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Kanalsanierung mit Langschlauchtechnik im Kanalbezirk 2, Bauabschnitt 17 2026/2027

Stadt Bruchsal, Stadtbauamt, Geschäftsstelle Zentrale Vergaben76646 Bruchsal, Baden-WürttembergVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 39 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Worum geht's?

Die Stadt Bruchsal (Abwasserbetrieb/Stadtbauamt) saniert rund 700 Meter Abwasserkanäle und circa 12 Schächte im Kanalbezirk 2 (Bauabschnitt 17) – grabenlos von innen, mit der sogenannten Schlauchlining-Technik (CIPP, Aushärtung mit Dampf). Ergänzt werden Vorarbeiten (Reinigung, TV-Inspektion, Abflusslenkung), Vorsanierungen (Injektion, Spachtelroboter) und Schachtinstandsetzungen.

Was ist zu tun?

Elektronisches Angebot über die Vergabeplattform Subreport abgeben (kein E-Mail, keine Papierform).Eignung nachweisen (Fachkunde, RAL-GZ 961 Zertifizierung Kanalbau, DIBt-Zulassung, Personalqualifikation).Ausführungszeitraum: 02.11.2026 – 30.09.2027 (ca. 11 Monate).Angebotsfrist: 22.09.2026, 10:00 Uhr.

Zuschlag: allein nach Preis (niedrigster Preis). Nebenangebote sind nicht zugelassen. Keine Losaufteilung.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 39 Tage bis zur Angebotsfrist — 22. September 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG OKT
Veröffentlichung13. Aug. 2026
Angebotsfrist22. Sep. 2026
Angebotsöffnung22. Sep. 2026
Bindefrist22. Sep. – 23. Okt. 2026
Ausführungsbeginn2. Nov. 2026
Vertragslaufzeit2. Nov. 2026 – 30. Sep. 2027
Fertigstellung30. Sep. 2027
Abnahmeca. 14. Okt. 2027
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Niedrigster Preis1 Kriterium
Preis 100%Qualität 0%
  • Preis100%

    Zuschlagskriterium Preis mit 100% Gewichtung – der Zuschlag wird auf das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis) erteilt.

KI-Hinweis: Zuschlagskriterium ist im Dokument eindeutig angegeben: 'Zuschlagskriterium Preis 100 %'.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Vorbereitende Arbeiten

Hochdruckreinigung der Kanäle und Schächte (HD-Reinigung, Kesselvolumen ≥ 8 m³, Pumpendruck ≥ 140 bar).Optische TV-Inspektion der Bestandshaltungen inkl. Schächten, Dokumentation auf Datenträger.Abflusslenkung für Trocken- und Regenwetterfälle; Abflusslenkungskonzept spätestens 2 Wochen vor Arbeitsaufnahme zur Genehmigung vorlegen.Verkehrsrechtliche Genehmigungen mindestens 3 Wochen vor Arbeitsbeginn beantragen.Anliegerinformation jeweils mindestens 3 Tage vor Beginn eines Bauabschnitts.Arbeitszeit: Mo–Fr 07:00–20:00 Uhr, Sa 07:00–16:00 Uhr (mit Vorabanzeige).

Vorsanierung / Reparatur

Injektionstechnik (z. B. Janßen-Verfahren mit Isocyanat-Harz) zum Abdichten von Rissen und fehlenden Wandungsteilen.Spachtelrobotertechnik (DN 250–400) mit EP-Harz (2-Komponenten) für lokale Schadensbilder.Einsatz von Innenmanschetten, Kurzlinern, Hutprofilen und Handlaminat an Schächten je nach Schadensbild.Fräsroboter für Hindernisbeseitigung und Zulauföffnungen.

Hauptmaßnahme: Schlauchlining (Dampfhärtung)

Schlauchliner DN 250, Regelstatik, PA 1,5 m: ca. 79,62 m (2 Haltungen, je 36–43 m).DN 300 Regelstatik: ca. 106,36 m (4 Haltungen).DN 300 Statik I: ca. 79,43 m (2 Haltungen).DN 300 Statik II: ca. 48,24 m (1 Haltung, ca. 48 m).DN 400 Regelstatik: ca. 272,26 m (7 Haltungen).DN 400 Statik III: ca. 67,90 m (2 Haltungen).DN 400 Statik IV: ca. 46,22 m (1 Haltung, ca. 46 m).Dichtheitsprüfung Schlauchliner: 12 Stück.Zulauföffnung DN 100–200 in DN 250–400: 59 Stück.Probenentnahme Schlauchliner am Schacht: 12 Stück.Härtung mit Dampf; UV-Härtung nur mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät.Statische Berechnung gemäß DWA-M 144-3, Anhang C; Mindestverbundwanddicke 4,0 mm; Reststyrolgehalt ≤ 2,0 %; Materialkenngruppen 1–20 (Synthesefaser) bzw. 8–20 (Glasfaser).

Zulaufeinbindung und Schachtsanierung

Zulaufanbindung EP-Harz mit Schalung DN 100–200 in DN 250–400: 59 Stück; inkl. Fräsroboter, Schalungsblasen, Gefällezulagen 6–11 %, Tangentiallagen, Mehrverbrauch EP-Harz.Reparatur begehbarer Profile/Schächte (ca. 12 Schächte, LW 1000, Tiefen bis 5,0 m):Schachtwand-Verspachtelung mit PCC-Mörtel (ab 0,5 m², ca. 55 m²); Riss- und Schachtringfugensanierung (65 m).Auftritt- und Gerinneinstandsetzungen, Steigeisen-/Leitereinbau, Schachtanbindungen als Manschette oder GFK-Handlaminat (insgesamt 19 Manschetten + 20 GFK).Injektionspacker 10–19 mm: 10 Stück; Zwangsbelüftung/Schachteinrichtung je 26 Stück.Laminierarbeiten nur mit gültigem Laminierpass DVS 2220, Prüfgruppe II.

Qualitätssicherung und Dokumentation

Eigenüberwachung nach DIN 18200 und RAL-GZ 961; Kontrollprüfungen durch den Auftraggeber.vorgeschriebene Prüfungen: Dreipunkt-Biegeversuch, Scheiteldruckversuch, Dichtheitsprüfung, Reststyrolgehalt, DDK-/Spektralanalyse.Maschinenlesbare Aufzeichnung der Prozessdaten (Zug-, Druck-, Temperaturverläufe als .csv/.xls/.html).Digitale Fotodokumentation, Inspektionsberichte, Videomaterial, Lieferscheine, Wiegenachweise der Räumgutentsorgung.Aufmaß- und Abrechnungsunterlagen, Bestands- und Revisionspläne.

Baustellenlogistik, Verkehrs- und Umweltschutz

Arbeitssicherheit nach ArbZG, DGUV und ATEX (Ex-Schutz Zone 1 für TV-Systeme).Verkehrssicherung gemäß RSA/StVO inkl. Schlauchbrücken und Beschilderung.Abfalltrennung und Entsorgung/Verwertung gemäß abfallrechtlicher Vorschriften mit Nachweisen.Baustelleneinrichtungs- und Baufristenplan auf Verlangen erstellen; Stammpersonalregelung ≥ 70 % eigene Arbeitskräfte.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Fachliche und technische Eignung

Fachkunde für grabenlose Kanalrenovierung mit Langschlauch-/CIPP-Technik.RAL-GZ 961 Zertifizierung Kanalbau für Beurteilungsgruppe S – Sanierung (Pflicht), zudem R (Reinigung) und I (Inspektion), sofern diese Teilleistungen angeboten werden.DIBt-Zulassung oder gleichwertige Eignungsnachweise für Schlauchliner, Injektions- und Roboterverfahren (DIN EN ISO 11296-4, DWA-A 143-3, DWA-M 144-3).Eigene Geräteausstattung: HD-Spül-/Saugfahrzeuge (Kessel ≥ 8 m³, Pumpendruck ≥ 140 bar), TV-Inspektionssysteme (mit Ex-Schutz Zone 1), Schlauchlining-Anlage mit Dampf- oder UV-Härtung (UV nur mit integriertem elektronischem Vorschaltgerät), Fräsroboter (≥ 1,5 kW bei 12.000 U/min), Spachtelroboter, Injektionsgeräte.Gleitfolien dürfen nicht werkseitig fixiert sein.

Persönliche Eignung / Personalqualifikation

Bauleiter und Geräteführer mit nachweislich mindestens 2 Jahren zusammenhängender, aktueller Erfahrung in der jeweiligen Verfahrenstechnik (Schlauchlining, Zulaufanbindung, Spachtelroboter, Schachtsanierung).DACH-KI-Pass oder gleichwertig für Kanalinspekteure.Bauleiter mit Fachkunde in Verkehrs- und Arbeitsstellensicherung.Laminierpass DVS 2220, Prüfgruppe II für GFK-Handlaminat-Arbeiten.Technische Einweisung des eingesetzten Personals durch den Systemhersteller.Personalwechsel ist dem Auftraggeber schriftlich anzuzeigen.

Wirtschaftliche und rechtliche Eignung

Umsatz- und Auftragsentwicklung der letzten 3 Jahre für vergleichbare Leistungen (Angaben gem. KEV 179, Buchstabe A).Durchschnittliche Beschäftigtenzahl; Stammpersonalregelung ≥ 70 % eigene Arbeitskräfte.Eintragung in Handwerksrolle, Handelsregister oder vergleichbares Berufsregister.Keine Ausschlussgründe nach § 6e EU VOB/A (insbesondere keine Insolvenz, keine schwere Verfehlung, keine einschlägige Verurteilung, gezahlte Steuern und Sozialabgaben).Unbedenklichkeitsbescheinigungen Finanzamt, Sozialkasse, Berufsgenossenschaft (auf Verlangen); Freistellungsbescheinigung Finanzamt (auf Verlangen).Mitgliedschaft und Unbedenklichkeit der Berufsgenossenschaft (Lohnsummen-Bescheinigung).

Mindestlohn / Tariftreue

Verpflichtung zur Einhaltung des LTMG-BW (Mindestlohn und Tariftreue) und des MiLoG.Abgabe der Verpflichtungserklärung KEV 179.3 und Anerkennung der BVB KEV 117.3.

Sicherheiten

Vertragserfüllungssicherheit in Höhe von 5 % der Auftragssumme (inkl. USt, ohne Nachträge) – Bürgschaftsurkunde KEV 310.Mängelansprüchesicherheit in Höhe von 3 % der Summe der Abschlagszahlungen – Bürgschaftsurkunden KEV 311/312, fällig bei Abnahme.

Hinweis zur Nachforderung

Fehlende oder nicht fristgerecht vorgelegte Eignungsnachweise werden gemäß § 16a Abs. 3 VOB/A nicht nachgefordert (Ausnahme: Gleichwertigkeitsnachweise bei Nebenangeboten – diese sind hier jedoch nicht zugelassen).

Referenzprojekte
3 ReferenzenZeitraum: Aus den letzten 3 abgeschlossenen Kalenderjahren

Mindestens 3 vergleichbare Referenzen über Kanalsanierung/Schlauchlining (grabenlose Kanalrenovierung mit Langschlauch- bzw. CIPP-Technik)

Vergleichbar mit der ausgeschriebenen Leistung; je Referenz: Bezeichnung der Baumaßnahme, Auftraggeber, Ort, Ausführungszeit, Auftragswert (Gesamt und eigener Anteil), Art/Umfang der eigenen Leistung (z. B. Schlauchliner-Verlegung, Druckprüfung), besondere technische/gerätespezifische/zeitliche Anforderungen; auf Verlangen schriftliche Bestätigung des damaligen Auftraggebers.

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 29 erledigt
Formale Angebotsabgabe
Eignungsnachweise
Bieter-/Bietergemeinschafts- und Nachunternehmerangaben
Preisblätter und Leistungsverzeichnis
Vertragsbedingungen und Pläne
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Stadt Bruchsal, Stadtbauamt, Geschäftsstelle Zentrale Vergaben
Ort
76646 Bruchsal, Baden-Württemberg
Kategorie
Baden-Wuerttemberg
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
76646 Bruchsal
Baden-Württemberg

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