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Ermittlung von Gerinnegeometrien und Wasserspiegellagen für das Projekt Grundwassermodell Lausitz

Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und GeologieZur Wetterwarte 11, 01109 Dresden, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Für das länderübergreifende Projekt Grundwassermodell Lausitz sind für Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße vorhandene digitale Daten zu recherchieren und aufzubereiten. Daraus werden Gerinnegeometrien, repräsentative Wasserspiegellagen und korrigierte Fließrichtungen abgeleitet und die Fließgewässer an die Grundwasserstände des Modellgebiets angekoppelt.

Die Bearbeitung umfasst vier Arbeitspakete und dauert vier Monate ab Auftragserteilung. Eigene Geländevermessung, Befliegung oder sonstige neue Datenerhebung sind nicht vorgesehen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 12. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027
Veröffentlichung22. Okt. 2026
Veröffentlichung23. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist12. Nov. 2026
Angebotsfrist12. Nov. 2026
Bindefrist12. Nov. 2026 – 22. Jan. 2027
Zuschlagca. 22. Jan. 2027
AusführungsbeginnDatum offenDer Bearbeitungsbeginn ist nicht ausdrücklich datiert; er folgt voraussichtlich nach Auftragserteilung.
VertragslaufzeitDatum offenVier Monate ab Auftragserteilung beziehungsweise ab Bearbeitungsbeginn; das konkrete Enddatum ist nicht bestimmbar.
Erste ZwischenberatungDatum offenZwei Monate nach Auftragserteilung; der konkrete Beratungstermin ist nicht angegeben.
Zweite ZwischenberatungDatum offenFindet vor Abgabe des Ergebnisberichts statt; kein konkreter Termin ist angegeben.
ErgebnisberichtDatum offenEinreichung vor der Abschlusspräsentation; kein konkreter Termin ist angegeben.
AbschlusspräsentationDatum offenFindet nach Abgabe des Ergebnisberichts im LfULG in Dresden-Klotzsche statt; kein konkreter Termin ist angegeben.
Mitteilung AnsprechpartnerDatum offenDie fachlichen Ansprechpartner des Auftraggebers werden nach Zuschlagserteilung mitgeteilt, spätestens zu Beginn des Leistungszeitraums.
ZahlungsfristDatum offenVergütung innerhalb von 30 Tagen nach Rechnungseingang.
SkontofristDatum offenSkontoabzug innerhalb von 14 Tagen nach Rechnungseingang.
NacharbeitDatum offenNacharbeit bei nicht abnahmefähigen Leistungen ist innerhalb von drei Wochen nach Zurückweisung zu erbringen.
WiderspruchsfristDatum offenWiderspruch gegen eine Veröffentlichung des Auftragnehmers ist innerhalb von vier Wochen nach Eingang der vollständigen Unterlagen möglich.
RechnungseinreichungDatum offenSpätestens zum Ende der 49. Kalenderwoche des jeweiligen Kalenderjahres.
Erstattung ÜberzahlungDatum offenRückforderung ist innerhalb von 30 Kalendertagen nach Zugang des Rückforderungsschreibens zu erstatten.
Nachlass NachtragDatum offenNachlass auf Nachtragspositionen oder Nachtragsaufträge gilt zwölf Monate nach Erstlieferung, nicht für Stundenlohnarbeiten.
Vertraulichkeit DatenDatum offenWährend der Vertragslaufzeit und unbefristet nach Vertragsende, soweit keine gesetzliche Ausnahme greift.
VertragsstrafeDatum offenBei Verzug 0,5 Prozent der Netto-Vertragssumme je Woche für den rückständigen Leistungsteil, insgesamt maximal 5 Prozent der Netto-Auftragssumme.
BeanstandungsfristDatum offenSchriftliche Beanstandung wegen Nichteinhaltung der Vergabevorschriften innerhalb von zehn Tagen nach Verfahrensabschluss.
Prüfung BeanstandungDatum offenDie Nachprüfungsbehörde prüft die Beanstandung innerhalb von zehn Tagen; bis dahin erfolgt kein Zuschlag.
AufbewahrungsfristDatum offenVergabeunterlagen werden mindestens 10 und längstens 30 Jahre ab Ende des Kalenderjahres des Zuschlags aufbewahrt; konkrete Daten fehlen.
KündigungsfristDatum offenSchriftliche Kündigungen richten sich nach den gesetzlichen Kündigungsfristen; eine konkrete Frist ist nicht genannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität6 Kriterien
Preis 40%Qualität 60%
  • Preis40%

    Bewertung der Wertungssumme des Angebots; maximal 40 Wertungspunkte. Das niedrigste Angebot erhält 40 Punkte, Angebote ab dem doppelten der niedrigsten Wertungssumme erhalten 0 Punkte; dazwischen erfolgt die Bewertung durch lineare Interpolation.

  • Qualität40%

    Bewertung von Inhalt, Konzept und methodischem Ansatz zur Bearbeitung der Arbeitspakete zur Ermittlung der Wasserspiegellagen und Gewässergeometrien; maximal 40 Punkte.

  • Lieferungs- und Ausführungsfrist20%

    Bewertung des zeitlichen Rahmens der Leistung; die Bearbeitungszeit beträgt 4 Monate. 20 Punkte bei ausreichendem Zeitpuffer, 10 Punkte bei geringfügigem Zeitpuffer und 0 Punkte ohne erkennbaren Zeitpuffer.

Preiswertung: WP = WPmax - (WPmax / PN) * (PB - PN); WPmax = 40, PN = niedrigste Wertungssumme, PB = Wertungssumme des jeweiligen Bieters. Die Gesamtwertung ergibt sich aus der Addition der Wertungspunkte von Preis, Qualität und Liefer- und Ausführungsfrist. Bei Punktgleichstand auf dem ersten Rang erhält das Angebot mit dem günstigeren Angebotspreis den Zuschlag.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterien, Gewichtungen, Punktverteilung, Preisformel und Gesamtwertungsverfahren sind in den Vergabeunterlagen vollständig angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bearbeitungsrahmen

Die Bearbeitung umfasst das Modellgebiet mit etwa 7.461 km² und rund 4.208 Fließ-km in den Flussgebieten Spree, Schwarze Elster und Lausitzer Neiße. Sie erfolgt ausschließlich auf Grundlage vorhandener digitaler Daten; eigene Geländevermessung, Befliegung oder sonstige Datenerhebung sind ausgeschlossen. Die Realisierungsfrist beträgt vier Monate ab Auftragserteilung.

AP1 – Recherche und verfügbare Datengrundlagen

Alle benötigten digitalen Datengrundlagen recherchieren, zusammenstellen und nach Eignung, Qualität, Aktualität und räumlicher Abdeckung bewerten. Hochauflösende Fernerkundungsdaten einschließlich frei verfügbarer historischer Datensätze aus 1995 bis 2025 strukturiert erfassen; je Produkt Befliegungszeiträume und hydrologische Abflussbedingungen dokumentieren. Gewässer- und Vermessungsdaten, Querprofile, Querbauwerke sowie Pegel-, Abfluss- und Wasserstandsdaten zusammenstellen. Einen begründeten Vorschlag für die am besten geeignete Datengrundlage vorlegen, insbesondere unter Berücksichtigung der Höhenauflösung und der hydrologischen Bedingungen bei Aufnahme. Diesen Vorschlag vor Beginn von AP2 abstimmen.

AP2 – Gerinnegeometrien und Wasserspiegellagen

Vorhandene Daten prüfen und daraus Lage und Höhe der Gewässersohle, der Gewässerränder sowie repräsentative Wasserspiegellagen ableiten. Höhen mit Pegel- und Wasserstandsdaten sowie den übrigen Datengrundlagen abgleichen und bei Bedarf anpassen. Auf Konsistenz in Mündungsbereichen und an Rändern von Befliegungskacheln mit unterschiedlichen Aufnahmezeitpunkten achten. Höhensprünge und Unstimmigkeiten identifizieren und hydraulisch plausibel korrigieren. Datenlücken, Unsicherheiten und Annahmen dokumentieren; nicht plausibel anpassbare oder unsichere Abschnitte einschließlich vorhandener Vermessungsdaten tabellarisch darstellen. Vom Auftraggeber bereitgestellte Vermessungsdaten nicht digitalisieren, aufbereiten oder bearbeiten. Höhen je Objekt in der Attributtabelle hinterlegen und hydraulisch relevante Bauwerke dem jeweiligen Gewässerabschnitt zuordnen.

AP3 – Fließrichtungen

Die Digitalisierungsrichtung aller Geometrielinien für natürliche und durch Bergbau verlegte Fließgewässer prüfen. Bei Bedarf so korrigieren, dass die Liniennetztopologie durchgängig von Quelle beziehungsweise Gebietseinlauf bis Mündung beziehungsweise Gebietsauslauf der realen Fließrichtung entspricht. Alle Korrekturen dokumentieren. Anthropogen geschaffene Fließgewässer mit uneindeutiger Fließrichtung nicht bearbeiten.

AP4 – Ankopplung an die Grundwassergleichen

In den offiziellen Fachportalen von Sachsen und Brandenburg verfügbare mittlere Hydro- beziehungsweise Grundwasserisohypsen recherchieren und beschaffen. Die berechneten Wasserspiegellagen mit den Isohypsen verschneiden und die Wechselwirkungen zwischen Oberflächen- und Grundwasser im Bearbeitungsgebiet analysieren. Infiltrierende und exfiltrierende Gewässerstrecken in geeigneter Form dokumentieren. Unstimmigkeiten oder unplausible Wasserstandsgradienten an den Schnittstellen dokumentieren und korrigieren.

Ergebnisse und Dokumentation

Digital und für die weitere Modellierung geeignet übergeben: das korrigierte Fließgewässernetz, die ermittelten Gerinnegeometrien, die ermittelten Wasserspiegellagen und weitere relevante Daten. Sämtliche relevanten Zwischenstände der Datensätze dokumentieren und übergeben. Lagebezogene Daten in ETRS89/UTM Zone 33N und im Höhensystem DHHN2016 bereitstellen. Einen vollständigen, fachlich begründeten, nachvollziehbaren, verständlichen und eindeutigen Ergebnisbericht in deutscher Sprache als DOCX und PDF erstellen. Dabei verwendete Datengrundlagen, Methodik, wesentliche Annahmen, Korrekturen, den Umgang mit unterschiedlichen Datenständen, Datenlücken, Unsicherheiten sowie Vorgehen zur Plausibilisierung und Qualitätssicherung darstellen. Die Zusammenarbeit mit der fachlich begleitenden Stelle des Auftraggebers sicherstellen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Das Formular Eigenerklärung ist vollständig auszufüllen. In einer Kurzvorstellung des Unternehmens sind die Entwicklung der Mitarbeiterzahl und der Umsatz der letzten drei Jahre darzustellen. Ein bestimmter Mindestumsatz ist nicht gefordert.

Fachliche und technische Leistungsfähigkeit

Nachweise über einschlägig erbrachte Leistungen der letzten drei Jahre sind vorzulegen. Die für die Aufgabendurchführung vorgesehenen Mitarbeiter müssen einen hydrologischen oder wasserwirtschaftlichen beziehungsweise vergleichbaren Hintergrund haben und sicher mit GIS-Systemen sowie Fernerkundungsdaten umgehen können.

Organisatorische Anforderungen

Das Angebot muss einen verantwortlichen Ansprechpartner beim Auftragnehmer benennen und die vorgesehene Personalstruktur einschließlich der Rollen Projektleiter, Projektbearbeiter und Techniker etc. ausweisen. Die Zusammenarbeit mit der fachlich begleitenden Stelle des Auftraggebers sowie die vollständige digitale und dokumentierte Leistungserbringung mit Ergebnisbericht und Datenübergaben müssen sichergestellt sein.

Erklärungen zu Subunternehmern und Bietergemeinschaften

Bei Einsatz von Unterauftragnehmern sind deren Teilleistungen und geplante Unterauftragnehmer anzugeben; bei Eignungsleihe ist eine entsprechende Verpflichtungserklärung bereits mit dem Angebot vorzulegen. Bei einer Bietergemeinschaft sind alle Mitglieder, ein bevollmächtigter Vertreter und die Leistungsaufteilung zu benennen; die Angaben sind von allen Mitgliedern zu unterzeichnen.

Erforderliche personenbezogene Daten

Die für das Vergabeverfahren erforderlichen personenbezogenen Daten sind bereitzustellen. Bei Nichtbereitstellung erfolgt der Ausschluss vom Vergabeverfahren.

Referenzprojekte
nicht angegeben ReferenzenZeitraum: letzte drei JahreVolumen: nicht angegeben

Referenzen über einschlägig erbrachte Leistungen der letzten drei Jahre

einschlägige Leistungen; ein Mindestauftragswert ist nicht angegeben

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 67%4–10 · 31%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 19 erledigt
Angebotsformular und Erklärungen
Eignungs- und Referenznachweise
Preisangebot und Kalkulation
Fachliches Konzept und Qualität
Form und Vollständigkeit der Einreichung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landesamt für Umwelt, Landwirtschaft und Geologie
Anschrift
Dresden
Ort
Zur Wetterwarte 11, 01109 Dresden, Sachsen
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Zur Wetterwarte 11, 01109 Dresden
Sachsen

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