Freiflaechen- und Nachverdichtungskonzept
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenFreiflächen- und Nachverdichtungskonzept für den Innenstadtbereich Fürths (Stadt Fürth, Stadtplanungsamt, Vergabenummer 25-0315).
Die Stadt sucht ein Planungsbüro, das Baulücken und untergenutzte Flächen in Innenstadt, Oststadt und nördlicher Südstadt untersucht. Ziel ist zu klären, welche Flächen sich für Nachverdichtung oder als Freiraum eignen, und dafür Nutzungs- bzw. Bebauungsideen zu entwickeln.
Ablauf: Zuerst ein Teilnahmewettbewerb mit Teilnahmeantrag und Eignungsnachweisen (Frist 27.10.2026, 10:00 Uhr). Danach folgt die Angebotsabgabe mit Konzepten und Honorarangebot (Frist 01.12.2026, 10:00 Uhr). Beide Abgaben erfolgen elektronisch in Textform über die Vergabeplattform.
Nicht in den vorliegenden Unterlagen enthalten: Auftragswert, Projektzeitraum, Leistungsverzeichnis mit Mengen, das Vertragsdokument und die Anlage mit den Eignungsanforderungen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Auftragsbezogenes Organisationskonzept sowie Qualifikation und Erfahrung der Projektmitarbeitenden30%
Bewertet werden die Zusammensetzung und Organisation des Projektteams sowie Qualifikation, Berufserfahrung, fachlicher Wissensstand und Erfahrung der Projektmitarbeitenden. Die Leistung wird mit 0 bis 5 Punkten je Unterkriterium bewertet.
- Auftragsbezogenes Konzept zur Ausarbeitung eines Freiflächen- und Nachverdichtungskonzepts für einen großstädtischen Innenstadtbereich70%
Bewertet wird die methodische Qualität des auftragsbezogenen Konzepts zur Analyse, Nutzungskonzeptentwicklung sowie Dokumentation und Präsentation. Die Leistung wird mit 0 bis 5 Punkten je Unterkriterium bewertet.
Z = vergebene Leistungspunkte (L) × 100.000 / Angebotspreis bzw. Wertungssumme (P); die Wertungssumme P ergibt sich aus dem Gesamthonorar sowie einem fiktiven Ansatz für Besondere Leistungen und Änderungsleistungen von Mittelwert der gewichteten Stundensätze × 25.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenZiel und Untersuchungsgebiet
Untersucht werden Innenstadt, Oststadt und nördliche Südstadt.\nZiel ist die doppelte Innenentwicklung: Baulücken und untergenutzte Flächen werden auf Eignung für Nachverdichtung und Freiraumsicherung geprüft.
Teil A: Wohnbaulücken (ca. 36 Flächen)
Leistungspaket 1: Grobe Prüfung und ggf. Ergänzung der Baulücken. Analyse von Umfeld, sozialen Funktionen, Stadtklima, Stadtbild und Naherholung. Entwicklung eines Kategoriensystems, Zuordnung und Priorisierung, Handlungsempfehlung je Lücke. Steckbriefe für je zwei priorisierte Baulücken pro Kategorie (in Abstimmung mit der Stadt), optional weitere Steckbriefe.\n\nLeistungspaket 2: Beispielhafte Nutzungskonzepte für ausgewählte Baulücken mit skizzenhafter Bebauung (Kubatur, Gebäudeposition) oder alternativen nicht-baulichen Nutzungen, jeweils mit Begründung und Mehrwerten.
Teil B: Untergenutzte Flächen (ca. 30 Flächen, z. B. Parkplätze, Tankstellen)
Gleiche Leistungspakete 1 und 2 wie in Teil A. Dabei sind die bestehenden Nutzungen der Flächen zu berücksichtigen.
Temporäre und multifunktionale Lösungen
Temporäre und multifunktionale Nutzungslösungen sind in den Konzepten zu berücksichtigen.
Teil C: Abschlussbericht und Karten
Barrierefreier Abschlussbericht als PDF, mit allen Karten, Grafiken und Bildern zusätzlich als Einzeldateien. Inhalt:\n- Kurze inhaltliche Zusammenfassung\n- Steckbriefe und Nutzungsvorschläge aus Teil A und B\n- Bei Bebauung: Lageplan (M 1:500), Vorentwurf Grundriss (M 1:200), Vorentwurf Gestaltung (Bauvolumen, Kubatur)\n- Bei Nichtbebauung: Lageplan (M 1:500), Vorentwurf Freiraumgestaltung (M 1:200)\n- Baukasten zur Übertragbarkeit auf weitere Lücken, Flächen und Straßen\n- Übersichtskarten zu Untersuchungsobjekten, Kategorien, Potenzialen, Handlungsempfehlungen und klimatischen Informationen\n- Handlungsempfehlungen zu Aktivierung, Freiraumsicherung, Grünachsen, Umsetzung und Eigentümerberatung
Teil C: Datenübergabe
Teil D: Kommunikation und Termine
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenMindestanforderungen an die Referenzen (K.O.-Kriterium)
Auswahl bei mehr als 8 Bewerbern
Es werden höchstens 8 Bewerber ausgewählt. Die Reihenfolge der Kriterien lautet:\n1. Anzahl qualifizierter Referenzen zu Freiflächen- und Nachverdichtungskonzepten\n2. Anzahl qualifizierter Referenzen zum Innenstadtbereich einer Großstadt\n3. Anzahl qualifizierter Referenzen mit Bebauung vor 1920\n4. Anzahl qualifizierter Referenzen mit Flächendenkmal\n5. Losentscheid mit mindestens zwei Vertretern der Vergabestelle\n\nPro Bewerber zählen nur die drei geforderten Referenzen.
Wertung im Teilnahmewettbewerb
Berufsrechtliche Voraussetzungen
Die Leistung ist an den besonderen Berufsstand gebunden. Der Eintrag in das Berufsregister bzw. die Voraussetzungen nach Art. 2 BauKaG müssen erfüllt und nachgewiesen werden. Befähigungsnachweise und Nachweise der beruflichen Qualifikation sind auf Verlangen vorzulegen.
Versicherung und finanzielle Leistungsfähigkeit
Personal und Ausstattung
Ausschlussgründe und Unterauftragnehmer
Mindestens ein Freiflächen- und/oder Nachverdichtungskonzept für den Innenstadtbereich je Referenz
Formblatt III.110.a und Eigenerklärung zur Eignung (II.6, Abschnitt IV.1)
Die drei Referenzen müssen zusammen abdecken: Freiflächenkonzept; Nachverdichtungskonzept; Innenstadtbereich einer Großstadt; Bebauung vor 1920; Flächendenkmal
Zuordnung der Referenzen zu den Merkmalen im Formblatt III.110.a; Referenznachweise
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
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