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Evaluation Landesprogramm Gemeindeschwesterplus

Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz55116 Mainz, Rheinland-PfalzVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Das Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz beauftragt die Evaluation des Landesprogramms Gemeindeschwesterplus.

Geboten wird ein partizipatives Konzept zur Untersuchung von Arbeitsabläufen, Organisation, Entbürokratisierung, Verwaltungsvereinfachung und bedarfs- und zielgerechter Erreichung der Zielgruppe. Das Angebot umfasst das Konzept zur Leistungserstellung, geeignete Erhebungsinstrumente, die Einbindung der relevanten Akteure, einen Zwischenbericht und einen Abschlussbericht mit Empfehlungen.

Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über den Vergabemarktplatz Rheinland-Pfalz bis zum 23.11.2026 um 23:59 Uhr einzureichen.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 23. November 2026
Termin / FristNOV2023 MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI NOV MAI
Referenzenzeitraumca. 23. Nov. 2023 – 23. Nov. 2026
Angebotsaufforderung2. Nov. 2026
Veröffentlichungstermin2. Nov. 2026
Veröffentlichung3. Nov. 2026
Angebotsfrist23. Nov. 2026
Verfügbarkeitsnachweise23. Nov. 2026
Scientology-Schutzerklärung23. Nov. 2026
Bindefrist23. Nov. – 15. Dez. 2026
Zuschlag14. Dez. 2026
Vertragsabschluss14. Dez. 2026
Informationspflichtca. 14. Dez. 2026 – 14. März 2027
Ausführungsbeginn1. Jan. 2027
Vorplanungsphase1. Jan. – 31. März 2027
14-tägige Jour fixe1. Jan. – 31. März 2027
Vertragslaufzeit1. Jan. 2027 – 30. Juni 2028
Auftragszeitraum1. Jan. 2027 – 31. Dez. 2028bis 2028
Versicherungsschutz1. Jan. 2027 – 30. Juni 2028
Monatliche Jour fixe1. Apr. 2027 – 30. Juni 2028
Zwischenbericht30. Sep. 2027
Abschlussbericht30. Juni 2028
Vertragsende30. Juni 2028
Muster-/ProbenrückforderungDatum offenMuster oder Proben können 24 Werktage nach Ablauf der Bindefrist am 15. Dezember 2026 zurückverlangt werden; ohne Feiertagskalender ist kein Enddatum berechenbar.
Begründung nicht berücksichtigter BieterDatum offenAuf Antrag werden Gründe unverzüglich und spätestens 15 Tage nach dem Antrag mitgeteilt.
Nachunternehmer-NachreichungDatum offenVerlangte Verfügbarkeitsnachweise sind unverzüglich, spätestens rechtzeitig vor dem Zuschlag am 14. Dezember 2026 nachzureichen.
Nachunternehmer-BenennungDatum offenNoch nicht zumutbar benannte Nachunternehmer müssen spätestens vor der Zuschlagserteilung benannt werden.
AbhilfefristDatum offenBei wiederholten Verstößen beträgt die Abhilfefrist 14 Kalendertage ab Zugang der schriftlichen Abmahnung.
VerzugsbeginnDatum offenDer Verzug beginnt mit Zugang einer ordnungsgemäß elektronisch eingereichten Rechnung; die gesetzliche Frist ist nicht angegeben.
Vergütung ZwischenberichtDatum offenDie Hälfte der Vergütung wird nach Abnahme des Zwischenberichts fällig; ein Abnahmedatum ist nicht bekannt.
Vergütung AbschlussberichtDatum offenDie zweite Hälfte der Vergütung wird nach Abnahme des Abschlussberichts fällig; ein Abnahmedatum ist nicht bekannt.
Gewerbezentralregister-AuszugDatum offenEin auf Verlangen benötigter Auszug darf zum Ausstellungsdatum nicht älter als drei Monate sein.
SGB-IX-NachweisDatum offenEin auf Verlangen benötigter Nachweis der Bevorzugung nach SGB IX darf zum Ausstellungsdatum nicht älter als ein Jahr sein.
WirtschaftsjahreDatum offenUmsatz und Beschäftigtenzahl sind für die letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben; konkrete Jahre sind nicht genannt.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität5 Kriterien
Preis 30%Qualität 70%
  • Konzept zur Leistungsausführung70%

    Leistungspunkte (max. 700) aus Referenzen des Projektteams, Erhebungskonzept, partizipativen Methoden und analoger bzw. digitaler Umsetzung der Evaluation

  • Angebotspreis (Nettopreis insgesamt)30%

    Preispunkte (max. 300) auf Basis des Nettopreises insgesamt im Verhältnis zum Preis-Minimum. Höchstbetrag laut Bewerbungsbedingungen: 205.000 Euro brutto

Preispunkte (max. 300) werden anhand des Nettopreises in Relation zum Preis-Minimum ermittelt. Die genaue Formel ist im Dokument nicht angegeben. Leistungspunkte (LP) = Bewertungspunkte (BP) x Gewichtungspunkte (GP). Das Angebot mit der größten Gesamtpunktzahl (LP plus PP) erhält den Zuschlag. Bei gleicher Gesamtpunktzahl erhält das preisgünstigere Angebot den Zuschlag.

KI-Hinweis: Gewichtung 70 % Konzept und 30 % Preis sowie die Unterkriterien mit GP und BP sind eindeutig angegeben, die Preisformel ist jedoch nicht ausgeschrieben; die Matrix nennt Netto-, die Bewerbungsbedingungen Bruttobeträge.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Untersuchungsgegenstand und Evaluationsdimensionen

Das Landesprogramm Gemeindeschwesterplus soll auf Umsetzung, Arbeitsabläufe und Organisation sowie daraufhin untersucht werden, ob die Zielgruppe bedarfs- und zielgerecht erreicht wird. Dabei sind auch Entbürokratisierung, Verwaltungsvereinfachung, positive Auswirkungen und festgestellter Verbesserungsbedarf zu berücksichtigen.

Partizipative Evaluation und Erhebungsdesign

Für die Evaluation ist ein Erhebungskonzept einschließlich geeigneter Erhebungsinstrumentarien zu entwickeln. Partizipative Methoden sind darzustellen und analog sowie digital umzusetzen. Vorgesehen ist unter anderem eine methodische Vorbereitung mit Dialoggruppen und Beteiligungsformaten sowie eine Status-quo-Erhebung zur Analyse der Regelungsbedarfe und der Anforderungen aus dem Landesprogramm mit Stand 08.10.2024.

Einbezug der Zielgruppen und Akteure

Die Beteiligung umfasst Fachkräfte Gemeindeschwesterplus, kommunale Verantwortliche, ältere Menschen ohne Pflegegrad auch ohne Kenntnis des Programms, Non-Responder, Senioren mit Inanspruchnahme, Angehörige, Pflegestützpunkte sowie Hausärztinnen und Hausärzte. Die Evaluation soll Erkenntnisse darüber liefern, wie mehr Menschen aus der Zielgruppe erreicht werden können.

Projektphasen und Steuerung

Zu Beginn sind eine Steuerungsgruppe, Kommunikationswege, ein Projektfahrplan für eineinhalb Jahre und Meilensteine festzulegen. Im ersten Jahr erfolgt die Vorplanung, die methodische Vorbereitung, die Status-quo-Erhebung und die Analyse der Regelungsbedarfe. Im zweiten Jahr werden der Prozess fortgeführt, Empfehlungen zur Verbesserung der Zielgruppenerreichung sowie Vorschläge zu Arbeitsabläufen und Entbürokratisierung erarbeitet. Die Steuerungsgruppe tritt zu Auftakt, Abschluss und Meilensteinen zusammen und kann bei Bedarf jederzeit einberufen werden. Die fachliche Steuerung liegt beim Ministerium, Abteilung 64.

Berichte, Abstimmung und Projektdokumentation

Die Leistung umfasst eine fortlaufende Prozess- und Ergebnisdokumentation sowie eine agile Abstimmung mit dem Auftraggeber. Im dritten Quartal 2027 ist ein Zwischenbericht zu erstellen. Zum 30.06.2028 ist ein Abschlussbericht mit Empfehlungen in digitaler Form vorzulegen. Konzeptionelle Schritte, organisatorische Eckpunkte und Veranstaltungen sind mit dem Auftraggeber abzustimmen.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche und methodische Kompetenz

Erwartet werden umfassendes Fachwissen im sozialwirtschaftlichen, sozialwissenschaftlichen und/oder pflegerischen Umfeld von Ländern und Kommunen, insbesondere Expertise im präventiven Hausbesuch bei Seniorinnen und Senioren. Das Projektteam muss zudem agile Planungsprozesse, wissenschaftliche Forschungsmethodik sowie Konzeption, Durchführung und Evaluation von Befragungen beherrschen.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Das Unternehmen muss über ausreichendes Personal für die fach- und fristgerechte Ausführung verfügen und Verbindlichkeiten erfüllen können. Für die Auftragszeit sind Sach- und Haftpflichtversicherung beziehungsweise eine verbindliche Versicherungserklärung nachzuweisen. In der Eigenerklärung sind außerdem der durchschnittliche Jahresumsatz und die durchschnittliche Mitarbeiterzahl der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre anzugeben. Schwellenwerte für Umsatz und Auftragswert werden nicht genannt.

Referenzen und alternative Eignungsnachweise

Es sind drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren mit Angabe von Auftraggeber, Ansprechpartner, Telefonnummer, Auftragsbeschreibung, Auftragswert und Zeitraum vorzulegen. Falls dies nicht möglich ist, ist eine gleichwertige Eignung über die Qualifikation der Beschäftigten oder Zertifikate nachzuweisen.

Projektteam

Für das voraussichtliche Projektteam sind mindestens zwei und höchstens fünf einschlägige Mitarbeiterprofile einzureichen. Die Profile enthalten unter anderem Qualifikation, Ausbildung, Fortbildungen, Kenntnisse und Erfahrungen, Einsatzbereich sowie thematisch umrissene vergleichbare Projekte. Die Angaben müssen vollständig und richtig sein; auf Anforderung können Nachweise verlangt werden.

Technische Leistungsfähigkeit

Die für den Auftrag vorhandene technische Ausstattung, Ausrüstung und Geräte sind in der Eigenerklärung zu beschreiben.

Zuverlässigkeit und gesetzliche Voraussetzungen

Der Bieter muss die gesetzlichen Voraussetzungen für die Leistungserbringung erfüllen und das Nichtvorliegen von Ausschlussgründen erklären. Vorsätzlich unzutreffende Angaben zu Fachkunde, Leistungsfähigkeit oder Zuverlässigkeit sowie schwere Pflichtverletzungen können zum Ausschluss führen. Falls Ausschlussgründe bestanden haben, können nachgewiesene Selbstreinigungsmaßnahmen berücksichtigt werden.

Erklärungen, Versicherung und Beschäftigungsbedingungen

Eigenerklärung zur Eignung, Erklärung zum Nichtvorliegen von Ausschlussgründen, Scientology-Schutzerklärung, Tariftreue- und Mindestentgelterklärung sowie Mitarbeiterprofile sind auszufüllen und zu unterschreiben. Für Nachunternehmer und Mitglieder einer Bietergemeinschaft gelten die jeweils vorgesehenen eigenen Erklärungen. Nachunternehmer müssen ihre Verfügbarkeit nachweisen. Die Mindestdeckungssummen der Sach- und Haftpflichtversicherung betragen 3 Mio. Euro für Personenschäden und 1 Mio. Euro für Sach- und Vermögensschäden je Schadensfall.

Referenzprojekte
3; bei fehlenden Referenzen gleichwertiger Ersatznachweis ReferenzenZeitraum: Letzte drei Jahre

Für den Eignungsnachweis sind drei mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren anzugeben. Alternativ kann eine gleichwertige Eignung über Qualifikation der Beschäftigten oder Zertifikate nachgewiesen werden.

Je Referenz sind Auftraggeber mit Ansprechpartner und Telefonnummer, Beschreibung des Auftrags, Auftragswert und Zeitraum anzugeben.

Mindestens 2 für 5 Bewertungspunkte; mindestens 3 für 10 Bewertungspunkte Referenzen

Für die Bewertung einschlägiger Referenzen des Projektteams werden mindestens zwei Referenzen mit Schwerpunkt im sozialwirtschaftlichen, sozialwissenschaftlichen oder pflegerischen Umfeld von Bund, Ländern und Kommunen erwartet. Geeignet sind unter anderem Befragungen, sozialwissenschaftliche Methoden, pflegewissenschaftliche Expertise in Gesundheitsprävention, präventive Hausbesuche bei Senioren sowie Präsentations- und Evaluationsberichte.

Identische Referenzprojekte einzelner Mitglieder des Projektteams werden nur einmal berücksichtigt.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 63%4–10 · 35%11+ · 2%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Form und Abgabe
Konzept zur Leistungserstellung
Eignung und Referenzen
Erklärungen und Vertragsunterlagen
Preisblatt und Kalkulation
Bietergemeinschaft und Nachunternehmer
Mit TendiGo
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Ministerium für Arbeit, Soziales, Frauen, Familie und Jugend Rheinland-Pfalz
Ort
55116 Mainz, Rheinland-Pfalz
Kategorie
Rheinland-Pfalz
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
55116 Mainz
Rheinland-Pfalz

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