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Ausschreibungen Rheinland-Pfalz

Erweiterung und Sanierung Realschule Plus Kell am See

Kreisverwaltung Trier-Saarburg | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Waldrach, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Ausgeschrieben sind alle Elektroarbeiten für den Erweiterungsbau und die Kernsanierung der Realschule Plus in Kell am See – ein zusammenhängendes Los, keine Teilvergabe in Lose.

Was ist zu tun?

Niederspannungs-Hauptverteilung (NSHV) im Untergeschoss des Neubaus errichten.14 Unterverteiler im Gebäude montieren.Elektroinstallation in Betonfertigteilen, im Trockenbau (Neubau) und unter Putz (Altbau).Kabel in Zwischendecken verlegen.Beleuchtung komplett auf LED umstellen.Sicherheits- und Fluchtwegbeleuchtung (Zentralbatterieanlage, NGRS-Pufferung) errichten.Beschallungsanlage und Amokalarmanlage mit Sprachalarmierung.Sternförmige EDV- und Telefonverkabelung.Steuerung und Regelung der elektrischen Anlagen (KNX).Lieferung und Montage von Brandschutzkanälen; Verkabelung für PV-Anlage und BMA.Vollständige Demontage der alten Elektroinstallation.Baustrom, Baubeleuchtung und Baustelleneinrichtung stellen.Wartung für Unterverteilungen/NSHV, Sicherheitsbeleuchtung und NGRS (Vertragslaufzeit 4 Jahre).

Wie ist der Zeitrahmen?

Angebotsabgabe: 23.11.2026, 10:00 Uhr (elektronisch über die Vergabeplattform).Ausführung: ca. KW 04/2027 (Neubau, parallel zu Roh- und Innenausbau) bis ca. KW 29/2030 (Sanierung Altbau mit Aufstockung).

Was wird an Unterlagen erwartet?

Vorgegebene Formblätter (213 Angebotsschreiben, 124 Eigenerklärung zur Eignung oder EEE, 221/222 Preisermittlung, 233 Nachunternehmerverzeichnis, 234 Bietergemeinschaft, 235 Leistungen anderer Unternehmen, 236 Verpflichtungserklärung), Tariftreue- und Mindestlohnerklärung (LTTG/AEntG), Russland-Sanktionserklärung, Wartungsangebot, Bestandsdokumentation 4-fach. Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator nach BaustellenV ist nachzuweisen.

Wie wird gewertet?

Zuschlagskriterium ist der Preis. Nebenangebote und mehrere Hauptangebote sind nicht zugelassen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR
Veröffentlichung19. Okt. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Angebotsöffnung23. Nov. 2026
Bindefristca. 23. Nov. – 18. Dez. 2026
1. BA Neubauca. 18. Jan. 2027 – 22. Sep. 2028
Ausführungsbeginnca. 25. Jan. – 29. Jan. 2027
Ausführungszeitraumca. 25. Jan. 2027 – 22. Juli 2030
2. BA Sanierung Altbau mit Aufstockungca. 28. Mai 2029 – 20. Juli 2030
Vollendung der Leistungca. 22. Juli 2030
Wartungsvertrag Unterverteilungen/NSHV Betriebsjahre 1–2Datum offenIm Angebot einzukalkulieren; konkrete Daten nicht bekannt – Beginn vermutlich nach Abnahme/Inbetriebnahme.
Wartungsvertrag Unterverteilungen/NSHV Betriebsjahre 3–4Datum offenIm Angebot einzukalkulieren; konkrete Daten nicht bekannt – Folgezeitraum nach Betriebsjahren 1–2.
Wartungsvertrag Sicherheitsbeleuchtung Betriebsjahre 1–2Datum offenIm Angebot einzukalkulieren; konkrete Daten nicht bekannt – vermutlich ab Inbetriebnahme.
Wartungsvertrag Sicherheitsbeleuchtung Betriebsjahre 3–4Datum offenIm Angebot einzukalkulieren; konkrete Daten nicht bekannt – Folgezeitraum nach Betriebsjahren 1–2.
Wartungsvertrag NGRS/Beschallung Betriebsjahre 1–2Datum offenIm Angebot einzukalkulieren; konkrete Daten nicht bekannt – vermutlich ab Inbetriebnahme.
Wartungsvertrag NGRS/Beschallung Betriebsjahre 3–4Datum offenIm Angebot einzukalkulieren; konkrete Daten nicht bekannt – Folgezeitraum nach Betriebsjahren 1–2.
Wartung Sicherheitsbeleuchtung (10 Jahre)Datum offenJährliche Wartung einschließlich jährlicher Preisanpassung für einen Zeitraum von 10 Jahren; konkrete Daten nicht bekannt.
Frist für Schlusszahlung und VerzugDatum offenEintritt des Verzugs 60 Tage nach dem im Auszug nicht näher bezeichneten Auslösepunkt (vermutlich nach Schlussrechnung).
Funktionsunterlagen vor InbetriebsetzungDatum offenFunktions- und Betriebsbeschreibungen, Fließ- und Regelschemata sind spätestens 4 Wochen vor Inbetriebsetzung vorzulegen.
ProbebetriebDatum offenEinwöchiger störungsfreier Probebetrieb nach Inbetriebnahme der Anlage.
AbnahmeDatum offenNach störungsfreiem Probebetrieb zu einem noch festzusetzenden Termin.
Nachlieferbarkeit BauteileDatum offen10 Jahre ab Lieferung/Einbau für eingesetzte Bauteile und Anlagenteile.
Mietzeit BaustromverteilerDatum offenJe 52 Wochen Mietzeit für Baustromverteiler 25 kW, 40 kW und 150 kW.
Mietzeit BaubeleuchtungDatum offen52 Wochen Mietzeit für Baubeleuchtung.
Vorhaltung FahrgerüstDatum offen12 Wochen Vorhaltung, vorgesehen zusätzlich 12 Wochen Verlängerung (insgesamt 24 Wochen).
Rügefrist bei erkennbarem VergaberechtsverstoßDatum offen10 Kalendertage ab Erkenntnis des Verstoßes.
Rügefrist bei Verstößen in den VergabeunterlagenDatum offenBis zum Ablauf der Frist zur Bewerbung oder Angebotsabgabe (keine konkrete Dauer).
Wartefrist nach Mitteilung der NichtabhilfeDatum offen15 Kalendertage nach Eingang der Mitteilung des Auftraggebers, einer Rüge nicht abhelfen zu wollen.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten. Werkstätten für Behinderte erhalten bei der Berechnung der Wertungssumme einen Bonus von 15 Prozent.

KI-Hinweis: Vollständig: Vergabeunterlagen (Formblatt 211, Seite 4) und Bekanntmachung (LOT-0001) übereinstimmend mit 'Zuschlagskriterium Preis' als einzigem Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Niederspannungs-Hauptverteilung und Unterverteilungen

Errichtung der Niederspannungs-Hauptverteilung (NSHV) im Untergeschoss des Neubaus mit Schalt- und Schutzgeräten, Leistungsschaltern, Stromwandlern (100/5, 150/5, 250/5 A), Energiezählern (3-phasig und 1-phasig), KNX-Spannungs- und Notstromversorgungen, DALI-Gateways, Video-/Gegensprech-Komponenten.Montage von 14 Unterverteilern im Gebäude (Wandschränke und Anreih-Standverteiler in 2-/3-/4-feldiger Ausführung), jeweils mit Überspannungsableitern (Typ 2), Lasttrennschaltern, Sicherungssystemen (D01/D02), Leitungsschutzschaltern, FI/FI-LS-Schutzschaltern, Hilfskontakten, KNX-Schaltausgängen, Stromlaufplan-Anpassung, Verdrahtung und Inbetriebnahme/Programmierung der KNX-Anlage.Reserve-Eingang/Ausgang im Verteilerschrank, Einführen, Absetzen und Anschließen der Kabel in den Einheitspreisen.

Elektroinstallation in Neubau und Altbau

Leitungsverlegung in Betonfertigteilen und im Trockenbau (Neubau) bzw. unter Putz (Altbau).Kabelverlegung in Zwischendecken mit lichter Höhe 10 cm.Bei der Leitungsverlegung Mindestdurchgangshöhe von 2,0 m berücksichtigen.Während der Neubauphase läuft der Unterricht im Altbau weiter; die Medienversorgung erfolgt über bestehende Anschlüsse, Kommunikationsversorgung bleibt im Bestand.Fremdleitungen und Elektroleitungen werden nach Kabelzugplan durch den Auftragnehmer verlegt.

Sicherheits- und Fluchtwegbeleuchtung (NGRS)

Zentralbatterieanlage mit Netz-/Batteriepufferung (3 h und 12 h), 54 Endstromkreise, Wechselrichter 5 kVA, WEB-Modul, Relaisbox, Visualisierung Web-Master.OGIV-Blockbatterie 216 V / 250 Ah (108 Zellen, 18 Blöcke), Batterieraumtrenner, Batteriegestell, Säurewanne.16 BUS-Netzwächter, Meldetableau, Warn- und Verbotsschilder, Handscheinwerfer.Rettungszeichenleuchten einseitig/doppelseitig (IP20/IP54) und Sicherheitsleuchten für Deckeneinbau, Deckenanbau, Vordach, Mastleuchten (LPH 4 m, ein-/doppelseitig), Pollerleuchten, LED-Scheinwerfer; mit Adressier-/Überwachungsbausteinen.Probebetrieb eine Woche nach Inbetriebnahme; Schulung/Übergabeprotokoll.Wartungsvertrag mit jährlicher Preisanpassung über 10 Jahre; mindestens 2 Wartungen pro Jahr, Batterieservice, Reinigung der Pole, Austausch von Kleinteilen.

Allgemeinbeleuchtung (LED)

Vollständige Umstellung auf LED-Beleuchtung: LED-Einbau-Rasterleuchten (u. a. Tafelleuchten), Lichtkanalleuchten 1- bis 6-lampig, Downlights rund/quadratisch, Anbaudownlights, Feuchtraumwannenleuchten, Außenscheinwerfer, Bodeneinbauleuchten.DALI-Dimmbarkeit inklusive Treiber, LED-Modul, Programmierung und Funktionsprüfung.

KNX-Gebäudeautomation, Steuerung und Regelung

Steuerung und Regelung der elektrischen Anlagen über KNX: Präsenzmelder (Decken 360°, Wand 180°, mit Akustik), Außen-Bewegungsmelder, Jalousieaktoren, Schaltaktoren, Binäreingänge/Tasterschnittstellen, Wetterstation, DALI-Gateways, Koppelrelais (BSK-Regelung).Eigene Erstellung und Fortschreibung der Montage-, Werkstatt- und Schaltpläne in Abstimmung mit Planungsbüro und Bauüberwachung.

EDV-, Telefon- und Datentechnik

Sternförmige EDV-Verkabelung mit Cat-7-Datenleitungen (Duplex/Simplex), Patchfeldern Cat-6a (24-Port), UAE-Einsätzen, Bodentankmodulen (2×RJ45), LWL-Spleißboxen und -Spleißarbeiten, Netzwerk-Stand- und Wandverteilerschränken, Lüftungseinheiten, Überspannungsschutz.Telefonverkabelung.Fünf PoE+-Layer-3-Switches für das NGRS-Netz.

Beschallungsanlage und Amokalarmanlage

Intercom-Systemserver (64 IP-Teilnehmer, SIP-Trunk), 19-Zoll-Gestellschrank 47 HE, NGRS-Übertragungseinrichtung nach VdS 2465, IP-Verstärker in 100-V-Technik, 59 Notrufsprechstellen, Leitstand-Basis-Terminals.Lautsprecher: 172 Deckeneinbau-, 21 Wandaufbau-, 15 Soundprojektoren (IP65), Designstereolautsprecher-Set.Feuerwehrsprechstelle mit Tastaturerweiterung, Einregulierung, Programmierung, Messungen, Einweisung, Personal für Sachverständigenabnahme nach TPrüfVO.Amokalarmfunktion inklusive Sprachalarmierung über die NGRS-Anlage.Akustisches Gefahrensignal ≥75 dB(A) in Hörebene, Störabstand >10 dB(A) zur Umgebung.

Verlegehilfen, Trassen und Kabelwege

Steigtrassen, Kabelrinnen (60×100 bis 110×500 mm), Bögen 45°/90°, T-Abzweigstücke, Wandausleger/Hängestiele, Bügelschellen (8–58 mm Spannbereich).Brandschutzkanäle Funktionserhalt (I60), Kabelschutzrohre DA 50–125, Kunststoff- und Stahlpanzerrohre, biegsame Isolierrohre, Brüstungskanäle (130/170 mm), Bodentanks, Hauseinführungen, Mauerdurchführungen.Kennzeichnungsschilder und Fluchtweg-Befestigungen; Anker und Sammelhalterungen.

Demontage der Bestandsanlage

Stromfreischaltung und Sicherung gegen Wiedereinschalten, Demontage und Entsorgung bzw. Übergabe an den Bauherrn von: Niederspannungshauptverteilung, 300 Steckdosen/Schaltern 230 V, 10 CEE-/Perilex-Dosen, ca. 160 Leuchten, 6 Stromverteilern, Blitzschutzleitungen (150 m), Kabeln/Leitungen (insgesamt ca. 11.240 m), Kunststoffpanzerrohr (300 m), Leitungsführungskanälen (450 m), Kleinteilen, Masten und Mastaufsätzen.

Schnittstellen mit Dritten

BMA: Verkabelung durch den Auftragnehmer, Verfolgung durch Dritte.PV-Anlage: Kabel- und Kommunikationsleitungen zu Wechselrichtern durch den Auftragnehmer; PV-Anlage selbst durch Dritte.Brandschutz an Durchführungen: Brandschutzkanäle durch den Auftragnehmer, Ausführung der Abschottungen durch Dritte.Elektroleitungen/Kabeltrassen für Fremdgewerke nach Kabelzugplan durch den Auftragnehmer.

Baustelleneinrichtung, Baustrom und Baubeleuchtung

Baustromversorgung: 150-kW-Gruppenverteiler, 40-kW- und 25-kW-Baustromverteiler; Gummischlauchleitungen H07RN-F, Potentialausgleich; jeweils 52 Wochen Mietzeit; 6 Umplatzierungen mit VDE-Messung; wöchentliche Funktionsprüfung.Baubeleuchtung in Fluren/Treppenhäusern/Zugängen: Gummischlauchleitung, 60 LED-Feuchtraumleuchten IP65, Kabelabzweigkästen, 52 Wochen Miete, 120 Umhänge-/Anpassungsleistungen.Arbeitsgerüst (Fahrgerüst) 12 Wochen Vorhaltung zzgl. 12 Verlängerungswochen; bauseits wird nicht eingerüstet.Bautagebuch wöchentlich vorlegen, Teilnahme an Bausitzungen.Baustrom und Bauwasser werden vom Auftraggeber bereitgestellt; die Kosten für Baustrom/Bauwasser trägt der Auftraggeber, jeder Auftragnehmer beteiligt sich an der Bauleistungsversicherung (0,2 % der Nettoabrechnungssumme + MwSt.).

Wartung (Vertragslaufzeit 4 Jahre)

Wartungsverträge für Unterverteilungen/NSHV, Sicherheitsbeleuchtung und NGRS/Beschallungsanlage – getrennt für Betriebsjahre 1–2 und 3–4.Mindestens 2 Wartungen pro Jahr nach Herstellerangaben (AMEV-Richtlinien), Inspektion, kleine Instandsetzungen, Störungsbehebung innerhalb 24 Stunden auch außerhalb der betriebsüblichen Arbeitszeit.Nur Original- oder freigegebene gleichwertige Ersatzteile; Ersatzteile bis 50,00 EUR je Teil in der Pauschale (bei natürlichem Verschleiß darüber hinaus gesondert abrechenbar).Sicherheitsbeleuchtungs-Wartung mit jährlicher Preisanpassung über 10 Jahre.

Werk-, Montage- und Bestandsdokumentation; Inbetriebnahme; Übergabe

Anlagenauslegung nach VOB, DIN/EN, VDI, VdS, AMEV, VDMA 24186 und Herstellerverarbeitungsvorschriften.Montage-, Werkstatt-, Schalt- und Verlegepläne erstellen, mit Planungsbüro/Ausbaugewerken abstimmen, durch Auftraggeber, Behörden und Versorgungsunternehmen genehmigen lassen.Funktionsbeschreibungen und Fließ-/Regelschemata spätestens 4 Wochen vor Inbetriebsetzung.Einwöchiger Probebetrieb mit Messprotokollen, danach Sachverständigenabnahmen (TÜV, TÜA, Gesundheitsamt etc.).Bestandsdokumentation 4-fach in deutscher Sprache, normgerecht gefaltet und geheftet; zusätzlich digital (CD/DVD) im Office-2019-Format sowie als DWG/DXF/PDF; EDV-Programme mit Passwortauflistung.Aufmaß mit Bauüberwachung, Aufmaßskizzen jeder Teil-/Schlussrechnung beifügen.Einweisung des Bedienungspersonals (Beschallung ca. 8 h Neubau / 4 h Altbau; allgemein ca. 8 h), Übergabeprotokoll.Bauteile-Nachlieferbarkeit 10 Jahre, Bauteile aus laufender Fertigung.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Allgemeine formale Anforderungen

Angebotsabgabe elektronisch über die Vergabeplattform bis 23.11.2026, 10:00 Uhr, in deutscher Sprache.Vorgegebene Vordrucke/Formblätter des Auftraggebers sind zu verwenden.Preise in Euro netto, max. 3 Nachkommastellen, USt. am Ende des Angebots hinzufügen.Mehrere Hauptangebote und Nebenangebote sind nicht zugelassen.Nicht form- oder fristgerecht eingereichte Angebote werden ausgeschlossen; unzulässige Wettbewerbsbeschränkungen ebenfalls.Bei unzulässiger Wettbewerbsbeschränkung sind wirtschaftliche/rechtliche Verbindungen zu anderen Unternehmen auf Verlangen offenzulegen.Hinweise auf Unklarheiten, Unvollständigkeiten oder Fehler in den Vergabeunterlagen sind unverzüglich vor Angebotsabgabe an die Vergabestelle zu richten.Bietergemeinschaften sind zugelassen; Erklärung aller Mitglieder mit ARGE-Bildung, Mitgliederliste, bevollmächtigtem Vertreter und gesamtschuldnerischer Haftung ist mit dem Angebot abzugeben.

Fachliche Eignung

Präqualifizierte Unternehmen weisen die Eignung durch Eintragung im Präqualifikationsverzeichnis nach, ggf. ergänzt um auftragsspezifische Nachweise.Nicht präqualifizierte Unternehmen legen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) oder eine EEE vor.In der engeren Wahl sind Eigenerklärungen/EEE auf Verlangen durch Bescheinigungen zuständiger Stellen zu bestätigen; nicht deutschsprachige Bescheinigungen mit deutscher Übersetzung.Eignungsleihe: Werden Teilleistungen durch andere Unternehmen ausgeführt oder deren Kapazitäten genutzt, sind Art und Umfang im Angebot zu benennen; auf Verlangen sind Kapazitäten und Eignung nachzuweisen, Name und Verpflichtungserklärung (Formblatt 236) vorzulegen. Werden Kapazitäten anderer Unternehmen zur wirtschaftlichen/finanziellen Leistungsfähigkeit herangezogen, haften diese gemeinsam mit dem Bieter.Unternehmen mit Ausschlussgründen oder fehlender Eignung müssen innerhalb gesetzter Frist ersetzt werden.

Ausführungsfähigkeit und Fachkunde

Benennung eines verantwortlichen Projektleiters für die gesamte Abwicklungszeit.Eigene Erstellung und Fortschreibung der Montage-, Werkstatt-, Schalt- und Verlegepläne in Abstimmung mit Planungsbüro, Bauüberwachung und Ausbaugewerken.Eigene Durchführung von Stemm-, Schlitz- und Durchbrucharbeiten (Durchstemmen/Abtrennen von Bewehrungseisen untersagt; bei Gefahr Genehmigung des Statikers).Ausführung nach VOB (neueste Fassung) sowie einschlägigen DIN/EN, VDI, VDE, VdS, AMEV, VDMA 24186, Herstellerverarbeitungsvorschriften.Fähigkeit zu Lieferung, Montage, Programmierung, Funktionsprüfung, Dokumentation, Einweisung und Wartung von DALI-, KNX-, LWL-, PoE+- und ELA/NGRS-Systemen.Eigene Bereitstellung von Geräten, Gerüsten, Hebe- und Werkzeugen sowie Messtechnik.Wartungspersonal mit nachgewiesener Fachkunde (Sicherheitsbeleuchtung).SiGeKo und Stellvertreter mit Qualifikation nach BaustellenV/RAB 30 nachweisen.Bei alternativen Fabrikaten ist die Gleichwertigkeit nachzuweisen (Prüfzeugnisse/Prüfberichte staatlich anerkannter Materialprüfungsämter).Verwendung von Bauteilen aus laufender Fertigung; Nachlieferbarkeit für 10 Jahre.SiGeKo, technische und sicherheitsrelevante Anforderungen sind zu beachten; Abnahmen durch TÜV/TÜA/Gesundheitsamt und weitere Sachverständige durch den Auftragnehmer vorzubereiten.

Tariftreue und Mindestlohn

Verpflichtung zur Zahlung des für das Unternehmen geltenden Tariflohns (LTTG/AEntG).Mindestlohn nach MiLoG für nicht dem AEntG unterfallende Beschäftigte:ab 01.01.2024: 12,41 €/h bruttoab 01.01.2025: 12,82 €/h bruttoab 01.01.2026: 13,90 €/h bruttoab 01.01.2027: 14,60 €/h bruttoSorgfältige Auswahl und Prüfung der Nachunternehmen; Mindestentgelt- und Tariftreuerklärungen aller NU/Verleiher vorlegen; prüffähige Beschäftigtenunterlagen auf Verlangen bereithalten.Ausnahmen für Auszubildende und reine EU-Auslands-NU entsprechend Erklärungsvordruck.

Russland-Sanktionen und Werkstatt für Behinderte

Eigenerklärung zu Russland-Sanktionen (kein Leistungs-/Warenbezug aus Russland etc.).Nachweis der Eigenschaft als Werkstatt für Behinderte, sofern ein entsprechendes Angebot abgegeben wird.

Hinweise zu Referenzen und Mindestumsatz

Im vorliegenden Vergabeunterlagen-Auszug sind weder Referenzprojekte, Referenzaufträge, Mindest-Auftragswerte noch ein geforderter Mindestumsatz ersichtlich – es werden nur die allgemeinen Nachweise (PQ-Eintrag, EEE/Eigenerklärung zur Eignung, Angaben zu NU, fachliche Ausführungsfähigkeit) verlangt.
KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 43%4–10 · 55%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 35 erledigt
Formblätter und Eigenerklärungen
Leistungsverzeichnis und Preisangaben
Vertragsbedingungen und Mitwirkungspflichten
Dokumentation und Nachweise zur Auftragsausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Kreisverwaltung Trier-Saarburg | Vergabekammer Rheinland-Pfalz beim Ministerium für Wirtschaft, Verkehr, Landwirtschaft und Weinbau | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
54290 Trier
Ort
54320 Waldrach
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.trier-saarburg.de ↗

Erfüllungsort

Ort der Leistung
54320 Waldrach
Rheinland-Pfalz

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