Fertigwandelemente - WC-Trennwände für A5.I.2010100287 Garmisch St. Martin, Neubau Kindergarten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Erzdiözese München und Freising schafft im Auftrag der Pfarrkirchenstiftung St. Martin für den Neubau eines 2-geschossigen Kindergartens mit Krippe in Garmisch-Partenkirchen (Brauhausstr. 7) Fertigwandelemente in Form von WC-Trennwänden an.
Bieter liefern und montieren die kompletten Trennwandanlagen in den Erwachsenen- und Kindertoiletten sowie das dazugehörige Zubehör (Papierrollenhalter, Bürstengarnituren, Wandhaken). Gefordert sind geprüfte HPL-Vollkernplatten, Sicherheitsbeschläge mit Fingerklemmschutz und der Nachweis geeigneter Holzprodukte (z.B. FSC/PEFC).
Die Angebote müssen elektronisch über die Vergabeplattform bis spätestens 17.11.2026 um 10:00 Uhr vorliegen. Nebenangebote sind nicht zugelassen, mehrere Hauptangebote sind möglich.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis (Wertungssumme)100%
Der Preis wird aus der nachgerechneten Wertungssumme des Angebots ermittelt, unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Das Formblatt 211 kreuzt 'Zuschlagskriterium Preis' an, 'Mehrere Zuschlagskriterien' ist nicht angekreuzt und Formblatt 227 ist nicht Anlage.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaumaßnahme und Projektrahmen
Projekt: Neubau Kindergarten St. Martin, Brauhausstraße 7, 82467 Garmisch-Partenkirchen (Fl.-Nr. 1160/11).
Gebäude: 2-geschossiger Massivbau mit 5 Kindergartengruppen und einer Kinderkrippe, Gebäudeklasse 3, Sonderbau.
Leistungsort: WC- und Nasszellenbereiche im Erdgeschoss und Obergeschoss des Neubaus.
Vergabestelle: Erzdiözese München und Freising KdöR, Vergabestelle Bau (Schrammerstr. 3, 80333 München), für Rechnung der Pfarrkirchenstiftung St. Martin, Garmisch-Partenkirchen.
Technische Mindestanforderungen (gilt für alle Lose)
Material und Aufbau:
Sicherheit und Schallschutz:
Emissionen und Klebstoffe:
Maßgebliche Normen (Auswahl): DIN EN 438, DIN 18202, DIN 4103-1, DIN 18040-1, DIN EN 1670, DIN 53160-1/2, DIN 18534, ProdSG, ASR A4.1, ASR A1.5, DGUV Regel 102-002.
Holznachweis (für alle Lose)
Im Angebot ist die Erklärung zur Verwendung von Holzprodukten (Formblatt 248) abzugeben. Der Bieter wählt eine der folgenden Optionen und legt den Nachweis vor:
1. FSC-/PEFC-Zertifizierung: Produktkettenzertifikat (CoC-Zertifikat) des eigenen Unternehmens.
2. Gleichwertige Zertifizierung: Zertifikat mit Prüfergebnis, geprüft durch Thünen-Institut Hamburg oder Bundesamt für Naturschutz Bonn.
3. Einzelnachweis: Dokumentation eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen (HWK Tischler/Zimmerer oder IHK Holz/Holzbau) oder eines akkreditierten Zertifizierungsdienstleisters, mit Bezug auf Mengen, Zeit und Holzart.
4. Direkterwerb: Alle Holzprodukte direkt von einem FSC-/PEFC-zertifizierten Unternehmen; Lieferschein enthält Baumaßnahme, FSC/PEFC-Aussage, Zertifizierungsnummer, Lieferdatum, Art und Menge.
Der Originalnachweis ist der Bauüberwachung vor Einbau bzw. bei Lieferung vorzulegen.
Leitfabrikate und Gleichwertigkeit
Leitfabrikate:
Bei Angebot gleichwertiger Produkte ist die Gleichwertigkeit in Textform nachzuweisen – in Material, Abmessung, Oberfläche, Farbton, Sicherheitsausstattung und Zertifizierung.
Auftragsumfang bei der Ausführung (für alle Lose)
Pflichten während der Ausführung:
Abnahme und Mängel:
Schlussrechnung/Dokumentation (spätestens mit Schlussrechnung):
1. Abnahme-, Einweisungs- und Prüfprotokolle
2. Nachweise zur Bauart
3. Bauprodukt-Datenblätter, Sicherheitshinweise
4. Wartungs- und Pflegehinweise
5. Hersteller-/Fabrikatsverzeichnis mit Fabrikat und Chargenangabe
6. Farbtonverzeichnis mit Zuordnung zu Bauteil und Raumnummer
7. Montage- und Werkstattzeichnungen (nach Stand der Ausführung)
8. Freigabeprotokolle der Musterflächen
Abfallverwertung und -beseitigung (für alle Lose)
Der Bieter übernimmt die Vermeidung, Verwertung und Beseitigung der bei der Leistungserbringung anfallenden Bau- und Abbruchabfälle sowie Baustellenabfälle nach KrWG und NachwV. Abfälle sind nach Belastungsarten und -graden zu trennen und sachgerecht zu entsorgen. Auf Verlangen sind Berechtigungen, Betreiberbestätigungen, Andienungsbestätigungen und ggf. Anzeigen nach § 53 KrWG bzw. Erlaubnisse nach § 54 KrWG vorzulegen. Die Kosten der Abfallverwertung sind in die Einheitspreise einzurechnen; Kosten der Abfallbeseitigung sind zu benennen, damit der Auftraggeber sie unmittelbar tragen kann.
Losaufteilung der Leistung
Die Leistung ist in drei Lose (Positionsgruppen) gegliedert. Die Lose werden vergeben als:
Eine losübergreifende Vergabe als Gesamtauftrag ist nicht vorgesehen; mehrere Hauptangebote sind zulässig, Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenZwingende Eignungsanforderungen (Ausschlussgründe)
Mit Angebotsabgabe bzw. bei engerer Wahl ist die Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) abzugeben. Geprüft werden:
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Mit der Eigenerklärung zur Eignung ist anzugeben:
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Mit der Eigenerklärung ist zu erklären:
Präqualifikation und Bietergemeinschaften
Nachunternehmer und andere Unternehmen
Arbeits- und Sozialbedingungen
Einhaltung der einschlägigen Arbeitsbedingungen (Mindestlohngesetz, AEntG, AGG, EntgTranspG) sowie Anerkennung von VOB/B (Ausgabe 2016).
Bonushinweis Werkstätten für Behinderte
Werkstätten für Behinderte erhalten einen Bonus von 15 % auf die Wertungssumme; der Nachweis dieser Eigenschaft ist mit dem Angebot zu führen.
Drei vergleichbare Referenznachweise über ausgeführte Leistungen der letzten fünf Kalenderjahre (oder längerer Zeitraum laut Auftragsbekanntmachung)
Mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, kurzer Leistungsbeschreibung inkl. Mengen, Zahl der eingesetzten Arbeitnehmer, Beschreibung besonderer technischer Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer) sowie Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Vorlage nur bei engerer Wahl auf Verlangen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
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