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Ersatzneubau Brücke Auf der Roßwag - Baugrunduntersuchung

Gemeinde Kall - Der BürgermeisterKall, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Kurzbeschreibung

Die Gemeinde Kall schreibt Baugrunduntersuchungen für den Ersatzneubau einer Wirtschaftswegbrücke über die Urft im Ortsteil Urft öffentlich aus.

Worum es geht

Die bestehende Brücke wurde beim Hochwasser 2021 beschädigt und soll durch einen Neubau ersetzt werden, der hochwasserresilient ist und landwirtschaftlichen Verkehr aufnimmt.Als Vorbereitung für die spätere Baumaßnahme werden geotechnische Untersuchungen und ein Baugrundgutachten benötigt.Die Leistung umfasst Feldarbeiten (Bohrungen, Sondierungen, Grundwassermessungen), Laboruntersuchungen und die Erstellung eines Gutachtens mit Schadstoffkataster.

Was Bieter wissen müssen

Angebotsabgabe endet am 02.11.2026 um 09:15 Uhr.Das Angebot muss elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden.Es gelten VOB/B, VOB/C und die Bedingungen des Tariftreue- und Vergabegesetzes NRW.
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 02. November 2026
Termin / FristNOV2026DEZJAN2027FEBMÄR
Angebotsfrist2. Nov. 2026
Angebotsöffnung2. Nov. 2026
Vergabe der Leistungenca. 1. Nov. – 30. Nov. 2026
Bindefrist2. Nov. – 2. Dez. 2026
Lieferung Ergebnisseca. 1. März – 31. März 2027
VeröffentlichungDatum offenKein festes Datum in den Unterlagen
Bieterfragen-FristDatum offenFragen zu Vergabeunterlagen sind 3 Werktage vor Ablauf der Angebotsfrist einzureichen (gemäß Teilnahmebedingungen).
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: In der Angebotsaufforderung (1-01) ist unter Abschnitt 7 'Angebotswertung' das Kästchen 'Zuschlagskriterium Preis' angekreuzt (☒) und 'Mehrere Zuschlagskriterien gemäß Anlage Zuschlagskriterien' nicht angekreuzt (☐). Es handelt sich daher eindeutig um eine reine Preiswertung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Projektrahmen

Die bestehende Wirtschaftswegbrücke „Auf der Roßwag" in Kall/Urft über die Urft ist ein Einfeld-Rahmenbauwerk mit Stahlbetonplatte und natursteinverblendeten Widerlagern, Flachgründung, Spannweite ca. 10,00 m, Breite ca. 6,45 m, Höhe ca. 3,00 m. Sie ist aktuell auf 6 Tonnen beschränkt und weist hochwasserbedingte Ausspülungen vor den Widerlagern und Flügelwänden, hohlklingenden Belag, gerissene Endfugen, Betonabplatzungen mit freiliegender Bewehrung sowie Mängel an Geländer und Schrammbord auf. Ziel ist ein Ersatzneubau, der die Nutzungsbeschränkung aufhebt und landwirtschaftlichen Verkehr sicher aufnimmt.

Die Liegenschaft liegt in Gemarkung Urft, Flur 003, Flurstücke 28, 58 und 65. Die Maßnahme ist Teil des Wiederaufbauplans der Gemeinde Kall nach der Hochwasserkatastrophe Juli 2021. Die geschätzten Baukosten für die spätere Baumaßnahme liegen bei rund 879.526 € netto (nach Baukostenindex) bzw. 885.000 € netto (Annahme Ausschreibung Planungsleistungen).

Arbeitspaket 1 – Grundlagenermittlung

Inhalt dieses Pakets:

Ortsbesichtigung (ratsam)Abstimmung des Untersuchungsumfangs mit dem AuftraggeberAuswertung und Prüfung der vom Auftraggeber bereitgestellten Unterlagen (Bestandspläne, Prüfberichte nach DIN 1076, vorhandene Baugrundgutachten, Vermessungsunterlagen)Einholung und Auswertung von Leitungsauskünften aller VersorgungsträgerEinholung und Auswertung von Informationen zur KampfmittelbelastungErstellung eines Untersuchungs- und Ablaufkonzepts einschließlich TerminplanungVerkehrssicherungsplanung und Prüfung der ZugänglichkeitBehördenabstimmungFotografische Beweissicherung vor Beginn der Arbeiten

Arbeitspaket 2 – Baugrundaufschlüsse (Feldarbeiten)

Konkret vorgesehene Aufschlüsse (Mindestprogramm):

2 Großbohrungen bis ca. 10 m Tiefe2 Sondierungen mit schwerer Rammsonde bis ca. 10 m TiefeRammkernsondierungen, Kleinrammbohrungen, Drucksondierungen (CPT), Rammsondierungen (DPH, DPSH), Kernbohrungen gem. DIN EN 22475 (Ø > 100 mm)Grundwasseruntersuchungen und Grundwasserstandsmessungen6 Kernbohrungen zur BausubstanzuntersuchungMindestprogramm BodenaushubuntersuchungAn- und Abfahrt der Geräte, Verkehrssicherung, Kampfmittelsondierung, Asphalt-/Betonöffnungen

Kampfmittelvorsorge-Maßnahmen sind vor den Baugrundaufschlüssen zu veranlassen.

Arbeitspaket 3 – Laboruntersuchungen

Vorgesehene Laborleistungen:

Bodenmechanische Kennwertbestimmung: Korngrößenverteilung, Wassergehalt, Konsistenzgrenzen, Lagerungsdichte, Scherversuche, Kompressionsversuche, Proctorversuche, DurchlässigkeitsversucheBodenklassifikation (4 Stück)Geotechnische Kennwerte (2 Stück)Chemische Untersuchungen (2 Stück): betonangreifende Stoffe, Sulfat, pH-Wert, ChloridgehaltAltlastenuntersuchungen nach LAGA Boden, EBV und RuVA-StBSchadstoffkataster: Asbest (8 St.), PAK (8 St.), PCB (8 St.), EOX (1 St.)

Arbeitspaket 4 – Gutachtenerstellung

Lieferung folgender Unterlagen als Gutachten:

Geotechnischer Bericht nach DIN 4020SchadstoffkatasterBohrprofile (PDF + DWG)LagepläneLaborberichteMessstellenprotokolleGIS/CAD-DatenDokumentation der KampfmittelsondierungFotodokumentationZeitaufwandskalkulation

Gutachten digital als PDF und in bearbeitbarer Form.

Abrechnung und Liefertermine

Abrechnung erfolgt nach tatsächlich erforderlichem Umfang.

Zeitliche Eckpunkte:

Vergabe der Leistungen: November 2026Lieferung der Ergebnisse: März 2027

Nicht im Leistungsumfang enthalten

Ausdrücklich nicht Bestandteil der ausgeschriebenen Leistung:

Räumung/Bergung festgestellter KampfmittelAußergewöhnliche Verkehrssicherungsmaßnahmen (z.B. Vollsperrungen)Hydrologische UntersuchungenBaubegleitende geotechnische Beratung

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweis generell

Im Vergabeverfahren gilt:

Präqualifizierte Unternehmen weisen ihre Eignung durch Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für die Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nach, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen mit dem Angebot die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 3-02) vorlegen, ggf. ergänzt durch auftragsspezifische Einzelnachweise.Im Fall der engeren Wahl hat der Bieter die in der Eigenerklärung genannten Bescheinigungen zuständiger Stellen vorzulegen (ggf. mit deutscher Übersetzung).

Nachunternehmer und Bietergemeinschaften

Bei Einsatz von Nachunternehmen verlangt die Vergabestelle auf Verlangen den Eignungsnachweis der Nachunternehmen (präqualifiziert oder Erfüllung der Präqualifikationsvoraussetzungen).

Bietergemeinschaften müssen eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abgeben (bevollmächtigter Vertreter, Gesamtschuldnerhaftung, Arbeitsgemeinschaft) und das Formblatt 3-04 (Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) einreichen.

Wettbewerbsbeschränkungen und Tarifftreue

Bieter sind verpflichtet, über wirtschaftliche und rechtliche Verbindungen zu anderen Unternehmen Auskunft zu geben (Wettbewerbsbeschränkungen).

Zusätzlich ist das Tariftreue- und Vergabegesetz Nordrhein-Westfalen (BVB TVgG NRW) zu beachten – die entsprechenden Besonderen Vertragsbedingungen werden Vertragsbestandteil.

Formale Anforderungen an die Eignungsunterlagen

Die Angebotsabgabe muss in deutscher Sprache erfolgen. Preise sind in Euro mit zwei Nachkommastellen ohne Umsatzsteuer anzugeben. Sämtliche Eintragungen sind dokumentenecht vorzunehmen. Änderungen an den Vergabeunterlagen sind unzulässig und führen zum Ausschluss. Die von der Vergabestelle vorgegebenen Vordrucke sind zu verwenden.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 82%4–10 · 18%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 11 erledigt
Pflichtunterlagen zum Angebot
Bieterstruktur / Zusammenarbeit
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Sonstiges / Hinweise
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Gemeinde Kall - Der Bürgermeister
Anschrift
53925 Kall
Ort
53925 Kall
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
53925 Kall
Nordrhein-Westfalen

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