Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung zur Instandsetzung zweier Zufahrtsstraßen am Standort Aue der Wismut GmbH in Hartenstein. Die Arbeiten umfassen Verkehrssicherung, Vollsperrung, Asphaltfräsen, Reinigen, Aufsprühen eines bitumenhaltigen Bindemittels, Herstellen der Asphaltdeckschicht, Fugen und Abstumpfen.
Das Angebot ist ausschließlich elektronisch über https://www.subrepreport.de/E47599232 einzureichen. Die Angebotsfrist endet am 02.09.2026 um 12:00 Uhr.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium ist der Preis, ermittelt aus der Wertungssumme des Angebotes (nachgerechnete Angebotssumme, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel, Instandhaltungsangeboten).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenInstandsetzungsbereiche
Instandsetzung der Zufahrtsstraßen Wismutstraße/Talstraße und Wismutstraße/Haldenstraße am Standort Aue der Wismut GmbH. Die beiden Bauabschnitte liegen ungefähr 750 m auseinander.
Baustelleneinrichtung und Verkehrssicherung
Baustelle einrichten und nach Bauende beräumen. Die Baustelleneinrichtung ist sechs Wochen vorzuhalten. Für die Regelplan-B1/15-Vollsperrung nach RSA 21 sind zwei Anträge, der Aufbau, das Vorhalten und das Beräumen der Verkehrstechnik sowie der Umleitungsbeschilderung vorgesehen.
Asphaltarbeiten
Auf einer Fläche von 4.000 m² wird die Asphaltdeckschicht etwa 4–5 cm tief maschinell gefräst; das Fräsgut wird aufgenommen, geladen und abgefahren. Anschließend wird die gefräste Fläche gereinigt, ein bitumenhaltiges Bindemittel mit 0,30 kg/m² aufgesprüht und eine 4 cm starke Asphaltdeckschicht AC 8 DS 50/70 mit Fertiger hergestellt. Zusätzlich sind 30 m Asphaltfugen mit 8–15 mm Breite herzustellen und die Deckschicht mit Körnung 1/3, 0,5–1 kg/m², abzustumpfen.
Ausführung
Der Folgebauabschnitt darf erst nach der Verkehrsfreigabe des vorherigen Abschnitts beginnen. Die Arbeiten erfolgen in zwei Abschnitten: Wismutstraße/Talstraße und Wismutstraße/Haldenstraße Dürre Henne. Elektroenergie und Bauwasser sind durch den Auftragnehmer bereitzustellen. Fräsasphalt ist nach Wahl des Auftragnehmers der Verwertung zuzuführen; die Oberfläche nach dem Fräsen ist mit einer selbstaufnehmenden Kehrmaschine zu reinigen.
Abfall und Entsorgung
Bau- und Abbruchabfälle sind getrennt nach Belastungsarten und -graden zu erfassen, sortieren, verwerten oder beseitigen. Die Entsorgungsnachweise, Erklärungen, Bestätigungen und Belege sind ordnungsgemäß zu führen und dem Auftraggeber vorzulegen.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPräqualifikation und Eignungsnachweis
Präqualifizierte Unternehmen können ihre PQ-Nummer angeben. Nicht präqualifizierte Unternehmen müssen die ausgefüllte Eigenerklärung zur Eignung als vorläufigen Nachweis mit dem Angebot vorlegen. Alternativ kann eine Einheitliche Europäische Eigenerklärung verwendet werden.
Technische Leistungsfähigkeit
Es sind drei vergleichbare Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren gefordert. Die Referenzen müssen Angaben zu Ansprechpartner, Leistungsart, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenem Personal, Mengen, besonderen technischen oder gerätespezifischen Anforderungen, Art der Baumaßnahme und vertraglicher Bindung enthalten; gegebenenfalls sind koordinierte Gewerke und eine Auftraggeberbestätigung zur vertragsgemäßen Ausführung anzugeben.
Wirtschaftliche und berufliche Leistungsfähigkeit
Auf Verlangen sind Umsatzangaben zu vergleichbaren Bauleistungen in den letzten drei abgeschlossenen Geschäftsjahren sowie Angaben zur durchschnittlichen Zahl der Arbeitskräfte der letzten drei Jahre nach Lohngruppen mit gesondert ausgewiesenem Leitungspersonal vorzulegen.
Registrierung und Zuverlässigkeit
Auf Verlangen beziehungsweise bei engerer Wahl sind je nach Sachlage Handelsregisterauszug, Gewerbeanmeldung, Handwerksrollen- oder IHK-Eintragung, Unbedenklichkeitsbescheinigungen von Sozialkasse, Finanzamt und Berufsgenossenschaft sowie ein Insolvenz- oder Liquidationsnachweis vorzulegen.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Bietergemeinschaften müssen eine Erklärung aller Mitglieder in Textform abgeben. Ein bevollmächtigter Vertreter vertritt die Gemeinschaft; die Mitglieder haften gesamtschuldnerisch. Bei Nachunternehmereinsatz sind Art und Umfang der Teilleistungen anzugeben; PQ-Nachweis oder Eigenerklärung zur Eignung des Nachunternehmers ist auf Verlangen vorzulegen.
Sprache und Nachweise
Angebote und Bescheinigungen sind in deutscher Sprache vorzulegen. Fremdsprachige Bescheinigungen benötigen eine deutsche Übersetzung.
Drei vergleichbare Referenznachweise aus den letzten fünf Kalenderjahren
Je Referenz sind unter anderem Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum, eigenes Personal, Mengenangaben, technische oder gerätespezifische Anforderungen, Art der Baumaßnahme, vertragliche Bindung und gegebenenfalls koordinierte Gewerke anzugeben. Eine Bestätigung des Auftraggebers über die vertragsgemäße Ausführung kann vorgesehen sein.