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Gastronomische Bewirtschaftung Gemeinsamer Behördenstandort Solmsstraße (Frankfurt am Main) - des Amts für Bau und Immobilien und des Stadtschulamtes

Stadt Frankfurt am Main, Stadtschulamt | Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt | Stadt Frankfurt am Main, Stadtschulamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)Frankfurt am Main, HessenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum es geht:

Die Stadt Frankfurt am Main sucht einen Betreiber für die Kantine am gemeinsamen Behördenstandort Solmsstraße 27–37 (Amt für Bau und Immobilien + Stadtschulamt). Es handelt sich um eine Dienstleistungskonzession – der Betreiber bewirtet im eigenen Namen und auf eigene Rechnung rund 1.000 Beschäftigte mit Frühstück, Mittagessen und Nachmittagsangebot.

Was zu tun ist:

Verpflichtende Objektbesichtigung vor AngebotsabgabeElektronische Angebotseinreichung bis spätestens 05.11.2026, 12:00 Uhr über das Vergabeportal der Stadt FrankfurtVollständige Konzepte zu Nachhaltigkeit, Personalorganisation, Speiseplanung, Präsentation und QualitätssicherungDetaillierte Preis- und Kalkulationsunterlagen (Frühstück, Mittag, Nachmittag)Nachweise zu Eignung, Referenzen und BetriebsleiterTariftreue-Erklärung (HVTG) ist Pflicht – Fehlen führt zum Ausschluss

Vertrag:

Beginn 01.04.2027, Grundlaufzeit 24 Monate, Verlängerungsoption bis zu 4×1 Jahr (max. bis 31.03.2033).

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 05. November 2026
Termin / FristOKT2026 APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR OKT APR
Veröffentlichung6. Okt. 2026
Angebotsfrist5. Nov. 2026
Bindefrist5. Nov. 2026 – 15. Feb. 2027
Preisbindung Angebotspreiseca. 5. Nov. 2026 – 5. Nov. 2027
Vertragsbeginn1. Apr. 2027
Vertragslaufzeit1. Apr. 2027 – 31. März 2029
Preisbindung Mittagsangebot1. Apr. 2027 – 1. Apr. 2029
Vertragsende31. März 2029
Verlängerung 1ca. 1. Apr. 2029 – 31. März 2030
Verlängerung max.ca. 1. Apr. 2029 – 31. März 2033bis 2033
Preisanpassung möglichca. 1. Apr. 2029
Verlängerung 2ca. 1. Apr. 2030 – 31. März 2031
Verlängerung 3ca. 1. Apr. 2031 – 31. März 2032
Verlängerung 4ca. 1. Apr. 2032 – 31. März 2033bis 2033
BesichtigungsterminDatum offenVerpflichtende Objektbesichtigung vor Angebotsabgabe nach Terminabstimmung; Teilnahmebescheinigung ist dem Angebot beizufügen.
Bieterfragen-FristDatum offenBieterfragen sind über die Vergabeplattform zu stellen (konkrete Frist nicht beziffert).
RügefristDatum offen10 Kalendertage nach Kenntnisnahme von Vergaberechtsverstößen; danach ist ein Nachprüfungsantrag unzulässig.
AngebotsöffnungDatum offenEröffnungstermin nicht explizit beziffert; erfolgt üblicherweise im unmittelbaren Anschluss an die Angebotsfrist.
ZuschlagDatum offenZuschlagserteilung voraussichtlich innerhalb der Bindefrist bis 15.02.2027.
Benennung KüchenleitungDatum offenSpätestens 14 Tage nach Zuschlagserteilung.
VersicherungsnachweisDatum offenNachweis Betriebshaftpflichtversicherung 14 Tage nach Zuschlag bzw. 14 Tage vor Vertragsbeginn.
Öffnung für externe GästeDatum offenFrühestens 3 Monate nach Bewirtschaftungsbeginn, nur mit schriftlicher Genehmigung des Konzessionsgebers (max. ca. 20 % externe Gäste).
Fremdcatering-GestattungDatum offenFrühestens 3 Monate nach Bewirtschaftungsbeginn, nur mit schriftlicher Genehmigung des Konzessionsgebers.
Prüfung ÖffnungszeitenDatum offenAnpassung der Öffnungszeiten halbes Jahr nach Bewirtschaftungsbeginn möglich (Rahmen 06:00–19:30 Uhr).
Überprüfung NachmittagsverpflegungDatum offenGemeinsame Überprüfung 3 Monate nach Bewirtschaftungsbeginn.
Meldung ZählerständeDatum offenJährlich bis spätestens 31.01. des Folgejahres an das Stadtschulamt.
AbschlagszahlungenDatum offenBis zum 15. Kalendertag des Folgemonats nach Ausführungsbeginn.
Aufstellung jährlicher NettoumsatzDatum offenJährlich bis 31.03. jedes Vertragsjahres einzureichen.
WartungsprotokolleDatum offenJährlich bis 31.03. jedes Vertragsjahres einzureichen.
Sonderkündigungsrecht KGDatum offenKündigungsfrist 3 Monate zum Quartalsende eines Kalenderjahres.
Abrechnung Sicherheit nach VertragsendeDatum offenBinnen 30 Tagen nach Beendigung der Durchführung.
Auffüllung SicherheitDatum offenBinnen 14 Tagen nach Bekanntgabe der Inanspruchnahme durch den Konzessionsgeber.
Aufbewahrung KassenbelegeDatum offenKassenabrechnungsbelege 10 Jahre ab Erstellung aufbewahren.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität6 Kriterien
Preis 25%Qualität 75%
  • Umweltmanagement und Nachhaltigkeit15%

    Konzept zum Umweltmanagement und Nachhaltigkeit: bevorzugter Einsatz nachhaltiger Lebensmittel, Behandlung von Gefahrstoffen, Ressourcenschonung (Wasser/Energie/CO2), sparsamer Einsatz von Reinigungs- und Desinfektionsmitteln, Abfallreduzierung. Bewertet mit max. 15 Punkten nach Bewertungsmatrix.

  • Auftragsbezogene Personalorganisation15%

    Darstellung der Personalorganisation mit personeller Ressourcenplanung (Anzahl Personal, Urlaubs-/Krankheitsvertretung, Stoßzeiten), Aufgabenverteilung, Verhältnis Fachkräfte zu ungelernten Beschäftigten, Qualifikationen und Weiterbildung. Bewertet mit max. 15 Punkten nach Bewertungsmatrix.

  • Angebot und Qualität der Speisen, Speiseplangestaltung20%

    Darstellung des Verpflegungsangebots unter Berücksichtigung der DGE-Qualitätsstandards, saisonaler/regionaler/Bio-Produkte, Vollwertkost, Menüzyklus mind. 4 Wochen, zielgruppenspezifische Gestaltung. Bewertet mit max. 20 Punkten nach Bewertungsmatrix.

  • Präsentation der Speisen15%

    Darstellung der Präsentation (Aktionswochen, Wochenspeiseplan mit Pflichtangaben, Tischgestaltung, Orientierungsleitsystem, Frischeproduktion). Bewertet mit max. 15 Punkten nach Bewertungsmatrix.

  • Konzept zur Qualitätssicherung10%

    Konzept zur Einhaltung der HACCP-Richtlinien, Lager- und Warenkontrollen, bestimmungsgemäße Nutzung der Küchengeräte, Speiseplanbesprechungen, Qualitätsgarantien der Lieferanten, Feedback- und Nachkontrollen, Sicherstellung der Qualität bei Fremdcatering. Bewertet mit max. 10 Punkten nach Bewertungsmatrix.

  • Preis25%

    Preisgestaltung, zusammengesetzt aus Speiseplan Preisgestaltung (15%, max. 15 Punkte) und Frühstücksverpflegung/Nachmittagsverpflegung Preisgestaltung (10%, max. 10 Punkte). Formel: PN/PA x maxPunkte – niedrigster Durchschnittspreis erhält maximale Punktzahl.

Preis: PN/PA x maxPunkte (niedrigster Preis erhält maximale Punktzahl, höhere Preise erhalten anteiligen Abzug). Konzeptkriterien: Bewertung anhand einer 4-stufigen Bewertungsmatrix (0 / ca. halbe maxPunkte / 75% maxPunkte / maxPunkte).

KI-Hinweis: Alle Zuschlagskriterien samt Gewichtungen und Bewertungsformeln sind in den Vergabeunterlagen (Datei 03_Zuschlagskriterien_V3 und Leistungsverzeichnis) sowie in der Bekanntmachung vollständig und übereinstimmend angegeben.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Verpflegungsumfang am Standort Solmsstraße 27–37

Gastronomische Bewirtschaftung des Gemeinsamen Behördenstandorts Solmsstraße 27–37, 60486 Frankfurt am Main

Zu erbringen sind drei Verpflegungsteile mit folgenden Richtgrößen (basierend auf ca. 1.000 Arbeitsplätzen):

Frühstücksverpflegung inkl. Getränke: rund 100 Gäste/Verkaufsimpulse pro TagNachmittagsverpflegung inkl. Getränke: rund 100 Gäste/Verkaufsimpulse pro TagMittagsverpflegung inkl. Getränke: ca. 200 Tischgäste pro Tag

Öffnungstage: rund 250 Tage/Jahr. Bewirtschaftungsbeginn: 01.04.2027.

Angebot – Frühstück

Belegte Brötchen, Bagels, Sandwiches, Wraps, Laugengebäck, Baguettes (auch vegetarisch), Rindswurst, Rührei etc., frische süße Teilchen und Croissants, Molkereiprodukte, frisches Obst, Porridge, Müsli, Kioskware sowie Kaltgetränke.

Angebot – Mittagessen

Mindestens 3 Hauptgerichte täglich: Tellergerichte (3‑Komponenten), Eintopfgerichte, Wokgerichte, Pastagerichte, Aufläufe, großer Salatteller. Täglich mindestens ein vegetarisches/veganes Gericht; täglich ein Stammessen (< 7,00 € brutto) und ein reduziertes Stammessen (< 5,50 € brutto); täglich eine Suppe (mind. 2× pro Woche klar); täglich 2 Desserts.

Pastateller/Lasagne sowie Salatteller/Salatbar werden als Festpreis pro 100 g angeboten. Preise insgesamt brutto anzugeben.

Angebot – Nachmittag

Kaffeespezialitäten (Café Crema, Espresso, Cappuccino, Latte Macchiato, Kakao, Tee) aus Vollautomat sowie Kaltgetränke. Heißgetränke in mindestens 150 ml und 250 ml (außer Espresso).

Sonderaktionen und Speiseplangestaltung

Mindestens 4× jährlich einwöchige Themenaktionen (Sport, Kultur, Jahreszeiten, gesunde Ernährung, Länderküche o. Ä.). Menüzyklus mindestens 4 Wochen. Saisonal variierendes Angebot mit regionalen und Bio-Produkten und Vollwertkost-Anteil. Berücksichtigung der DGE-Qualitätsstandards für Betriebsverpflegung.

Wöchentliche Speisepläne sind 14 Tage im Voraus an die Stadt zu übermitteln und in den Aufzügen auszuhängen. Pflichtangaben je Speiseplan: Wochentag/Datum, Art des Angebots, genaue Beschreibung, Kennzeichnung vegetarisch, Zusatzstoffe (Deklarationspflicht), Allergie auslösende Inhaltsstoffe, gluten-/laktosefreie Komponenten, Preis (außer Stammessen), Tierart bei Fleisch/Wurst, Alkohol-Kennzeichnung.

Betrieb und Räumlichkeiten

Dem Konzessionsnehmer werden Kantinen-, Küchen- und Nebenräume mit Inventar überlassen (siehe Grundriss EG.C3):

Kantine: ca. 789 m², ca. 260 Sitzplätze innen + ca. 150 TerrassenplätzeKüche, Gästeküche, Spülküche, Kalte Küche, Kühlräume (Speisen/Getränke/Müll), Lager, Büro- und PersonalräumeNutzungsentgelt: 100,00 € netto/MonatNebenkostenpauschale (Strom, Wasser, Fernwärme): 200,00 € netto/MonatTelekommunikation durch den Betreiber eigenständig

Konditionen des Betreibers: Beschaffung, Lagerung, Produktion, Verkauf und Entsorgung von Speisen und Getränken. Festlegung der Verkaufspreise (Preislisten werden Vertragsbestandteil). Eigenverantwortliche Reinigung der überlassenen Räume. Kassen- und Abrechnungssystem (mind. 2 Kassen, 2 bargeldlose Bezahlsysteme). Kauf, Wartung und Instandhaltung der überlassenen Geräte.

Öffnungs- und Betriebszeiten

| Verpflegungsteil | Uhrzeit |

|---|---|

| Frühstück | 07:00 – 09:30 Uhr |

| Mittag | 11:30 – 14:00 Uhr (Stoßzeit 11:30 – 13:00) |

| Nachmittag | 14:30 – 15:30 Uhr |

| Behördenstandort (KN-Zugang) | 06:00 – 19:30 Uhr |

Die genauen Öffnungszeiten werden nach einem halben Betriebsjahr überprüft und können im Rahmen 06:00–19:30 Uhr angepasst werden.

Externe Gäste und Fremdcatering

Die Kantine darf frühestens 3 Monate nach Bewirtschaftungsbeginn für externe Gäste geöffnet werden – max. ca. 20 % externe Gäste und nur nach schriftlicher Genehmigung. Gleiches gilt für die Gestattung von Fremdcatering: ebenfalls erst nach 3 Monaten und nur nach schriftlicher Genehmigung.

Qualitätssicherung und Lebensmittelhygiene

HACCP-Grundsätze, Infektionsschutzgesetz einhaltenBio-Zertifizierung erforderlichJährliche Hygieneuntersuchung durch unabhängiges InstitutQuartalsweise SchädlingsbekämpfungGrundreinigung monatlich durch FachpersonalLaufende Reinigung durch den BetreiberMüllentsorgung inkl. Nassmüll durch lizenziertes UnternehmenJährliche anonymisierte KundenzufriedenheitsumfrageNachweis des Einkaufs regionaler/biologischer Produkte (auf Verlangen vorzulegen)

Preisbindung und Preisanpassung

Die eingereichten Angebotspreise gelten 12 Monate ab Angebotsabgabe. Für das gesamte Mittagsangebot gilt eine Preisbindung von 24 Monaten ab Bewirtschaftungsbeginn. Danach ist eine jährliche Preisanpassung zum Ende des Vertragsjahres möglich, basierend auf 50 % Verbraucherpreisindex und 50 % Tariferhöhungen NGG. Eine Bezuschussung durch die Stadt ist nicht vorgesehen – Verpflegungsvereinbarungen schließt der Konzessionsnehmer im eigenen Namen und auf eigene Rechnung mit den Gästen ab.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Persönliche Eignung / Zuverlässigkeit

Kein Insolvenzverfahren, keine LiquidationKeine schweren Verfehlungen, keine Verurteilungen gemäß § 123 GWBKeine Ausschlussgründe gemäß § 124 GWBOrdnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und SozialversicherungsbeiträgenMitgliedschaft in einer Berufsgenossenschaft (oder vergleichbar)Rechtsform-Nachweis: Handelsregisterauszug (nicht älter als 6 Monate) oder GewerbeanmeldungEigenerklärung zur ZuverlässigkeitEigenerklärung zu EU-Sanktionspaket (Russland-Sanktionen gem. Art. 5k VO 2022/576), auch für Unterauftragnehmer und Eignungsleiher, falls einschlägigVerpflichtungserklärung zu Tariftreue und Mindestentgelt nach Hessischem Vergabe- und Tariftreuegesetz (HVTG) – Pflicht; Fehlen führt zwingend zum Ausschluss.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Gesamt-Nettojahresumsatz und branchenspezifischer Umsatz der letzten 3 GeschäftsjahreAnzahl der Mitarbeitenden (festangestellt und geringfügig beschäftigt) der letzten 3 JahreAnzahl der für die ausgeschriebene Leistung eingesetzten Mitarbeitenden der letzten 3 JahreBetriebshaftpflichtversicherung mit Mindestdeckungen:5.000.000 € pauschal für Personen-, Sachschäden, Mietsachschäden an Gebäuden/Räumen1.000.000 € für sonstige Mietsachschäden250.000 € für VermögensschädenSchlüsselversicherungJeweils 2-fach maximiert pro VersicherungsjahrMuss auch Risiken aus Lebensmittelvergiftungen und Umweltschäden abdeckenAlternativ Absichtserklärung des Versicherers; endgültiger Nachweis binnen 14 Tagen nach Zuschlag.Sicherheitsleistung: Bankbürgschaft 7.200,00 € (über Formular 721, sofern Bürgschaft statt Barzahlung gewählt)Ab 30.000 € Auftragssumme fordert der Auftraggeber für den Zuschlagsbieter einen Auszug aus dem Gewerbezentralregister beim Bundesamt für Justiz an.

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Referenzen: 1–3 vergleichbare Leistungen der letzten 4 Geschäftsjahre; Mindestanforderung: Betriebsgastronomie mit mindestens 200 Tischgästen/Tag in der Mittagsverpflegung. Maximal eine Referenz darf eine vom Bieter betriebene Kantine der Stadt Frankfurt mit vergleichbarer Küchenart sein. Falls keine Referenz vorhanden, alternative Beschreibung, wie die vertragsgemäße Leistungserbringung sichergestellt wird.Betriebsleiter (Ausschlusskriterien):Gastronomische Berufsausbildung (z. B. Küchenmeister/-in oder Koch/Köchin)Mindestens 3 Jahre Berufserfahrung als Betriebsleiter mit Schwerpunkt Gemeinschaftsverpflegung (B&I)Gute Deutschkenntnisse in Wort und Schrift (Nachweisoptionen: Muttersprache + Schulabschluss, B2-Nachweis oder Erklärung mit möglichem Überprüfungsgespräch)Küchenleitung und Vertretung: Vertretung muss gleichwertige Qualifikation und Erfahrung haben, vollumfänglich eingewiesen sein; Benennung spätestens 14 Tage nach Zuschlag; Zustimmung der Stadt bei Wechsel erforderlich.Personal allgemein: Deutsche Sprache mind. A2, ordentliches Erscheinungsbild, Namensschilder, keine Alkohol-/Drogenkonsum vor/während Dienst, DSGVO-Genehmigungen.Qualitätssicherung / HACCP: Eigenerklärung zum HACCP-Eigenkontrollsystem und zur Einhaltung lebensmittelrechtlicher Vorschriften.Lebensmittelhygiene: Personalhygienische Nachweise je Mitarbeitendem (Qualifikationsnachweise, gültige Erst- und Folgebelehrungen gem. §§ 43, 48 IfSG, nicht älter als 3 Monate). Anmeldung bei der Lebensmittelhygiene-Behörde umgehend nach Zuschlag.

Eignungsleihe und Unterauftragnehmer

Eignungsleihe: Formular 725 (Verzeichnis der Leistungen/Kapazitäten anderer Unternehmen) und Formular 736 (Verpflichtungserklärung). Gemeinsame Haftung mit dem Bieter.Unterauftragnehmer: Geeignetheit ist nachzuweisen; Einsatz ist der Stadt unverzüglich anzuzeigen; vorherige Zustimmung bei Wechsel erforderlich. Eignungsanforderungen gelten für Unterauftragnehmer entsprechend.

Zuschlagskriterien (Wertung, nicht Eignung – zur Orientierung)

Die Bewertung erfolgt rein qualitativ (kein Preisbezug als Zuschlagskriterium). Die Wertungspunkte aus dem Leistungsverzeichnis verteilen sich wie folgt:

| Kriterium | Gewicht |

|---|---|

| Preisgestaltung Speiseplan Mittag | 15 % |

| Preisgestaltung Frühstück/Nachmittag | 10 % |

| Umweltmanagement & Nachhaltigkeit | 15 % |

| Auftragsbezogene Personalorganisation | 15 % |

| Angebot & Qualität der Speisen / Speiseplangestaltung | 20 % |

| Präsentation der Speisen | 15 % |

| Qualitätssicherung | 10 % |

| Summe | 100 % (Preis 25 %, Konzept 75 %) |

Referenzprojekte
1 bis 3 Referenzen ReferenzenZeitraum: letzte 4 abgeschlossene GeschäftsjahreVolumen: nicht beziffert; pro Referenz: Auftragswert (netto) als Pflichtangabe

Vergleichbare Leistung in der Betriebsgastronomie: Sicherstellung der Mittagsverpflegung von Mitarbeitenden eines Unternehmens, mit mindestens 200 Tischgästen/Tag in der Mittagsverpflegung

Pflichtangaben je Referenz: Auftraggeber, Ansprechpartner mit Telefonnummer, Leistungsumfang, Leistungszeitraum, Auftragswert netto. Maximal 1 Referenz darf eine vom Bieter betriebene Kantine der Stadt Frankfurt mit vergleichbarer Küchenart sein. Falls keine Referenz vorhanden: alternative Beschreibung, wie die vertragsgemäße Leistungserbringung sichergestellt wird.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 66%4–10 · 33%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 34 erledigt
Pflichtbesichtigung
Pflichtangaben zum Bieter
Finanzielle Eignung
Fachliche Eignung – Betriebsleiter
Referenzen
Konzepte (Bewertungsrelevant)
Speisepläne und Preisgestaltung
Bietergemeinschaften / Unterauftragnehmer (falls einschlägig)
Nach Zuschlagserteilung zu erledigen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Frankfurt am Main, Stadtschulamt | Vergabekammern des Landes Hessen bei dem Regierungspräsidium Darmstadt | Stadt Frankfurt am Main, Stadtschulamt | Datenservice Öffentlicher Einkauf (in Verantwortung des Beschaffungsamts des BMI)
Anschrift
60486 Frankfurt am Main
Ort
60486 Frankfurt am Main
Kategorie
Hessen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
60486 Frankfurt am Main
Hessen

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