Erneuerung der Haltestellentechnik R068 Friedelsheim – Planungsleistungen LPH 5-8
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenFür die geplante Erneuerung der technischen Haltestellenausrüstung am Haltepunkt R068 Friedelsheim werden die Fachplanungsleistungen der Leistungsphasen 5 bis 8 erbracht. Dazu gehören Ausführungsplanung, Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe sowie Objektüberwachung mit Bauüberwachung und Baustellenkoordination.
Das Angebot ist elektronisch über die eVergabe-Plattform bis zum 13.11.2026 um 11:00 Uhr einzureichen. Nebenangebote sind nicht zulässig.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen. Optionale Positionen werden in den Angebotspreis eingerechnet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsleistungen LPH 5–8
Leistungen der Fachplanung Technische Ausrüstung nach HOAI 2021 für die geplanten Tiefbauarbeiten:
Ausführungsplanung und Infrastruktur
Erstellung der Ausführungsplanung in Zusammenarbeit mit der Rhein-Neckar-Verkehr GmbH. Dabei sind insbesondere das vorhandene oder unvollständige Leerrohr- und Kabelschachtsystem, Anzahl und Länge der Kabelschächte, Kabelschutzrohre und deren Dimensionen sowie die Bestandsaufnahme durch die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH zu berücksichtigen.
Die Planung umfasst außerdem die Herstellung von Gleisanschlüssen beziehungsweise Bandadern und deren Anbindung mit Leerrohren. Die technische Haltestellenausrüstung selbst ist nicht Gegenstand dieses Auftrags, da sie bereits separat ausgeschrieben wurde.
Bauüberwachung und Baustellenkoordination
Sicherstellung der ordnungsgemäßen Umsetzung der geplanten Maßnahmen, Koordination der Baustelle und Überwachung von Tiefbau- und Elektroarbeiten. Die Ausführung ist auf Übereinstimmung mit Ausführungsunterlagen, geltenden Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik zu überwachen.
Parallele Arbeiten Dritter sind zu koordinieren. Dabei sind Einschränkungen der Baufeldnutzung sowie Individualverkehr, Fußgängerverkehr und laufender Straßenbahn- und Busverkehr zu berücksichtigen. Die Arbeiten erfolgen unter stromführender Fahrleitung sowie in Gegenwart erdverlegter, in Betrieb befindlicher Kabel und Leitungen. Auch die parallele Erneuerung mehrerer Haltestellen ist zu berücksichtigen.
Besondere Bau- und Betriebsbedingungen
Die Planung und Bauüberwachung berücksichtigen Tiefbauarbeiten in Nachtstunden beziehungsweise betriebsschwachen oder betriebsfreien Zeiten sowie den zeitversetzten Rückbau alter Beleuchtungsmasten nach Inbetriebnahme der neuen Beleuchtungsanlage.
Soweit nach Bedarf in Nachtarbeit erforderlich, sind Gleisanschluss, 1-kV-Anschluss, örtlicher Erder und Gleisquerungen zu planen beziehungsweise zu überwachen. Verzögerungen sind unverzüglich schriftlich anzuzeigen.
Beachtung technischer Regelwerke
Bei der Planung und Ausführung sind insbesondere BOStrab, ESBO, DIN VDE, DIN EN, DGUV sowie örtlichpolizeiliche Vorschriften und Auflagen zu beachten.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAllgemeine Angaben und Vertraulichkeit
Die im Angebot angegebenen Unterlagen und Erklärungen müssen vollständig vorgelegt werden. Der Bieter muss die Vertraulichkeit vertraulicher Informationen sowie Geschäfts- und Betriebsgeheimnisse vertragsgemäß behandeln können. Bestehende Offenlegungspflichten sind, soweit vorhanden, anzugeben.
Rechtliche und wirtschaftliche Eignung
Erforderlich sind die gewerberechtlichen Voraussetzungen für die angebotene Leistung, Angaben zum vergleichbaren Umsatz in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Angaben zur jahresdurchschnittlichen Beschäftigtenzahl in diesem Zeitraum. Ein bestimmter Mindestumsatz ist nicht festgelegt.
Für die vorgesehenen Leitungs- und Verantwortungs Personen sind die jeweils erforderlichen Angaben zu machen. Eine Eintragungspflicht in ein Berufsregister ist anzugeben; bei Bestehen ist die aktuelle Bescheinigung vorzulegen.
Zur wirtschaftlichen und rechtlichen Eignung gehören außerdem die Angaben zu Insolvenzverfahren oder Liquidation, die Zugehörigkeit zur Berufsgenossenschaft, die Erklärung zur Zuverlässigkeit sowie die Erklärung zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Beiträgen zur gesetzlichen Sozialversicherung.
Versicherung
Der Bieter beziehungsweise jedes Mitglied einer Bietergemeinschaft muss über eine Berufs- oder Betriebshaftpflichtversicherung verfügen, die über die gesamte Vertragslaufzeit aufrechterhalten bleibt. Die Mindestdeckung beträgt je Schadensfall:
Die Eigenerklärung muss bestätigen, dass die Versicherung bereits besteht oder spätestens für den Zeitraum von Auftragsbeginn bis Vertragsende abgeschlossen werden kann.
Technische Leistungsfähigkeit und Referenzen
Die Anforderungen A und B zu Referenzprojekten müssen erfüllt werden. Für jedes Referenzprojekt sind die vollständig abgefragten Angaben vorzulegen; eine unvollständige Beantwortung kann zum Ausschluss führen.
Verantwortliche Person und eingesetztes Personal
Die verantwortliche Person muss eine abgeschlossene Ausbildung im Bauwesen, zum Beispiel als Bauingenieur oder staatlich geprüfter Bautechniker, sowie mindestens drei Jahre Berufserfahrung in der Bauüberwachung von Tiefbauprojekten nachweisen.
Für eingesetzte Mitarbeiter sind Name, Qualifikation, aktuelle Position und eine Referenzliste über mindestens drei Jahre Berufserfahrung in Tiefbauprojekten vorzulegen. Bei Personalwechsel ist unverzüglich ein Eignungsnachweis vorzulegen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Die Leistung wird grundsätzlich mit eigenem Personal ausgeführt. Für den Einsatz von Nachunternehmern muss sichergestellt werden, dass diese über die geforderte Qualifikation verfügen. Untervergabe einschließlich Teilleistungen ist nur mit schriftlicher Zustimmung des Auftraggebers zulässig.
Bei Bietergemeinschaften sind die Erklärung aller Mitglieder, der bevollmächtigte Vertreter und die gesamtschuldnerische Haftung nachzuweisen.
Weitere vergabebezogene Anforderungen
Erforderlich sind die Eigenerklärung zu den EU-Sanktionen gegen Russland sowie die Tariftreue- beziehungsweise Mindestentgelterklärung nach LTTG/AEntG, soweit anwendbar. Bei entsprechender Aufforderung sind Erklärungen der Nachunternehmer und Verleiher vorzulegen.
Mindestens zwei Projekte aus dem Zeitraum 01.01.2021 bis 01.10.2026 mit Tiefbauleistungen in Zusammenarbeit mit einem ÖPNV-Unternehmen, einer Kommune, einer Stadt oder einer Gemeinde. Eine Mindestdauer der einzelnen Aufträge ist nicht erforderlich.
Angabe der erbrachten Tiefbauleistungen und der Zusammenarbeit mit einem ÖPNV-Unternehmen oder einer Kommunalität.
Mindestens zwei Projekte aus dem Zeitraum 01.01.2021 bis 01.10.2026, bei denen der Bieter oder das vorgesehene Personal vergleichbare Tiefbauplanungsleistungen eigenverantwortlich erbracht hat. Die Projekte müssen einen Bezug zur Haltestelleninfrastruktur aufweisen.
Bezug zu Bahnsteigen, technischer Haltestellenausrüstung oder Leitungs- beziehungsweise Kabeltiefbau; Nachweis der eigenverantwortlichen Tiefbauplanungsleistungen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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