Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenDie Stadt Heilbronn (Grünflächenamt) schreibt öffentlich nach VOB/A die Erneuerung eines Kinderspielplatzes an der Breslauer Straße in Heilbronn-Neckargartach aus.
Gewerk: Garten- und Landschaftsbauarbeiten (keine Lose, keine Nebenangebote).
Kern der Maßnahme: Der bestehende Spielplatz wird zurückgebaut und neu angelegt – mit einem großen Sandbereich für ein neues Großspielgerät (Kletterturm mit Rutschen) und einem Bereich mit Fallschutzhäckselbelag für Sitzgruppe, Schaukel und Tischtennisplatte. Hinzu kommen Pflaster- und Wegeflächen, Entwässerung, Zaunbau, umfangreiche Pflanzungen sowie Rasen- und Pflegearbeiten.
Wichtig: Die Lieferung und Montage der neuen Spielgeräte ist nicht Teil dieser Ausschreibung – der Auftragnehmer erbringt nur die Fundamentierungs-Zuarbeit (Grabarbeiten, Betonarbeiten) und muss sich mit dem Spielgerätehersteller abstimmen.
Bauzeit: ca. 7 Monate (spätestens ab 05.10.2026 bis 30.04.2027). Angebotsfrist: 17.09.2026, 09:30 Uhr – ausschließlich elektronisch über subreportELVIS.
Zuschlag erhält das wirtschaftlichste Angebot (niedrigster Preis).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Die Entscheidung über den Zuschlag wird ausschließlich nach dem Kriterium 'Preis' getroffen.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtüberblick
Gewerk: Garten- und Landschaftsbauarbeiten (GaLaBau)
Ort: Kinderspielplatz Breslauer Straße, 74078 Heilbronn-Neckargartach
Auftraggeber: Stadt Heilbronn, Grünflächenamt
Verfahrensart: Öffentliche Ausschreibung nach VOB/A – Einzelvergabe, keine Lose, keine Nebenangebote zugelassen, keine Mehrfachangebote.
Zuschlagskriterium: allein der Preis.
Angebotssprache: Deutsch.
Wichtige Einschränkung: Die Lieferung und Montage der neuen Spielgeräte (Kletterturm mit Rutschen) ist NICHT Teil dieser Ausschreibung. Der Auftragnehmer erbringt nur die Zuarbeit zur Fundamentierung (Grabarbeiten, Betonarbeiten für ca. 30–40 Kleinfundamente) und muss sich mit dem Spielgerätehersteller terminlich abstimmen.
Baustelleneinrichtung und Vorarbeiten
Baustelleneinrichtung: Bauwagen/Container, Geräteraum, Vermessung/Messgeräte, Absteckung und Höhenübertragung, Verkehrssicherung nach StVO, Bauzaun verstellbar (ca. 180 lfm), Baumbesand/Baumschutz nach Merkblatt, Baustellenvorhaltung und -räumung.
Vorarbeiten / Rückbau: Ausbau und Entsorgung der bestehenden Beläge und Einbauten, darunter:
Hinweis: Sämtliche Aus- und Rückbaumaterialien gehen in das Eigentum des Auftragnehmers über und sind gemäß Abfallwirtschaftssatzung des Landkreises geordnet zu verwerten/entsorgen (Mengennachweis über Deponie-Lieferscheine).
Empfehlung: Vor Angebotsabgabe eine Baustellenbesichtigung durchführen, um Zustand, Zufahrten, Andienungsmöglichkeiten und Lagerplätze zu prüfen.
Befestigte Flächen und Wegebau
Herstellung Platz- und Wegekofferung, Sohlenplanum, Sauberkeitsschicht, Drainschicht aus Einkornbeton.
Baukonstruktionen, Einbauten und Möblierung
Technische Anlagen / Entwässerung
Grabenaushub und Suchschlitze für Leitungen, Mastleuchten versetzen.
Geländeflächen und Pflanzflächen
Grasnarbe häckseln, Oberboden abtragen/einbauen/liefern, Rohplanum aufreißen, Vegetationssubstrat, Bodenlockerung/Feinplanie, Komposterde (Erdenwerk Herbertingen GmbH & Co. KG oder gleichwertig), Mulch (Miscanthus).
Bodenhilfsstoffe: STOCKOSORB, Alginure Granulat, organischer Volldünger, Düngekalk, Rasen-Startdünger.
Pflanzungen (Lieferung gemäß Pflanzenliste):
Pflanzarbeit nach DIN 18916:
Rasen- und Wiesensaaten: Strapazierrasen (RSM 2.3, 'Optimax') auf ca. 35 m² inkl. Fertigstellungspflege.
Hinweise: Schriftliche Bestätigung der liefernden Baumschulen/Staudengärtnereien über Lieferbarkeit der ausgeschriebenen Arten, Größen und Stärken vor Vertragsabschluss. Bei Lieferschwierigkeiten spätestens 4 Wochen vor Lieferung mitteilen.
Pflege und Unterhaltung
Fertigstellungspflege (1. Vegetationsperiode, ab Pflanzung bis Ende der Vegetationsperiode):
Entwicklungspflege (2. Standjahr): Pflege- und Wässergänge analog zur Fertigstellungspflege. Nachpflanzungen zu Lasten des AN.
Optionale Entwicklungspflege 3. Standjahr: Der Auftraggeber behält sich nachträgliche Beauftragung vor.
Taglohnarbeiten / Sonstiges
Verrechnungslohn pro Arbeitsstunde (ca. 10 h) sowie kalkulierte Maschinensätze für Minibagger (2 h), LKW 7,5 t (2 h), Kleintransporter (2 h) und ND-Kompressor (2 h).
Vertragsgrundlagen: VOB/A, VOB/B sowie die zusätzlich angegebenen technischen Vorschriften (FLL-Richtlinien, DIN-Normen, ZTVE, Herstellervorschriften).
Optionale Wartungsangebote (nicht zwingend)
Im Angebot können optional angeboten werden:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche Lage / Zuverlässigkeit
Mit dem Angebot sind folgende Eigenerklärungen abzugeben (Ziff. 2.2.8 des Angebotsschreibens VOB 8):
Bei Auftragssumme ≥ 30.000 € wird zusätzlich ein Auszug aus dem Zentralen Wettbewerbsregister angefordert.
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Tabellarische Umsatzaufstellung der letzten 3 abgeschlossenen Geschäftsjahre für Bauleistungen, die mit der zu vergebenden Leistung vergleichbar sind, inklusive der Anteile bei gemeinsam mit anderen Unternehmen ausgeführten Aufträgen (ARGE-Anteile).
Technische und berufliche Leistungsfähigkeit
Präqualifikation: Eintrag in die Liste des Vereins für Präqualifikation von Bauunternehmen e.V. (PQ/VOB-Zertifizierungscode) wird als Eignungsnachweis anerkannt – andernfalls Eigenerklärung zur Eignung als Bestandteil des Angebotsschreibens.
Stammpersonal: Der Bieter hat in einer Erklärung zu bestätigen, dass er die Leistung im Wesentlichen (mind. ca. 70 %) mit eigenem Betrieb/Stammpersonal erbringt (namentlicher SV-Nachweis). Auch von Nachunternehmern ist eine Eigenleistung von mind. 70 % nachzuweisen (§ 6 Abs. 3 VOB/A).
Weitere vergabe- und vertragsspezifische Anforderungen
Bietergemeinschaften: Keine besondere Rechtsform erforderlich. Angabe eines bevollmächtigten geschäftsführenden Mitglieds; gesamtschuldnerische Haftung; Erklärung der ARGE in Textform mit allen Mitgliedern.
Nachunternehmer: Bei Angebotsabgabe angeben, welche Teile durch Nachunternehmer erbracht werden. Auf Verlangen Eigenerklärungen der Nachunternehmer oder Präqualifikationsnummer vorlegen; für jeden NU die VOB-9-Verpflichtungserklärung zur LTMG-Einhaltung einholen.
Ausschlussfolgen bei Verstößen gegen die Tariftreue: Ausschluss vom Vergabeverfahren; Ausschluss von Vergaben des AG für bis zu 3 Jahre; Information der Zollverwaltung.
Nachforderung: Fehlende Eignungsunterlagen werden nach Aufforderung gem. § 16a VOB/A innerhalb von 6 Kalendertagen nachgereicht. Fehlende Preisangaben werden nicht nachgefordert.
Tabellarische Referenzaufstellung über vergleichbare Leistungen (Garten- und Landschaftsbauarbeiten) der letzten bis zu 5 abgeschlossenen Kalenderjahre, gerechnet vom Fertigstellungstermin
Mindestinhalt je Referenz: Bauherr/AG (Name, Anschrift), Projektbezeichnung, Ausführungszeitraum (von–bis), Rolle (Hauptunternehmer/Nachunternehmer/ARGE-Partner), Art und Menge der eigenen Leistung, durchschnittlich eingesetzte eigene Beschäftigte und Leitungskräfte, Auftragswert (Gesamtprojekt und eigener Anteil), Referenzgeber (Name, Tel./E-Mail)