Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung der Polizei Berlin über die Instandsetzung (Reparatur) einer Bootsdrehscheibe am Standort WSP-West (Mertensstr. 140, 13587 Berlin-Spandau).
Die Bootsdrehscheibe (Bj. 2007, Ø 5.990 mm, Tragkraft 20.000 kg) dient zum Wenden von Bootsslipwagen. Aktuell sind die Antriebsräder-Lauffläche stark verschlissen, die Endlagenschalter mangelhaft, und die Drehscheibe lässt sich ohne Last nur fremdbetätigen. Im Zuge der Instandsetzung soll die Drehscheibe einen zusätzlichen Antrieb (von 3 auf 4 angetriebene Radsätze) erhalten, Antriebe und Sensorik erneuert, die Lauffläche instandgesetzt sowie die Gummi-Randabdeckungen erneuert werden.
Wesentliche Rahmenbedingungen:
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Angebotspreis100%
Der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot erteilt. Soweit keine zu bewertenden Qualitätskriterien für die Wirtschaftlichkeitsbetrachtung benötigt werden, entscheidet nur der Angebotspreis bzw. die Lebenszykluskosten.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenTechnischer Hintergrund und Ausgangslage
Anlage: Bootsdrehscheibe am Standort WSP-West (Mertensstr. 140, 13587 Berlin-Spandau), Baujahr 2007, Durchmesser ca. 5.990 mm, Tragkraft 20.000 kg. Die Drehscheibe dient zum Wenden von Bootsslipwagen. Die Metallteile wurden 2019 saniert und verzinkt.
Aktueller Zustand / Mängel:
Ziel der Instandsetzung: Erhöhung der Anzahl angetriebener Radsätze von 3 auf 4 sowie umfassende mechanische und elektrische Instandsetzung.
Zeitliche Vorgaben und Sperrzeiten
Fertigstellung: Spätestens bis 30.06.2027.
Sperrzeiten – keine Arbeiten möglich:
Die Sperrung der Anlage ist auf das Minimum zu beschränken und mit dem Nutzer vor Ort abzustimmen.
Preisgestaltung
Die angebotenen Preise sind als Festpreise einzureichen.
Zusätzliche Pflichten des Auftragnehmers
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenBefähigung und Erlaubnis zur Berufsausübung
Das Unternehmen muss rechtlich befugt und eingerichtet sein, die Leistung zu erbringen. Nachweis: Eigenerklärung oder Auszug aus Berufs-/Handelsregister bzw. Gewerbeanmeldung.
Ausländische Bieter müssen sich ggf. bei der zuständigen deutschen Berufsgenossenschaft anmelden und Erklärungen in deutscher Übersetzung vorlegen.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Vorlage einer Berufs- und Betriebshaftpflichtversicherung mit ausreichender Mindestdeckung.
Nachweis: Kopie der Versicherungspolice oder Deckungszusage eines Versicherungsunternehmens.
Darüber hinaus sind die steuerlichen und sozialversicherungsrechtlichen Pflichten zu erfüllen (Unbedenklichkeitsbescheinigungen auf Verlangen).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
1) Auftragsbezogene Referenz: Mindestens 1 vergleichbares Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren mit Projekttitel, Kurzbeschreibung, Auftraggeber, Laufzeit, Leistungsumfang, Projektvolumen (EUR), besonderen Herausforderungen und Ansprechpartner-Telefonnummer.
2) Fachbetrieb nach WHG § 19 (Wasserhaushaltsgesetz) – zwingend nachzuweisen. Dies verweist auf eine wasserwirtschaftliche Fachthematik (WHG, AwSV, BetrSichV, TRbF, TRBS).
3) Personal: Für alle eingesetzten Mitarbeiter ist eine Zuverlässigkeitsüberprüfung beim LKA St 532 (Zutrittserlaubnis für Dienststellen der Berliner Polizei) zu beantragen. Aufgrund der Bearbeitungszeit umgehend nach Auftragserteilung einzuleiten.
Ausschlussgründe und EEE
Es dürfen keine zwingenden oder fakultativen Ausschlussgründe nach §§ 123 und 124 GWB vorliegen (z. B. Verurteilungen wegen bestimmter Straftaten, schwere Verstöße gegen Steuer- oder Sozialversicherungspflichten). Nachweis: Formblatt Wirt 124 UVgO oder alternativ die Einheitliche Europäische Eigenerklärung (EEE). Die EEE wird als vorläufiger Eignungsnachweis akzeptiert.
Hinweis: Eignungsprüfung erfolgt zunächst durch Eigenerklärungen; ergänzende Nachweise werden nur von aussichtsreichen Bietern angefordert.
Eignungsleihe, Unteraufträge und Bietergemeinschaften
Eignungsleihe (§ 47 VgV): Zulässig. Das leihende Unternehmen muss ebenfalls eine Eigenerklärung (Wirt 124) abgeben; bei wirtschaftlicher/finanzieller Eignungsleihe besteht Gesamtschuldner-Haftung.
Unteraufträge (§ 36 VgV): Zulässig. Unterauftragnehmer müssen auf Verlangen Eigenerklärungen abgeben. Formblätter Wirt 235 (Verzeichnis) und ggf. Wirt 236 (Verpflichtungserklärung) sind einzureichen.
Bietergemeinschaften: Zugelassen mit gesamtschuldnerischer Haftung. Ein bevollmächtigter Vertreter ist zu benennen, alle Mitglieder müssen das Formblatt Wirt 124 (und ggf. Wirt 238) einreichen.
Optionale Präqualifikation
Eine Eintragung im ULV (Amtliches Unternehmer- und Lieferantenverzeichnis für öffentliche Aufträge des Landes Berlin – Angabe der ULV-Nummer genügt) oder eine AVPQ-Präqualifikation ist möglich und kann als alternativer Eignungsnachweis dienen.
Mindestens 1 vergleichbares Referenzprojekt aus den letzten 3 Jahren (auftragsbezogene Erfahrung)
Vergleichbares Referenzprojekt mit Angabe von Projekttitel und Kurzbeschreibung, öffentlichem oder gewerblichem Auftraggeber, Laufzeit, Leistungsumfang, Projektvolumen in EUR, besonderen Herausforderungen/Mehrwerten und Kontakttelefonnummer des Auftraggebers