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Estricharbeiten für A5.I.2010100287 Garmisch, St. Martin, Neubau Kindergarten

Pfarrkirchenstiftung St. Martin, Garmisch-PartenkirchenGarmisch-Partenkirchen, BayernVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 29 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Öffentliche Ausschreibung (VOB/A) für Estricharbeiten beim Neubau eines Kindergartens in Garmisch-Partenkirchen (Brauhausstr. 7). Es ist ein einziges Los; Zuschlag nach niedrigstem Preis. Angebote sind bis zum 08.10.2026, 10:00 Uhr bei der Vergabestelle der Erzdiözese München und Freising einzureichen.

Wesentliche Unterlagen, die mit dem Angebot eingereicht werden müssen: Angebotsschreiben (213), Leistungsverzeichnis mit Preisen, Angaben zur Preisermittlung (221/222), Eigenerklärung zur Eignung (124) bzw. PQ-Nachweis, Aufgliederung der Einheitspreise (223), Verzeichnis Nachunternehmerleistungen (233, falls relevant), Erklärung Bieter-/Arbeitsgemeinschaft (234, falls relevant), Erklärung Bezug Russland (127) und Verzeichnis der vorzulegenden Unterlagen.

Ausschreibung ansehen

Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 29 Tage bis zur Angebotsfrist — 08. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026OKTNOVDEZJAN2027
Veröffentlichung8. Sep. 2026
Angebotsfrist8. Okt. 2026
Angebotsöffnung8. Okt. 2026
Bindefrist8. Okt. – 9. Nov. 2026
Ausführungsbeginnca. 24. Nov. 2026
Schlusszahlungsfristca. 24. Nov. 2026 – 25. Jan. 2027
Verzugsverzugseintrittca. 24. Nov. 2026 – 25. Jan. 2027
Nachweis § 15 VOB/Bca. 27. Nov. 2026
Regiezettel-Einreichungca. 27. Nov. 2026
PKW-Halteverbot30. Nov. 2026
Vollendungca. 11. Jan. – 15. Jan. 2027
Mängelbeseitigungsfristca. 11. Jan. – 25. Jan. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Alle relevanten Zuschlagskriterien sind vollständig im Dokument enthalten: Es gilt ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis (100%) ohne weitere Qualitätskriterien.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bauvorhaben und Eckpunkte

Neubau eines 2-geschossigen Massivbaus als Kindergarten mit 5 Gruppen, Kinderkrippe, Küche, Speisesaal, Mehrzweckraum, Personal- und Technikräumen, in 82467 Garmisch-Partenkirchen, Brauhausstr. 7.

Bauprojekt-Kennung: A5.I.2010100287, Vergabenummer PR20329. Auftraggeber: Pfarrkirchenstiftung St. Martin, Garmisch-Partenkirchen, vertreten durch die Erzdiözese München und Freising, Vergabestelle Bau, Schrammerstr. 3, 80333 München. Es handelt sich um eine Einzelgewerks-Vergabe Estricharbeiten; keine Losaufteilung.

Vorbereitende Arbeiten (LV-Abschnitt 1.1)

Baustelleneinrichtung (pauschal): Einrichten, Vorhalten und Räumen der Baustelle; Leistungszeit 6 Wochen.
Betondecken reinigen (grobe Verschmutzung): ca. 1.600 m² Trockenreinigung.
Betonüberstände entfernen: ca. 480 m² als Vorbereitung für die Estrichaufnahme.
PE-Randdämmstreifen 180x8 mm: ca. 1.560 lfm für die Fußbodenheizung im Bereich Calciumsulfat-Fließestrich.

Abdichtungen und Trennschichten (LV-Abschnitt 1.2)

Abdichtung gegen kapillare Feuchte auf der erdberührten Bodenplatte: ca. 850 m² Elastomerbitumen-Sperrbahn W1.1-E nach DIN 18533.
PE-Folie 0,2 mm als Trennschicht: ca. 1.600 m² zur Abdeckung der Dämmschicht.

Hinweis: Für die Sperrbahn ist das Fabrikat/der Hersteller im Angebot zu benennen.

Dämmschichten und Estrich (LV-Abschnitt 1.3)

EPS 040 DES sg Trittschalldämmung 50 mm: ca. 1.600 m², s' ≤ 20 MN/m³.
MW 040 DEO Wärmedämmung 40 mm: ca. 1.600 m² Mineralwolle.
Calciumsulfat-Heizestrich CAF-C25-F5-S65 H: ca. 1.550 m² schwimmend, 65 mm, als Untergrund für späteren Kautschukbelag.
Differenzpreise für CAF-Mehr-/Minderstärken 5 mm (ca. 100 m²) und 10 mm (ca. 50 m²).
Gebundene Ausgleichsschüttung: ca. 30 m² für bodengeführte Leitungen, bis 80 mm.
Minderung Wärmedämmung auf 20 mm: ca. 65 m² im Bereich Ausgleichsschüttung/Küche.
Zementestrich mit Gefälle CT-C20-F4: ca. 35 m² im Küchen-/Spülbereich, 1,5 % Gefälle (Heizestrich).
Zementestrich CT-C20-F4: ca. 20 m² als Heizestrich im Kinderwagen- und Technikraum.
Estrich-Randabstellung bis 36 cm Höhe: ca. 20 lfm aus Faserzementplatte.
Bewegungsfuge, elastische Fugendichtmasse (PVC hart, 10 mm Fugenbreite): ca. 25 m.

Für die Heizestrich-Systeme ist der Hersteller bzw. die Systembezeichnung im Angebot zu nennen; Verarbeitungsrichtlinie, Leistungserklärung und CE-Kennzeichnung nach DIN EN 13813 sind auf Verlangen vorzulegen.

Regiearbeiten / Stundenlohnarbeiten (LV-Abschnitt 1.4)

Stundensatz Fachwerker: 10 h Regiearbeiten, nur nach vorheriger Genehmigung durch den AG.
Stundensatz Helfer: 10 h Regiearbeiten, nur nach vorheriger Genehmigung.

Regiezettel/Nachweise nach § 15 VOB/B sind spätestens 3 Werktage nach Ausführung einzureichen.

Schnittstellen zu anderen Gewerken / bauseits gestellte Leistungen

Bauwasser und Baustrom am Übergabepunkt: bauseits.
Gerüste: bauseits; Nutzung auf eigene Gefahr.
Gewerk Heizung: liefert und verlegt die FBH-Systemplatte mit dichter Wanne; der Estrichleger prüft die Systemplatte vor Estricheinbau auf Unversehrtheit und Dichtheit und meldet Beschädigungen schriftlich.
Gewerk Bodenleger: Kautschukbelag 2 mm + Kleber = ca. 5 mm Aufbauhöhe; führt nach Funktionsheizen die CM-Messung zur Belegreife durch.
Fugenplan: Abstimmung mit dem Gewerk Heizung vor Estrichbeginn.
PKW-Halteverbot: verkehrsrechtliche Anordnung beantragt bis 30.11.2026 (Verlängerung möglich).

Ausführungsfristen auf der Baustelle

Ausführungsbeginn: 12 Werktage nach Zugang der Aufforderung durch den Auftraggeber.
Vollendung/Abnahmereife: letzter Werktag KW 2/2027.
Leistungszeit Baustelleneinrichtung: 6 Wochen.
Mindeststandzeit Betonuntergrund vor Estrichbeginn: 28 Tage.
Mängelbeseitigung: max. 10 Werktage nach Anzeige.
Schlusszahlungsfrist: 60 Tage (§ 16 Abs. 3 Nr. 1 VOB/B); Verzug: 60 Tage (§ 16 Abs. 5 Nr. 3 VOB/B).

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Eignungsnachweis: Präqualifikation oder Eigenerklärung

Präqualifizierte Unternehmen: Eintrag im Präqualifikationsverzeichnis (Verein für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V.) genügt; auftragsspezifische Einzelnachweise auf Verlangen.
Nicht präqualifizierte Unternehmen: Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) als vorläufiger Nachweis; auftragsspezifische Einzelnachweise auf Verlangen.
Alternativ: Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE).

Die PQ-Nummer bzw. das ausgefüllte Formblatt 124 ist im Angebotsschreiben oder als Anlage beizufügen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Umsatz des Unternehmens in den letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahren mit vergleichbaren Bauleistungen (auf Verlangen).

Technische und berufliche Leistung

Vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren; bei Eintritt in die engere Wahl 3 Referenznachweise mit den im Formblatt 124 geforderten Angaben.
Ausreichende Arbeitskräfte für die Ausführung der Leistung (auf Verlangen).

Persönliche Eignung / Ausschlussgründe

Sanktions- und Russland-Bezug (Pflichtformular 127)

Eigenerklärung Bezug Russland nach EU-VO 2022/576 für Bieter, Eignungsverleiher, Nachunternehmer und Lieferanten.
Bei Eignungsleihe/Nachunternehmer/Lieferant mit Russlandbezug: Leistungsanteil ≤ 10 % des Auftragswerts oder Ausnahme nach Art. 5k Abs. 2 EU-VO 2022/576.

Eignungsnachweise für Nachunternehmer

Auf Verlangen: Nachweis der Präqualifikation des Nachunternehmers oder Erfüllung der Voraussetzungen; bei Präqualifikation Angabe der PQ-Nummer.
Verpflichtungserklärung anderer Unternehmen (Formblatt 236), ggf. mit Erklärung zur gemeinsamen Haftung.

Eignungsnachweise Bietergemeinschaft

Erklärung aller Mitglieder in Textform (Formblatt 234): Bildung einer ARGE im Auftragsfall, Auflistung der Mitglieder, bevollmächtigter Vertreter, gesamtschuldnerische Haftung.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: letzte 5 Kalenderjahre

Vergleichbare Leistungen in den letzten 5 Kalenderjahren (Estricharbeiten/vergleichbare Bauleistungen); auf Verlangen 3 Referenznachweise mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Personal inkl. Mengenangaben, eingesetzte Mitarbeiter, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung

Vergleichbare Estricharbeiten (z.B. Heizestrich/CAF, Zementestrich, Abdichtung); Nachweis nur bei Eintritt in die engere Wahl gefordert.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 21%4–10 · 46%11+ · 33%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 32 erledigt
Formblatt-Anlagen (Pflicht mit dem Angebot)
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Technische / ausführungsspezifische Vorlagen vor und während der Bauausführung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Pfarrkirchenstiftung St. Martin, Garmisch-Partenkirchen
Anschrift
80333 München
Ort
82467 Garmisch-Partenkirchen
Kategorie
Bayern
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.erzbistum-muenchen.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
82467 Garmisch-Partenkirchen
Bayern

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