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Gaswarnanlagen

FKFS Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart Stiftung bürgelicher Rechts70569 Stuttgart, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Lieferung von acht modularen Gaswarnanlagen zur Überwachung von Prüfzellen, Lüftungskanälen, einer Kältezelle und Gasschränken auf Wasserstoff, Kohlenstoffmonoxid und Hexan.

Die Anlagen sind am FKFS in Stuttgart zu montieren, zu kalibrieren und stufenweise in Betrieb zu nehmen. Das Angebot muss alle acht Anlagen umfassen; eine Aufteilung auf mehrere Bieter ist nicht zulässig. Optional können ein fünfjähriger Wartungsvertrag, ein fünfjähriges Schulungsangebot, ein Fernkalibrieradapter und zusätzliche Sensoreinheiten angeboten werden.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 20. November 2026
Termin / FristOKT2026NOVDEZJAN2027FEB
Versand Bekanntmachung23. Okt. 2026
Veröffentlichung24. Okt. 2026
Bieterfragen-Frist13. Nov. 2026
Angebotsfrist20. Nov. 2026
Bindefrist20. Nov. – 1. Dez. 2026
Zuschlag30. Nov. 2026
Liefertermin (8 Wochen nach Zuschlag)ca. 30. Nov. 2026 – 25. Jan. 2027
Ausführungsbeginn7. Dez. 2026
Vollständige Anlieferung7. Dez. 2026 – 5. Feb. 2027
Erstinbetriebnahmeca. 5. Feb. 2027 – 5. Feb. 2028bis 2028
VertragsabschlussDatum offenDatum im Vertragsentwurf offen, Bezugspunkt für die folgenden Fristen.
Bekanntgabe LieferterminDatum offenUnmittelbar nach Vertragsabschluss, zusammen mit einem Ablaufplan für Inbetriebnahme und Abnahme.
Ablaufplan InbetriebnahmeDatum offenSpätestens 1 Monat nach Vertragsunterzeichnung zu vereinbaren.
Bestätigung ZusatzbestellungDatum offenSchriftliche Bestätigung innerhalb von 14 Tagen nach Zugang der Zusatzbestellung.
Sicht- und VollständigkeitsprüfungDatum offenInnerhalb von 15 Werktagen nach Anlieferung.
Vorgeschlagener InbetriebnahmeterminDatum offenMindestens 4 Wochen nach Zugang der Anzeige der Inbetriebnahmebereitschaft.
Bestätigung InbetriebnahmeterminDatum offenInnerhalb von 5 Werktagen nach Zugang der Anzeige, alternativ Benennung eines Ersatztermins.
Alternativtermin AbstandDatum offenEin benannter Alternativtermin darf höchstens 2 Wochen vom vorgeschlagenen Termin abweichen.
Fiktion TeilabnahmeDatum offenSpätestens 12 Wochen nach vereinbartem Inbetriebnahmetermin, bei Verzögerung allein durch FKFS.
Fortsetzung AbnahmeDatum offenUnterbrochene Abnahme muss innerhalb von 4 Wochen fortgesetzt werden.
MängelmitteilungDatum offenNicht bei Abnahme erkennbare Mängel unverzüglich, spätestens binnen 30 Tagen melden.
Zahlung 1 (20 %)Datum offen20 % des Vertragspreises, fällig 14 Tage nach Vertragsabschluss und ordnungsgemäßer Rechnung.
Zahlung 2 (50 %)Datum offen50 % des Vertragspreises, fällig 14 Tage nach Rechnung und Mitteilung der vollständigen Komponentenbereitstellung.
Zahlung 3 (30 %)Datum offen30 % des Vertragspreises, fällig 14 Tage nach Rechnung und erfolgreicher Abnahme der letzten Anlage.
Vertragsstrafe LieferverzugDatum offen0,5 % des Vertragspreises je angefangener Kalenderwoche, maximal 5 % des Vertragspreises.
Mitteilung höhere GewaltDatum offenUnverzüglich, spätestens innerhalb von 14 Tagen nach Kenntnis des Ereignisses.
GewährleistungDatum offen36 Monate ab Abnahme; die Leistungsbeschreibung nennt dieselbe Dauer als Garantie.
Vertragslaufzeit WartungDatum offenOptionaler Wartungsvertrag über 5 Jahre, Bezugspunkt nicht angegeben.
Vertragslaufzeit SchulungDatum offenOptionales Schulungsangebot über 5 Jahre, Bezugspunkt nicht angegeben.
Lebensdauer SensorköpfeDatum offenMindestanforderung von 1,5 Jahren, höhere Bewertungsstufen bis über 4 Jahre.
Wartungsintervall FunktionskontrolleDatum offenHöchstens 4 Monate, bei nachgewiesener Selbstüberwachung höchstens 1 Jahr; Bezug ist die letzte Kontrolle.
Wartungsintervall SystemkontrolleDatum offenHöchstens 1 Jahr nach der letzten Kontrolle.
Wartungsintervall AufzeichnungskontrolleDatum offenHöchstens 3 Jahre nach der letzten Kontrolle.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität10 Kriterien
Preis 50%Qualität 50%
  • Anschaffungskosten50%

    Netto-Angebotssumme aus Hardwarekosten der acht Gaswarnanlagen (inkl. zusätzlichem H2-Sensor und Zubehör) und Erstinbetriebnahme (drei Termine). Preisformel. Quelle: Anlage 07 Ziff. 1, Anlage 05 Preisblatt.

  • Kosten des optionalen Wartungsvertrags (5 Jahre)20%

    Gesamtsumme des optionalen Wartungsvertrags über fünf Jahre (drei Kontrollarten plus Verbrauchs- und Verschleißteile). Preisformel. Quelle: Anlage 07 Ziff. 2.

  • Technische Qualität, Ausstattung und Ausstattungskosten30%

    Oberkriterium mit acht Unterkriterien (Summe 30 Punkte). Bewertet werden ausschließlich objektive, belegbare Angaben aus Datenblättern, Zertifikaten und Angebot. Bei unterschiedlichen Werten je Sensor gilt der ungünstigste Wert. Quelle: Anlage 07 Ziff. 3.

Preisformel (Anlage 07, Einleitung): Das günstigste Angebot erhält die volle Punktzahl des Kriteriums. Das 1,5-fache des günstigsten Angebots wird mit 0 Punkten bewertet. Dazwischen wird linear interpoliert: Punkte = Maximalpunkte x (1,5 x Min - Preis) / (0,5 x Min), mindestens 0. Es werden nur volle Punkte vergeben (mathematisch gerundet). Gilt für Anschaffungskosten, Wartungskosten sowie den Preisanteil der Fernkalibrieradapter (3.d) und Schulungskonzepte (3.e).

KI-Hinweis: Alle acht Unterkriterien mit Punkten und die drei Hauptkriterien (50/20/30) sind eindeutig in Anlage 07 genannt, offen bleibt nur, ob der Preisanteil bei 3.e innerhalb der 6 Punkte liegt, und das Wertungsblatt spricht von fünf statt acht Gaswarnanlagen.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Gaswarnanlagen und Aufbau

Lieferung von acht modularen Gaswarnanlagen einschließlich Controllern, Sensoren und Zubehör für Montage und Inbetriebnahme. Die Anlagen überwachen Prüfzellen, Lüftungskanäle, eine Kältezelle und im Freien aufgestellte Gasschränke auf H₂, CO und Hexan.

Vorgesehen sind acht Controller in Konzept 1, 38 Standardsensoren für H₂, ein zusätzlicher H₂-Sensor für Temperaturen bis −25 °C, sechs CO-Sensoren und zwölf Hexan-Sensoren. Gaswarnanlagen 1 bis 7 müssen mindestens acht Sensorkanäle, Gaswarnanlage 8 mindestens zwölf Sensorkanäle besitzen und über mindestens einen weiteren Sensor hinaus erweiterbar sein. Für Gaswarnanlagen 1 bis 7 ist eine kombinierte Controllerlösung für Gaswarnanlage 8 zu beschreiben.

Sicherheits- und Umgebungsanforderungen

Die Sensoren müssen mindestens explosionsschutzfähig nach ATEX II 3G T3 IIC, vorzugsweise ATEX II 2G T4 IIC, und für EX-Zone 2 geeignet sein. Die Schutzart beträgt bei Konzept 2 mindestens IP54. Zudem sind mindestens drei sichere Schaltausgänge und die Angabe der Stromaufnahme erforderlich.

Die initialen Ansprechschwellen betragen für H₂ und Hexan 20 Prozent UEG für Alarm 1 und 40 Prozent UEG für Alarm 2. Die CO-Konfiguration wird mit dem FKFS abgestimmt. Der H₂-Sensor für die Kältezelle muss für Einsatztemperaturen bis mindestens −25 °C geeignet sein.

Controller und Anbindung

Bei Konzept 1 ist eine Hutschienen-Bauform mit 24 V DC vorzusehen. Je Gaswarnanlage sind mindestens sechs sichere digitale Schaltausgänge für Störung beziehungsweise Betrieb, Alarm 1, Alarm 2 und die auslösende Gasart erforderlich. Alarme müssen selbsthaltend sein, vorzugsweise parametrierbar. Jeder Sensor benötigt eine LED-Anzeige; die Statusanzeige muss Alarmzustände abbilden. Sensorgenaue Schaltausgänge und ein integriertes LC- oder Grafikdisplay mit Live-Messwertanzeige können zusätzlich angeboten werden.

Die Sensoranbindung analog oder als Bus, die erforderlichen Verbindungskabel, die maximale Sensoranzahl je Controller und gegebenenfalls eine Kombination mehrerer Controller für Gaswarnanlage 8 sind zu beschreiben. Die Leitungen selbst werden vom FKFS beschafft.

Montage, Lieferung und Inbetriebnahme

Die vollständige Hardware ist spätestens acht Wochen nach Zuschlag zu liefern, vollständig jedoch spätestens bis zum 05.02.2027. Der Transport zum FKFS erfolgt DDP gemäß Incoterms 2020. Der Bieter führt Montage, Kalibrierung und stufenweise Erstinbetriebnahme aller acht Anlagen an drei Terminen innerhalb von zwölf Monaten nach vollständiger Komponentenbereitstellung durch.

Je Anlage sind alle Sensoren mit Null- und Prüfgas zu prüfen, die Ansprechschwellen zu parametrieren, die Schaltausgänge mit FKFS-Personal funktional zu prüfen und die Erstinbetriebnahmedokumentation nach T 021 und T 023 zu erstellen. Prüfgase, Adapter und Werkzeuge sind bereitzustellen.

Schaltschränke, 24-V-DC-Versorgung, Feldverkabelung, mechanische Sensorbefestigung und Anbindung an nachgeschaltete SPS sind bauseitige Leistungen des FKFS.

Optionale fünfjährige Wartung

Optional kann ein fünfjähriger Wartungsvertrag angeboten werden. Er umfasst Funktionskontrollen in einem Intervall von höchstens vier Monaten, bei nachgewiesener Selbstüberwachung höchstens jährlich, jährliche Systemkontrollen sowie eine Kontrolle der Aufzeichnungen im Abstand von höchstens drei Jahren. Im fünfjährigen Zeitraum sind fünf Systemkontrollen und eine Kontrolle der Aufzeichnungen vorgesehen.

Der Wartungsumfang ist einschließlich planmäßigem Austausch von Sensorköpfen, Filtern, Prüfgaspatronen und weiteren Verbrauchsmaterialien zu beschreiben. Kosten der drei Kontrollarten sind einzeln aufzuschlüsseln und unabhängig beauftragbar auszuweisen. Personalbedarf, garantierte Vor-Ort-Zeit und Ersatzteilbereitstellung sind anzugeben.

Optionale Schulung und Zusatzausstattung

Optional kann über fünf Jahre eine Schulung für bis zu fünf Teilnehmende angeboten werden. Inhalte, Theorie- und Praxisanteile, Dauer, Schulungsort, Teilnehmervoraussetzungen, Bescheinigung und empfohlenes Wiederholungsintervall sind zu beschreiben. Die Schulung umfasst Erst- und Wiederholungsschulung sowie Vor-Ort-Kalibriermöglichkeiten für das Servicepersonal des Bieters und FKFS-Mitarbeitende.

Optional sind ein Fernkalibrieradapter für die deckenmontierten H₂-Sensoren der Anlagen 1 bis 7, zusätzliche Sensoreinheiten sowie eine zusätzliche Statusanzeige mit Live-Messwertanzeige je Sensor anzubieten.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachkunde und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit

Der Bieter muss als Fachunternehmen auftreten und seine fachliche und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit belegen. Hierfür sind ein Firmenprofil, Umsatzangaben zu vergleichbaren Leistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie mindestens drei vergleichbare Referenzen aus den letzten drei Jahren vorzulegen. Die Referenzen müssen SIL- und Explosionsschutzanforderungen auf gleichem oder besserem Niveau erfüllen.

Versicherung

Eine Haftpflichtversicherung muss den gesamten Leistungsbereich abdecken. Die Deckungssummen müssen mindestens 3.000.000 EUR für Personen- und Sachschäden und 500.000 EUR für sonstige Schäden je Versicherungsfall betragen. Besteht noch keine passende Versicherung, ist die verbindliche Zusage zum Abschluss entsprechender Versicherungen im Zuschlagsfall abzugeben.

Technische Konformität

Die Anlagen und Komponenten müssen die verbindlichen Mindestanforderungen der Leistungsbeschreibung erfüllen. Abweichungen führen zum Ausschluss. Mit dem Angebot sind insbesondere ATEX- und SIL-Nachweise, Konformitätserklärungen, CE-Nachweise, Datenblätter und Sicherheitsdatenblätter vorzulegen. Die Gesamtanlage muss mindestens SIL 1 nach DIN EN 61508 beziehungsweise DIN EN 61511 entsprechen.

Service und technische Zusagen

Ein Servicepartner muss vorhanden sein. Die Vor-Ort-Reaktionszeit darf die Höchstgrenze von fünf Werktagen und die Ersatzteilbereitstellung die Höchstgrenze von sechs Werktagen nicht überschreiten. Die garantierte Lebensdauer der Sensorköpfe muss mindestens 1,5 Jahre betragen. Die Anlagen müssen die Gasart beziehungsweise Alarmmeldung mindestens identifizieren, eine LED-Statusanzeige je Sensor besitzen, über mindestens einen weiteren Sensor hinaus erweiterbar sein und ihre Alarme selbsthalten können.

Ausschlussgründe und besondere Konstellationen

Es dürfen keine Ausschlussgründe bestehen; dies ist mit Anlage 9 zu erklären. Bei Eignungsleihe, Nachunternehmern oder einer Bietergemeinschaft sind die jeweils vorgesehenen Erklärungen einzureichen. Ein Angebot muss alle acht Gaswarnanlagen umfassen; eine Aufteilung auf mehrere Bieter ist nicht zulässig.

Gewerberecht und Ausführung

Für die ausgeführten Leistungen muss eine Gewerbeberechtigung vorhanden sein und aufrechterhalten werden. Die Leistungen sind nach dem aktuellen Stand der Technik und mit der von einem Fachunternehmen zu erwartenden Sorgfalt zu erbringen.

Referenzprojekte
mindestens 3 ReferenzenZeitraum: Leistungen der letzten 3 Jahre

Vergleichbare Referenzaufträge mit SIL- und Explosionsschutzanforderungen auf gleichem oder besserem Niveau; je Referenz Auftraggeber, Leistungszeitraum, Auftragssumme und Kurzbeschreibung des Auftragsgegenstands

Prüffähige Angaben; bei einer Bietergemeinschaft muss der Referenzumfang von allen Mitgliedern insgesamt erfüllt werden

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
1–3Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 2 Angebote
Geringe Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 80%4–10 · 19%11+ · 1%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 24 erledigt
Angebotsformular und Preise
Firmeneignung und Referenzen
Erklärungen und Versicherung
Bietergemeinschaft, Eignungsleihe und Nachunternehmer
Technisches Konzept und Nachweise
Formale Prüfung
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Auf einen Blick

Auftraggeber
FKFS Forschungsinstitut für Kraftfahrwesen und Fahrzeugmotoren Stuttgart Stiftung bürgelicher Rechts
Ort
70569 Stuttgart, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
70569 Stuttgart
Baden-Württemberg

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