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Konzeption und Durchführung der Maßnahme "Berufspraktische Integration" als eine Kombinationsmaßnahme nach § 16 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 und 5 SGB III

Hochsauerlandkreis59821 Arnsberg, Nordrhein-WestfalenVeröffentlicht:
Angebotsfrist: noch 12 Tage

Zusammenfassung

Automatisch erstellt aus den Vergabeunterlagen

Der Hochsauerlandkreis (Jobcenter Arnsberg und Sundern) sucht einen Bildungsträger, der die Maßnahme 'Berufspraktische Integration' in Arnsberg durchführt. Die Maßnahme ist eine Kombinationsleistung nach SGB II/SGB III und richtet sich an erwerbsfähige Leistungsberechtigte mit Vermittlungshemmnisse. Sie kombiniert Heranführung an den Arbeitsmarkt, Vermittlung in versicherungspflichtige Beschäftigung und Stabilisierung nach Beschäftigungsaufnahme, mit berufsfachlichem Schwerpunkt Holz/Holztechnik.

Angebote müssen elektronisch über den Vergabemarktplatz bis zum 27.08.2026 um 09:00 Uhr eingereicht werden. Die Maßnahme beginnt am 01.01.2027 und läuft 12 Monate, mit Option auf weitere 12 Monate. Es sind 18 Teilnehmerplätze vorzuhalten und eine Eingliederungsquote von mindestens 30 % zu erreichen. Eine gültige Trägerzulassung nach § 178 SGB III ist zwingend erforderlich.

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Zeitplan & Fristen

Aus den Vergabeunterlagen extrahiert
Noch 12 Tage bis zur Angebotsfrist — 27. August 2026
HEUTE
Termin / FristAUG2026 OKT DEZ FEB APR JUN AUG OKT DEZ
Veröffentlichung3. Aug. 2026
Bieterfragen-Frist21. Aug. 2026
Angebotsfrist27. Aug. 2026
Angebotsöffnung27. Aug. 2026
Bindefrist16. Okt. 2026
Frist Personalbogenca. 16. Okt. – 6. Nov. 2026
Vertragslaufzeit1. Jan. – 31. Dez. 2027
Frist Teilnehmerberichtca. 1. Jan. – 31. Dez. 2027
Frist Aktivierungs- und Eingliederungsplanca. 1. Jan. – 31. Dez. 2027
Frist Gesamtberichtca. 31. Dez. 2027 – 28. Jan. 2028
Ausschlussfrist Vergütungsansprücheca. 31. Dez. 2027 – 30. Juni 2028bis 2028
Löschfrist personenbezogene Datenca. 31. Dez. 2027 – 31. Dez. 2029bis 2029
Verlängerung 1ca. 1. Jan. – 31. Dez. 2028bis 2028
vor Angebotsabgabenach Angebotsabgabegeschätzt

Zuschlagskriterien

Gewichtung laut Vergabeunterlagen
Preis & Qualität0 Kriterien
KI-Hinweis: Das Anschreiben verweist für die Zuschlagskriterien auf die Wertungsmatrix im Leistungsverzeichnis, das im vorliegenden Kontext nicht enthalten ist.

Leistungsumfang

Aus den Vergabeunterlagen

Auftragsgegenstand und rechtliche Einordnung

Kombinationsmaßnahme nach § 16 Abs. 1 Satz 2 Nr. 2 SGB II i.V.m. § 45 Abs. 1 Satz 1 SGB III mit drei Bausteinen:

Heranführung an den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt sowie Feststellung, Verringerung und Beseitigung von Vermittlungshemmnissen (§ 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 SGB III)Vermittlung in eine versicherungspflichtige Beschäftigung (§ 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 SGB III)Stabilisierung einer Beschäftigungsaufnahme (§ 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 SGB III)

Auftraggeber: Hochsauerlandkreis, Der Landrat, Fachdienst 51 – Jobcenter, Steinstraße 27, 59872 Meschede. Bedarfsträger: Jobcenter der Stadt Arnsberg und Jobcenter der Stadt Sundern. Vergabe-Nr. 31/L/144/26/FD51.

Zielgruppe und Berufsfeld

Zielgruppe sind erwerbsfähige, in der Regel langzeitarbeitslose Leistungsberechtigte nach SGB II, Arbeitsuchende mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen sowie Personen mit individuellem Unterstützungsbedarf. Berufsfachlicher Schwerpunkt: Holz/Holztechnik (mit Übertragbarkeit auf andere Werkstoffe).

Inhaltlicher Maßnahmenaufbau

Die Maßnahme ist in aufeinander aufbauende Phasen gegliedert:

Eingangsphase (ca. 2 Wochen, verlängerbar um bis zu 2 Wochen): Feststellung der persönlichen ProfillageMotivationsphase (max. 4 Wochen): Heranführung und AktivierungQualifizierungsphase/Praxistraining (max. 8 Wochen): berufsfachliche Qualifizierung Holz/HolztechnikBetriebliche Erprobung (max. 6 Wochen / 42 Kalendertage): Praktikum in BetriebenVermittlungsphase: Übergang in versicherungspflichtige BeschäftigungStabilisierungsphase (3 Monate ab Beschäftigungsbeginn): Nachbetreuung am Arbeitsplatz

Individuelle Zuweisungsdauer: i.d.R. 3 Monate, max. 6 Monate (Verlängerung mit Zustimmung des Bedarfsträgers, mind. 2 Wochen vor Ablauf zu beantragen).

Ergänzende Inhalte: Gesundheitsorientierung, sozialpädagogische Begleitung, ggf. berufsbezogene Sprachförderung, Schlüsselkompetenzen, digitale Kompetenzen (Tablet/PC, Internet, KI), Medienkompetenz, Bewerbungstraining, Berufsorientierung.

Kapazitäten und quantitative Vorgaben

Konstant vorzuhaltende Teilnehmerplätze: 18 in Vollzeit (Kapazität bis 20 Vollzeit); 2 Teilzeitplätze = 1 VollzeitplatzMindestanzahl zu betreuender Teilnehmer im 12-Monats-Zeitraum: 72Zu erreichende Eingliederungsquote: mindestens 30 %Mindestens 2 feste monatliche Zuweisungs-/AufnahmetermineZeitumfang Vollzeit: 35 Zeitstunden/Woche (ohne Pausen), max. 9 Zeitstunden/Tag inkl. Pausen; Teilzeit max. 4,5 Stunden/TagErreichbarkeit: Montag bis Freitag, 08:00–16:30 Uhr

Räumliche und technische Anforderungen

Vorzuweisen sind:

Unterrichtsräume (Gruppenräume)SozialräumeBesprechungsräume (mind. 4 Personen, mit Datenschutzgewährleistung)Berufsfeldbezogene Praxisräume/Übungswerkstatt für Holz/HolztechnikPC-Arbeitsplätze: 1 vernetzter PC-Arbeitsplatz je Teilnehmer bei IT-NutzungTablets: 1 Tablet pro 3 TeilnehmerGrundrisszeichnung der Räumlichkeiten sowie Standortbenennung (ggf. Alternativstandorte)

Berichts- und Dokumentationspflichten

Während und nach der Maßnahme sind folgende Berichte/Inhalte vorzulegen:

Aktivierungs- und Eingliederungsplan je Teilnehmer (8 Wochen nach Teilnehmereintritt, inkl. Lebenslauf, an Bedarfsträger)Teilnehmerbericht (2 Wochen nach Ende der individuellen Zuweisung)Gesamtbericht (4 Wochen nach Maßnahmeende)Informationsmaterial/Flyer (druckfähig) und Kurzzusammenfassung der Konzeptbeschreibung als PDF bis Maßnahmebeginn

Vertragslaufzeit

Maßnahmebeginn: 01.01.2027. Maßnahmeende: 31.12.2027 (12 Monate). Verlängerungsoption: einmalig bis 31.12.2028 (max. 12 Monate), sofern der Auftraggeber dies spätestens 3 Monate vor Maßnahmeende schriftlich anfordert. Einvernehmliche Verschiebung des Maßnahmebeginns bis zu 6 Monate bei schwerwiegendem Grund möglich.

Eignungskriterien

Geforderte Nachweise laut Vergabeunterlagen

Ausschlussgründe

Ein Ausschluss erfolgt insbesondere bei:

Ausschlussgründen nach §§ 123 oder 124 GWB (z.B. Insolvenzverfahren, Liquidation, eingestellte Tätigkeit, Verurteilungen wegen Bestechung/Korruption, wettbewerbsbeschränkende Absprachen)Fehlender Trägerzulassung nach § 178 SGB IIIFehlender Fachkunde und/oder LeistungsfähigkeitFehlender Erklärung zum DatenschutzVerurteilungen wegen Straftaten nach §§ 174–180 oder 182 StGB bei eingesetztem PersonalMissachtung des Mindestlohngesetzes (Geldbuße ≥ 2.500 € nach § 21 MiLoG)Fehlende Eignung im Sinne des Berufsbildungsgesetzes (BBiG)

Trägerzulassung (zwingend)

Nachweis der Trägerzulassung nach § 178 SGB III. Erforderlich sind ein Zertifikat nach § 181 Abs. 6 Satz 2 Nr. 1 SGB III sowie die Anlage nach § 5 Abs. 6 Satz 1 AZAV. Die Trägerzulassung ist seit 01.01.2013 zwingende Voraussetzung für Anbieter von Maßnahmen der Arbeitsförderung nach § 45 SGB III.

Fachkunde

Gefordert sind umfassende und aktuelle Erfahrungen, Kenntnisse und Fertigkeiten. Nachweis wahlweise durch:

vergleichbare Leistungen innerhalb der letzten 36 Monate (Maßnahmen nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 oder 5 SGB III mit Schwerpunkt berufspraktischer Handlungsansatz), oderNachweis, dass das mit der Angebotserstellung und/oder Ausführung befasste Personal die Leistung bereits durchgeführt hat.

Mindestens 1 Referenz ist erforderlich. Pflichtangaben in der Referenzliste: Auftragnehmer, Leistung mit SGB-Paragraphen, Durchführungszeitraum, Maßnahmeort, Teilnehmerzahl, Auftraggeber, Ansprechpartner + Telefonnummer.

Leistungsfähigkeit

Gefordert sind personelle, kaufmännische, technische und finanzielle Mittel zur fachgerechten und fristgerechten Auftragsausführung. Insbesondere:

Verfügbarkeit des gesamten geforderten Personals oder Bereitschaft zur BeschaffungNachweis der Räumlichkeiten und PC-Ausstattung inkl. GrundrisszeichnungDarlegung, dass kein eröffnetes Insolvenzverfahren mangels Masse vorliegtDauerhafte Bereitschaft zur Vorhaltung von 18 Vollzeitplätzen über die gesamte Vertragslaufzeit

Zuverlässigkeit und rechtliche Compliance

Erwartet werden ordnungsgemäße Vertragserfüllung und Betriebsführung, Einhaltung aller geltenden gesetzlichen Vorschriften, Einhaltung der Mindestentgelt-Regelungen nach § 185 SGB III und AEntG sowie AGG-Compliance. Der Auftragnehmer bestätigt mit Abgabe des Angebots, dass keine Ausschlussgründe gegen ihn, seine Mitglieder oder eingesetztes Personal vorliegen.

Datenschutz

Abgabe einer Erklärung zu den technisch-organisatorischen Maßnahmen gemäß Art. 32 DSGVO (9 Punkte). Soweit nach § 38 BDSG verpflichtend, ist ein Datenschutzbeauftragter zu benennen. Erklärung ist Voraussetzung für die Angebotswertung.

Bietergemeinschaften und Subunternehmer

Bietergemeinschaften sind zugelassen, ohne Vorgabe zur Rechtsform. Sie müssen einen Bevollmächtigten benennen (Vordruck IV.2) und übernehmen gesamtschuldnerische Haftung. Änderungen nach Ablauf der Angebotsfrist sind unzulässig. Fachkunde muss bei mindestens einem Mitglied vorliegen, Leistungsfähigkeit wird über die Gesamtkapazität aller Mitglieder nachgewiesen, die Datenschutz-Erklärung ist von jedem Mitglied abzugeben. Subunternehmer sind zugelassen und müssen bei Angebotsabgabe im Vordruck IV.2 mit Art und Umfang der Teilleistung abschließend benannt werden.

Erklärung Mindestlohngesetz

Eigenerklärung nach § 19 Abs. 3 MiLoG: Bestätigung, dass der Bieter nicht wegen Verstößen nach § 21 MiLoG mit einer Geldbuße von mindestens 2.500 € belegt wurde. Der Auftraggeber kann zusätzlich Auskünfte aus dem Wettbewerbsregister und ggf. dem Gewerbezentralregister anfordern.

Referenzprojekte
Mindestens 1 ReferenzenZeitraum: Innerhalb der letzten 36 MonateVolumen: k.A. (Angabe von Teilnehmerzahl/-plätzen erforderlich)

Ausgeführte oder vergleichbare Leistungen nach § 45 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1, 3 oder 5 SGB III mit berufspraktischem Handlungsansatz (Feststellung/Verringerung/Beseitigung von Vermittlungshemmnissen, Heranführung an Ausbildungs- und Arbeitsmarkt). Alternativ: Nachweis, dass das mit der Ausführung befasste Personal die Leistung bereits durchgeführt hat.

Pflichtangaben: Auftragnehmer, Leistung mit SGB-Paragraphen, Durchführungszeitraum, Maßnahmeort, Teilnehmerzahl, Auftraggeber, Ansprechpartner + Telefonnummer

KI-Hinweis: Alle Eignungskriterien wurden per KI aus den Vergabeunterlagen extrahiert. Mit TendiGo prüfen Sie in wenigen Minuten, ob Ihr Unternehmen die Anforderungen erfüllt.

Wettbewerb & Angebotsprognose

Erwartete Konkurrenz auf Basis vergleichbarer Vergaben
4–10Angebote erwartet
Median vergleichbarer Vergaben: rund 6 Angebote
Mittlere Konkurrenz
Wahrscheinliche Bieterzahl
1–3 · 27%4–10 · 45%11+ · 28%
Checkliste zur AngebotsabgabeKonkrete Schritte laut Vergabeunterlagen0 von 22 erledigt
Formales und Angebotsabgabe
Eignungsnachweise
Räumlichkeiten und technische Ausstattung
Konzept und Wertung
Nach Zuschlag zu erledigen
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Auf einen Blick

Auftraggeber
Hochsauerlandkreis
Ort
59821 Arnsberg, Nordrhein-Westfalen
Kategorie
Nordrhein-Westfalen
Veröffentlicht
Angebotsfrist

Erfüllungsort

Ort der Leistung
59821 Arnsberg
Nordrhein-Westfalen

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