Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenVerhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb für Planungsleistungen der Förderanlagen (Rohrpost und Aufzugsanlagen, Kostengruppe 460) am Neubau Gesundheitscampus Winterberg des Klinikums Saarbrücken gGmbH.
Die Planung umfasst alle HOAI-Leistungsphasen 1–9, stufenweise beauftragt, für Neubau, Rückbau und Interimsphasen unter laufendem Klinikbetrieb. BIM-Planung ist optional möglich.
Teilnahmefrist: 11.09.2026, 10:00 Uhr MESZ (elektronisch über die Vergabeplattform).
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektteam und Projekterfahrung150%
Oberkriterium (150 von 500 Punkten = 30%): Bewertung des Projektteams und der Projekterfahrung, insbesondere des Projektleiters.
- Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse225%
Oberkriterium (225 von 500 Punkten = 45%): Bewertung der projektspezifischen Herangehensweise und Risikoanalyse.
- Projektstart und Umsetzungsfähigkeit50%
Oberkriterium (50 von 500 Punkten = 10%): Bewertung des Projektstarts und der Umsetzungsfähigkeit.
- Honorarangebot75%
Angebotssumme brutto gem. Honorarformular (75 von 500 Punkten = 15%). Günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, bei 1,5-fachem Wert 1 Punkt, dazwischen lineare Interpolation.
Bewertung 1-5 Punkte: Sehr gut = 5, Gut = 4, Befriedigend = 3, Ausreichend = 2, Mangelhaft = 1. Beim Honorarangebot erhält das günstigste Angebot 5 Punkte, ein fiktives Angebot mit dem 1,5-fachen Wert des günstigsten Angebots erhält 1 Punkt, dazwischen lineare Interpolation. Der Zuschlag erfolgt auf das Angebot mit dem höchsten Punktwert (max. 500 Punkte).
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGegenstand und Bezugsprojekt
Auftraggeber: Klinikum Saarbrücken gGmbH, Winterberg 1, 66119 Saarbrücken.
Projekt: Gesundheitscampus Winterberg – Erweiterungsbau des Klinikums Saarbrücken (ca. 85 Mio. € Förderung, Baukostenobergrenze 121,9 Mio. € brutto für KG 200–600). Errichtung von Kinderklinik, Kindernotaufnahme, ambulantem OP-Zentrum, Tagesklinik, Labor/Pathologie/Rechtsmedizin, Personalumkleiden und Lagern; anschließender Rückbau der alten Kinderklinik und weiterer Nebengebäude.
Kostengruppe: 460 (Förderanlagen) nach DIN 276.
Leistungsbild: Fachplanung Förderanlagen – Rohrpostanlagen, Aufzugsanlagen sowie automatische Warentransportsysteme (AWT) – über alle HOAI-Leistungsphasen 1–9.
Erzeugnis/Ergebnis: 2-fache Papier-Ausfertigung der Planungsunterlagen plus digitale Daten; Eigentum an den Daten geht auf den Auftraggeber über; Aufbewahrungspflicht 10 Jahre nach Vertragsende.
Leistungsphasen (stufenweise Beauftragung)
Die Beauftragung erfolgt stufenweise – der Auftraggeber behält sich vor, weitere Stufen nicht abzurufen:
Bauphasen und Projektablauf
Die Planung begleitet mehrere ineinandergreifende Bauphasen:
Terminplanung Stand: 29.04.2026 (Grundlage der Zeitschiene).
Bestand, Umbau und laufender Klinikbetrieb
Zentrale Aufgabe der Planung ist die Schnittstelle zwischen Bestand und Neubau:
BIM, Kommunikation und Organisation
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenPersönliche und rechtliche Ausschlusskriterien
Fachliche Eignung – Befähigung
Wirtschaftliche und finanzielle Eignung
Technische und persönliche Eignung
Auswahlkriterien (für die 2. Verfahrensstufe)
Max. 425 Qualitätspunkte + 75 Preispunkte = 500 Gesamt. Auswahl zur 2. Stufe anhand folgender Kriterien:
Hinweis Eignungsleihe / Bewerbergemeinschaft: zulässig; Nachweise müssen für jedes beteiligte Unternehmen einzeln erbracht werden; bei BG gelten Angaben/Referenzen in Summe.
Förderanlagenplanung (Rohrpost und Aufzugsanlagen) für ein Krankenhaus- oder Gesundheitsprojekt
Unternehmensbezogene Referenz; bewertet werden Projekt-/Planungsinhalte, KG-460-Kosten, Leistungsphasen, Abschlusszeitpunkt, öffentlicher Auftraggeber, Planung im laufenden Klinikbetrieb, Verfügbarkeit kritischer Förderanlagen, Umschalt-/Interims-/Ersatzkonzepte, Schnittstelle Bestand/Neubau. Projektdatenblatt einreichen.