Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Gemeinde Pfinztal schreibt im offenen Verfahren (EU-weit, nach VOB/A Abschnitt 2) die Tief-, Roh- und Straßenbauarbeiten für den 1. Bauabschnitt der Erweiterung der Kläranlage Berghausen aus.
Was gebaut wird: Eine komplett neue biologische Reinigungsstraße (Belebungsbecken, Nachklärbecken, Maschinengebäude Biologie, Fällmittelstation, Anschlussschacht RLS) auf dem Gelände der bestehenden Kläranlage in 76327 Pfinztal-Berghausen. Zum Umfang gehören außerdem der Rückbau des vorhandenen Denitrifikationsbeckens, Spezialtiefbau (Spundwandverbau, Mikropfähle, Unterwasserbeton), Grundwasserhaltung, Rohrleitungs- und Kabelverlegung, Erdbau sowie Straßen- und Wegebau.
Was Bieter mitbringen müssen: Mindestens 3 vergleichbare Referenzen aus den letzten 3 Kalenderjahren, Nachweise zu Eignung und Registereintragung, Verpflichtungserklärung Mindestlohn sowie ein elektronisches Angebot über die Vergabe24-Plattform.
Zeitrahmen: Angebote müssen bis 5. Oktober 2026, 10:00 Uhr vorliegen; Bauzeit ca. 3,5 Jahre (18.01.2027 – 30.07.2030).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut VergabeunterlagenLeistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenProjektrahmen & Baufeld
Standort: Kläranlage Berghausen, 76327 Pfinztal (Gemeinde Pfinztal, Baden-Württemberg).
Bauabschnitt 1 (BA1) – Neubau Biologie Straße 1:
Bauzeit: 18.01.2027 – 30.07.2030 (ca. 3,5 Jahre)
Vorhaltezeit Baustelleneinrichtung: 45 Monate
Anlieferungen/Verkehrszeit: Mo–Fr 07:00–16:00 Uhr (Betriebszeiten der Kläranlage)
Baubesprechungen: 7- bzw. 14-tägig (je nach Baufortschritt)
Erdarbeiten & Baugruben
Oberbodenabtrag, Bodenaushub (inkl. Nassaushub mit Wasserhaltung)
Spezialtiefbau: Verbau, Anker, Pfähle, Unterwasserbeton
Stahlspundwand-Verbau (wasserundicht) für die Baugruben von:
Rückverankerung mit Litzenankern (7 Litzen):
Mikropfähle (L = 7,0 m, 72 Stück) als Zugpfähle zur Sicherung der UW-Betonsohle gegen Auftrieb, inkl. Probebelastungen (DIN EN 14199, EC7)
GEWI-Anker zur Sicherung der Unterwasser-Betonsohle Bestand
Unterwasser-Betonsohlen (C 25/30, Dicke ≥ 1,00 m):
Wasserhaltung
Grundwasserhaltung für alle Baugruben (Nachklärbecken, Maschinengebäude, Belebungsbecken)
Abwasserhaltung mit Sandsäcken, Absperrblasen und Schmutzwasserpumpen
Rückbau- und Abbrucharbeiten
Beton- und Stahlbetonarbeiten
### Betonqualitäten
### Bauwerke
Anschlussschacht RLS (DN 400):
Nachklärbecken 1 (rund, Ø ca. 21,80 m):
Maschinengebäude Biologie (ca. 9 m × 19,2 m, rechteckig):
Belebungsbecken 1 (großes Becken):
Fällmittelstation / Fällmittelplatte:
Umbau EMSR-Raum im Betriebsgebäude:
Vorwand Rohrabschlüsse:
Erdung und Blitzschutz:
Arbeitsfugen:
Bauteilvorbereitung:
Stahlbau
Rohrleitungs- und Kabelverlegung
### Rohrleitungen (gemäß Lageplan Rohrleitungen BA1)
### Kabel und Kabelschutzrohre
### Prüfungen
Straßen- und Wegebau
### Fahrbahnoberbau Asphalt
### Gussasphaltflächen (Dichtschicht für Säuren/Laugen)
### Weitere Beläge
### Entwässerung
### Aufbruch und Entsorgung
### Nebenanlagen
Ausbauarbeiten Maschinengebäude
Provisorien und Taglohnarbeiten
Pumpenprovisorium Rücklaufschlamm (für die Vorhaltezeit BA1):
Taglohnarbeiten:
Geltende technische Regelwerke
Stammpersonalklausel: Mindestens 70 % der Leistung mit Stammarbeitskräften des eigenen Betriebs (gilt auch für Nachunternehmen).
Planungs- und Dokumentationspflichten des Auftragnehmers
Vor Auftragsausführung:
Während der Ausführung:
Nach Abschluss:
Betonüberwachung:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Präqualifikation & Eigenerklärung)
Präqualifizierte Unternehmen: Tragen ihre PQ-Nummer im Angebotsschreiben ein.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Reichen die Eigenerklärung zur Eignung (KEV 179 AngErg Eignung) ODER die Einheitliche Europäische Eignungserklärung (EEE) ein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Referenzen
Mindestens 3 vergleichbare Leistungen aus den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren. Vergleichbar = Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung (Tief-, Roh- und Straßenbau) vergleichbar sind.
Je Referenz anzugeben:
Bei Zuschlag in die engere Wahl: Schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers, dass die Leistungen auftragsgemäß erbracht wurden.
Personelle Leistungsfähigkeit
Erklärung, dass die erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen. Bei engerer Wahl: Angabe der durchschnittlich beschäftigten Arbeitskräfte.
Stammpersonalregelung: Mindestens 70 % der Leistung mit Stammarbeitskräften des eigenen Betriebs. Nachunternehmen müssen ebenfalls mindestens 70 % Stammarbeitskräfte nachweisen.
Zuverlässigkeit und Rechtstreue
Tariftreue und Mindestlohn
Abgabe der Verpflichtungserklärung Mindestlohn LTMG-BW (KEV 179.3).
Einsatz anderer Unternehmen
Falls Nachunternehmen oder Bietergemeinschaften vorgesehen sind:
Sprache und Form
Vergleichbare Bauleistungen im Tief-, Roh- und Straßenbau (insbesondere Kläranlagen-/Abwasseranlagenbau)
Bei Zuschlag in die engere Wahl: schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers, dass Leistungen auftragsgemäß erbracht wurden. Je Referenz anzugeben: Baumaßnahme, Ort, Bauherr/Auftraggeber, Leistung, Auftragswert (gesamte Leistung und eigene Leistung), Ausführungszeit, Rolle (Haupt-/Nachunternehmer/ARGE-Partner), durchschnittlich eingesetzte Arbeitskräfte.