Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Das Klinikum Saarbrücken sucht ein Ingenieurbüro für die elektrotechnische Planung des Erweiterungsneubaus „Gesundheitscampus Winterberg".
Was zu tun ist:
Verfahren: Zweistufiges Verhandlungsverfahren mit Teilnahmewettbewerb. Zunächst wird ein Teilnahmeantrag eingereicht; daraus werden 3–5 Bewerber zu Verhandlungsgesprächen eingeladen.
Wichtigste Frist: Teilnahmeanträge müssen bis zum 08.09.2026 um 10:00 Uhr elektronisch über die Vergabeplattform subreport eingereicht werden.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Projektteam und Projekterfahrung150%
- Projektspezifische Herangehensweise und Risikoanalyse225%
- Projektstart und Umsetzungsfähigkeit50%
- Angebotssumme brutto gem. Honorarformular75%
Bewertung des Honorarangebots: Günstigstes Angebot erhält 5 von 5 Punkten, fiktives Angebot mit 1,5-fachem Wert des günstigsten Angebots erhält 1 Punkt, dazwischen lineare Interpolation.
Qualitätskriterien: Bewertung jeweils mit 1-5 Punkten, gewichtet mit angegebenen Faktoren (Maximalpunkte). Preiskriterium: Günstigstes Angebot erhält 5 Punkte, fiktives Angebot mit 1,5-fachem Wert des günstigsten Angebots erhält 1 Punkt, dazwischen lineare Interpolation.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenPlanungsleistung Elektrotechnik (ELT)
Es ist die elektrotechnische Fachplanung gemäß § 55 HOAI, Teil 4 Abschnitt 3, Leistungsbild Elektrotechnik, zu erbringen.
Einschlussthemen sind:
Leistungsphasen 1–9 HOAI werden in sechs Beauftragungsstufen abgerufen:
Erfüllungsort: Regionalverband Saarbrücken, Deutschland.
Projektkontext Gesundheitscampus Winterberg
Das Klinikum Saarbrücken ist mit 603 Planbetten das zweitgrößte Krankenhaus im Saarland (u. a. Corona-Schwerpunktzentrum, überregionales Traumazentrum, Cardiac Arrest Center). Im Rahmen des „Gesundheitscampus Winterberg" entsteht ein Erweiterungsneubau mit Anschluss an den Bestand (u. a. Kinderklinik, Ambulantes OP-Zentrum, Funktionsbereiche wie Labor, Pathologie, Rechtsmedizin, Erweiterung der Notfallversorgung, mind. 200 Stellplätze, optional Hubschrauberlandeplatz). Der Klinikbetrieb läuft während der gesamten Planungs- und Bauphase weiter.
Andere Fachplanungen (Haustechnik HLSK/MSR, Förderanlagen, Freianlagen, Verkehrsanlagen, Objektplanung, Tragwerksplanung, Abbruch-/Rückbauplanung, Betriebsorganisation, Medizintechnik) sind nicht Bestandteil dieses Loses und werden in separaten Verfahren vergeben.
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenAusschlusskriterien (zwingend zu erfüllen)
Nicht erfüllte Ausschlusskriterien führen zwingend zum Ausschluss vom Verfahren.
Auswahlkriterien (bewertet für Phase 2)
Diese Kriterien werden mit Punkten bewertet; die 3–5 Bewerber mit den höchsten Punktzahlen werden zu Verhandlungsgesprächen eingeladen. Bei Punktgleichheit entscheidet das Los.
Zuschlagskriterien (Phase 2 – Angebotswertung)
Der Auftraggeber behält sich den Zuschlag auf das Erstangebot vor.
Verfahrensrahmen
Mindestens eine vergleichbare Referenz: Elektrotechnische Planung für Krankenhaus-/Gesundheitsprojekt einschließlich Konzeption und Planung von Haupt- und Mittelspannungsanlagen (Ausschlusskriterium)
unternehmensbezogene Referenz (im eigenen Unternehmen erbracht); bei Bewerbergemeinschaften gelten Angaben in Summe; bewertet werden Projekt-/Planungsinhalte (z. B. Bauen ohne Betriebsunterbrechung, Sicherheitsstromversorgung, medizinisch genutzte Bereiche nach DIN VDE 0100-710, Schnittstelle Bestand/Neubau), KG-400-Gesamtkosten, beauftragte Leistungsphasen (LP 1–9) und Abschlusszeitpunkt
Optionale zweite Referenz (gleiche Anforderungen, wird nur gewertet, wenn unter den besten 2)
s.o.