Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für die Rohbauarbeiten am Erweiterungsbau der Wohngruppen auf dem Areal Schloss Stutensee in 76297 Stutensee.
Der Erweiterungsbau wird als Verbindungsbau zwischen bestehenden Wohngruppen mit 8 permanenten und 2 temporären Plätzen errichtet. Der ausgeschriebene Rohbau umfasst unter anderem Baustelleneinrichtung, Abbrucharbeiten, Erdarbeiten, Entwässerung, Abdichtung, Beton- und Stahlbetonarbeiten, Mauerwerk sowie Stahlbauarbeiten.
Angebote müssen bis zum 10.09.2026 um 11:00 Uhr eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – einziges Wertungskriterium bei dieser öffentlichen Ausschreibung.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelle und vorbereitende Arbeiten
Baustelle einrichten, vorhalten und räumen.
Abbrucharbeiten
Komplettabbruch einer Garage mit 5,70 m x 2,90 m x 2,80 m.
Rückbau von 210 m² WDVS an der Bestandsfassade, 165 m² Flachdachbelag, 75 m Attikaabdeckung, Fensterelementen, Metalltür, Vordächern und einem Oberlicht mit 450 x 425 cm.
Herstellen von 3 Türdurchbrüchen sowie Entfernen von Strauch- und Buschbestand, Schotterflächen, Plattenbelag und Randsteinen.
Erdarbeiten und Gründung
Oberboden auf 50 m² abtragen, insgesamt etwa 135 m³ Boden einschließlich Handaushub ausheben, 35 m³ Fundamentaushub herstellen, Planum der Gründungssohle auf 250 m² erstellen, Gründungssohle verdichten und 40 m³ Arbeitsraum verfüllen.
Entwässerung
Rohrgräben bis 1,00 m Tiefe herstellen, 75 m defekte Bestandsgrundleitung DN 100 zurückbauen und 200 m KG-2000-Kunststoffrohre DN 125 bis DN 150 verlegen.
Formstücke wie Abzweige, Bögen, T-Stücke, Übergangsrohre und Passrohre einbauen, einen Kontroll- und Reinigungsschacht bis 1,75 m Tiefe erstellen und einen Fettabscheider mit 1.700 x 1.090 x 1.820 mm einbauen.
Abdichtung
Untergrund auf 50 m² vorbereiten und erdberührte Wände mit PMBC W1.1-E abdichten.
12 m Dehnfugenband einbauen sowie provisorische Abdichtungen für 10 m² Durchbrüche und 50 m² Dach herstellen.
Beton- und Stahlbetonarbeiten
Schotter-Filterschicht auf 250 m², Trennlage, 60 mm XPS-Dämmung, PE-Folie und Sauberkeitsschicht herstellen.
5 Einzelfundamente, 120 m Streifenfundamente, 3 Unterzüge, eine Bodenplatte mit 290 m² und eine Aufzugsbodenplatte mit 10 m² erstellen. Decken, 23 m Stützen, 75 m² Wände, 120 m Unterzüge und Ringbalken sowie 25 m Dachaufkantung herstellen.
3 Fertigteiltreppen, 162 m² Perimeterdämmung, 8,5 t Betonstabstahl B500B, 6,5 t Betonmattenstahl B500A, 2 Trittschalldämmelemente und 214 Schubverbindungen mit Klebedübeln einbauen. Schalung für rund 670 m²/m herstellen, 9 Aussparungen herstellen oder schließen und Einlegearbeiten für den Aufzug ausführen.
Mauerwerksarbeiten
75 m waagerechte Abdichtung gegen Bodenfeuchte, 200 m² tragendes KS-L-Mauerwerk mit 24 cm Dicke, 10 m² Ausmauerung von Kleinflächen und 25 m Maueranschlussschiene HMS herstellen.
9 Tür- oder Fensteröffnungen herstellen, 4 Öffnungen schließen, 15 m Betonflachsturz einbauen und 3 Durchbrüche schließen.
Stahlbauarbeiten
22,5 m Randträger HEB 200 und 10 m Randträger IPE 200 liefern und einbauen. Werkstattpläne mit Stücklisten und Montageplänen erstellen und dem Prüfingenieur vorlegen.
Ausführungsunterstützung und Dokumentation
Werkstattpläne, Montagepläne und Stücklisten für Stahlbauarbeiten erstellen und vorlegen.
Entsorgungsnachweise und Wiegescheine vorlegen. Für die Schotter-Filterschicht den Verdichtungsnachweis erbringen. Für Bewehrung, Beton und Einbauteile Prüfzeugnisse vorlegen. Bestandsunterlagen für Entwässerungsanlagen in 3-facher Ausfertigung einschließlich Datenträger einreichen.
Während der Ausführung arbeitstäglich Bautagesberichte nach KEV 320 führen und wöchentlich übergeben. An den wöchentlichen Baubesprechungen teilnehmen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungserklärung und Präqualifikation
Präqualifizierte Unternehmen können ihre Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis nachweisen. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen die Eigenerklärung zur Eignung nach KEV 179 mit dem Angebot einreichen.
Die Erklärung umfasst Angaben zu Umsatz, vergleichbaren Referenzen, verfügbaren Arbeitskräften, Registereintragungen, Insolvenzfreiheit, Ausschlussgründen, Steuern, Abgaben, Sozialversicherungsbeiträgen und Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft.
Referenzen
Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Rohbauarbeiten sind anzugeben. Sie müssen in den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren ausgeführt worden sein.
Je Referenz sind Baumaßnahme, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Leistung, Auftragswert, eigener Leistungsanteil, Ausführungszeit, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, Leitungskräfte, besondere Anforderungen und die Rolle des Unternehmens anzugeben. Schriftliche Bestätigungen des Auftraggebers können auf Verlangen vorgelegt werden.
Fachliche und persönliche Voraussetzungen
Die erforderlichen Arbeitskräfte müssen verfügbar sein. Für Stahlbauarbeiten ist eine Schweißerqualifikation nach DIN 18800-7 Klasse D mit dem Angebot vorzulegen.
Bei Arbeiten mit Asbest, PAK oder Mineralfasern sind Nachweise über die erforderliche arbeitsmedizinische Vorsorge vorzulegen.
Rechtliche und wirtschaftliche Eignung
Der Bieter muss seine Eintragung im Handelsregister, in der Handwerksrolle oder bei der IHK erklären oder angeben, dass keine Eintragungspflicht besteht. Es dürfen keine relevanten Insolvenzverfahren oder schweren Verfehlungen vorliegen.
Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträge müssen ordnungsgemäß gezahlt worden sein. Eine Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft ist anzugeben.
Nachunternehmer
Bei Nachunternehmereinsatz sind deren Eignung und die Verpflichtung zum Mindestlohn nachzuweisen. Auf Verlangen sind Präqualifikationsnachweis oder Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen.
Teilleistungen von Nachunternehmern sind nach KEV 176.1 oder KEV 176.2 mit Gewerk, LV-Zuordnung, Name, Anschrift, Berufsgenossenschaftsmitgliedschaft und Mitgliedsnummer anzugeben.
Ausschlüsse und Erklärungen
Die Erklärung zu Ausschlussgründen nach KEV 179 sowie die Erklärung zu Ausschlussgründen nach dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz sind mit dem Angebot vorzulegen. Die LkSG-Erklärung ist für den Bieter nicht unterschrieben einzureichen; auf Verlangen ist sie unterschrieben vorzulegen.
Bei einer Bietergemeinschaft ist die Erklärung nach KEV 175 von allen Mitgliedern unterschrieben einzureichen.
Vergleichbare Leistungen mit Rohbauarbeiten
Leistungen müssen mit der zu vergebenden Rohbauleistung vergleichbar sein. Je Referenz sind Baumaßnahme, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Leistung, Ausführungszeit, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, Leitungskräfte, besondere Anforderungen und die Rolle des Unternehmens anzugeben. Schriftliche Bestätigungen des damaligen Auftraggebers können auf Verlangen vorgelegt werden.