Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung (offenes Verfahren nach VOB/A EU) für Estricharbeiten im 1. Bauabschnitt der Aufstockung und Sanierung der Walter-Erbe-Schule in Tübingen. Ausgeführt wird bei laufendem Schulbetrieb im angrenzenden Hauptgebäude.
Was zu leisten ist: Herstellung sämtlicher Bodenaufbauten – von Untergrundvorbereitung, Feuchtigkeitsabdichtung und Wärme-/Trittschalldämmung über Zement- und Calciumsulfatestriche (teilweise als Heizestrich mit Fußbodenheizung) bis hin zu Randabstellungen, Fugen und Anschlüssen an Bestandsestrich. Inklusive Baustelleneinrichtung, Verlege- und Fugenplanung, Eigenüberwachung und Revisionsdokumentation.
Wichtig zu wissen: Es gelten die Nachhaltigkeitsanforderungen N!BBW (NAKR 09 – gesundheits- und umweltverträgliche Baustoffe). Lärmintensive Arbeiten nur nachmittags, samstags oder in Schulferien; im Mai/Juni an Prüfungstagen des angrenzenden Schulbetriebs keine lärmintensiven Tätigkeiten.
Vergabenummer: 023-26-151. Auftraggeber: Universitätsstadt Tübingen, Fachabteilung Hochbau. Eine Losteilung erfolgt nicht – Zuschlag auf die Gesamtleistung.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung, Planungs- und Dokumentationsleistungen
Baustelleneinrichtung: Einrichten und Räumen der Baustelle inklusive Gerüste, Kran, Bauwasser, Baustrom und Sanitärcontainern. Vorlage Baustelleneinrichtungsplan und Baufristenplan jeweils zwei Wochen nach Auftragserteilung, Abstimmung mit SiGeKo spätestens zwei Wochen vor Ausführungsbeginn.
Planungsleistungen: Erstellung der Verlege- und Fugenplanung mit jeweils 10 Werktagen Prüfzeit je Prüflauf. Höhenkontrolle/Nivellement muss mindestens 21 Tage vor Ausführungsbeginn der Estricharbeiten abgeschlossen sein.
Dokumentation: Revisionsunterlagen sind 15 Arbeitstage vor dem Abnahmetermin vorzulegen – als Inhaltsübersicht, Kontaktdaten, allgemeine Erläuterungen, Bedienungs-/Betriebsanleitungen, Wartungsempfehlungen, Prüfbücher, Pflegeanleitungen, Herstellerunterlagen, Errichterbescheinigung, Fachunternehmer-/Fachbauleitererklärung, Prüfzeugnisse, Zertifizierungsnachweise, Produktblätter aller Baustoffe (N!BBW-konform), Planunterlagen. Übergabe digital als PDF plus zweifach in Papierform.
Koordination und Überwachung: Wöchentliche Jour-Fixe-Teilnahme während der Baudurchführung, Eigenüberwachung gemäß DIN EN 13813 mit Eingangs-, Erst-, Produktions- und Erhärtungsprüfungen (dokumentiert).
Vorarbeiten, Abdichtungen und Dämmungen
Untergrundvorbereitung: Reinigen der Rohdecke, Ausgleich des Rohbodens mit Bodenausgleichsmasse (0–10 mm und ≥ 10 mm) sowie gebundener Schüttung.
Abdichtungen: Trennlage/Feuchtigkeitssperre (PE-Folie), Bitumen-Dichtungsbahn sowie Feuchtigkeitsabdichtungen nach DIN 18533-1 inklusive Anschlüssen an Wände, Stützen und Rohre.
Wärmedämmung: PUR/PIR (25–30 mm) und EPS 040 (30–80 mm); Tackerplatten EPS (25–35 mm) für Fußbodenheizung.
Trittschalldämmung: Trittschalldämmplatten und Trittschalldämmbahn aus Gummifasern (Regupol sound 47 oder gleichwertig); Anforderung Trittschallverbesserungsmaß s' ≤ 50 MN/m³ (Bestand) bzw. s' ≤ 30 MN/m³ (Neubau). Dämmstärken über 80 mm sind zweilagig zu verlegen.
Randdämmstreifen: PE (100/150 mm) sowie Mineralwolle (150 mm); in Treppenhäusern Mineralfaser (DES-sh; A1 nach DIN EN 13501-1).
Zement- und Calciumsulfatestrich
Zementestrich (CT):
Calciumsulfatestrich (CAF):
Pflege und Trocknung: Zementestrich nach Verlegung mindestens 7 Tage feucht halten; bei Aufschüsselungsgefahr Folienabdeckung über zwei Wochen. Messprotokolle der Restfeuchte: 1 Stück pro 15–25 m² je nach Estrichart. Funktions- und Belegreifheizen dokumentieren.
Sonstiges, Zubehör und Details
Fußbodenaufbauten nach Ebenen (Auszug der wesentlichen Beläge)
Nachhaltigkeit, Umwelt und besondere Ausführungsbedingungen
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenWirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Technische und fachliche Eignung
Zuverlässigkeit und Ausschlussgründe
Auftragsbezogene Eignung
Vergleichbare Estricharbeiten (Screed works) – Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Mitarbeiterzahl, besondere technische/gerätespezifische Anforderungen, Baumaßnahmenart (Neubau/Umbau/Denkmal), vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), Auftraggeberbestätigung über vertragsgemäße Ausführung
Vergleichbare Bauleistungen Estrich; Nachweis erst bei engerer Wahl gefordert (dann ergänzend zu Gewerbeanmeldung, Handelsregister, Handwerksrolle, Sozialkasse, Finanzamt, Freistellungsbescheinigung § 48b EStG, BG-Bescheinigung)