Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Stadt Gundelfingen an der Donau für die komplette Erschließung des Neubaugebiets „Echenbrunn Nord-Ost II".
Umgesetzt werden:
Baubeginn spätestens letzter Werktag KW 44/2026, Fertigstellung bis spätestens letzter Werktag KW 52/2027 (ca. 61 Wochen Bauzeit). Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform Aumass eVergabe bis spätestens 01.10.2026, 13:59 Uhr einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus der nachgerechneten Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung des eventuellen Erstattungsbetrags aus der Lohngleitklausel, eines eventuellen Nachlasses ohne Bedingungen sowie eventuellen Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine Arbeiten und Baustelleneinrichtung
Baustelleneinrichtung, Verkehrssicherung, Beweissicherung/Vermessung, SiGe-Plan und -Koordination sowie Vorankündigung der Baustelle spätestens 2 Wochen vor Einrichtung. Regiearbeiten (Arbeitskräfte wie Polier/Vorarbeiter/Facharbeiter/Werker, Baugeräte wie Bagger, Rüttler, Walzen, LKW-Kipper und Baustoffe wie Mörtel/Beton/Siebschutt/Asphaltmischgut) sind als Verrechnungssätze zu kalkulieren.
Straßen- und Wegebau im Baugebiet
Neubau der Planstraßen A–D und Wohnwege A, B, D, E einschließlich Fahrbahn, Geh- und Radwegen sowie Parkstreifen (ca. 300 m² Geh-/Radwege, ca. 2.200 m Bordsteine, ca. 5,20 m² neue Straßenfläche in der LV-Übersicht, weitere Flächen in den Regelquerschnitten). Fahrbahnoberbau nach RStO 12, Belastungsklasse 1.0 (Asphalttragschicht und Frostschutzschicht, Gesamtaufbau ca. 60 cm). Parkflächen mit Pflasterbelag. Bodenarbeiten mit Oberbodenabtrag, Füllboden und Bodenverbesserung (ca. 40 cm). Landschaftsbau (Rasenansaat RSM 7.1.1).
Straßen- und Wegebau an der DLG7
Verbreiterung der bestehenden Straße (ca. 500 m²), Deckensanierung (ca. 1.700 m²) und Umlegung des bestehenden Geh-/Radwegs (ca. 100 m). Erdbau, Frostschutz (Bk 100 – Bk 1,0, ca. 620 m³), Schottertragschicht, Asphalt (Trag-, Binder- und Deckschicht), Bitumenemulsion, Fugen, Randabdichtung, Markierungsarbeiten (Längs- und Quermarkierung, Sperrflächen) sowie Beschilderung (Verkehrsschilder, Rohrpfosten, Rohrrahmen, Ortstafeln).
Kanalbau (Schmutz- und Regenwasser)
Schmutzwasserkanal DN 200 PP (ca. 470 m) und DN 300 PP (ca. 170 m) mit Betonschächten, Hausanschlüssen, Dichtheitsprüfung nach DIN EN 1610 und Kamerabefahrung. Regenwasserkanal DN 300 Beton (ca. 800 m) mit Schächten, Sedimentationsanlage (Typ SediSubstrator L eco 600/6 4P) sowie Rigolenanlage (10,40 × 9,60 × 1,98 m) mit zwei Behandlungsanlagen. Bestandsunterlagen gemäß ZTV-Ing, ISY-Bau Austauschformat Abwasser (XML) für die Kanalbefahrungsdaten.
Wasserleitung, Strom/Breitband, Beleuchtung
Wasserleitung DN 150: Grabenherstellung, Sandbettung, Rohrauflager, Warnbänder, Wasserhaltung. Kabelschutz- und Leerrohre DN 110 (ca. 3.880 m) für Strom und Breitband, Fundamentrohre für die Straßenbeleuchtung.
Lärmschutzwände
LSW parallel zur DB-Strecke 5381: ca. 170 m lang, ca. 6 m hoch über Schienenoberkante (SO = 439,50 m ü. DHHN), Pfosten-Riegel-Konstruktion mit HEB 260 (Regelbereich) und HEM 240 (Endbereich), Bohrpfähle Ø 88 cm (C 30/37), Aluminium-Lärmschutzelemente, Betonsockelelemente, statischer Nachweis nach Bahnvorschrift (RiZ A-LSW der Ril 804.9060), Bauwerksbuch gem. ASB-Ing.
LSW an der DLG7: ca. 120–125 m lang, 3,5–4 m hoch, inkl. statischem Nachweis. Höhenlage OK Betonsockel 440,00 m ü. DHHN, OK Lärmschutzwand 445,00 m ü. DHHN, Gradientenpunkte und Ausrundungsdaten siehe Höhenplan.
Abfall, Datenverarbeitung und Holzprodukte
Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Bau- und Abbruchabfällen sowie Baustellenabfällen gemäß KFB VE 15; bei alternativen Entsorgungslösungen Nachweise über Anlagengenehmigung, Betreiberbestätigung, Andienungspflicht und ggf. § 53/§ 54 KrWG. Datenaustausch in GAEB DA 90 / DA XML (KFB VE 14). Bei Verwendung von Holzprodukten FSC/PEFC-Zertifikat oder gleichwertiger Nachweis.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation oder Eigenerklärung
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eignung durch den Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. nachweisen. Nicht präqualifizierte Bieter reichen das Formblatt KFB V 7 (Eigenerklärung zur Eignung) ein – mit Angaben zu Unternehmensdaten, Registereintragungen (Handelsregister/Handwerksrolle/IHK), Insolvenzstatus, Ausschlussgründen nach § 6e EU VOB/A, Wettbewerbsregister, Steuern/Abgaben/Sozialversicherung sowie Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Fachliche und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit
Umsatz der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für vergleichbare Bauleistungen (inkl. Anteile bei ARGE-Leistungen). Verfügbarkeit erforderlicher Arbeitskräfte; bei engerer Wahl Aufschlüsselung nach Lohngruppen und gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal der letzten 3 GJ. Nachweis vergleichbarer Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Selbstauskunft; Referenzbescheinigungen nur auf Verlangen).
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Kein Insolvenzverfahren, keine Liquidation, keine Ablehnung eines Insolvenzantrags mangels Masse, keine Ausschlussgründe gem. § 6e EU VOB/A, keine Eintragungen im Wettbewerbsregister, ordnungsgemäße Zahlung von Steuern/Abgaben/Sozialversicherungsbeiträgen, Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer müssen dieselben Eignungsanforderungen erfüllen (PQ-Eintrag oder Eigenerklärung KFB V 7). Mindestens 70 % der Leistungen sind im eigenen Betrieb zu erbringen (KFB VE 4a). Bietergemeinschaften müssen mit dem Angebot eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abgeben (KFB V 8); ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen, Gesamtschuldnerhaftung gilt.
Sanktionen, Kinderarbeit, Sprache
Eigenerklärung Bezug zu Russland nach EU-VO 2022/576 (KFB V 7c): kein Auftrag an Unternehmen mit russischem Bezug; Subunternehmer/Lieferanten mit Russland-Bezug max. 10 % des Auftragswerts. Erklärung zur Vermeidung von Produkten aus ausbeuterischer Kinderarbeit (KFB VE 16). Alle Unterlagen und Nachweise sind in deutscher Sprache (oder mit deutscher Übersetzung) beizubringen.
Im Formular KFB V 1 ist die Referenzbescheinigung KFB V 7a ausdrücklich nicht angekreuzt – es sind keine Referenzprojekte als Pflicht-Nachweis einzureichen. In der Eigenerklärung zur Eignung (KFB V 7) werden vergleichbare Leistungen der letzten 5 Kalenderjahre nur als Selbstauskunft erfasst; auf Verlangen bei einer engeren Wahl sind 3 Referenznachweise (KFB V 7a) nachzureichen.
Vergleichbare Bauleistungen im Sinne der ausgeschriebenen Gewerke (Tief-/Straßen-/Kanalbau, Lärmschutzwand); Bestätigung des Referenzgebers über vertragsgemäße Ausführung