Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung von Planerleistungen für die Erstellung eines integralen Hochwasserschutzkonzepts (iHWSK) für das Stadtgebiet Meppen (PLZ 49716).
Die Stadt Meppen sucht ein Planungsbüro, das ein umfassendes Konzept zum Schutz vor Hochwasser und Starkregen erarbeitet. Untersuchungsgebiet sind die Gewässersysteme Ems (inkl. Dortmund-Ems-Kanal), Hase und Nordradde sowie die städtische Regenwasserentwässerung (Schöpfwerke, Pumpwerke, Rückstausicherungen).
Das Konzept folgt dem Leitfaden für die Aufstellung integraler Hochwasserschutzkonzepte (angepasst auf niedersächsische Rahmenbedingungen) und umfasst 7 Leistungsphasen: Projektorganisation, Grundlagenermittlung, Bestandsanalyse, Ist-Ziel-Vergleich, Maßnahmenfindung, Gesamtdokumentation sowie Projektbesprechungen/Präsentationen.
Die Bewertung der Angebote erfolgt zu 30 % nach Preis und zu 70 % nach projektspezifischen Qualifikationen (Erfahrung in konzeptionellem Hochwasserschutz, Stadtentwässerung und Wasserrahmenrichtlinie). Hinweis: Wer bei den Unterkriterien Hochwasserschutz oder Stadtentwässerung null Punkte erhält, wird ausgeschlossen.
Angebote sind ausschließlich elektronisch über subreport.de einzureichen, **bis spätestens 15.10.2026
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis30%
Angebotspreis (netto, Gesamtpreis). Niedrigster Preis erhält 300 Punkte, weitere Angebote nach Formel: Punkte = 300 * (niedrigster Angebotspreis/Angebotspreis).
- Projektspezifische Qualifikationen70%
Oberkriterium: Bewertung der Erfahrungen und Kenntnisse der eingesetzten Mitarbeiter durch eine mind. zweiköpfige Jury aus Angehörigen der Stadt Meppen. Max. 700 Punkte.
Preis: Punkte = 300 * (niedrigster Angebotspreis / Angebotspreis). Qualifikation: Bewertung durch mind. zweiköpfige Jury, Gesamtpunktzahl fließt in Zuschlagskriterium ein.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenUntersuchungsgegenstand und Methodik
Untersuchungsgebiet: Stadtgebiet Meppen mit besonderem Fokus auf die Gewässersysteme Ems (inkl. Dortmund-Ems-Kanal), Hase und Nordradde sowie die städtische Regenwasserentwässerung (Schöpfwerke, Pumpwerke, Rückstausicherungen).
Methodische Grundlage: Aufstellung des Konzepts nach dem „Leitfaden für die Aufstellung integraler Hochwasserschutzkonzepte" des Freistaats Thüringen, angepasst auf die niedersächsischen Rahmenbedingungen. Schwerpunkt: Analyse der städtischen Regenwasserentwässerung unter Berücksichtigung des Klimawandels.
Untersuchungstiefe: Überschlägige Untersuchung auf Grundlage vorhandener Daten. Es sind KEINE detaillierten hydrodynamisch-numerischen Berechnungen, Grundwassermodelle, Kanalnetzsimulationen oder maschinen-/elektrotechnischen Nachweise zu erbringen. Bestehende Planungen und Machbarkeitsstudien sind als Grundlage heranzuziehen.
Beteiligte/Akteure: NLWKN, Landkreis Emsland, Unterhaltungsverbände, Wasser- und Bodenverbände, Feuerwehr, Betreiber kritischer Infrastruktur.
Betrachtete Deichabschnitte
Insgesamt 18 Deichabschnitte (einschließlich ideeller Deichlinien) im Stadtgebiet Meppen entlang der Gewässer Ems, DEK, Hase, Nordradde und Radde sind zu untersuchen:
Zu bewertende Aspekte: Schutzwirkung und Funktionsfähigkeit bestehender Anlagen, fehlende Deichfußentwässerung bei mehreren Abschnitten, Ertüchtigungsbedarfe, Übernahme vorhandener Planungen (Machbarkeitsstudien 2025/2026, Standsicherheitsertüchtigungen).
Leistungsphasen im Überblick
Die Leistung gliedert sich in 7 Leistungsphasen (identisch mit den Preispositionen):
1. Vorbereitung und Projektorganisation
2. Grundlagenermittlung
3. Bestandsanalyse (IST-Zustand)
4. Ist-Ziel-Vergleich
5. Maßnahmenfindung
6. Gesamtdokumentation
7. Projektbesprechungen und Präsentationen
Zusätzlich sind auf Anordnung Fahrtkosten (PKW/Vermessungsfahrzeug) und Stundensätze für weitere Qualifikationsstufen (Ingenieur*in, Techniker*in, CAD-Konstrukteur*in, Bauzeichner*in, kaufmännische*r Angestellte*r, Vermessungstrupp, Messassistent*in) zu vergüten.
Phase 1 – Vorbereitung und Projektorganisation
Phase 2 – Grundlagenermittlung
Phase 3 – Bestandsanalyse (IST-Zustand)
Phase 4 – Ist-Ziel-Vergleich
Phase 5 – Maßnahmenfindung
Phase 6 – Gesamtdokumentation
Phase 7 – Projektbesprechungen und Präsentationen
Mindestens folgende 7 Projekttermine/Präsentationen sind vorzusehen:
1. Auftakttermin
2. Datenübergabetermin
3. Vorstellung der Bestandsanalyse
4. Vorstellung der Gefährdungs- und Risikoanalyse
5. Abstimmung der Maßnahmenentwicklung
6. Abstimmung mit Fachbehörden
7. Abschlusspräsentation
Zusätzlich: mindestens eine öffentliche Informationsveranstaltung.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPflicht-Eigenerklärung mit Angebotsabgabe
Auf Verlangen der Vergabestelle nachzureichen
Wettbewerbsregister und Ausschluss
Erfahrungsnachweis (Zuschlags-/Wertungskriterium)
Die Wertung der projektspezifischen Qualifikationen (70 % der Gesamtwertung) erfolgt anhand dreier Erfahrungsbereiche:
Punkteverteilung je Erfahrungsbereich:
Mindestempfehlung: Mindestens 1–2 Projekte je Bereich nachweisen, um den Ausschluss bei 2.1 und 2.2 zu vermeiden.
Bietergemeinschaften und Nachunternehmer
Formale Anforderungen
3 vergleichbare Referenzen (vergleichbare Konzepte/Projekte) – für Eignung gemäß Formblatt 124_LD
Ansprechpartner, Art der Leistung, Auftragssumme, Ausführungszeitraum; auf Verlangen bei engerer Wahl vorzulegen
Erfahrung im konzeptionellen Hochwasserschutz (Unterkriterium 2.1) – Zuschlagskriterium
Projektnachweise als Referenzbescheinigungen; 0 Punkte = Ausschluss aus der Wertung
Erfahrung in konzeptioneller Stadtentwässerung (Unterkriterium 2.2) – Zuschlagskriterium
Projektnachweise als Referenzbescheinigungen; 0 Punkte = Ausschluss aus der Wertung
Erfahrung Wasserrahmenrichtlinie (Unterkriterium 2.3) – Zuschlagskriterium
Projektnachweise als Referenzbescheinigungen; 0 Punkte hier führt NICHT zum Ausschluss