Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurz erklärt: Der Zweckverband BioEnergie (Stadt Heidelberg) lässt den Belüftungsboden der Kompostierhalle im Bioabfallkompostwerk in Heidelberg-Wieblingen erneuern. Der alte Boden wird ausgeräumt, die vorhandene Technik (Rohre, Betonwände, PE-Folie) wird kontrolliert und bei Bedarf repariert, und anschließend werden neue Schichten (Hartholzhackschnitzel, HD-PE-Netz, grober Schotter, feiner Kiesels) eingebaut.
Wichtige Eckpunkte:
Was Bieter wissen müssen: Es gibt nur ein Los, aber die Halle besteht aus vier Feldern mit unterschiedlichen Längen. Vor der Angebotsabgabe wird eine Ortsbesichtigung dringend empfohlen, da das Kompostwerk besondere Bedingungen hat (Temperaturen bis 80 °C, aggressive Sickerwässer mit organischen Säuren, Laugen, Methan, Ammoniak und Schwefelwasserstoff).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Gesamtpreis brutto der Abschnitte 4-9 des Leistungsverzeichnisses (ohne Bedarfspositionen 6.2-6.4)100%
Der Zuschlag erfolgt auf das preisgünstigste Angebot. Maßgeblich ist der Gesamtpreis brutto der Abschnitte 4-9 des Leistungsverzeichnisses, jedoch ohne die Bedarfspositionen 6.2-6.4.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Leistungsbeschreibung
Gegenstand ist die Erneuerung des Rottebodens (Mietenbelüftung) in der Rottehalle Feld 1–4 des Bioabfallkompostwerks Heidelberg-Wieblingen, Mittelgewannweg 2a, 69123 Heidelberg. Ziel ist die Wiederherstellung einer ausreichend hohen Belüftung der Kompostmiete.
Die Rottehalle ist 46,7 m × 27,0 m groß (Gesamtfläche ca. 1.260,9 m²) und ist in vier Felder mit unterschiedlichen Längen unterteilt (Feld 1: 13,0 m; Feld 2: 12,2 m; Feld 3: 11,2 m; Feld 4: 10,3 m). Zwischen den Feldern ist beim Einbau ein 1 m breiter Spalt als Luftsperre vorzusehen.
Hinweis: Das Kompostwerk verarbeitet Bioabfall mit Temperaturen bis 80 °C. Das Sickerwasser enthält u. a. organische Säuren, Laugen, Methan, Ammoniak und Schwefelwasserstoff. Eine Ortsbesichtigung vor Angebotsabgabe wird dringend empfohlen.
Baustelleneinrichtung (LV-Position 4)
Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle; Bereitstellung von Maschinen und Geräten; An- und Abfahrt der Monteure.
Ausräumen des alten Materials (LV-Position 5)
Ausräumen des alten Komposts (ca. 378 m³, max. 300 mm Höhe) und der bestehenden Rottebodenschichten (Hartholzhackschnitzel, Trennnetz, Schotter) – Gesamtmenge ca. 2.681 m³.
Kontrolle und Ausbesserungen (LV-Position 6)
Kontrolle und ggf. Ausbesserung der vorhandenen HD-PE-Rohre (Ø 280 mm, Länge 27 m), der Betonwand und der PE-Folie auf Dichtigkeit. Ausbesserungen nach Bedarf; Nachweis mit Epoxidmörtel; Anforderungen gemäß WHG § 62 und AwSV § 15.
Material und Einbau (LV-Positionen 7 + 8)
Lieferung und Einbau der neuen Schichten gemäß Schnittzeichnung Anhang 1:
Zwischen den Feldern ist ein 1 m breiter Spalt als Luftsperre freizuhalten.
Nachkontrolle der Ebenheit (LV-Position 9)
Lasergestützte Höhenkontrolle des eingebauten Bodens im Raster 2 m × 2 m; zulässige Abweichung max. ±20 mm.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachkunde, Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit
Erforderlich. Der Nachweis erfolgt durch Eigenerklärungen im Angebotsvordruck. Geprüft werden insbesondere Ausschlussgründe nach §§ 123 ff. GWB, u. a.:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Nachweis einer bestehenden Haftpflichtversicherung und einer Unfallversicherung mit den im LV Nr. 1.4.1 geforderten Mindest-Deckungssummen. Alternativ verbindliche Absichtserklärung des Versicherers.
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mindestens 3 Referenzen über vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren (mit Rechnungswert, Leistungszeit und Auftraggeber inkl. Telefonnummer). Alternativ Angabe einer vorhandenen Präqualifikation.
Nachunternehmereinsatz
Nachunternehmer sind erlaubt. Mit Angebotsabgabe sind Anlage 09 (Nachunternehmererklärung) mit Art, Umfang und Bezug zur Leistungsbeschreibung sowie ggf. die Verpflichtungserklärung des NU einzureichen. Bei Berufung auf die Kapazitäten eines NU haftet der Bieter gesamtschuldnerisch (§ 34 Abs. 3 UVgO).
Mindestens 3 Referenzen über wesentliche vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 Jahren, mit Angabe von Rechnungswert, Leistungszeit und Auftraggeber (inkl. Telefonnummer für Rückfragen).
Vergleichbare Bauleistungen; alternativ kann eine Präqualifikation angegeben werden, sofern vorhanden.