Freianlagenplanungsleistung, Sanierung Lortzingschule
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Freiburg sucht für die Sanierung der denkmalgeschützten Lortzingschule ein Planungsbüro für die Außenanlagen (Freianlagen inkl. Ingenieurbauwerke).
Das Verfahren ist ein zweistufiges VgV-Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst bewerben sich Interessenten mit Eignungsnachweisen; danach fordert die Stadt bis zu 5 Bewerber zur Angebotsabgabe auf.
In Stufe 1 werden die Leistungsphasen 1–3 (Vorentwurf, Entwurf, Genehmigungsplanung) beauftragt. Ein Anspruch auf die weiteren Leistungsphasen 4–9 besteht nicht.
Was zu planen ist: Entsiegelung und Neugestaltung des Schulhofs (ca. 1.100 m² schadstoffbelastet), Rückbau schadstoffhaltiger Beläge, Regenwasserversickerung und -rückhaltung, Begrünung und Verschattung gegen Hitze sowie Klima- und Artenschutzmaßnahmen. Die Maßnahme erfolgt bei laufendem Schul- und Betreuungsbetrieb. Das Gesamtprojekt (Gebäude, Tragwerk, HLS, Elektro) hat ein Budget von rund 27 Mio. € brutto und läuft von 2027 bis 2032.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Honorar30%
Bewertet wird das Honorarangebot. Basis der Honorarbewertung ist der Kostenrahmen der Baukosten. Maximal 150 Punkte (0-5 Punkte, linear zum günstigsten Angebot).
- Herangehensweise35%
Zuschlagskriterium B: Qualität der vorgestellten Herangehensweise an die Aufgabenstellung und grundsätzlichen Vorgehensweise zur Umsetzung des vorgesehenen Projekts sowie deren Erläuterungen im Verhandlungsgespräch. Maximal 175 Punkte.
- Projektteam35%
Zuschlagskriterium C: Einschätzung der Fachkompetenz der vorgesehenen verantwortlichen Projektmitarbeitenden und das Zusammenwirken des Projektteams (aufgrund des persönlichen Eindrucks im Verhandlungsgespräch). Maximal 175 Punkte.
Bewertung Honorar: Das günstigste Angebot erhält 5 Punkte. Die Bewertung der weiteren Honorarangebote erfolgt linear in Relation zum günstigsten Honorarangebot (günstigstes Honorarangebot / weiteres Honorarangebot = XX % x 5 Punkte). Zwischenwerte werden auf eine Dezimalstelle gerundet. Bewertung B+C: 0-5 Wertungspunkte pro Kriterium (0=keine brauchbaren Aussagen, 1=sehr wenig überzeugend, 2=wenig überzeugend, 3=überzeugend, 4=gut überzeugend, 5=völlig überzeugend).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAufgabenkern: Freianlagenplanung
Erbringung der Objektplanung Freianlagen nach HOAI Teil 3, Abschnitt 2, §§ 38 ff. und der Objektplanung Ingenieurbauwerke nach HOAI Teil 3, §§ 41 ff. Beauftragung der Leistungsphasen 1–9, zunächst jedoch nur der LPH 1–3 (stufenweise Beauftragung – kein Anspruch auf die weiteren Stufen).
Projektgrößen und Flächen
Bestandsflächen Gebäude: ca. 9.000 m² BGF / ca. 6.000 m² NUF. Grundstück insgesamt ca. 14.700 m². Schadstoffbelastete Schulhoffläche ca. 1.100 m².
Planungsschwerpunkte
Randbedingungen und Schnittstellen
Die Sanierung erfolgt bei laufendem Schul- und Betreuungsbetrieb; entsprechende Bauabschnitte und Aufrechterhaltung des Betriebs sind einzuplanen. Denkmalschutzauflagen sind zu berücksichtigen. Berücksichtigung des Baumgutachtens (Erhalt prüfbarer Bäume), Bodengutachten (Verwertungsklassen für Aushub), Kampfmittel-Sondierungsergebnisse (BVP im Plangebiet), Raumakustik (abstimmungsbedürftige Schnittstellen zu Innenraum-Maßnahmen). Die Sanierung erfolgt im Rahmen eines größeren Gesamtprojekts mit parallel laufenden Vergaben für Gebäudeplanung, Tragwerksplanung, HLS und Elektrotechnik – Schnittstellen sind zu koordinieren.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBerufsqualifikation
Gefordert ist mindestens eine Person mit der Qualifikation Landschaftsarchitekt*in, nachgewiesen durch Eintragung in die Architektenliste einer deutschen Architektenkammer oder eine gleichwertige EU-Qualifikation gemäß Anhang XI RL 2014/24/EU. Bei juristischen Personen muss der satzungsgemäße Geschäftszweck Planungsleistungen umfassen und ein verantwortlicher Berufsangehöriger benannt sein.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Projektteam (Mindestanforderungen)
Zwingende Erklärungen
Sprache und Form
Sprache: Deutsch (oder beglaubigte Übersetzung). Abgabe ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform Deutsche eVergabe. Bei mehr als 5 qualifizierten Bewerbern erfolgt eine Auswahl nach § 75 Abs. 6 VgV (Mindestzahl der einzuladenden Bewerber: 3, Höchstzahl: 5).
Zuschlagskriterium
Alleiniges Zuschlagskriterium ist der Preis.
Referenz 1 Unternehmen: Sanierung/Umbau einer Schul- oder Pausenhoffläche (keine reinen Spielflächen); öffentlicher Auftraggeber
mind. 5 LPH aus LPH 2–8 nach HOAI
Referenz 2 Unternehmen: Platzgestaltung mit Flächenentsiegelung
mind. 5 LPH aus LPH 2–8 nach HOAI
Referenz 3 Projektleitung: Sanierung einer Außenfläche (HZ III) inkl. Ingenieurbauwerke
mind. 5 LPH aus LPH 2–8 nach HOAI
Referenz 4 Bauleitung: Sanierung/Umbau einer Schul- oder Pausenhoffläche, Umsetzung im laufenden Betrieb
vollständig selbst erbrachte Grundleistungen LPH 8 nach HOAI
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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