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Ferienbeförderung von Schülerinnen und Schülern der SBBZ

Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Abt. Allgemeiner Service, Zentraler Einkauf | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Stuttgart, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 33 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Was wird beschafft?

Beförderung von Schülerinnen und Schülern mit sonderpädagogischem Förderbedarf (SBBZ) während der Schulferien 2027 in Stuttgart – von der Wohnadresse zur Einrichtung und zurück.

Was ist zu tun?

Angebotsabgabe elektronisch über die Plattform https://lhs-vpbw.vmstart.de bis 12.10.2026, 10:00 Uhr (CEST)Angebot in deutscher Sprache einreichenVollständig ausgefülltes Preisblatt (Anhang 2 Anlage 2, Teil 1 und 2) beifügen – inkl. Wochenvollkostenpreis (WVP) netto/bruttoPflicht-Eigenerklärungen und Formulare (Eignung, LTMG-Verpflichtung, Eigenerklärung Umgang mit Menschen mit Förderbedarf, Sanktionserklärung, ggf. Bieter-/Arbeitsgemeinschaft) abgebenZuschlagskriterium: ausschließlich Preis (niedrigster Preis)
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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 33 Tage bis zur Angebotsfrist — 12. Oktober 2026
HEUTE
Termin / FristSEP2026 DEZ MÄR JUN SEP DEZ MÄR
Veröffentlichung8. Sep. 2026
Angebotsfrist12. Okt. 2026
Angebotsöffnung12. Okt. 2026
Bindefristca. 12. Okt. – 31. Dez. 2026
Rechtsbehelfsfristca. 12. Okt. 2026
Vertragsbeginn4. Jan. 2027
Vertragslaufzeit4. Jan. – 31. Dez. 2027
Erweiterung Klassenstufe 2ca. 1. Okt. 2027
Rechnungseinreichungsfristca. 1. Jan. – 31. März 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen.

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien sind vollständig dokumentiert: Es gilt ausschließlich das Zuschlagskriterium Preis mit 100% Gewichtung.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Art und Umfang der Beförderung

Personenbeförderung im freigestellten Schülerverkehr (kein Linienverkehr) für die Schulferien 2027.

Zu befördernde Personen: Schülerinnen und Schüler mit Förderschwerpunkten emotionale/soziale Entwicklung, geistige Entwicklung, Hören, körperliche/motorische Entwicklung, Sprache, ggf. Lernen – von der Wohnadresse zur SBBZ-Einrichtung und zurück.Zeitraum: ca. 11 Fahrwochen im Jahr 2027 (gemäß Schulferienplan Stuttgart). Keine Fahrten an Samstagen, Sonn- und Feiertagen sowie in Schließwochen.Schülerzahlen: Start mit ca. 40 Schülerinnen und Schülern der 1. Klassenstufe (Schuljahr 2026/2027); ab Herbstferien 2027 Erweiterung um die 2. Klassenstufe, bis 31.12.2027 Verdopplung auf ca. 80 Schülerinnen und Schüler.Fahrzeiten: Fahrzeuge müssen 5 Minuten vor Abfahrt bereitstehen; verfrühtes Abfahren unzulässig. Fahrzeiten über 1 Stunde sind zu vermeiden.Aufsichtspflicht: Liegt beim Fahrpersonal des Auftragnehmers – beginnt bei Abholung, endet bei Übergabe an Personensorgeberechtigte bzw. an die Einrichtung.

Fahrzeuge und Personaleinsatz

Fahrzeugtypen (gemäß Tourenplanung):

PKW: 4 FahrgastplätzeKleinbus: 7–8 FahrgastplätzeRollstuhlbus (RB): für Rollstuhlfahrer; ausgeschrieben mit 0 Stück in der initialen Planung

Fahrzeugpool initial: 1 PKW, 6 Kleinbusse (insgesamt 7 Fahrzeuge). Keine Rollstuhlbusse vorgesehen.

Fahrzeugeignung:

Euro 6d-Norm, maximal 8 Jahre FahrzeughöchstalterKennzeichnung für Umweltzonen, Winterreifen Oktober–AprilElektrofahrzeugquote: Mindestens 42,5 % der Fahrzeuge müssen saubere leichte Nutzfahrzeuge sein (gem. § 6 Abs. 1 SaubFahrzeugBeschG)

Personaleinsatz:

Fahrpersonal: Fahrer/Fahrerin mit gültiger Fahrerlaubnis, Erste-Hilfe-Kurs (9 UE, max. 2 Jahre alt), erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag, Masernschutz (für geb. ab 01.01.1971), Deutsch A1.Begleitpersonal: Erforderlich bei Touren für Schülerinnen und Schüler mit Förderschwerpunkten geistige Entwicklung und körperliche/motorische Entwicklung. Aufgaben: Beaufsichtigung und Betreuung im Fahrgastraum. Mindestlohn 16,46 €/Std. (Stand 01.01.2027) gem. LTMG BW – abweichende Angaben führen zum Angebotsausschluss.Disposition: Zentrale Dispositionsstelle beim Auftragnehmer, Erreichbarkeit 06:30 Uhr bis Ende der letzten Tour, mit Weisungsbefugnis.

Ausrüstung, Hygiene und Kommunikation

Mitzuführende Ausrüstung je Fahrzeug:

Desinfektionsmittel, Spucktüter, Einweghandschuhe (100 Stück), Papierrolle, Mundbeatmungsmasken (CPR-Taschenmasken)Medizinische Notfallblätter (verschlossen im Gepäck)Funk/Handy mit Freisprechfunktion, Navigationsgerät, GPS-System

Kommunikation:

Kontaktaufnahme Fahrpersonal ↔ Personensorgeberechtigte vor BeförderungsbeginnBei Verspätungen > 5 Minuten unverzügliche Information an Personensorgeberechtigte und EinrichtungSchriftliche Beschwerden innerhalb von 2 Arbeitstagen beantworten, Kopie an Auftraggeber

Vor Vertragsbeginn erforderlich:

Persönliche Vorstellung des Fahrpersonals bei Personensorgeberechtigten spätestens am 1. BeförderungstagEinweisung des Fahrpersonals in Technik (Rollstuhlfahrzeuge, Kindersitze, Navi/GPS, Diensthandys) – dokumentationspflichtigTeilnahme an Einführungsveranstaltung des Auftraggebers (bis zu 2 Std. je MA, unter Lohnfortzahlung)Teilnahme an Basisschulung Gesundheitsamt (bis zu 4 Std. je MA, unter Lohnfortzahlung)

Touren und Betriebsparameter (initial)

Betriebsparameter pro Woche (Mo–Fr, 5 Fahrtage):

Touren je Woche: 14 (7 Hin-, 7 Rückfahrten)Gesamtkilometer pro Woche: 1.709,9 kmGesamtstunden pro Woche: 58,92 hFahrpersonaleinsatzstunden/Woche: 58,9 hBegleitpersonaleinsatzstunden/Woche: 58,9 h

Beispielhafte Touren (Auszug aus Fahrtenübersicht):

Tour 1: Schwabstr. 125 → Gustav-Werner-Schule / Helene-Fernau-Horn-Schule (Kleinbus, 7 Schüler, 26,27 km Hinfahrt / 24,41 km Rückfahrt)Tour 2: Neuer Berg 20 → Wilhelmsschule / Außenklasse Bildungshaus Neckarpark (PKW, 2 Schüler, 11,52 / 11,72 km)Tour 7: Schleiermacherstr. 26 (Leonberg) → Immenhoferschule / Margarete-Steiff-Schule (Kleinbus, 5 Schüler, 38,66 / 48,37 km)

Alle Touren erfordern Begleitpersonal. Die in der Tourenplanung (Anlage 1) festgelegten Besetztkilometer und Zeiten sind für die Kalkulation verbindlich; Leerfahrten werden nicht gesondert vergütet.

Preisbildung und Abrechnung

Preisbestandteile:

P1 – Fahrzeugpreis (Vorhaltung, Kapitaldienst, Versicherung, Reservefahrzeug) je Fahrzeugtyp pro FahrtagP2 – Fahrpersonalpreis (Lohn/Gehalt inkl. Sozialleistungen) pro EinsatzstundeP3 – Fahrleistungspreis (Kraftstoff/Strom, Wartung, Verschleiß) pro BesetztkilometerP4 – Overhead- und Regiepreis (Verwaltung, Haftung, Disposition) pro Fahrtag

Vergütung:

Wochenvollkostenpreis (WVP) netto = Summe P1 + P2 + P3 + P4Bruttopreis = WVP netto + Umsatzsteuer (unterschiedliche Sätze U1 für PKW/Kleinbus, U2 für RB; unterschieden nach > 50 km bzw. ≤ 50 km je Tour)Abrechnung pro tatsächlichem Fahrtag (nicht pro Standardwoche)Festpreise für 2027 (Preiswertsicherung gem. § 7 des Beförderungsvertrags)Leistungsanpassungen gem. § 6 Beförderungsvertrag (z. B. Änderung Schülerzahlen, Fahrzeugbedarf) führen zu Preisanpassungen

Monatliche Abrechnung: Touren- und Belegungspläne als PDF + Excel einreichen; aktualisierte Fahrpersonal-Liste vor jeder Ferienperiode.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Zwingende formale Anforderungen

Registereintragung: Nachweis der Eintragung im Handels- oder Berufsregister des Herkunftslandes oder Gewerbebestätigung (für Kleinunternehmen). Dokument darf zum Einreichungstermin nicht älter als 1 Jahr sein.Eigenerklärung sichere Beförderung von Menschen mit Behinderung (Anhang 2 Anlage 1 zum Beförderungsvertrag): bestätigt u. a. Notfallmanagement, Beschwerdemanagementsystem, jährliche Fahrpersonal-Schulungen, Schulungen gemäß Anlage 2 des Anforderungskatalogs für KOM/Kleinbusse, Fahrzeugkontrollen vor Fahrtantritt, persönliche Fahrzeugzuordnung.Verpflichtungserklärung LTMG BW (Anhang 2 Anlage 3): Bieter muss sich schriftlich zur Einhaltung des Mindestlohns (MiLoG) und der einschlägigen Tarifverträge verpflichten; Nachunternehmer sind entsprechend zu verpflichten.Eigenerklärung zur Eignung (Formular 124): keine Ausschlussgründe nach §§ 123, 124 GWB; keine Verurteilung mit Freiheitsstrafe > 3 Monate oder Geldstrafe > 90 Tagessätze wegen Verstößen mit GZR-Eintrag in den letzten 2 Jahren; ordnungsgemäße Erfüllung der Steuer-, Abgaben- und Sozialversicherungspflichten; Mitgliedschaft in der Berufsgenossenschaft; Selbstreinigungsmaßnahmen bei Ausschlussgründen.Öffentlich-rechtliche Genehmigungen zur Personenbeförderung; ggf. Genehmigung für Haltestellen.

Persönliche und fachliche Anforderungen an das Fahrpersonal

Erweitertes Führungszeugnis ohne Eintrag (§ 30a BZRG)Erste-Hilfe-Ausbildung (9 Unterrichtseinheiten), Nachweis max. 2 Jahre alt, Gültigkeit über gesamte VertragslaufzeitMasernimpfung (Pflicht für Personal geboren ab 01.01.1971)Deutschkenntnisse mindestens A1-NiveauGültige Fahrerlaubnis, monatliche Kontrolle durch Auftragnehmer (Nachweis auf Anforderung)Geeignetes Personal mit guter Kommunikationsfähigkeit, Umgangsformen, psychischer/körperlicher Belastbarkeit, Umgang mit schwierigen VerhaltensformenSchulungsfreistellung sicherstellen: bis zu 2 Std. (Einführungsveranstaltung Auftraggeber) + bis zu 4 Std. (Basisschulung Gesundheitsamt) je MA unter Lohnfortzahlung; Ersatzpersonal bereitstellen

Anforderungen an Fahrzeuge und Versicherung

Euro 6d-Norm, max. 8 Jahre Fahrzeughöchstalter, Umweltzonen-Kennzeichnung, Winterreifen Oktober–AprilElektrofahrzeugquote ≥ 42,5 % der Fahrzeuge (gem. § 6 Abs. 1 SaubFahrzeugBeschG)Kindersitze und ggf. Begleitpersonal je TourJährliche Hauptuntersuchung der Fahrzeuge, Nachweis über Fahrzeug-Zulassung (§ 6 Abs. 4 Nr. 1 FzZVO)Betriebshaftpflichtversicherung: mindestens 5 Mio. € pro Schadensfall, mindestens 10 Mio. € JahreshöchstleistungAusstattung gemäß Leistungsbeschreibung (Desinfektion, Notfallausrüstung, Kommunikationstechnik)

Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit

Vergleichbare Leistungen: Bieter müssen erklären, in den letzten 3 Jahren vergleichbare Beförderungsleistungen ausgeführt zu haben. Bei engerer Wahl sind 3 Referenzen aus den letzten 3 Jahren vorzulegen (Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum).Beschäftigtenzahl: Nachweis der jahresdurchschnittlich Beschäftigten der letzten 3 Jahre (auf Verlangen).Leitungspersonen: Benennung der für die Leitung vorgesehenen Personen (auf Verlangen).Nachunternehmer: Einsatz nur mit Bestätigung/Unterschrift des Nachunternehmers; gemäß Beförderungsvertrag sind Unterauftragnehmer unzulässig (§ 20).Bietergemeinschaften: Erklärung in Textform, auf Verlangen von allen Mitgliedern unterzeichnet; gesamtschuldnerische Haftung; Bevollmächtigter ist zu benennen.Eignungsleihe: Kapazitäten Dritter müssen im Angebot benannt und auf Verlangen nachgewiesen werden; Verpflichtungserklärung des Dritten (Formular 236); bei finanzieller/wirtschaftlicher Eignungsleihe gemeinsame Haftung.

Sonstige Verpflichtungen

Tariftreue: Fahrpersonal mindestens nach WBO-/ver.di-Tarifvertrag (Baden-Württemberg); Begleitpersonal mindestens 16,46 €/Std. (Stand 01.01.2027) gem. LTMG BW. Andere Lohnangaben führen zum Angebotsausschluss.Vertragsstrafe: 1 % des Auftragswerts je Verstoß gegen LTMG/MiLoG, max. 5 %; bis zu 3 Jahre Ausschluss bei Verstößen.Sprache: Schriftverkehr in deutscher Sprache; Angebot in deutscher Sprache; Preise in EUR, max. 3 Nachkommastellen, ohne USt.Nebenangebote: Nicht zugelassen.Preisnachlässe: Nur als % auf Abrechnungssumme und nur an vorgesehener Stelle, ohne Bedingungen.Zuschlagskriterium: ausschließlich Preis (niedrigster Preis).
Referenzprojekte
3 (im Fall der engeren Wahl) ReferenzenZeitraum: letzte 3 Jahre

Vergleichbare Beförderungsleistungen in den letzten 3 Jahren (formularmäßige Eigenerklärung)

Ansprechpartner, Art der ausgeführten Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 33%11+ · 27%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 26 erledigt
Pflichtformulare und Eigenerklärungen (mit Angebot einzureichen)
Preisblätter und Kalkulation
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Vor Vertragsbeginn bereitzuhalten (nicht mit Angebot, aber Pflicht)
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Landeshauptstadt Stuttgart, Haupt- und Personalamt, Abt. Allgemeiner Service, Zentraler Einkauf | Vergabekammer Baden-Württemberg im Regierungspräsidium Karlsruhe | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
70173 Stuttgart
Ort
70173 Stuttgart
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist
Auftraggeber-Website
www.stuttgart.de

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70173 Stuttgart
Baden-Württemberg

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