Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Ausschreibung umfasst Gerüst-, Zugangs- und Schutzmaßnahmen für die Fassadensanierung an der Südseite des 22-stöckigen Hochhauses der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg in Karlsruhe.
Angebote müssen bis 24.09.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform eingereicht werden. Vorgesehen sind unter anderem ein Treppenturm, zwei Gerüstpodeste, ein Materialaufzug, Absturzsicherungen, Schutzabdeckungen und Maßnahmen zum Schutz von Dach und Bäumen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenBaustelleneinrichtung
Auf- und Abbau sowie Vorhaltung eines Sanitärcontainers und von Bauzäunen beziehungsweise Drahtgitterzäunen mit Plane. Die Baustelleneinrichtung umfasst außerdem Beleuchtung sowie Tore und Türen.
Gerüste und Zugangssysteme
Lieferung, Montage, Vorhaltung, Kontrolle, gegebenenfalls Anpassung, Demontage und Abtransport der vorgesehenen Gerüst- und Zugangskonstruktionen:
Schutz- und Sicherungsmaßnahmen
Auf- und Abbau sowie Vorhaltung von Lastverteilern auf den Stahlträgern des Flachdachs, einer witterungsbeständigen Schutzabdeckung aus Holzdielen und sechs Baumschutzvorrichtungen. Die Flachdacheinschüttung ist auf 475 m² zu entfernen, zwischenzulagern und wieder einzubauen. Steinplatten sind zwischenzulagern und wiederherzustellen; Blitzschutzleitungen sind zu berücksichtigen.
Ausführungsunterstützung und Dokumentation
Erstellung der erforderlichen statischen Nachweise einschließlich Ausführungszeichnungen. Während der Bauzeit sind tägliche Bauberichte zu führen, wöchentliche Durchschriften an die Bau- oder Fachbauleitung zu geben, Aufmaßpläne vorzuhalten und Abrechnungsunterlagen in Papierform sowie elektronisch als GAEB-DA 11 oder X31 vorzubereiten.
Stundenlohnarbeiten
Auf Anweisung des Auftraggebers sind 10 Stunden Vorarbeiter und 10 Stunden Facharbeiter einzusetzen.
Organisation, Reinigung und Entsorgung
Teilnahme an Baubesprechungen, Koordination mit dem Auftraggeber, der Objektüberwachung und beteiligten Firmen sowie Aufsicht sind zu leisten. Baureinigung und tägliche Schuttentsorgung einschließlich fachgerechter Entsorgung und Kippgebühren gehören ebenfalls zum Umfang.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenEignungsnachweis und Unternehmensstatus
Der Bieter muss eine PQ-Nummer oder das Formblatt Eigenerklärung zur Eignung beziehungsweise die Einheitliche Europäische Eigenerklärung vorlegen. Präqualifizierte Bieter müssen prüfen, ob ihre hinterlegten Angaben die Anforderungen dieser konkreten Ausschreibung erfüllen; fehlende Übereinstimmungen sind durch Einzelnachweise zu ergänzen.
Fachliche und personelle Anforderungen
Die Ausführung verlangt Erfahrung mit Gerüstarbeiten nach DIN 18451 und DIN EN 12811-1, Arbeiten in großer Höhe und Seilarbeitsbühnen sowie die Fähigkeit zur Erstellung statischer Nachweise. Montage und Demontage müssen durch qualifiziertes Personal erfolgen; ein erfahrener und zuverlässiger bauleitender Monteur mit Aufsicht durch eine fachkundige Ingenieurin, einen Meister oder Techniker ist vorzusehen.
Regelwerks- und Sicherheitskenntnisse
Versicherungen
Haftpflichtversicherung für die Ausführungszeit und den Gewährleistungsraum sowie Bauleistungsversicherung sind nach Auftragserteilung unverzüglich nachzuweisen. Der Versicherungsschutz gilt auch für Subunternehmer; Versicherungsprämien sind im Angebotspreis berücksichtigt.
Weitere auf Verlangen vorzulegende Nachweise
Auf Verlangen können Referenznachweise, Angaben zur durchschnittlichen Beschäftigtenzahl der letzten drei Jahre, Gewerbeanmeldung, Handelsregisterauszug, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragung, gegebenenfalls ein Insolvenzplan, Unbedenklichkeitsbescheinigungen der Sozialkasse, des Finanzamts und der Berufsgenossenschaft, eine Freistellungsbescheinigung nach § 48b EStG sowie eine Urkalkulation verlangt werden.
Nachunternehmer und Bietergemeinschaften
Bei Einsatz von Nachunternehmern ist das Formblatt 233 vorzulegen; die Formblätter 126 und 236 können auf Verlangen verlangt werden. Eine Bietergemeinschaft muss die Erklärung nach Formblatt 234 einreichen. Externe Personen sind vorab mit Vor- und Nachname, Aufenthaltsart, -dauer und -grund sowie interner Ansprechperson und Telefonnummer anzumelden.
Referenznachweise sind auf Verlangen der Vergabestelle vorzulegen; konkrete Anforderungen sind im nicht vorliegenden Formblatt Eigenerklärung zur Eignung enthalten.
Referenzen müssen mit der ausgeschriebenen Leistung vergleichbar sein. Bei präqualifizierten Bietern sind nicht ausreichend vergleichbare Referenzen durch zusätzliche Eignungsnachweise zu ergänzen.