Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenKurzbeschreibung
Das Landratsamt Ostallgäu schreibt die kompletten Sanitärinstallationsarbeiten für die Erweiterung und Sanierung des Staatlichen Gymnasiums Füssen öffentlich aus. Die Arbeiten umfassen Demontage der Bestandsanlagen, Trinkwasserverteilung, Sanitärobjekte, Abwasserleitungen, Wärmedämmung sowie eine neue Erdgas- und Propanversorgung für rund 60 Arbeitsplätze inklusive eines Gasflaschenaußenlagers.
Ablauf
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis. Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGebäude und Rahmenbedingungen
Bauherr: Landratsamt Ostallgäu (Schwabenstraße 11, 87616 Marktoberdorf)
Ort der Leistung: Staatliches Gymnasium Füssen, Dr.-Enzinger-Straße 5, 87629 Füssen
Gebäude: Erweiterung, Generalsanierung und Umbau – Keller-, Erd-, 1.+2. Ober- und Dachgeschoss, Flügel ca. 20,5 m x 18,0 m
Bauabschnitte: 5 Bauabschnitte von 09.11.2026 bis August 2031 (ca. 1 Jahr je Bauabschnitt) bei laufendem Schulbetrieb. Einzelne Flügel werden nacheinander umgebaut, der Schulbetrieb läuft in den jeweils nicht betroffenen Bereichen weiter.
Besondere Anforderungen an die Baustelle:
Nachhaltigkeit (QNG) und Qualitätsanforderungen
Das Projekt strebt die Nachhaltigkeitszertifizierung „Nachhaltiges Gebäude Plus" (QNG/LNB) an. Es wird öffentliche Förderung beantragt – die Nichteinhaltung der QNG‑Anforderungen kann zum Verlust der Fördermittel führen.
Baustelleneinrichtung, Dokumentation und Inbetriebnahme
Baustelleneinrichtung und Regieleistungen:
Dokumentation (3‑fach, farbig nach DIN, sowie digital):
Inbetriebnahme und Einweisung:
Wartung:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis (Pflicht)
Vorzulegen ist eine Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124) für nicht präqualifizierte Unternehmen oder ein Präqualifikationsnachweis (PQ). Auf Verlangen der Vergabestelle sind innerhalb einer angemessenen Frist weitere Nachweise vorzulegen – andernfalls erfolgt ein Ausschluss des Angebots.
Erforderliche Nachweise auf Verlangen der Vergabestelle
Folgende Nachweise können bei Angeboten in der engeren Auswahl verlangt werden (Formblatt 124):
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Wirtschaftliche Leistungsfähigkeit:
Technische Leistungsfähigkeit:
Registereintragungen: Eintragung im Handelsregister, Handwerksrolle oder IHK – oder Nachweis, dass keine Eintragungspflicht besteht.
Ausschlussgründe und Zuverlässigkeit
Angaben zu folgenden Punkten müssen erklärt werden:
Nachunternehmer
Bei Einsatz von Nachunternehmern:
Mindestens 3 Referenznachweise über vergleichbare Leistungen aus den letzten 5 Kalenderjahren
Vergleichbare Sanitärinstallationen (Erweiterung/Sanierung/Neubau im Bestand); je Referenz: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, maßgeblicher Leistungsumfang mit Mengen, durchschnittliche Arbeitnehmerzahl, besondere technische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, Vertragsbindung, ggf. koordinierte Gewerke, Bestätigung des Auftraggebers über vertragsgemäße Ausführung