Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Das Klinikum St. Marien Amberg lässt für den 3. Bauabschnitt seiner Erweiterung und Strukturverbesserung (Zentral-OP-Bereich) umfangreiche Gerüstbauarbeiten ausführen.
Was zu tun ist: Aufbau, Vorhaltung und Abbau von Fassadengerüsten an der Südfassade, an drei Innenhöfen und auf Dächern – inklusive Wetterschutzdach, Mastaufzügen, Treppentürmen und Laufstegen. Wichtig: Das Klinikum bleibt im Betrieb, daher sind Lärm- und Staubminimierung sowie bestimmte Arbeitszeiten einzuhalten.
Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A EU, keine Lose, kein Verhandlungsverfahren, Zuschlag allein nach Preis. Angebote ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenAllgemeine technische Anforderungen
Gerüstsystem: Modulgerüstsystem nach DIN EN 12811-1 in Stahlausführung mit gültiger allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung (abZ) oder Europäischer Technischer Bewertung (ETA).
Beläge: Mindesttraglast 150 kg/m², rutschfeste Oberfläche R11.
Absturzsicherung: 3-teilig nach DIN EN 13374 Klasse A.
Nutzlast: Lastklasse 4 (3,00 kN/m²), soweit nicht anders angegeben.
Ausführung: Lärm- und staubminimierte Ausführung während des laufenden Klinikbetriebs; ausschließlich schallgedämpfte Maschinen verwenden.
Arbeitszeiten und Logistik
Prüfungen, Abnahmen und Dokumentation
Abfallvermeidung, -verwertung und -beseitigung
Stundenlohnarbeiten
Stundenlohnarbeiten (Gerüstbau-Monteur und Helfer, Anfahrtpauschale, Arbeitsbühnen und Kleingerüste) sind im Leistungsverzeichnis separat vorgesehen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche Eignung (Referenzen)
Bieter müssen Leistungen mit Erfolg ausgeführt haben, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind (Gerüstbauarbeiten vergleichbarer Art und Umfang). Bei engerer Wahl sind 3 Referenzbescheinigungen gemäß Formblatt 444 vorzulegen (siehe Referenzprojekte).
Wahlmöglichkeit: Präqualifikation oder Eigenerklärung
Für Nachunternehmer gilt: Bei Einsatz müssen diese präqualifiziert sein oder die Voraussetzungen für Präqualifikation erfüllen (auf Verlangen Nachweis).
Rechtliche und persönliche Eignung
Personelle Leistungsfähigkeit
Verfügbarkeit der erforderlichen Arbeitskräfte. Auf Verlangen: Erklärung zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitskräfte der letzten 3 Jahre, gegliedert nach Lohngruppen, Leitungspersonal separat ausgewiesen.
Bietergemeinschaften und Eignungsleihe
Zwingende Eigenerklärung: Russlandbezug
Abgabe der Erklärung Bezug Russland (Formblatt 127): Bieter müssen bestätigen, dass kein Bezug zu Russland im Sinne der EU-Verordnung 2022/576 besteht (russische Staatsangehörigkeit/Niederlassung, >50 % Anteile durch russische Personen/Unternehmen, Handeln im Auftrag solcher Personen). Auch Nachunternehmer, Lieferanten und Eignungsverleiher mit Russlandbezug >10 % des Auftragswerts sind relevant.
Hinweis: Geeignet für KMU
Das Verfahren ist grundsätzlich auch für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geeignet.
Vergleichbare Gerüstbauarbeiten (Art und Umfang vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung)
Formblatt 444 Referenzbescheinigung mit Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, Leistungsumfang/Mengen, durchschnittlicher Arbeitnehmerzahl, besonderen technischen/gerätespezifischen Anforderungen, Baumaßnahmenart und Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung. Referenzen müssen mit Erfolg ausgeführt worden sein.