Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Bezirksregierung Köln schreibt im offenen Verfahren Ingenieurleistungen für das Gewässer Strunde (inkl. Umlauf: Umbach und Kemperbach) aus, um die Vorgaben der EU-Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (EG-HWRM-RL) umzusetzen.
Konkret gefragt sind:
Das Angebot ist elektronisch über den Vergabemarktplatz NRW (www.evergabe.nrw.de) einzureichen. **Angebotsfrist: 21.09.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotsvergleichspreis50%
Der Angebotspreis wird über die Bestangebots-Quotienten-Methode bewertet.
- Exposé50%
Bewertung des Exposés zur Auftragsdurchführung mit Angaben zur qualitativen Umsetzung des Projekts. Jedes Unterkriterium wird mit 0-3 Punkten bewertet (Plausibilität, Strukturiertheit, fachliche Vertretbarkeit, Detaillierung).
Bestangebots-Quotienten-Methode: W = Gewichtung(Preis) * (niedrigster Preis aller Angebote / Preis des Angebots) + Gewichtung(Kriterium) * (LP des Angebots / höchste LP aller Angebote). Die Leistungspunkte (LP) ergeben sich aus der Bewertung der Exposé-Unterkriterien mit 0-3 Punkten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektkoordination (Position 1)
Projektleitung und laufende Abstimmung mit der Bezirksregierung Köln.
Datenkontrolle und Vermessung (Position 2)
Kontrolle vorhandener Daten und ergänzende Vermessung am Gewässer.
Niederschlags-Abfluss-Modellierung (Position 3)
Überarbeitung und Kalibrierung des N-A-Modells sowie Erzeugung von Eingangsdaten für die Hydraulik.
2D-hydraulische Modellierung (Position 4)
Aufbau und Kalibrierung des 2D-HN-Modells.
Berechnung der Wasserspiegellagen (Position 5)
Hydraulische Berechnungen für mehrere Szenarien.
Aufbereitung der Ergebnisdaten (Position 6)
Aufbereitung der hydraulischen Ergebnisse zu Karten- und Datenprodukten.
Festsetzungsverfahren Überschwemmungsgebiet (Position 7)
Erstellung der Karten für die amtliche Festsetzung des Überschwemmungsgebiets.
Eventualpositionen (Position 8 – optional)
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenTechnische und berufliche Leistungsfähigkeit – Referenzen
Nachweis der Eignung über Referenzen zu allen sechs nachstehenden Bereichen, mindestens drei Referenzen pro Bereich (können auf mehrere Projekte verteilt werden). Werden nicht alle Bereiche abgedeckt, führt dies zum zwingenden Angebotsausschluss.
Geforderte Referenzbereiche:
1. Gewässervermessungen einschließlich Aufnahme von Rauheiten (kst)
2. Erarbeitung von Geländehöhenmodellen aus Laserscandaten unter besonderer Herausarbeitung hydraulisch relevanter Bruchkanten und leitender Strukturen auf GIS-Basis (z. B. Digital Terrain Model)
3. Erstellung 2-dimensionaler Hydraulik-Modelle
4. Modellierungen mit dem Programm HydroAS
5. Erstellung von Niederschlags-Abfluss-Modellen mit dem Programm NASIM
6. Kartenerstellung mit ArcGIS
Je Referenz sind anzugeben: Projektbezeichnung, kurze Leistungsbeschreibung, Leistungszeitraum, Auftragswert (netto, ca.), Ankreuzen der zutreffenden Leistungsbereiche, Auftraggeber mit Name und Anschrift, Ansprechpartner mit Telefon/Telefax/E-Mail. Dauer der Leistung ist in Personentagen darzustellen, ebenso die Rolle des Bieters. Auf Verlangen der Vergabestelle ist eine schriftliche Bestätigung des Auftraggebers über die ordnungsgemäße Leistungserbringung vorzulegen.
Bietergemeinschaften: Bewertung der Gemeinschaft als Ganzes; es genügt, wenn ein Mitglied die geforderten Nachweise erbringt.
Software- und Technikanforderungen (Bewertung)
Im Bewertungsverfahren ist die Vorgehensweise mit konkreter Software darzustellen. Die fachliche Eignung wird im Angebot u. a. anhand folgender Programme bewertet:
Zudem sind im Exposé die Qualifikation/Erfahrung der Projektleitung in Bezug auf gleichartige Projekte sowie Erfahrungen in der Mitarbeit an Projekten zur Erstellung von Hochwassergefahren- und Risikokarten darzulegen, inklusive Softwareliste (Programmnamen und Anzahl Lizenzen), Teamgröße und Zeitplan mit Meilensteinen.
Rechts-/Verfahrensanforderungen und Ausschlussgründe
Allgemeine Anforderungen des Vergabeverfahrens (Offenes Verfahren nach VgV):
Mindestens drei Referenzen pro Bereich (können auf mehrere Projekte verteilt werden) – bei Bietergemeinschaft genügt, wenn ein Mitglied alle Nachweise erbringt.
Bereiche: (1) Gewässervermessungen inkl. Aufnahme von Rauheiten (kst); (2) Erarbeitung von Geländehöhenmodellen aus Laserscandaten mit hydraulisch relevanten Bruchkanten auf GIS-Basis (z. B. DTM); (3) Erstellung 2D-Hydraulik-Modelle; (4) Modellierungen mit HydroAS; (5) Niederschlags-Abfluss-Modelle mit NASIM; (6) Kartenerstellung mit ArcGIS. Pro Referenz: Bezeichnung, Leistungsbeschreibung, Leistungszeitraum, Auftragswert netto, Auftraggeber mit Ansprechpartner, Rolle des Bieters; auf Verlangen schriftliche Bestätigung des Auftraggebers. Nicht vollständig nachgewiesene Erfahrungen führen zum Angebotsausschluss.