Erneuerung der Schutzeinrichtung am Bauwerk Rheintalbrücke
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Mannheim schreibt die Erneuerung der Schutzplanken an der Rheintalbrücke in Mannheim-Neckarau öffentlich aus.
Leistungsumfang:
Das Angebot ist elektronisch über die Vergabeplattform mit der Bietersoftware AI Bietercockpit bis zum 12.11.2026 um 10:15 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Zuschlagskriterium Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Bei Wertsgleichheit erhält ein Angebot einer Werkstatt für Behinderte den Zuschlag.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtleistung
Rückbau von rund 850 m vorhandener Schutzeinrichtung, Entsorgung oder Verwertung der entfernten Teile sowie Lieferung und Montage von rund 850 m neuer Schutzplankenanlage aus Stahl.
Die Arbeiten betreffen:
Die Mengen sind voraussichtliche Mengen; abgerechnet wird nach tatsächlich ausgeführten und vom Auftraggeber anerkannten Mengen.
Baustelleneinrichtung und Verkehr
Baustelle einrichten und Verkehr sichern. Ein Verkehrs- und Bauablaufkonzept einschließlich Bauzeitenplan erstellen, vorhalten und nach Baufortschritt fortschreiben.
Die verkehrsrechtliche Anordnung ist beim Fachbereich 31 der Stadt Mannheim einzuholen. Kosten und Gebühren sowie gegebenenfalls geforderte Verkehrszeichenpläne sind einzukalkulieren. Mögliche zeitliche Einschränkungen bei Fahrspursperrungen sind zu berücksichtigen:
Bestandspläne sind einzuholen und in der Baustelleneinrichtung zu berücksichtigen.
Rückbau
Die vorhandene Schutzeinrichtung auf dem Brückenbauwerk und auf den Rampen außerhalb des Bauwerks vollständig zurückbauen.
Dabei sind Pfosten, Holme, Abstandhalter, Verbindungsmittel und Befestigungen zu berücksichtigen. Fußplatten der Halter verbleiben im Bauwerk beziehungsweise Boden. Halterungen werden oberflächenbündig abgetrennt, Schnittstellen mit Zinkspray gegen Verrostung behandelt und sonstige Befestigungen einschließlich Kleinmaterialien ausgebaut.
Die entfernten Teile sind zu sortieren, zu laden, abzutransportieren und fachgerecht zu entsorgen oder zu verwerten. Gutschriften aus der Verwertung sind in der Kalkulation zu berücksichtigen; Lieferscheine für Entsorgung oder Verwertung sind während der Ausführung bereitzustellen.
Neubau der Schutzplanken
Neue Schutzplankensysteme aus Stahl liefern und montieren:
Leistungen umfassen die erforderlichen Befestigungen auf vorhandenem Untergrund beziehungsweise das Einbringen der Pfosten in vorhandenen Untergrund, Anpassungen an örtliche Gegebenheiten, Anschlüsse und Übergangskonstruktionen sowie Anfangs- und Endkonstruktionen.
Außerdem sind 6 Schutzplankenanschlüsse, 8 Anfangs- und Endkonstruktionen und 50 Reflektoren des Typs R2 vorzusehen. Die Reflektoren sind mit einem Abstand von 10,0 m zu montieren.
Örtliche Prüfung und technische Umgebung
Vor Beginn der Arbeiten sind örtliche Verhältnisse, Leitungen und Versorgungsanlagen, Bauwerksdetails, vorhandene Schutzplankensysteme sowie Anschlusspunkte zu prüfen. Endgültige Längen und Einbausituationen sind vor Ort festzustellen.
Oberleitungen, Seilbeleuchtung sowie Bereiche, die teilweise über der Rheintalbahn liegen, sind bei der Ausführung zu berücksichtigen.
Die Leistung ist nach DIN EN 1317, ZTV Ing., RPS und VOB sowie nach den Vorgaben des Auftraggebers und der zuständigen Straßenverkehrsbehörde auszuführen.
Suchschlitze
An allen Übergangsbereichen von den Rampen zum Brückenbauwerk Suchschlitze herstellen. Die Grube öffnen, Material seitlich lagern, mit Bild und Text dokumentieren, anschließend verfüllen und verdichten. Die Arbeiten erfolgen bis zu einer Tiefe von 1,25 m in Handarbeit.
Reinigung und Dokumentation
Den Arbeitsbereich nach der Ausführung reinigen.
Die Leistung dokumentieren, einschließlich Aufmaß, Fotodokumentation und Übergabe der erforderlichen Unterlagen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation oder Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen müssen ihre Eignung durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen mit dem Angebot die vollständig ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung nach Formblatt 124 vorlegen. Auftragsspezifische Eignungsnachweise können zusätzlich verlangt werden.
Bei Einsatz von Nachunternehmen ist auf gesondertes Verlangen deren Eignung nachzuweisen. Bei präqualifizierten Nachunternehmen genügt die Angabe ihrer Präqualifikationsnummer.
Vergleichbare Leistungen
Das Unternehmen muss erklären, dass in den letzten fünf Kalenderjahren beziehungsweise in dem in der Auftragsbekanntmachung angegebenen längeren Zeitraum vergleichbare Leistungen ausgeführt wurden.
Bei Zuteilung zur engeren Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen. Jeder Nachweis muss Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichen Leistungsumfang, Mengen, eingesetzte Arbeitnehmer und die Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung enthalten.
Bei Komplettleistungen sind außerdem die Baumaßnahme, besondere Ausführungsanforderungen, die Bauart, die vertragliche Rolle des Unternehmens und gegebenenfalls koordinierte Gewerke anzugeben.
Arbeitskräfte
Das Unternehmen muss über die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte verfügen. Bei Zuteilung zur engeren Wahl ist die Zahl der jahresdurchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte der letzten drei abgeschlossenen Kalenderjahre nach Lohngruppen und mit extra ausgewiesenem Leitungspersonal anzugeben.
Register, Zuverlässigkeit und Zahlungsnachweis
Das Unternehmen muss die erforderlichen gewerberechtlichen Registereintragungen besitzen oder zu keiner der genannten Eintragungen verpflichtet sein.
Es sind gegebenenfalls Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- oder Handwerkskartenachweis und gegebenenfalls IHK-Nachweis vorzulegen.
Außerdem sind Erklärungen zu Insolvenzverfahren, Liquidation, Ausschlussgründen und Zuverlässigkeit sowie zur ordnungsgemäßen Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen abzugeben. Bei Zuteilung zur engeren Wahl können Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Finanzamt, Sozialkasse und Berufsgenossenschaft verlangt werden. Nicht auf Deutsch verfasste Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.
Sicherheits- und Gesundheitsschutz
Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator und sein Stellvertreter müssen über die nach RAB 30 geforderte Qualifikation verfügen.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Beabsichtigte Nachunternehmer sind nach Art und Umfang ihrer Leistungen anzugeben. Für Nachunternehmerleistungen sind der Leistungsbereich, die Teilleistungen, der Name des Unternehmens und die Einrichtung des eigenen Betriebs auf die jeweilige Leistung anzugeben.
Bei einer Bietergemeinschaft ist eine Erklärung aller Mitglieder beizufügen. Bei Bedarf ist eine von allen Mitgliedern unterzeichnete oder qualifiziert signierte Erklärung vorzulegen. Die Mitglieder müssen eine Arbeitsgemeinschaft bilden und haften als Gesamtschuldner.
Tariftreue und Mindestentlohnung
Die Verpflichtungserklärung zur Einhaltung der Tariftreue und Mindestentlohnung nach dem LTMG Baden-Württemberg ist auszufüllen und mit dem Angebot abzugeben, sofern das LTMG auf die Leistung anwendbar ist.
Beschäftigte müssen entsprechend den tariflichen beziehungsweise gesetzlichen Mindestentgeltvorgaben bezahlt werden. Nachunternehmer und Verleihunternehmer müssen dieselben Pflichten einhalten. Vollständige und prüffähige Unterlagen über die eingesetzten Beschäftigten sind bereitzuhalten.
ILO-Kernarbeitsnormen
Die ausgefüllte Erklärung zur Beschaffung von Waren unter Einhaltung der ILO-Kernarbeitsnormen ist Bestandteil des Angebots. Falls die Erklärung nach Nummer 2 nicht abgegeben werden kann, ist die alternative Erklärung nach Nummer 3 beizufügen.
Auf Aufforderung sind innerhalb von sieben Kalendertagen Bestätigungen oder Nachweise, vorrangig unabhängige Zertifikate, vorzulegen.
Haftpflichtversicherung
Eine Haftpflichtversicherung mit mindestens 2.000.000 Euro Deckung für Personenschäden und 1.000.000 Euro Deckung für Sachschäden ist für die Dauer des Auftrags aufrechtzuerhalten. Die Bescheinigung ist auf Verlangen vorzulegen.
Für nicht präqualifizierte Unternehmen sind vergleichbare Leistungen zu erklären. Bei Zuteilung zur engeren Wahl sind drei Referenznachweise vorzulegen.
Nachweis über Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblichen Leistungsumfang, Mengen, eingesetztes Personal und vertragsgemäße Ausführung. Bei Komplettleistungen sind zusätzlich Baumaßnahme, besondere Ausführungsanforderungen, Bauart, vertragliche Rolle und gegebenenfalls koordinierte Gewerke anzugeben.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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