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Hochschule f. Bildende Künste, Neubau Holz- und Keramikwerkstatt

Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und VertragsmanagementHochschule f. Bildende Künste, Neubau Holz- und Keramikwerkstatt Pfotenhauer Str. 81/83, 01307 Dresden, SachsenVeröffentlicht:
Angebotsfrist:

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Auftraggeber: Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement (SIB) für die Hochschule für Bildende Künste Dresden.

Gegenstand: Bauleistungen für die Freianlagen (Außenanlagen) beim Neubau einer Holz- und Keramikwerkstatt am Standort Pfotenhauer Str. 81/83, 01307 Dresden.

Was gefordert wird: Erdarbeiten und Gründung, Wege und befestigte Flächen, Entwässerung, Einbauten, Baum- und Rasenpflanzungen mit Pflege, Abbruch und Entsorgung sowie Baustelleneinrichtung und Schutzmaßnahmen. Die Baumaßnahme findet bei laufendem Hochschulbetrieb statt.

Verfahren: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A. Angebote sind elektronisch abzugeben. Nebenangebote sind nicht zugelassen. Zuschlagskriterium ist der Preis. Mehrere Hauptangebote sind zugelassen.

Fristen: Angebotsabgabe bis 03.11.2026, 09:00 Uhr. Bindefrist bis 11.12.2026. Die Bauleistung ist laut Vertragsbedingungen bis 30.06.2027 zu beenden, die abnahmereife Fertigstellung bis 30.06.2028.

Ein offizieller Auftragswert ist in den Unterlagen nicht angegeben.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Angebotsfrist: 03. November 2026
Termin / FristOKT2026 JAN2027 APR JUL OKT JAN2028 APR
Versand der Aufforderung20. Okt. 2026
Veröffentlichung21. Okt. 2026
Angebotsfrist3. Nov. 2026
Angebotsöffnung3. Nov. 2026
Bindefrist11. Dez. 2026
Vertragsfrist Bauleistungca. 30. Juni 2027
Fertigstellungspflegeca. 30. Juni 2027 – 30. Juni 2028
Vertragsfrist Fertigstellung30. Juni 2028
BaufristenplanDatum offenSchriftlich erstellen und innerhalb von 5 Werktagen nach Auftragserteilung übergeben.
VermessungsanzeigeDatum offenBaubegleitende Vermessungsleistungen 2 bis 3 Tage vor Erfordernis anmelden.
VermessungsanzeigeDatum offenErforderliche Vermessungsleistungen 1 bis 3 Tage vor Erfordernis anmelden.
Baumpflege-AnzeigeDatum offenBaumpflegegänge mindestens 1 Tag vor dem Pflegegang anzeigen.
BewässerungsanzeigeDatum offenWässerungsgänge mindestens 2 Werktage vor dem Pflegegang anzeigen.
MaschinenlisteDatum offenMaschinenliste spätestens 3 Tage vor Beginn der Bauausführung vorlegen.
BaustellenbesprechungDatum offenEinmal wöchentlich; konkreter Kalendertermin ist nicht angegeben.
VerwendbarkeitsnachweiseDatum offenNachweise vor dem Einbau auf der Baustelle vorhalten und auf Aufforderung vorlegen.
Fertigstellungspflege BäumeDatum offenEine Vegetationsperiode ab Pflanzung mit 6 Arbeitsgängen.
Wässerung HochstämmeDatum offen15 Arbeitsgänge im ersten Bewässerungsjahr.
Fertigstellungspflege RasenDatum offenErstes Standjahr mit 10 Mahdgängen und Abnahme nach vollständigem Austrieb.
Entwicklungspflege BäumeDatum offenZweite und dritte Vegetationsperiode mit jeweils 6 Arbeitsgängen.
PflanzzeitraumDatum offenWiederkehrend vom 1. November bis 30. Juni; das Jahr ist nicht angegeben.
BauproduktnachweiseDatum offenSpätestens 14 Kalendertage vor Abnahme an den Auftraggeber übergeben.
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Zuschlagskriterium Preis100%

    Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen ergeben sich aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.

KI-Hinweis: Angebotswertung ausschließlich nach Preis (Zuschlagskriterium Preis angekreuzt, Formblatt 227 nicht angekreuzt); der Werkstätten-Bonus ist als sonstiges Element erfasst, nicht als eigenes Zuschlagskriterium.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Bereich 1: Liegenschaftsbezogene Maßnahmen

Baugrundverbesserung mit 100 m³ Schotter als Bodenaustausch, 200 m² Geogitter und 200 m² Nachverdichtung.Vorhandene Betonplatten (417 m²) und Schotterrasen (165 m²) werden als Wegeoberbau hergestellt.Abbruch von 102 m² Betonpflaster, 550 m² Grasnarbe, 165 m² Schotterrasenfläche sowie 1 Pauschale für Einbauten und Mauerscheiben.Entsorgung von 70 m³ Bauschutt, 275 m³ Boden Z2, 60 m³ Boden LAGA über Z2 (Deponieklasse I) und 50 m³ Boden LAGA über Z2 (Deponieklasse II).10 m³ Zulage für die Aushubsortierung und eine Deklarationsanalyse durch ein zertifiziertes unabhängiges Labor.

Bereich 2: Erdbau und Gründung (Neubau Holz- und Keramikwerkstatt)

Oberboden lösen (50 m³) sowie Boden lösen und laden (u. a. 95 m³ unter befahrbaren Flächen, 30 m³ unter begehbaren Flächen, 100 m³ Bodenaustausch).3 m³ Ausstellungsquader, 10 m³ Handarbeit, 2 m³ Sickerpackung und 30 m³ Aushub für den Rohrgraben.Schutz bzw. Sicherung von 60 lfm vorhandenen Kabeln und Leitungen sowie 25 lfm Leitungssicherung als Zulage.Grobplanum herstellen (2.550 m²).Noppenbahn zum Grundmauerschutz (115 m).

Bereich 2: Wege, befestigte Flächen und Oberbau

6 Lastplattendruckversuche.Feinplanum (860 m²), Frostschutz- und Schottertragschichten (u. a. 170 m³ und 95 m³) sowie für Gehwege 17 m³ und 9 m³.Betonplatten 60 × 30 × 12 cm (189 m²), Betonpflaster 20 × 10 × 8 cm (106 m²), Schrittplatten 80 × 40 × 4 cm (15 m²), Mosaikpflaster (5 m²).Tiefbordsteine in Beton (170 m), Zuschlag für Schnittkanten (50 m), Betonplatten als Traufstreifen (3 m²) und Anpassungen an Bestandsflächen (25 m²).

Bereich 2: Entwässerung

1 Straßenablauf C250.Entwässerungsrinnen C250 (12 m), 7 Einlaufkästen und 15,5 m verzinkte Gitterroste.Schachtabdeckungen: 5 planmäßig setzen, 3 höhen- und richtungsmäßig anpassen.Anschlüsse aus PVC-Rohr DN 100 (40 m) und DN 150 (8 m), Anschluss von Rinnen (40 m) und Fallrohren (8 m).2 Sickerpackungen, 1 Rosthaken, 5 m Zuschlag für Schnittkanten.

Einbauten und Ausstattung

4 Sandsteinquader 50 × 50 × 50 cm und 3 Sandsteinquader 50 × 50 × 75 cm.4 m³ Einzelfundamente für die Filtereinheit.4 Hinweisschilder einschließlich Fundament, u. a. für die Feuerwehrzufahrt.

Grünflächen, Bäume und Rasen

Oberbodenauftrag (60 m³), Feinplanum Rasenfläche (550 m²), Bodenlockerung und Verbesserung (550 m²) und leichte Bodenlockerung (850 m²).27 Baumgruben herstellen und verfüllen; 3 kg Düngung für Hochstämme; 125 kg Bodenhilfsstoff.Pflanzung von 27 Hochstämmen: 11 mit Stammumfang 18–20 cm und 16 mit 20–25 cm. Arten: Malus Evereste (3), Prunus mahaleb (3), Tilia tomentosa Brabant (5), Fraxinus angustifolia (8), Quercus petraea (8).Je Baum: Verankerung per Dreibock, Stamm- und Rindenschutz, Gießrand, Wässerung.Fertigstellungspflege der Bäume im 1. Jahr, Entwicklungspflege im 2. und 3. Jahr, Erziehungs- und Aufbauschnitt.Rasen: 1.400 m² Rasenansaat bzw. Rasenfläche herstellen, 165 m² Schotterrasen, Fertigstellungspflege des Rasens (1.565 m²) im ersten Standjahr.Die Anzahl der Ersatzpflanzungen ist durch Genehmigungsfiktion festgelegt. Eine endgültige Fällgenehmigung liegt laut Text noch nicht vor.

Weitere Freianlagen laut Lageplan

Feuerwehr-Bewegungsfläche 7 × 12 m und zwei Anleiterflächen mit je 2 × 4 m.Zwei Rampen, Schwellen und Geländeverziehung auf Bestandshöhen.Aufstellfläche für Löwenskulpturen, Containerstellplatz nach Neuverlegung, Rakuofen.Füllkörperrigole und Natursteinpflaster im Bestand.Zuleitung für Ventilatoreinheit DN 50 (ca. 94 m).Einbau von 72 Schwellen, 60 Pfosten und 50 Heizkörpern.TGA-Anschlüsse und Befestigungen in schwarzer Ausführung.Die Planungsgefälle liegen überwiegend bei 2,0 %, teilweise bei 3,0 %, 1,2 %, 0,7 %, 1,4 % und 2,2 %.

Baustelleneinrichtung, Schutz und Vermessung

Baustelleneinrichtung (1 Pauschale) und Gehölzschnitt im Verkehrsbereich.Beantragung verkehrsrechtlicher Anordnungen durch den Auftragnehmer.200 m Bauzaun zur Gewerkesicherung.Baumschutz: Brettermantel an 10 Bäumen bis 60 cm Stammdurchmesser und 100 m² lastverteilende Schutzplatten.Vermessungsleistungen einschließlich Bestandsdokumentation.Erforderliche Sicherungsmaßnahmen und Absperrungen selbst bereitstellen. Erschwerte Arbeiten wegen laufendem Hochschulbetrieb (Fluchtwege freihalten, Anschlüsse der HfBK nutzen) sind zu kalkulieren.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Nachweis der Eignung

Mit dem Angebot: PQ-Nummer (Präqualifikation) oder ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung (Formblatt 124).Zusätzlich können auftragsspezifische Nachweise verlangt werden.Nachweise bei engerer Wahl: Bestätigung der Angaben durch die in der Eigenerklärung genannten Stellen.Die Wettbewerbsregisterauskunft holt der Auftraggeber bei Bietern der engeren Wahl ein. Eine Gewerbezentralregisterauskunft entfällt.

Angaben zum Unternehmen

Umsatz der letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahre, soweit vergleichbar.Erklärung, dass vergleichbare Leistungen in den letzten fünf Kalenderjahren ausgeführt wurden.Erklärung, dass die für die Ausführung erforderlichen Arbeitskräfte zur Verfügung stehen.Bei engerer Wahl: durchschnittlich beschäftigte Arbeitskräfte der letzten drei Kalenderjahre, gegliedert nach Lohngruppen, sowie gesondert das Leitungspersonal.Angabe der Registereintragung: Handelsregister, Handwerksrolle, IHK oder keine Eintragungspflicht.

Zuverlässigkeit und Nachweise zu Steuern und Sozialversicherung

Kein beantragtes oder eröffnetes Insolvenzverfahren, keine Liquidation und keine Ablehnung der Insolvenzeröffnung mangels Masse. Bei rechtskräftig bestätigtem Insolvenzplan ist dieser vorzulegen.Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A oder Nachweis wirksamer Selbstreinigungsmaßnahmen.Keine schweren Verfehlungen in den letzten zwei Jahren, die zu einem Eintrag im Gewerbezentralregister geführt haben.Ordnungsgemäße Zahlung von Steuern, Abgaben und Sozialversicherungsbeiträgen.Mitgliedschaft bei der Berufsgenossenschaft.Werden verlangte Nachweise nicht fristgerecht vorgelegt, wird das Angebot ausgeschlossen.

Bietergemeinschaften und Nachunternehmer

Bietergemeinschaft: Erklärung aller Mitglieder in Textform, Benennung aller Mitglieder und des bevollmächtigten Vertreters, rechtsverbindliche Vertretung und Gesamtschuldnerhaftung. Bildung einer Bietergemeinschaft erst nach Aufforderung ist nicht zugelassen.Nachunternehmer: Angabe von Art und Umfang der ausgelagerten Leistungen (Formblatt 233). Benennung auf Verlangen. Für Nachunternehmer sind die Eignungsnachweise gleichermaßen vorzulegen.Bereits im Teilnahmewettbewerb nachgewiesene Eignung ersetzt die erneute Vorlage.

Sonstige Nachweise

Nicht in deutscher Sprache verfasste Bescheinigungen sind mit deutscher Übersetzung vorzulegen.Nachweis der Eigenschaft als Werkstatt für Behinderte, falls zutreffend. Ohne Nachweis wird der Bonus von 15 % nicht berücksichtigt.Eine Sicherheitsauskunft (Formblatt 125) wird nicht verlangt.
Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: In den letzten fünf Kalenderjahren bzw. im in der Auftragsbekanntmachung angegebenen Zeitraum. Der längere Zeitraum ist maßgebend.Volumen: Die Auftragssumme ist für jede Referenz anzugeben. Ein Mindestwert wird nicht genannt.

Drei Referenznachweise zu vergleichbaren Leistungen, falls das Angebot in die engere Wahl kommt.

Pro Referenz anzugeben: Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, stichwortartig die eigenen ausgeführten Mengen, durchschnittlich eingesetzte Arbeitnehmer, besondere technische Anforderungen. Bei Komplettleistung zusätzlich Kurzbeschreibung, Art der Maßnahme (Neubau, Umbau, Denkmal) und vertragliche Bindung. Außerdem Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 40%4–10 · 49%11+ · 11%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 47 erledigt
Formale Angebotsabgabe (elektronisch)
Preise und Kalkulation
Eignungsnachweise und Erklärungen (mit dem Angebot)
Unterlagen bei engerer Wahl oder auf Verlangen
Vorbereitung nach Zuschlag
Während der Ausführung
Abschluss und Dokumentation
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Staatsbetrieb Sächsisches Immobilien- und Baumanagement, Zentrale, Zentralstelle Vergabe- und Vertragsmanagement
Ort
Hochschule f. Bildende Künste, Neubau Holz- und Keramikwerkstatt Pfotenhauer Str. 81/83, 01307 Dresden, Sachsen
Kategorie
Sachsen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
Hochschule f. Bildende Künste, Neubau Holz- und Keramikwerkstatt Pfotenhauer Str. 81/83, 01307 Dresden
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