbeitern und Nachunternehmern) in Textform zu übermitteln; ein Austausch von Arbeitskräften ist unverzüglich mitzuteilen.
Tariftreue und Mindestlohn (LTMG)
Mit dem Angebot ist die Verpflichtungserklärung nach dem Landestariftreue- und Mindestlohngesetz Baden-Württemberg (LTMG) abzugeben. Von eingesetzten Nachunternehmen und Verleihunternehmen sind ebenfalls Verpflichtungserklärungen einzuholen und auf Verlangen vorzulegen. Vollständige und prüffähige Unterlagen über eingesetzte Beschäftigte (Entgeltabrechnungen, Steuer- und Abgabennachweise, Verträge) sind bereitzuhalten.
Referenznachweise gemäß Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung' (auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen)
Art und Umfang der Referenzen sind in den Vergabeunterlagen (VHB 216) nicht konkret spezifiziert; die konkreten Anforderungen ergeben sich aus dem Formblatt 'Eigenerklärung zur Eignung'.