Gebäudewirtschaft / GmS Harksheide - Anbau Trockenbauarbeiten
Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung für Trockenbauarbeiten im zweigeschossigen Anbau der Gemeinschaftsschule Harksheide in Norderstedt.
Das Angebot umfasst nichttragende Trockenbauwände, akustische Wandabsorber sowie gelochte Gipskartondecken im Erdgeschoss und 1. Obergeschoss einschließlich Friesen, Dämmstoffauflagen, Fugen, Deckenausschnitten und Revisionsklappen. Außerdem sind die Projektdokumentation und bedarfsweise Stundenlohnarbeiten ausgeschrieben.
Das Angebot ist bis zum 12.11.2026 um 10:00 Uhr ausschließlich elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Das wirtschaftlich günstigste Angebot wird ausschließlich nach dem Preis bewertet.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenTrockenbauwände und akustische Wandflächen
Im 1. Obergeschoss ist eine nichttragende Trockenbauwand W112 Q2 mit verzinkter Stahlblech-Unterkonstruktion, einlagiger 80-mm-Mineralwolldämmung und beidseitiger zweilagiger GKB-Beplankung ausgeschrieben. Die Wand ist mit Q2-Verspachtelung und einem bewerteten Schalldämmmaß von 57 dB zu erstellen.
Vorgesehen sind außerdem eine vollflächige Holztraversenverstärkung, ein Abschlussprofil für einen späteren Tür-Einbau, ein gleitender Deckenanschluss, zusätzliche Spachtelung in Q3 und eine Verkofferung von 20 × 20 cm bis 3,50 m Höhe.
Akustik-Wandabsorber sind mit Holz-Akustikpaneelen und Mineralwollhinterlage für 200 m² bei einem Flächenansatz von 30 % vorgesehen. Die Konstruktionshöwe beträgt 80 mm.
Gelochte Gipskartondecken im Erdgeschoss
Im Erdgeschoss sind 472,6 m² gelochte Gipskartondecke 12/25 Q auszuführen. Die Konstruktion besteht aus einer einlagigen GKB-Beplankung, einer Stahlblech-Unterkonstruktion nach DIN 18181, einem Lochflächenanteil von 23 %, rückseitig kaschiertem schallabsorbierendem Faservlies und einer Q2-Oberfläche.
Ergänzend sind ein umlaufender Fries von 20 cm, eine 30 mm dicke Dämmstoffauflage, eine vollflächige Q3-Spachtelung auf 200 m² und ein Wandanschluss mit 20 mm breiter, schwarz hinterlegter Schattenfuge ausgeschrieben.
Weiter vorgesehen sind runde Deckenausschnitte bis 10 cm, 10–20 cm und 20–40 cm, eine Abluftfuge am Deckenrand von 36 m, Dehnungsfugen von 10 m sowie Revisionsklappen in den Größen 30 × 30 cm, 40 × 40 cm und 60 × 60 cm.
Gelochte Gipskartondecken im 1. Obergeschoss
Im 1. Obergeschoss sind 453,9 m² gelochte Gipskartondecke 12/25 Q mit derselben Konstruktion wie im Erdgeschoss auszuführen: einlagige GKB-Beplankung, Stahlblech-Unterkonstruktion nach DIN 18181, Lochflächenanteil 23 %, rückseitig kaschiertes schallabsorbierendes Faservlies und Q2-Oberfläche.
Ergänzend sind ein umlaufender Fries von 20 cm, eine 30 mm dicke Dämmstoffauflage, eine Q3-Spachtelung auf 200 m², ein Wandanschluss mit Schattenfuge, Dehnungsfugen und die genannten runden Deckenausschnitte vorgesehen.
Revisionsklappen sind in den Größen 30 × 30 cm, 40 × 40 cm und 60 × 60 cm auszuführen. Die LV-Angabe zur Position 3.2.1 weist trotz Abschnittsbezeichnung 1. Obergeschoss als Einbauort Erdgeschoss, Flure und Klassenräume aus; dieser Widerspruch ist bei der Kalkulation und Ausführung zu berücksichtigen.
Dokumentation
Zur Endabnahme ist eine Dokumentation zusammenzustellen. Dazu gehören Material-, Produkt- und Bauteillisten, Lieferscheine, technische Datenblätter, Pflege- und Gebrauchsanweisungen, brandschutztechnische und statisch relevante Nachweise, Übereinstimmungserklärungen, Erklärungen der Fachunternehmer sowie Prüf- und Abnahmeprotokolle.
Werkplanungen und statische Nachweise sind als Gleichstellungsexemplare beizulegen. Die Dokumentation wird als ein Satz Papierunterlagen in A4-Ordnern oder -Heftern und vier PDF-Sätzen auf Datenträger oder per E-Mail zur Endabnahme geliefert.
Stundenlohnarbeiten
Für nicht im Leistungsverzeichnis erfasste, angeordnete und nachgewiesene Arbeiten sind Stundenlohnarbeiten für Projektleiter/-in, Polier/Meister/-in und Facharbeiter/-in vorgesehen. Jede Qualifikation ist mit einer Bedarfsposition von 1 Stunde ausgewiesen.
Die Arbeiten dürfen nur nach vorheriger Anordnung und Freigabe durch die Objektüberwachung ausgeführt werden. Abgerechnet werden ausschließlich tatsächlich geleistete und nachgewiesene Arbeitsstunden.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis
Für nicht präqualifizierte Unternehmen ist mit dem Angebot die Eigenerklärung zur Eignung vorzulegen. Das Formblatt erfasst insbesondere Angaben zu Umsatz, vergleichbaren Leistungen, Arbeitskräften, Registereintragung, Insolvenz, Zuverlässigkeit sowie Steuern, Sozialversicherung und Berufsgenossenschaft.
Präqualifizierte Unternehmen geben im Angebotsschreiben ihre Nummer im Präqualifikationsverzeichnis an. Für Nachunternehmer ist deren Präqualifikation auf Verlangen nachzuweisen; andernfalls ist die entsprechende Eigenerklärung vorzulegen.
Ausführungsfähigkeit und Organisation
Die Leistung muss vollständig, fix und fertig angeboten werden. Das Angebot muss die erforderlichen Materialien, Maschinen, Gerüste, Geräte, Löhne und sonstigen Nebenleistungen einschließen. Der Bieter muss die örtlichen Verhältnisse, die begrenzten Baustelleneinrichtungsflächen sowie die erschwerte Erschließung berücksichtigen.
Während der Ausführung sind ein auf der Baustelle tätiger, deutschsprachiger Polier oder Ansprechpartner, die Teilnahme an Baubesprechungen, die Führung des Bautagebuchs, die Einweisung und Kontrolle der Beschäftigten und Subunternehmer sowie die Einhaltung der örtlichen Schutz-, Lärm- und Umweltschutzanforderungen sicherzustellen.
Wettbewerb & Angebotsprognose
Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer VergabenAuf einen Blick
Erfüllungsort
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