Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenÖffentliche Ausschreibung nach VOB/A für Sanitärtechnik-Arbeiten im 2. Bauabschnitt (BA 2C+D) der Generalsanierung und Erweiterung des Kreiskrankenhauses Nagold.
Das Krankenhaus bleibt während der gesamten Bauzeit in Betrieb. Die Baumaßnahme umfasst vier Teilbereiche (BA 2C.1 Erweiterungsbau UG1+EG, BA 2C.2 Bestandsumbau EG ZNA, BA 2D.1 Erweiterungsbau EG+2.OG Radiologie, BA 2D.2 Bestandsumbau EG ZNA Decision Unit).
Gefordert werden u. a.: Lieferung und Montage von Sanitärobjekten (WC, Waschtische, Pflegekombinationen mit Steckbecken-Spülgeräten), Trinkwasserleitungen aus Edelstahl-Presssystem, Schmutzwasserleitungen aus Gusseisen/PP, eine Warmwasserbereitung mit Legionellenschutz (500-l-Speicher, 62 kW), eine trockene Löschwasserleitung, Wärme-/Kälte-/Schall-Dämmung, Brandschutzabschottungen, Demontage von Bestandsleitungen, Provisorien und Umschlüsse, Druckproben, Spülung, Desinfektion, Inbetriebnahme sowie Wartung über 5 Jahre.
Zuschlag: niedrigster Preis. Nebenangebote sind nicht zugelassen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Zuschlagskriterium Preis – das wirtschaftlichste Angebot wird ausschließlich nach dem Preis ermittelt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenArbeiten unter laufendem Krankenhausbetrieb
Das Krankenhaus bleibt während der gesamten Bauzeit in Betrieb. Besondere Anforderungen: Lärm-, Erschütterungs- und Staubminimierung, Versorgungssicherheit für medizinische Bereiche jederzeit gewährleisten, Provisorien bei Versorgungsunterbrechungen vorhalten.
Ruhezeiten:
Lager- und Arbeitsplätze sind nur beschränkt vorhanden und ggf. auf eigene Kosten zu beschaffen. Wasser- und Stromanschluss sind vorhanden (Verbrauchskosten trägt der Auftraggeber). Bautagesberichte nach Vordruck KEV 320 täglich führen und wöchentlich übergeben.
Sanitärobjekte und Einrichtung
Lieferung und Montage von:
Konkrete Mengen (BA 2C+D gesamt, aus Stammdaten):
Trinkwasseranlagen
Trinkwassernetze PWC (kalt), PWH (warm) und PWH-C (Zirkulation) als getrenntes Verteilnetz mit Hygienekonzept und Spülstationen.
Abwasseranlagen
Schmutzwasser- und Regenwasserentsorgung:
Mengen gesamt: ca. 210 m Gusseisen, ca. 140 m PP-Rohr.
Feuerlöschanlage
Errichtung/Erweiterung einer trockenen Löschwasserleitung (BA 2C: Erweiterung Bestand; BA 2D: Neubau):
Spülung Löschwasseranlage ca. 72 Stunden vor bestimmungsgemäßer Inbetriebnahme.
Dämmung, Schall- und Brandschutz
Normen: DIN 4140, DIN 4109, DIN EN ISO 12241, GEG, TRGS 521, VDI 4100.
Demontage, Provisorien und Umschlüsse
Demontage und Entsorgung bestehender sanitärtechnischer Anlagen:
Provisorien und Umschlüsse:
Montageschienen: C-Profilschienen (z. B. Fischer FUS 21/2,0 und FUS 41/2,5) und Formstahlkonstruktionen.
Kernbohrungen und Wanddurchbrüche: Stahlbeton Ø 50–150 mm, Trockenbau-Ausschnitte.
Druckprobe, Spülung, Desinfektion, Inbetriebnahme und Wartung
Vorbereitende Tätigkeiten: 10 Werktage Vorlaufzeit für Wärmeerzeuger-Inbetriebnahme; Stagnationsvermeidung nach Erstbefüllung 4 Wochen kalkuliert; Übergabe Dokumentation mind. 4 Wochen vor Abnahme.
Gerüst, Stundenlohn und Schnittstellen zu Fremdgewerken
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFachliche und technische Eignung
Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit
Persönliche Eignung und Zuverlässigkeit
Persönliche/fachliche Anforderungen vor Ort
Elektronische Angebotsabgabe und Präqualifikation
Compliance und Tariftreue
Referenzen
Zuschlagskriterium
Mindestens 2 vergleichbare Referenzen im Bereich Sanitärtechnik (Neu-/Umbau, Instandhaltung); Erfahrung mit sanitärtechnischen Installationen im Krankenhausbereich wünschenswert
Schriftliche Bestätigung des Auftraggebers, Ansprechpartner benennen; Angaben zu Baumaßnahme, Bauherr, Leistung, Ausführungszeit, Auftragswert (gesamt und eigener Anteil), Rolle (Hauptauftragnehmer/ARGE/Nachunternehmer), eingesetzte Arbeitskräfte und Leitungskräfte, besondere technische/gerätespezifische/zeitliche Anforderungen