Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWas wird gebaut?
Die Deutsche Bahn AG (DB InfraGO AG) erneuert im Bahnhof Rheda-Wiedenbrück vier Gleise (Gleis 1/11, 12, 13 und 14) auf einer Gesamtlänge von ca. 2.986 Metern. Dabei werden alte Schienen, Schwellen und Schotter ausgebaut, neue Gleise verlegt, gestopft und gerichtet sowie Schweißarbeiten ausgeführt. Außerdem gehören Signal-, Erdungs- und Sicherungsarbeiten sowie Vermessung und Kampfmittelüberwachung zum Auftrag.
Wann wird gebaut?
Die Bauausführung ist für den Zeitraum 22.01.2027 bis 14.02.2027 geplant, mit zusätzlichen Belastungsstopfgängen im Sommer/Herbst 2027.
Wie läuft das Angebot?
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Angebotspreis als alleiniges Zuschlagskriterium
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenÜbergeordnete Leistungsbeschreibung
Das Bauvorhaben P-302412 umfasst die konventionelle Erneuerung von vier Gleisen im Bahnhof Rheda-Wiedenbrück auf den Strecken 2951 und 2990 mit einer Gesamtlänge von ca. 2.986 m. Je Gleis sind durchgängig folgende Gewerke zu erbringen:
Oberbau – Rückbau und Neuverlegung
Je Los:
LST-Zusammenhangsarbeiten (Leit- und Sicherungstechnik)
Für alle Lose identisch:
E/M-Zusammenhangsarbeiten (Erdung und Rückstromführung)
Schweißarbeiten
Vermessung und Dokumentation
Entsorgung und Materialwirtschaft
Personal für Sicherung und Bahnbetrieb
Baustellenlogistik und Sicherheit
Sperrpausen und Bauabschnitte
Bauabschnitt 1 (22.01.2027, 21:00 Uhr – 05.02.2027, 05:00 Uhr): Gleiserneuerung Gleis 12, 13, 14 + Logistikgleise 24 – 28
Bauabschnitt 2 (05.02.2027, 05:00 Uhr – 14.02.2027, 05:00 Uhr): Gleiserneuerung Gleis 1/11
Zusätzliche Belastungsstopfgänge:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation DB AG (Pflicht)
Vor Aufnahme der Leistungsausführung muss das ausführende Unternehmen bei der DB AG präqualifiziert sein für:
Alternativ vorläufige Eigenerklärung (PQ-Bahn oder PQ-VOB); Nachreichung der Nachweise innerhalb von 6 Kalendertagen nach Aufforderung möglich.
Beide Präqualifikationen können auch über Nachunternehmer nachgewiesen werden.
Ausschlusskriterien
Persönliche Eignung / Erklärungen
Technische und persönliche Anforderungen
Personal:
Technische Ausrüstung:
Anforderungen an Nachunternehmer und Dritte
Nachhaltigkeit
Nach Zuschlagserteilung ist eine Nachhaltigkeitsbewertung vorzulegen (z. B. EcoVadis), die zum Bewertungszeitpunkt nicht älter als 2 Jahre ist. Bewertung muss mindestens folgende Felder abdecken:
Anerkannte Standards: ISO 26000, ILO, UN Global Compact, ISO 14001/45001, EMAS
Versicherung und Haftung
Haftpflichtversicherung mit Deckungssumme mindestens 2.560.000 EUR pauschal für Personen- und Sachschäden (für Sicherungs- und bauaffine DL).
Die kombinierte Bauleistungs-, Montage- und Haftpflichtversicherung ist durch den AG abgeschlossen (vgl. DVA-Merkblatt).
Allgemeine Eignungsnachweise (gem. BWB)
Falls im Verfahren gefordert, sind gemäß Bewerbungsbedingungen Bauleistungen nachzuweisen:
Tariftreue
Der Auftrag unterliegt dem Bundestariftreuegesetz (BTTG) vom 27.04.2026. Bieter müssen einschlägige Rechtsverordnungen zu Mindestarbeitsbedingungen beachten.
Nachweis vergleichbarer Gleisbauarbeiten (Gleiserneuerung, Oberbau konventionell, Schotter, Strecken III, Regionalverkehr 50–120 km/h, Sicherungsleistungen Verzeichnis II)
Durch Präqualifikation DB AG (Oberbau konventionell – Schotter, Sicherungsleistungen Verzeichnis II) oder über Nachunternehmer nachzuweisen
Eignungsbescheinigung für Schweißarbeiten am Oberbau des DB-Konzerns (mit Zulassung Oberbauschweißungen)
Qualifikationsnachweis erforderlich
Qualifikation für Signalanlagen (Befähigungsausweis C)
Nachweis gegenüber Auftraggeber