Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Erzdiözese München und Freising (Körperschaft des öffentlichen Rechts) schreibt die Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für das Erzbischöfliche Ordinariat und ca. 150 direkt unterstellte Liegenschaften (Schulen, Kitas, Jugendhäuser, Tagungshäuser, Kirchen, Verwaltung) aus.
Es handelt sich um eine beschränkte Ausschreibung mit Teilnahmewettbewerb (zweistufiges Verfahren). Zunächst ist ein Teilnahmeantrag mit Referenzen und Eigenerklärungen einzureichen; ausgewählte Bewerber werden anschließend zur Angebotsabgabe mit Preisblatt aufgefordert.
Das Projekt ist in 6 Arbeitspakete gegliedert (Energie- und THG-Bilanz, Potenzialanalyse, Öffentlichkeitsarbeit, Akteursbeteiligung, Prozessunterstützung, Konzeptfertigstellung) und wird über die Nationale Klimaschutzinitiative gefördert. Die Preisobergrenze liegt bei 66.828,00 € brutto.
Abgabefrist Teilnahmeantrag: 10.09.2026, 10:00 Uhr. Angebotsfrist: 05.10.2026, 10:00 Uhr. Einreichung ausschließlich elektronisch über das DTVP-Portal.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Persönliche Erfahrung des Projektteams70%
Einschlägige Berufserfahrung des Projektleiters sowie der beiden stellvertretenden Projektleiter (mind. 2 Jahre erforderlich). Bewertet wird die Berufserfahrung (0-3 Punkte je Person) sowie Erfahrung mit kirchlichen Einrichtungen wie Landeskirchen (1 Punkt) oder zusätzlich mit Bistümern (2 Punkte). Max. 15 Bewertungspunkte, multipliziert mit Gewichtungsfaktor 14/3 = max. 70 Leistungspunkte.
- Kalkulatorischer Angebotspreis (brutto)30%
Wertungsrelevanter Preis = Gesamtpreis EUR brutto gemäß Preisblatt (Anlage 803). Budgetobergrenze: 66.828,00 EUR brutto (verbindliche Preisobergrenze). Bewertung: 30 × (günstigster Preis / Preis des Bieters XY), max. 30 preisliche Leistungspunkte.
Preisliche Leistungspunkte = 30 × (günstigster Gesamtpreis brutto / Gesamtpreis brutto des Bieters XY). Qualitative Leistungspunkte (L) = Summe der Bewertungspunkte je qualitativem Zuschlagskriterium multipliziert mit dem Gewichtungsfaktor. Gesamtleistungspunkte = L + preisliche Leistungspunkte (max. 100). Bei Punktgleichheit entscheidet der günstigste Preis, danach Los.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen und Förderkontext
Erstellung eines integrierten Klimaschutzkonzepts für das Erzbischöfliche Ordinariat und ca. 150 direkt unterstellte Liegenschaften der Erzdiözese München und Freising in München/80063. Ziel: Treibhausgasneutralität. Gefördert im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative (Kommunalrichtlinie). Projektzeitraum 15.06.2026 – 14.06.2028. Budgetobergrenze 66.828,00 € brutto. Keine Losaufteilung. Haupterfüllungsort: Erzbischöfliches Ordinariat München; ergänzend im Gebiet der Erzdiözese.
AP 1 – Energie- und Treibhausgasbilanz (24.395,00 € brutto, mind. 20 Personentage)
Erstmalige Erstellung einer Energiebilanz (endenergiebasiert, Verursacherprinzip) und einer Treibhausgasbilanz nach GHG Protocol (Scopes 1–3).
Handlungsfelder: Erneuerbare Energien, Wärme-/Kältenutzung, Beschaffungswesen, Mobilität, eigene Liegenschaften, Flächenmanagement, IT-Infrastruktur, Abwasser/Abfall, Finanzanlagen, Bildung/Verkündigung.
Aufgaben: Bereitstellung von Abfragetools und Excel-basierten Berechnungstools, Wesentlichkeitsanalyse für Scope 3, Plausibilisierung durch Indikatorenvergleich.
Wichtig: Lösung muss nach Vertragsende ohne Folgekosten oder Support weiter nutzbar sein.
AP 2 – Potenzialanalyse und Szenarienentwicklung (12.197,50 € brutto, mind. 10 Personentage)
Identifikation emissionsintensiver Bereiche und Erarbeitung von Reduktionspotenzialen.
AP 3 – Begleitende Öffentlichkeitsarbeit (5.000,00 € brutto, mind. 4 Personentage)
AP 4 – Akteursbeteiligung (9.758,00 € brutto, mind. 8 Personentage)
AP 5 – Professionelle Prozessunterstützung (10.977,50 € brutto, mind. 9 Personentage)
AP 6 – Konzeptfertigstellung (4.500,00 € brutto, mind. 3,5 Personentage)
Workshops, Präsenz und Projektorganisation
Meilensteine
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlussgründe (§ 123 GWB – zwingend)
Keine Verurteilungen u.a. wegen:
Zusätzlich: ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.
Fakultative Ausschlussgründe (§ 124 GWB)
Ausschluss möglich u.a. bei:
Unternehmensbezogene Referenzen
Erfahrung des Projektteams (freiwillig, aber wertungsrelevant)
Benennung von Projektleiter, 1. und 2. stellvertretendem Projektleiter mit:
Eignungsleihe und Bewerbergemeinschaften
Zuschlagskriterien (Wertung)
Preisobergrenze: 66.828,00 € brutto (verbindlich). Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Beratungs- und/oder Konzeptionsleistungen im Bereich Klimaschutz, Klimaschutzmanagement und/oder Treibhausgasbilanzierung
Auftraggeber muss ein Bistum oder eine Landeskirche sein; Bieter war selbst verantwortlich für die Leistungserbringung; Angaben zu Handlungsfeldern (z.B. Flächenmanagement, Erneuerbare Energien, Mobilität) und Förderstatus