Zusammenfassung
Automatisch erstellt aus den VergabeunterlagenWorum es geht: Im Rahmen der Komplexsanierung der Talsperre Quitzdorf (Sachsen) muss die Talsperre vollständig abgestaut werden. Dabei wird mit einem starken Austrag von Sedimenten in den Unterlauf des Schwarzen Schöps gerechnet. Mit dieser Ausschreibung wird eine Bauleistung für den Sedimentrückhalt vergeben: Aufbau, Betrieb und Rückbau einer Sedimentrückhalteanlage (Gewebeschläuche/Geotubes mit Pumpen, Leitungen und Beflockung), damit das Trübungs-/Sedimentaufkommen im Unterlauf die zulässigen Grenzwerte einhält.
Was zu tun ist: Errichtung, Vorhalten und Betrieb der Anlage (Erwartungswert ca. 3.000 m³ Rückhalt) inkl. Spundwand- und Verbauarbeiten, Einbau einer Kunststoffdichtungsbahn, Wasserbauarbeiten, Kampfmittelräumung, Beweissicherung, Trübungsmessung und 24h-Rufbereitschaft – sowie nach dem Abstau der vollständige Rückbau und die Wiederherstellung der Flächen.
Verfahren: Offenes Verfahren nach VOB/A, Vergabe-Nr. 5.172.0150.012, Auftraggeber ist die Landestalsperrenverwaltung des Freistaates Sachsen (Betrieb Spree/Neiße). Angebote sind elektronisch über die Vergabeplattform einzureichen.
Zeitplan & Fristen
Aus den Vergabeunterlagen extrahiertZuschlagskriterien
Gewichtung laut Vergabeunterlagen- Preis100%
Der Preis wird aus der Wertungssumme des Angebotes ermittelt. Die Wertungssummen werden ermittelt aus den nachgerechneten Angebotssummen, insbesondere unter Berücksichtigung von Nachlässen, Erstattungsbetrag aus der Lohngleitklausel und Instandhaltungsangeboten. Bei Angeboten von Werkstätten für Behinderte wird ein Bonus von 15 Prozent auf die Wertungssumme eingeräumt.
Leistungsumfang
Aus den VergabeunterlagenGesamtkonstruktion Sedimentrückhalteanlage
Ziel der Leistung: Rückhalt von Sedimenten und Einhaltung der Trübungsgrenzwerte im Schwarzen Schöps während des vollständigen Abstaus der Talsperre.
Erwartete Rückhaltemenge: ca. 3.000 m³ Feststoffe in Gewebeschläuchen.
Betriebsbereitschaft: spätestens bei Wasserstand 154,50 m NNw im Staubauwerk.
Kernkomponenten:
Vertragsziel: Gesamterfolg des Sedimentrückhalts und Nachweis über Monitoring. Nach Ende des Abstaus vollständiger Rückbau und Wiederherstellung der Flächen.
Baustelleneinrichtung und Allgemeine Leistungen
Bau der Sedimentrückhalteanlage
Vor- und Nacharbeiten:
Bodenbewegung und Baugruben:
Spundwand und Verbau:
Beton- und Stahlbetonarbeiten:
Wasserbauarbeiten:
Wasserwirtschaftliche Anbindung (Lageplan):
Schutzgut: FFH-Gebiet ist zu beachten.
Betrieb und Trübungsmessung
Entwässerungsanlage (Gewebeschläuche):
Trübungsmessung:
Rufbereitschaft:
Dokumentation und Nachweispflichten
Beratungskennwerte für die Bauausführung:
Eignungskriterien
Geforderte Nachweise laut VergabeunterlagenFormale Eignung und Verfahren
Ausschlussgründe und Sanktionen
Wirtschaftliche und technische Leistungsfähigkeit
Einsatz von Nachunternehmen und Kapazitäten anderer Unternehmen
Sicherheitsleistungen und Bürgschaften
Nachforderung und Vollständigkeitsprüfung
Sprach- und Verfahrensanforderungen
Einsatz Gewebeschläuche zum Sedimentrückhalt mit Produktangabe; davon mind. 1 Referenz Rückhalt von Schluff-/Tonkorn
Steckbrief: Kurzbeschreibung, Auftraggeber mit Ansprechpartner, Ausführungszeit mit Abnahmedatum, Netto-Baukosten; ggf. Bestätigung des Auftraggebers auf Anforderung
Fachgerechter Einbau Kunststoffdichtungsbahn
Steckbrief wie oben
Bautätigkeit am Gewässer, Herstellung Durchlass, Oberbodenarbeiten und Spundwandarbeiten
Steckbrief wie oben; Mehrfachnennung in einer Referenz zu mehreren Leistungsbereichen möglich, mit klarer Zuordnung